Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu Sky Ride - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Sky Ride
  • USA USA: Sky Ride
  • Japan Japan: Sky Ride
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
28.08.2017
Vertrieb
Mutan
Entwickler
Mutan
Genre
Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
eBay

Ein Stückchen Arcade-Action zum Mitnehmen

Von Daniel Busch ()
Mit Sky Ride landet ein weiterer Arcade-Titel im Nintendo eShop der Nintendo Switch. Ziel dieses 3D-Shooters ist es, lange zu überleben, viele Gegner zu erledigen und einen möglichst hohen Highscore zu erzielen. So wie man es von Arcade-Spielen halt gewohnt ist. Viel mehr will Sky Ride auch gar nicht sein. Eure Nintendo Switch wird praktisch zum kleinen Arcade-Automaten in der Hosentasche. Startet ihr das Spiel das erste Mal, kommt zuallererst der Gedanke, ob es sich dabei auch um die fertige Version des Spiels handelt. Denn obwohl Sky Ride nur ein „simpler“ Arcade-Spaß sein will, gibt es dennoch einige Punkte, die selbst diesen Vorwand nicht entschuldigen können.

Sky Ride erinnert an die alten Arcade-Zeiten, in denen um den höchsten Highscore gekämpft wurde. Ballert so viele Gegner wie möglich ab, damit eure Punktzahl steigt.

So erwartet euch nach einem kurzen Ladebildschirm weder ein Hauptmenü noch eine Auswahl von verschiedenen Modi oder geschweige denn überhaupt ein Tutorial. Ihr findet euch direkt auf eurem fliegenden Hover-Bike wieder und werdet (nach einmal drücken von „+“) sofort ins Geschehen geworfen und von zahllosen würfelförmigen Roboter-Gegnern umringt. Natürlich dürfte schnell klar sein, was es zu tun gilt: Drauflos ballern bis nur noch Elektroschrott übrig ist. Dennoch wäre es sehr hilfreich gewesen zu wissen, welche Waffen ihr überhaupt zur Verfügung habt und wie ihr sie abfeuert. Entweder probiert ihr es also selbst aus und spielt quasi learning-by-doing oder schaut in die Settings, wenn ihr das Optionsmenü aufruft. Warum ihr euch in diesem Gegner-Getümmel wiederfindet, erfahrt ihr übrigens nicht. Euch wird keine Handlung dargelegt, der Charakter ist stumm und eure einzige Aufgabe ist es einfach, die Gegner zu töten. Nun könnte man natürlich meinen, dass ein Arcade-Game dies nicht nötig hat, da es nur um einen hohen Highscore geht – und das mag schon sein. Dennoch bestärkt dies das Gefühl, gerade in der heutigen Zeit ein unfertiges Spiel vorgesetzt zu bekommen.

Simple Arcade-Action mit geringem Umfang

Die Steuerung ist nicht kompliziert und geht nach einiger Zeit leicht von der Hand. Im Gegnergemenge kann es durchaus mal vorkommen, dass ihr die Kontrolle über euer Bike verliert. Hier ist ein wenig Eingewöhnungszeit vonnöten. Neben normalen Links- und Rechts-Bewegungen steuert ihr euer Gefährt auch nach oben oder unten. Dies funktioniert mit dem hoch- bzw. runterdrücken des Sticks, geht jedoch eher behäbig von der Hand. Generell fühlt sich das ganze Spielgeschehen eher behäbig und langsam an. Ein richtiges Actiongefühl erlebt man nie. In den Settings könnt ihr übrigens die Höhensteuerung eures Bikes vertikal invertieren – fast die einzige Anpassung, die euch geboten wird.

Nach einer gewissen Zeit erscheint ein Bossgegner. Richtet euer ganzes Geschütz auf ihn!

Denn das was ihr in den ersten paar Spielminuten zu Gesicht bekommt, ist auch schon das ganze Spiel. Es gibt nur dieses eine Level (welches aufgrund ziemlich niedriger Polygonanzahl aus der PlayStation 2-Zeit stammen könnte), ihr könnt keinen anderen Charakter oder ein anderes Bike auswählen und weitere Waffen oder Fähigkeiten gibt es auch nicht zu erspielen. Ihr verfügt neben eurem Geschütz, das wohl am meisten zum Einsatz kommen wird, auch noch Spezialwaffen á la Raketen, Bomben und einen Strahl. Nach dem Verwenden dieser Spezialwaffen verringert sich eine entsprechende Anzeige. Ist sie leer, könnt ihr die Waffe erstmal nicht mehr benutzen, bis sich die Anzeige von alleine wieder gefüllt hat. Trefft ihr damit einen Gegner, wird eine Explosion ausgelöst, die die weiteren Gegner in direkter Nähe ebenfalls erfasst. Nach einigen Spielminuten erscheint ein Bossgegner, auf den ihr euer ganzes Geschütz richten solltet, während ihr seinen Raketen ausweicht.

Nachdem ihr ihn besiegt habt, gibt es jedoch keine Belohnung. Das Spiel läuft einfach normal weiter und ihr drescht weiter auf die kleinen Gegner ein. Viele Gegnertypen gibt es nicht. Am häufigsten werdet ihr die würfelförmigen Roboter erblicken, die in Schwärmen auftauchen. Auf dem Wasser gibt es auch noch einige weitere schwimmende Gegner. Immer wenn ihr einen Gegner abschießt hinterlässt er Kristalle, die es einzusammeln gilt, um eure Punktzahl steigen zu lassen. Eure einzige Belohnung ist eine Punktzahl, wenn ihr sterbt.

Diese wird euch im Endbildschirm nach eurem Ableben angezeigt und ihr könnt euch mit einigem Können in einer Online-Highscore-Liste verewigen. Dazu seht ihr noch, wieviele Gegner ihr wie oft erledigt habt und einen Rang. Danach geht der ganze Spaß wieder von vorne los. Für Arcade-Liebhaber ist dies sicherlich ein Blick wert, andere Spieler könnten nach einer halben Stunde bereits wieder den Spaß verlieren. Leider gibt es keine weiteren Modi oder Anpassungsmöglichkeiten, die den Spielspaß strecken könnten. Grafisch ist Sky Ride nichts Besonderes, es ist gelinde gesagt nicht mal wirklich hübsch anzuschauen und erfüllt lediglich seinen Zweck.

Redaktionswertung

4

Erträglich

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Sky Ride

Meinung von Daniel Busch
Mit Sky Ride wird eure Nintendo Switch zum Mini-Arcade-Automaten. Arcade-Fans können durchaus einen Blick riskieren – ein Arcade-Gefühl kommt durchaus auf. Dennoch muss man sich damit anfreunden können, dass dieses Spiel einen wirklich geringen Umfang besitzt. Ihr spielt immer dasselbe Level mit immer denselben Gegnern. Es gibt keine verschiedenen Modi oder Anpassungen eures Fahrzeugs oder Waffen. Man kann mit Sky Ride durchaus Spaß haben, bei mir war jedoch nach ein paar Spielrunden die Luft auch schon wieder raus. Ein bisschen mehr Entwicklungszeit, Umfang und Modifikationsmöglichkeiten hätten dem Spiel sicherlich gut getan.

Kommentare 5