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Test zu Kingdom: New Lands - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Kingdom: New Lands
  • USA USA: Kingdom: New Lands
  • Japan Japan: Kingdom: New Lands
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
14.09.2017
Vertrieb
Raw Fury
Entwickler
Raw Fury
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Baut euch euer eigenes Königreich auf der Nintendo Switch auf

Von Niels Uphaus ()
Kennt ihr das? Ihr arbeitet lange an einem Projekt, doch durch einen simplen Fehler wird eure ganze Arbeit zunichtegemacht. In meiner Anfangszeit bei ntower habe ich beispielsweise öfters aus Versehen den Webbrowser geschlossen, als ich News geschrieben habe. Gerade bei langen News war da die Verzweiflung groß. Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass mir dieses Schicksal bei einem Nintendo Switch-Spiel widerfahren würde. Doch mehr dazu erfahrt ihr jetzt im Spieletest zu Kingdom: New Lands.

Aus einer simplen Feuerstätte erwächst recht schnell eine eigene kleine Kolonie.

Als einsamer König (oder Königin) auf einem Pferd reist ihr seitlich scrollend durch einen Wald. Auf dem Weg überrascht euch ein Geist, der Verschiedenes verlangt. Auf dem Boden liegt Gold, das ihr einsammeln müsst. Dieses Gold sollt ihr dann dafür ausgeben, um Feuer anzuzünden und Menschen anzuwerben, die dann als eure Untertanen in eurem neuen kleinen „Königreich“ leben. Das können beispielsweise Soldaten und Bogenschützen sein, die euer Land verteidigen oder Handwerker und einfache Bewohner, die euch beim Aufbau der Kolonie helfen. Für all das braucht ihr Geld, das ihr ab und an von euren Untertanen erhaltet. Ihr könnt mit eurem Pferd auch weiterreiten und unter Umständen weitere Camps finden, bei denen ihr für Gold weitere Menschen anwerben könnt. Auch gibt es diverse Statuen und andere Relikte, bei denen ihr zeitweise diverse Attribute, wie die Widerstandskraft eures Schutzwalls oder die Treffsicherheit eurer Bogenschützen, erhöhen könnt.

Viele Mechaniken des Spiels müsst ihr selbst durch Ausprobieren herausfinden!

Im Laufe der Zeit bekommt ihr immer mehr Untertanen, die sich darum kümmern, dass ihr neue Gefechtstürme und andere Gebäude erhaltet. Ihr selbst könnt beispielsweise Wildtiere in eure Kolonie treiben, damit sie von Bogenschützen ausgeschaltet werden. Dafür gibt es jedoch kein Fleisch, sondern Gold. Gold ist im Großen und Ganzen die einzige Ressource, mit der ihr alles macht. Menschen erkaufen, Statuen aktivieren, neue Objekte bauen, Bäume fällen und vieles mehr. Generell ist euer Einfluss auf das Gameplay eher gering. Ihr könnt reiten oder Geld vor den diversen Läden ausgeben, das war es. Euer großes Ziel ist es schlussendlich, ein Boot zu bauen, um zu neuen Kontinenten aufzubrechen und von vorne anzufangen.

Nachts schleichen sich die Monster an, um euch eure Krone zu stehlen.

Bricht irgendwann die Nacht herein, greifen euch Monster an. Diese haben es neben der Ausrüstung eurer Untertanen besonders auf eure Krone abgesehen. Überrennen sie euch und schaffen es, das Zeichen eurer royalen Abstammung zu stehlen, geht ihr Game Over und müsst noch einmal komplett von vorne anfangen. Das erklärt auch den Geist am Anfang. Eigentlich ist dieser immer nur euer Vorgänger. Es ist jedoch schon sehr bitter, wenn man viele Stunden sein Königreich aufgebaut hat und dann alles verliert. Es ist daher sinnvoll, recht früh eine gute Verteidigung zu errichten. Nach vielen Stunden ist man jedoch so stark, dass niemand mehr auch nur in die Nähe eurer Krone kommt.

Kingdom: New Lands ist wieder einmal ein Spiel im Pixellook. Der Titel hat jedoch auch realistisch aussehende Wasseranimationen im Vordergrund. Der Grafikstil passt zu dem Spiel, ist aber nichts, was mich wirklich vom Hocker gehauen hat. Das Gleiche gilt für den Soundtrack. Dessen simple Melodien unterstreichen die Stimmung, die das Spiel bei den Spielern erzeugen will. Eine Sache möchte ich jedoch nicht unterschlagen. Ab und an ruckelt der Titel, bei einem grafisch so simplen Spiel dürfte das nicht passieren.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Kingdom: New Lands

Meinung von Niels Uphaus
Als ich Kingdom: New Lands startete, wusste ich nicht, was mich erwartet. Nun, einige Stunden später, bin ich weder begeistert, noch enttäuscht von dem Nintendo eShop-Spiel. Der Titel ist ein interessantes Aufbauspiel mit Tower-Defense-Elementen, das jedoch vom Spieler verlangt, vieles selbst herauszufinden, da es keinerlei Hilfe vom Titel selbst gibt. Etliche wichtige Mechaniken habe ich so erst viel später entdeckt. Außerdem ist es sehr ärgerlich, wenn man durch einen simplen Fehler alles verliert und wieder von vorne beginnen muss. Dennoch konnte mich Kingdom: New Lands unterhalten. Es ist ein netter Titel, der das Genre nicht revolutioniert, aber auch nicht wirklich viel falsch macht.
Mein persönliches Highlight: Mein aktuelles Königreich ist mittlerweile sehr groß geworden. Nach der ganzen Arbeit ist es schön zu sehen, wenn die eigene Armee die Monster vernichtet.

Kommentare 7

  • Cyd Turmfürst - 24.09.2017 - 17:13

    Hab Mumpitz erzählt. :D

    Fand es jedenfalls ganz nett, aber auch schell repetitiv.
  • Brokenhead Turmfürst - 24.09.2017 - 19:25

    Hatte das game schon bor etwa 2 jahren auf der xbox als demo angespielt. Hatte spaß gemacht aber irgendwie stimmt es schon man fühlte sich etwas alleine gelassen mit den spiel mechaniken, was etwas gefrustete. Hatte immer vor mir irgendwann mal das game zu kaufen aber naja ka so überzeugt war ich auch nicht von den titel. Vll mal nächstes jahr^^
  • venroxx Banana - 24.09.2017 - 20:22

    Ich habe echt Lust auf das Spiel. Auch wenn es repetitiv ist, frage ich mich wie es mit dem Umfang ausschaut. Wie lange braucht ein Durchgang, was passiert danach und was kann man dann jeweils freischalten? Wie lange wird man sich damit beschäftigen können ?
  • 0cr4m ein <3 für Gamer - 24.09.2017 - 22:26

    Hab schon mal ein paar Let's play dazu gesehen. Hat mich schon immer interessiert. Im Play Store für Android gibt es es für 10,99 €. Aber da ich kein Smartphone Spieler bin, habe ich es linksliegen lassen. Danke für den Test. Wenn der Preis stimmt, dann hole ich es mir bei Zeiten. Das ist auch der einzige Kritikpunkt am Test, wie hoch ist der Preis? Ist mir schon öfters aufgefallen, dass bei Tests kein Preis aufgeführt wird. Finde ich grundsätzlich aber nicht unwichtig.
  • Flipperkugel Turmbaron - 25.09.2017 - 09:47

    @OcRaM83

    Das Spiel kostet derzeit 14,99 Euro im eShop. Obwohl ich bei Indie-Games ja immer etwas vorsichtig bin, hab ich mir das Game gekauft. Und was soll ich sagen, es macht schon etwas süchtig. Das Gameplay ist im Grunde total simpel: du benötigst einfach nur Gold, um dein Königreich nach und nach zu vergrößern und um eine Verteidigungslinie gegen die nachts angreifenden Monsterhorden anzulegen. Dennoch muss man jede Entscheidung gut überlegen, da man zu Beginn immer in Geldnot ist. Rekrutiert man lieber noch 2-3 Bogenschützen? Oder doch besser erstmal die Schutzmauer ausbauen? Solche Entscheidungen eben.. ob es dauerhaft motiviert kann ich nicht sagen, aber da man zu Beginn ein zerstörtes Schiff findet, das man aufbauen kann und es auch eine recht große Karte gibt, wird man sicher einiges zu tun haben. Obwohl ich ja diese Pixel-Optik eigentlich nicht mag, sieht diese bei Kingdom New Lands recht chic aus, was vor allem an den schönen Tag-, Nacht- und Wetterwechseln und den schönen Spiegelungen auf dem Wasser liegt. Kann ich insgesamt empfehlen :)
  • TrippleF Turmbaron - 25.09.2017 - 12:14

    Gibt es schon Erfahrungen nach etwas mehr Spielzeit? Schaltet man Dinge frei?
    Wie ist es wenn man zwei drei mal weg gesegelt ist? Gibt es mehr Optionen? Oder wird es "nur" schwerer?
  • Voodooboom Turmheld - 05.08.2018 - 11:25

    Spielt das Spiel hier noch jemand?

    Ich habe es mir im Sale gekauft. Macht echt süchtig...eigentlich ein sehr schönes Spiel mit Aufbauelementen und Strategie. Leider auch hoher Frustfaktor...hart an der Grenze zum "ich zerbreche gleich meine Switch".

    Hat jemand Tipps für die finale Spielmechanik? Für die Phase, in der das Schiff bereits vollständig aufgebaut ist und zu Wasser gelassen wurde und "nur noch" zum Anlegesteg gezogen werden muss?

    Da scheitere ich immer. Trotz enormer Goldrücklagen (locker 6-7 Säcke voll Gold) gelingt es mir nicht das Schiff zum Dock zu geleiten. In dieser Phase werde ich immer überrannt. (Teils auch Tagsüber...?...ist das ein Bug?)

    • Ist es sinnvoll die Portale zu zerstören?

    • Hat jemand hilfreiche Tipps für die finale Spielmechanik?


    Das Spiel ist nicht einfach.