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Test zu Parascientific Escape: Crossing at the Farthest Horizon - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Parascientific Escape: Crossing at the Farthest Horizon
  • USA USA: Parascientific Escape: Crossing at the Farthest Horizon
  • Japan Japan: Chou Kagaku Dasshutsu: Saihate no Kurosu Aizu
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
31.08.2017
Vertrieb
Circle Entertainment
Entwickler
Intense
Genre
Adventure
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Parascientific Escape: Zwischen verschiedenen Zeiten, verschlossenen Türen und verlorenen Familienmitgliedern

Von Sabrina Schewe ()
Parascientific Escape: Crossing at the Farthest Horizon handelt von einer Welt, in der übersinnliche Fähigkeiten immer normaler werden. Ein Teil der Bevölkerung besitzt spezielle Organe, in denen Ether gespeichert und dann für ihre Kräfte benutzt werden kann. Im diesem dritten Teil der Parascientific Escape-Serie treten die schon aus den ersten beiden Teilen bekannten Personen wieder auf und treffen aufeinander.

Viel Text ohne Zwischenspeichern

Endlich eine Speichermöglichkeit!

Das Spiel selbst beginnt mit der Frage, ob man Erklärungen zu den Hintergründen der Charaktere möchte, was helfen soll, wenn man die ersten beiden Teile nicht gespielt hat. Leider bleibt auch mit diesen dürftig gehaltenen Erklärungen vieles unklar, was das Verständnis immer wieder erschwert.

Weiter geht es mit einer ziemlich langen Sequenz, in der mal die einen, mal die anderen Charaktere auftreten. Typisch für Visual Novels gibt es viel zu lesen. Was hier jedoch sehr störend ist, ist die Tatsache, dass es keine Speichermöglichkeiten gibt, bis man selbst eine Aktion auswählen muss. Für ein Nintendo 3DS-Spiel finde ich das sehr unpraktisch, da gerade unterwegs gerne mal der Strom ausgehen kann.

Rätsel zwischen Schreibfehlern

Greift in die Vergangenheit ein, um dort Items an andere Orte zu legen und die Gegenwart zu verändern.

Teilweise liest sich der Text auch sehr anstrengend, weil es jede Menge Schreib- und Grammatikfehler gibt. Hat man es dann zu einer der „Wähle die Aktion“-Stellen geschafft, wählt man lediglich die Reihenfolge, in der man die Aktionen ausführen will aus. Neben diesen Eingriffspunkten gibt es auch insgesamt drei Stellen, an denen man aus einem geschlossenen Raum herauskommen muss. Hier gilt es dann, die Räume über den Touchscreen zu untersuchen, Items und Notizen zu finden und das eine oder andere Rätsel zu lösen. Hierbei kann man auch die Zeit-Kräfte des Charakters nutzen, um an verschiedenen Punkten in der Vergangenheit einzugreifen um weitere Details zu erfahren oder Items an andere Plätze zu legen.

Die Geschichte selbst ist im Kern interessant, wird jedoch durch langatmige Gespräche, die nicht zum Punkt kommen, unnötig in die Länge gezogen, wodurch das Spielen nach kurzer Zeit wieder langweilt. Da man an diesem Punkt durch das fehlende Speichern zum Weiterspielen gezwungen ist, vergeht der Spaß am Spielen leider relativ schnell.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Parascientific Escape: Crossing at the Farthest Horizon

Meinung von Sabrina Schewe
Wenn ihr euch für die Parascientific Escape-Reihe interessiert, fangt am besten mit dem ersten Teil an, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Außerdem empfiehlt es sich, nur mit Stromzugang oder vollem Akku zu spielen (und diesen gut im Auge zu behalten) um den Fortschritt nicht zu verlieren, wenn der Strom ausgeht. Die Rätsel sind, wenn sie mal vorkommen, interessant und benötigen auch das eine oder andere Umdenken. Alles in allem dürften Genre-Fans mit dem Spiel ihren Spaß haben können, solange sie die Vorgänger ebenfalls gespielt haben.
Mein persönliches Highlight: Der eine oder andere Schreibfehler konnte mir ein Grinsen entlocken.

Kommentare 5

  • Maeter Flora's secret - 24.09.2017 - 23:07

    Hmm, verstehe ich das richtig, das es im gesamten Spiel keine Speichermöglichkeit gibt?

    Btw, ich habe es mir angewöhnt immer erst das Fazit zu lesen, da ich mich bei manchen Spielen nicht zu sehr spoilern möchte.
    In diesem Fall war ich erstmal verwirrt, weil ich mir nicht zusammenreimen konnte, wieso man so sehr auf den Akku achten soll.
    Im ersten Moment dachte ich nur: Wieso saugt so ein Spiel den Akku so schnell leer. :D
  • felix Meister des Turms - 25.09.2017 - 03:25

    Dann lieber doch bei der Zero Escape Reihe bleiben^^
  • Sabrina Schewe Turmbaronin - 25.09.2017 - 07:39

    @Maeter Man kann speichern, jedoch nur dann, wenn man selbst Aktionen auswählen darf(zB um den Ort zu wechseln), was nicht soo häufig vorkommt und ich kenne es von Visual Novels eigentlich eher, dass man jederzeit speichern kann.
  • JoWe Splatoon-Tagger - 25.09.2017 - 09:08

    Ich kam mit dem dritten Teil auch erstmals mit der Parascientific-Reihe in Berührung. Den Anfang fand ich auch recht langatmig, die Story nimmt aber ordentlich an Fahrt auf und es gibt viele Wendungen - auch als Nichtkenner der ersten Teile hatte ich keine Schwierigkeiten, der Story zu folgen. Die drei Rätselräume fand ich sehr gut gemacht und ganz so selten fand ich die Speichermöglichkeiten nicht gesetzt. Die längste Edpisondenfolge, in der ich nicht speichern sondern nur lesen konnte dauerte ca 40min, sonst sollte man durchschnittlich 20 Minuten einkalkulieren, je nachdem wie schnell man liest - während der Rätsel- und der Map-Einlagen (in denen reist man wahlweise zu verschiedenen Orten und kann da Aktionen auswählen, die an neuen oder schon besuchten Orten weitere Aktionen ermöglichen) ist aber Speichern jederzeit möglich.

    Ein Kritikpunkt wäre noch, dass man die Textboxen über den A-Button weg klicken bzw. den Fluss abkürzen kann - aber auch die Antwortmöglichkeiten auswählt, so dass ich Anfangs ein paar mal die gehighlightete Antwort aus Versehen gewählt habe, weil ich die Textbox abkürzen wollte . Ich bin dann aber komplett zur Toucheingabe gewechselt, so kann man das umgehen.

    Die Zeichnungen sind aber sehr gut und auch die Musik sehr atmosphärisch. Dazu kommen noch alternative Enden, je nachdem wie man geantwortet hat (die Kapitel werden am Ende gewertet und man bekommt einen goldenen (True-Ending), rosanen (Alternatives Ende) oder keinen Stern. Je nachdem wie die "Mischung" der Kapitel geht die Story anders aus (und ich hatte z. B. auch eine Szene, die ich beim ersten Durchlauf nicht hatte).

    Für einen 5-€-Ehoptitel war ich doch recht begeistert auch von der Spielzeit von gut 10h für den ersten Durchlauf. Ich würde dem Titel ne 8/10 geben, weil ich als Kritikpunkte die langen Texte (ohne Speichermöglichkeit) und die oben erwähnte Textbox-Antwortproblematik sehe - dem gegenüber stehen aber eine wendungsreiche tolle Story, qualitative Musik, fordernde Rätsel und die alternativen Enden.
  • GeheimLeise Time Lord - 25.09.2017 - 09:48

    Hinweis an die Redaktion: Beim Satz "Doch dann gibt es auch Visual Novels, die neben den typischen Fragen und Entscheidungen auch weiteres Gameplay." Fehlt ein Verb(vermutlich bieten) ;)