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Test zu 36 Fragments of Midnight - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: 36 Fragments of Midnight
  • USA USA: 36 Fragments of Midnight
  • Japan Japan: Lost Star
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
14.09.2017
Vertrieb
Ratalaika Games
Entwickler
Petite Games, Ratalaika Games
Genre
Platformer, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Und nochmal und nochmal und nochmal...

Von Ilja Rodstein ()
36 Fragments of Midnight wurde von dem Studio Petite Games entwickelt und das Studio macht dem Namen alle Ehre. Das Spiel ist das bislang günstigste Spiel im Nintendo eShop, denn unter dem Preis von 2,99 € erhält man sonst kein vollwertiges Spiel. Ob es sich doch lohnt, diese drei Euro nicht mal wieder bei McDonalds zu verbraten, sondern in dieses Spiel zu investieren, das wollen wir mal in diesem Test herausfinden.

Auf dem Weg in die verlorene und starre Welt

Über die Kreissägen...

Starten wir mal das Spiel. Nach dem Startbildschirm mit ziemlich beruhigender Musik, geht es nach dem Drücken der +-Taste direkt ins Spiel. Schon geht es los mit einem kleinen Text, in dem irgendwas (ja, ich weiß nicht was dieses irgendwas ist) mich darum bittet 36 Sternfragmente zu holen und dann wieder zurückzukommen. Wir starten in das Spiel und bewegen uns mit dem Analogstick oder alternativ mit dem Steuerkreuz und springen ein bis zwei Mal mit der Taste A.

Die Steuerung haben wir verstanden. Sehr gut. Denn diese geht wunderbar von der Hand und auch atmosphärisch wirkt das Spiel eigentlich ganz gut. Nun gut, einen kleinen Klaviersoundtrack findet man zwar nur am Startbildschirm und beim Spielen hört man nur Windgeheule. Aber das ist auch nicht das Problem, denn atmosphärisch erweckt dies einen positiven Eindruck.

Juhu, wir haben es geschafft! Aber Moment, da steht doch Game Over?!

Wir machen uns also auf den Weg nach 36 Fragmenten zu suchen und dabei den Lasern und Kreissägen auszuweichen. Das Level ist zufallsgeneriert, doch lasst mich euch eines sagen: Dies ist diesem Spiel sogar negativ anzumerken. Das Level besteht aus sechs Ebenen. Jede Ebene ist zusammengeklebt aus sechs zufällig generierten Bausteinen. In jedem Baustein ist ein Fragment enthalten. Dieser starre Aufbau macht das Spiel so unnatürlich. 36 Fragments of Midnight hat auch nicht 36 Levelbausteine, sondern weniger, sodass man lustigerweise manchmal zwei gleiche Levelbausteine nebeneinander hat. Dies ist zwar witzig, doch positiv kann man das nicht anmerken.

Sobald man gestorben ist, startet man in einem komplett neuen zufallsgenerierten Level von vorne. Sollte man das Glück gehabt haben und das Level sogar vollständig geschafft haben, bekommt man die aktuelle Zeit und Rekordzeit angezeigt und muss wieder von vorne starten und sich auf eine neue Rekordjagd machen. Das Ziel des Titels ist es also die Rekordzeit immer weiter zu verbessern. Doch wie kann man nur Rekordzeiten vergleichen, wenn die Level zufallsgeneriert sind? Außerdem würde dem Spiel eine Onlinerangliste echt guttun, so hat man leider keinen Ansporn und hat nach zwei bis drei erfolgreichen Runden keine Lust mehr, das Spiel erneut zu starten, schade!

Redaktionswertung

4

Erträglich

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Unser Fazit zu 36 Fragments of Midnight

Meinung von Ilja Rodstein
36 Fragments of Midnight ist quasi wie ein Wolf in einem Schafspelz. Auf den ersten Blick scheint es wirklich gut zu sein, denn die Steuerung und Atmosphäre fühlen sich ganz gut an, doch sobald man mehrere Runden gespielt hat, merkt man dem Spiel das Starrsein an. Durch den wiederholenden Levelaufbau innerhalb der Level, wirkt dies einfach nur noch unangenehm für den Spieler. Klar, das Spiel kostet etwa drei Euro, doch selbst wenn ich wenig Geld zahle, möchte ich meine Zeit nicht mit solchen Spielen verbringen. Ich habe das Spiel zwar gut ertragen und es hat mir für einige Minuten Spaß gemacht, doch die Luft war sehr schnell raus. Wer gerade auf Diät ist und sein Geld nicht für den Snack an der Ladentheke rausschmeißen möchte, der könnte mit diesem Spiel einige Kalorien sparen.
Mein persönliches Highlight: Die Atmosphäre und die Steuerung sind wohl die einzigen Punkte, die dem Spiel positiv anzumerken sind.

Kommentare 3

  • Splatterwolf Super seit 1889 - 25.09.2017 - 14:10

    Gut, ich stand schon einige Male davor, etwas Geld dafür auszugeben, weil es doch sehr stark an andere Plattformer erinnert. Da ist das hauseigene League of Evil wohl wahrscheinlich eine bessere Wahl. :|
  • WiiSwitchU Liberté, égalité, fraternité pour TOUTE l'humanité! - 25.09.2017 - 18:23

    Für 3 Euro lassen sich damit langweilige Wartezimmeraufhalte sowie Bus- und Bahnfahrten ganz gut ertragen. ^^
  • Link aus Hyrule König der Schreine - 26.09.2017 - 09:41


    Zitat von Ilja Rodstein:

    Wer gerade auf Diät ist und sein Geld nicht für den Snack an der Ladentheke rausschmeißen möchte, der könnte mit diesem Spiel einige Kalorien sparen.
    *YMMD*

    Das ist das beste Fazit, welches ich seit den 80er Jahren zu einem Spieletest gelesen habe Herrlich, weiter so 8)