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Test zu One Piece: Unlimited World Red - Deluxe Edition - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: One Piece: Unlimited World Red - Deluxe Edition
  • USA USA: One Piece: Unlimited World Red - Deluxe Edition
  • Japan Japan: One Piece: Unlimited World R - Deluxe Edition
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
29.09.2017
Vertrieb
Bandai Namco Entertainment
Entwickler
Ganbarion
Genre
Adventure, Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Piraten sind auch nicht mehr, was sie einmal waren

Von David Pettau ()
Wenn ein Spiel bereits zum dritten Mal für eine Nintendo-Plattform erscheint, dann muss es doch eigentlich ziemlich gut sein – ebenso, wie The Legend of Zelda: Twilight Princess für den Nintendo GameCube, die Wii und die Wii U erschien, erscheint One Piece: Unlimited World Red mit der Nintendo Switch-Version bereits zum dritten Mal für ein Nintendo-System. Seinen Ursprung nahm das Abenteuer der Strohhut-Piraten auf dem Nintendo 3DS und der PlayStation Vita – zwei mobilen Konsolen. Viele der Probleme, die ich mit One Piece: Unlimited World Red habe, lassen sich darauf zurückführen – doch fangen wir von vorne an.

Der malerische Ausblick über Punk Hazard mit einer Brise "Smiley".

In One Piece: Unlimited World Red bekommen es Ruffy und seine Piratenbande mit einem neuen Rivalen zu tun, der sich zu seiner Glanzzeit sogar mit dem legendären Piratenkönig Gol D. Roger und Edward Newgate alias Whitebeard messen konnte. Dieser ist unter dem Pseudonym “Red“ bekannt und wird auch “Der rote Graf“ genannt – ein sehr findiger Name, dessen sehr treffende Bedeutung ich euch allerdings nicht vorwegnehmen will. Die Story bietet einige der Elemente, die ein typisches Abenteuer der Strohhut-Bande in der Regel beinhaltet, ist aber am ehesten mit der Handlung eines der zahlreichen Filme zu vergleichen, die die One Piece-Reihe bereits hervorgebracht hat. Sie ist nicht besonders originell, dafür unterhält sie aber dadurch, dass die Fähigkeiten von Reds treuem Waschbär-Begleiter Illusionen erzeugen können, die die Strohhut-Bande an viele bekannte Schauplätze aus dem Anime/Manga führt und auch gegen zahlreiche bekannte Freunde und Feinde antreten lässt.

Dies sorgt im Handlungsverlauf für einige tolle Fanservice-Momente, die ich euch aber natürlich ebenfalls nicht vorwegnehmen will. Chronologisch ist das Spiel zwischen den Abenteuern der Strohhutbande auf Punk Hazard und deren Ankunft in Dressrosa einzuordnen – auf die neuesten Fähigkeiten und Gegner von Ruffy und Co. werdet ihr also verzichten müssen. Die Handlung wird dabei vor allem in toll animierten Zwischensequenzen erzählt, die natürlich von den originalen japanischen Sprechern vertont wurden – diese sind nicht vorgerendert, dazu gibt es nämlich auch keinen Grund: Insbesondere den liebevoll gestalteten Charaktermodellen sieht man die Handheld-Wurzeln des Spiels nicht an – die abwechslungsreichen Umgebungen sehen dafür, wie es fast schon typisch für eine Anime-Umsetzung ist, in ihren besten Momenten “okay“ aus. Auf Liebe zum Detail wurde bei entscheidenden Schauplätzen wie Enies Lobby, der Fischmenscheninsel oder Angel Island aber dennoch geachtet – trotz des sparsamen Umgangs mit Polygonen und der geringen Texturqualität sorgen die Umgebungen trotz ihrer leblosen Statik für ordentlich One Piece-Atmosphäre.

Der rote Graf ist ein ernstzunehmender Antagonist für Ruffy und seine Freunde.

Spielerisch bekommt ihr mit One Piece: Unlimited World Red ein Action-Adventure geboten, das grundsätzlich auch wie die Faust aufs Auge zur Vorlage passt. Ihr erkundet verschiedene Gebiete, prügelt euch stellenweise durch eine große Anzahl an Feinden und sammelt allerlei Krempel – One Piece eben. Bei Unlimited World Red handelt es sich um einen spirituellen Nachfolger zu den Unlimited Cruise-Spielen für die Wii und den Nintendo 3DS, solltet ihr diese gespielt haben – im Gegensatz zu diesen Spielen macht Unlimited World Red jedoch einiges anders. Nicht alle Aspekte wurden dabei allerdings zwangsläufig verbessert, was mich vor allem als Kenner der Cruise-Spiele, die durchaus auch ihre Macken hatten, stört. Teilweise wurden zwar große Mängel dieser Spiele ausgemerzt, deren starke Seiten wurden aber zu Teilen ebenfalls restlos eliminiert.

Der Spielablauf in Unlimited World Red ist beispielsweise sehr linear – all die bekannten Schauplätze, die ihr im Laufe des Abenteuers besucht, stellen bis auf wenige Ausnahmen eine Aneinanderreihung an Schlauchpfaden dar. Das Sammeln von etlichen Gegenständen, worauf Unlimited Cruise mit den sehr offen gestalteten Arealen ausgelegt war, spielt in Unlimited World Red eine weit kleinere Rolle – falls ihr euch allerdings dazu entscheidet, ein Gebiet abseits der Haupthandlung nach nützlichen Items zu durchforsten, um Transtown zu erweitern, lauft ihr dabei die immergleichen Schlauchpassagen ab. Diese sind dabei gespickt mit den immergleichen Widersachern, die wie aus dem Nichts auftauchen, sobald ihr euch deren vorgesehenen Bereich nähert. Verlasst ihr diesen Bereich, bevor alle Gegner besiegt sind, tauchen diese sofort wieder auf, solltet ihr anschließend wieder zu diesem Bereich zurückkehren – in voller Anzahl.

Zum Tor der Gerechtigkeit geht es diesmal zwar nicht, bis zur Brücke des Zögerns schlagt ihr euch dennoch durch.

Die Kämpfe sollten sich dabei eigentlich abwechslungsreich anfühlen – alle Crewmitglieder der Strohhutbande sind spielbar und kommen mit individuellen Angriffen und Fähigkeiten daher. In einem Team für bis zu drei Strohhutpiraten betretet ihr die verschiedenen Schauplätze – den von euch kontrollierten Piraten könnt ihr dabei jederzeit wechseln. Trotz gravierender Nachteile zog ich es oftmals vor, alleine loszuziehen – beim Erkunden der Gebiete können eure NPC-Teammitglieder nämlich gelegentlich nicht mit euch Schritt halten und teleportieren sich immer wieder zu euch, was einen beim Spielen durchaus aus der Atmosphäre reißen kann. Dazu kommt, dass sie sich in Kämpfen nicht gerade clever verhalten – eure Mitglieder kloppen einfach wahllos auf einen zufälligen Feind ein. Das wäre nicht weiter Schlimm, wenn sich in Unlimited World Red nicht eine unglaublich nervige Mechanik verbergen würde:

Feinde haben nach einer ausgeführten Trefferkombo eurerseits die Angewohnheit, zu Boden zu gehen, und dort erst einmal für einen Moment liegen zu bleiben. Nur mit bestimmten Angriffen könnt ihr sie treffen, wenn sie erst einmal auf dem Boden liegen – daraufhin solltet ihr schnell nachsetzen, bevor sie wieder in den Zustand der Unverwundbarkeit übergehen. Das nimmt nicht nur das Tempo aus den eigentlich spaßigen Kämpfen, eure Teammitglieder sind angesichts auf dem Boden liegenden Feinde auch hilflos überfordert. Diese stehen in einer solchen Situation aktionslos vor dem liegenden Gegner, bis dieser sich wieder erhebt und die Tracht Prügel in die nächste Runde geht. Das nervt, sieht sogar für One Piece-Verhältnisse eine Spur zu lächerlich aus und kann Kämpfe zu reinen Zeitfressern machen. Irgendwann ertappt ihr euch infolgedessen dabei, wie ihr nur noch Angriffe ausführt, die euren Gegner nicht zu Boden gehen lassen, indem ihr auf eine vollständige Kombo verzichtet.

In der Revanche gegen Rob Lucci steht sogar Lysopp seinen Mann.

Um das allerdings noch einmal zu betonen: Das eigentliche Kampfsystem, vor allem während der fordernden Bosskämpfe gegen ikonische One Piece-Charaktere, macht durchaus Laune. Die verschiedenen Angriffe der Strohhüte fangen den Kampfstil ihrer Anime-Ebenbilder wunderbar ein, auch wenn das fast schon zwangsläufig bedeutet, dass einige der Charaktere schlicht besser und spaßiger sind als andere. Franky ist beispielsweise sehr träge und stationär, während er kämpft, wohingegen Ruffy und Sanji unzählige Möglichkeiten haben, ihre Gegner agil und spaßig aufs Korn zu nehmen. Der Rollenspiel-Aspekt an Unlimited World Red lässt die Strohhutbande dabei nach und nach im Level aufsteigen, sodass sie mehr aushalten und kräftiger zuschlagen können. In Transtown könnt ihr deren Lebenspunkte und Angriffskraft darüber hinaus gezielt erhöhen, indem ihr euch Gerichte in einem Restaurant zubereiten lasst, die natürlich die entsprechenden Ressourcen benötigen. Schade ist gerade im Gegensatz zu Unlimited Cruise, wo es generell eine höhere Anzahl an Angriffsmöglichkeiten gab, dass ihr im Laufe der Level-ups lediglich einige Spezialattacken freischaltet, die zwar ordentlich reinhauen, in den meisten Fällen aber sehr passiver Natur sind. Fähigkeiten wie das aktive Verwenden von Ruffys Gear 2 oder Sanjis Teufelsbeinen, wie es in Unlimited Cruise der Fall war, sucht man leider vergebens.

Der nächste Punkt, den ich als äußerst störend empfunden habe, ist die wiederkehrende Möglichkeit, Fische zu angeln oder Insekten einzufangen. Die dafür nötigen Utensilien werden euch sehr früh im Spiel in Transtown gestellt. Eure Angel und euer Insektennetz solltet ihr dabei im Laufe eures Abenteuers aufleveln – dazu benötigt ihr Ressourcen, um eine Fabrik zu bauen und zu erweitern, wo ihr wiederum eure Gegenstände gegen weitere Ressourcen verbessern könnt... Ins Unermessliche, so fühlt es sich an. Natürlich könnt ihr die Angel oder speziell das Insektennetz auch verwenden, solange sie noch nicht ihr Höchstlevel erreicht haben – dann dürft ihr euch aber auf zahlreiche frustrierende Situationen gefasst machen. Fische machen nämlich keinen Unterschied, ob er sie mit einer schlechten oder einer guten Angel fangen wollt. Es folgt ein Minispiel, bei dem ihr zwei Tasten in einem vorgegebenen Rhythmus wiederholt betätigen müsst – hat eure Angel allerdings noch nicht das Ideale Level für den Fisch, der gerade angebissen hat, so wird euch das nicht mitgeteilt. Ihr erfahrt es lediglich dadurch, dass ihr nicht einmal ansatzweise eine Chance habt, das Minispiel erfolgreich zu absolvieren, ohne es abbrechen zu können – und derartige Fische lauern an jedem Angelplatz. Immer, wenn ihr angelt, investiert ihr einiges an Zeit dafür, zu warten, bis das Angel-Minispiel bei den Fischen beendet ist, bei denen ihr keine Chance hattet. Im Umkehrschluss könnte das Angeln erst dann allmählich Spaß bringen, wenn ihr eine perfekte Angel besitzt – um eine solche entwickeln zu lassen, müsst ihr allerdings auf viele Angelzüge gehen, da gewisse Fische benötigt werden, um die Angel zu verbessern.

Eines eurer Reiseziele: Skypia. Hier befinden wir uns über der goldenen Stadt Shandora.

Bei Insekten ist das deutlich angenehmer, doch hier erlitt das Spiel einen starken Rückschritt im Gegensatz zu Unlimited Cruise: Während man dort die Tiere, die man einfangen konnte, immer direkt gesehen hat, gibt es in Unlimited World Red nur mehrere stellvertretende Modelle: Fangt ihr beispielsweise eine Ratte, so könnte es sein, dass es sich bei dieser Ratte um eine Ratte, um einen Maulwurf oder sogar um ein Eichhörnchen gehandelt hat. Ihr wisst es erst, wenn ihr die Ratte eingefangen habt. Dabei ist auch keine Strategie mehr vonnöten – ihr müsst euch nicht vorsichtig anschleichen, stattdessen rennt ihr einfach hin und schwingt euer Netz. Fairerweise sei dabei erwähnt, dass es in Transtown einige Minispiele gibt, die sehr unterhaltsam sind und teilweise sogar One Piece-Wissen voraussetzen. Wünschenswert wäre es nur, wenn das auch auf die Minispiele, die einen Teil der zentralen Spielmechanik darstellen, zutreffen würde.

Zum Kernumfang des Spiels, der durchaus beachtlich ist, zählen neben der Haupthandlung und den Minispielen noch Quests, die ihr in Transtown annehmen könnt. Diese Quests schicken euch mit verschiedenen Aufgaben oder unter verschiedenen Voraussetzungen größtenteils in die Gebiete des Hauptspiels (oder an einen nostalgischen Schauplatz des East Blue). Während das Gameplay der Haupthandlung noch zu großen Teilen aufgrund der Inszenierung unterhalten kann, während ihr die Gebiete durchschreitet, scheitert es im Zuge der Quests auf ganzer Linie. Sammelaufträge, das Recyceln von Kapiteln der Haupthandlung, Tötungsaufträge. Genau das, was man von generischen Nebenquests erwarten würde. Das einzige Highlight stellen dabei Bosskämpfe gegen Feinde dar, die man im Zuge des Hauptabenteuers nicht herausfordert – um Zugriff auf einige dieser coolen Aufträge zu bekommen, müsst ihr allerdings Punkte durch das abschließen anderer Quests sammeln. Ohne diese treibende Motivation würde man wahrscheinlich auch nicht auf die Idee kommen, normale Quests anzunehmen.

Ein letztes Problem betrifft die Kamera des Spiels – diese klebt gerne einmal so nah am Strohhutpiraten eurer Wahl, dass ihr verzweifelt versucht sie so zu justieren, dass ihr neben der zugegebenermaßen sehr hübschen Rückseite der Charaktermodelle auch noch erkennen könnt, wohin sich dieses Modell eigentlich bewegt. Gerade bei dem kleinen Fokus auf dem Erkunden der Areale kann das vor allem zu Beginn eures Abenteuers sehr nervig sein. In Kampfsituationen schafft es die Kamera witzigerweise, auf Distanz zu gehen, sodass ihr die Übersicht behaltet.

Dieser Schauplatz dürfte bei Ruffy heimelige Gefühle wecken...

Aber genug der harschen Worte. Abseits des Hauptspiels wartet Unlimited World Red mit einem zusätzlichen Modus auf, der mit der Wii U-Version eingeführt wurde. Dieser ist an das Dressrosa-Arc der Vorlage angelehnt und schickt die Strohhutbande einer eigenen, kleinen Handlung zusammen mit Trafalgar Law ins Corrida Colosseum. Hier prügelt ihr euch mit verschiedenen Charakteren durch verschiedene Kampfarten – Hauptsächlich Battle Royales, Bosskämpfe gepaart mit vielen kleinen Gegnern und eins gegen eins-Gefechte. Nach und nach steigt ihr dabei in eurem Liga-Rang auf, was besondere Ereignisse und Zwischensequenzen auslöst, die sich One Piece-Fans nicht entgehen lassen wollen. Dabei stellt euch der Spielmodus mehrere Herausforderungen, die ihr bewältigen wollt, um neue Charaktere im Colosseum oder kleinere Inhalte im Hauptspiel freizuschalten. Dieser Modus weiß zu gefallen – hier stehen die Kämpfe im Fokus, die bis auf die bereits beschriebenen Macken der Kämpfe des Hauptspiels auch zu unterhalten wissen. Dennoch ist dieser Spielmodus nur als ein nettes Extra anzusehen – das Hauptabenteuer wird den Großteil eurer Zeit beanspruchen, solltet ihr One Piece-Fan genug sein, euch in dieses Abenteuer zu stürzen.

Denn darauf kommt es letzten Endes an: One Piece: Unlimited World Red hat auch auf der Nintendo Switch noch zahlreiche Macken, die man nicht von der Hand weißen kann. Für einen vollblütigen One Piece-Fan bietet es aber nichtsdestotrotz ein tolles und unterhaltsames Abenteuer, mit dem man im Grunde nichts falsch machen kann. Spielerisch reißt Unlimited World Red keine Bäume aus, die Präsentation des Spiels würdigt allerdings das gefeierte Werk von Mangaka Eichiiro Oda. Mit der Deluxe Edition kommt ihr in den Genuss von 60 Bildern pro Sekunde, was dem Spiel unglaublich gut steht. An der einen oder anderen Stelle wird euer One Piece-Fan-Herz vor Freude durch die Luft springen, ein insgesamt runderes und ambitioniertes Spiel darf man sich anschließend dennoch wünschen, für den Fall, dass Ruffy und seine Piratenbande noch einmal auf die Nintendo Switch zurückkehren.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu One Piece: Unlimited World Red - Deluxe Edition

Meinung von David Pettau
One Piece: Unlimited World Red hatte ich tatsächlich besser in Erinnerung, als es eigentlich ist. Das ist eben der Vorteil eines Spiels, das direkt Fans eines bestimmten Franchise ansprechen will – und bei mir persönlich steht One Piece an allererster Stelle, sogar noch vor prägenden Meisterwerken wie The Legend of Zelda. Ich liebe dieses Universum, ich liebe die Charaktere, ich liebe einfach alles an dem Franchise – und Unlimited World Red nehme ich als Teil dieses Universums war. Die Entwickler waren sich der Kernessenz von One Piece bewusst, und aus diesem Grund kann kein One Piece-Fan einen Fehler begehen, wenn er bei diesem Spiel zuschlägt. Das macht One Piece: Unlimited World Red aber natürlich noch zu keinem guten Spiel. Das Genre passt perfekt zur Vorlage, die richtigen Grundgedanken sind vorhanden, an der Umsetzung hapert es noch.
Mein persönliches Highlight: Ruffys (zweites) Wiedersehen mit einer ganz bestimmten Person, deren Namen auszusprechen mich auch heute noch traurig macht.

Kommentare 4

  • EmpireOfSilence Turmbaron - 03.10.2017 - 12:36

    Danke für den Test, bin mir aber dennoch immer noch unschlüssig ob ich es mir holen soll da ich zwar Animes sehr gerne mag aber eher welche wie Sword Art Online, Record of Lodoss War, Queen's Blade u.v.m. . Es kommen ja im Okt.,Nov. und Dez. auch noch so viele gute und interessante Titel heraus ^^.

    Dragon Ball Xenoverse 2 hab ich mir zBsp. doch geholt obwohl ich mir da auch unschlüssig war und es macht echt Spaß zu zocken auch wenn ich eigentlich gegenüber früher nur mehr recht wenig Interesse an dem Universum hatte aber natürlich schon noch die ganzen Charaktere kenne.
  • David Pettau Mugiwara no Pummeluffy - 03.10.2017 - 12:40

    @EmpireOfSilence
    Ich kann dir eigentlich nur sagen, was ich auch bereits im Test geschrieben habe: Wenn du kein One Piece-Fan bist bzw. wenig mit One Piece, sondern nur allgemein mit Animes, zu tun hast, dann solltest du es wahrscheinlich eher lassen. Seine ganzen Stärken zieht das Spiel aus den Fanservice-Momenten und eben der One Piece-Atmosphäre. Wenn das alles für einen wegfällt, dann bleibt im Grunde ein recht belangloses und monotones Spiel mit allerhand Macken übrig.

    Ich will nicht sagen, dass es ein schlechtes Spiel ist, aber es ist denke ich ausschließlich für One Piece-Fans wirklich spielenswert. Wenn man das nicht ist, dann gibts deutlich spielenswertere Alternativen in einem ähnlichen Genre ohne One Piece.

    Edit: Dragon Ball XV2 hat eben neben dem Fanservice auch noch ein recht gut durchdachtes und spaßiges Gameplay, das auch vollkommen ohne Bezug zu Dragon Ball funktionieren kann. Bei One Piece ist das nur bedingt der Fall.
  • EdenGazier Prinzipal der Spiele - 03.10.2017 - 14:36

    Ich kann es jeden One Piece Fan empfehlen

    Gerade Kolloseum hat mir Mega Spaß gemacht und auch wieder die ganzen Chars zu treffen und zu spielen

    Die Story ist ok
    Technisch finde ich das Spiel wesentlich besser umgesetzt als Xenoverse 2

    Liegt aber daran das one Piece remasterd ist und Xeno ein Port

    Für mich aber wichtig zu sehen wie gut die alten assets auf der Switch ausschauen. Das wiederum hebt die Chancen gute Spiele zu erhalten und das nicht nur remastered. Da durch vorhandene assets schon ein wesentlicher Kostenfaktor gesetzt ist

    Wer Freude an Battle Royale oder Massen Kämpfen findet sein Spaß.

    Ich finde hier sehr gut wie man key Trigger gut einsetzen kann und den spielfluss damit nicht breaked

    Für mich als alter one Piece Fan, Fan Service sehr guter Art
  • eatfrishkirby FreeGeno #hypebrigade - 03.10.2017 - 23:44

    Ich bin zwar extremer Fan, aber ich kann mich für die Spiele einfach nicht begeistern. Wären Whole Cake-Island + Gear 4/Tank Man und Co. dabei vielleicht, so sind mir die vertretenen Arcs etwas zu öde^^

    Der Schurke ist aber cool, hab mir schon vor langer Zeit mal die relevanten Sequenzen angesehen und ich hätte ihn auch gerne in der Story gesehen. Möglicherweise benutzt man wenigstens seine Teufelskraft nochmal.