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Test zu Mario & Luigi: Superstar Saga + Bowsers Schergen - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Mario & Luigi: Superstar Saga + Bowsers Schergen
  • USA USA: Mario & Luigi: Superstar Saga + Bowser's Minions
  • Japan Japan: Mario & Luigi RPG1 DX
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
06.10.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Alphadream
Genre
RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Liebevolles Remake eines der beliebtesten Rollenspiele im Mario-Universum

Von Dennis Gröschke ()
Vor 14 Jahren fand mit dem originalen Mario & Luigi: Superstar Saga zum ersten Mal ein Mario-Rollenspiel den Weg auf einen Handheld von Nintendo. Zuvor veröffentlichte Nintendo 1996 auf dem SNES bereits Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars, welches damals allerdings nicht in Europa erschien. Erst knapp 20 Jahre später wurde dieser Titel auch hierzulande erhältlich, als Teil der Virtual Console für die Wii U. Ganz aktuell ist dieses Spiel nun auch auf dem Nintendo Classic Mini: Super Nintendo Entertainment System enthalten. Wer es auf der Wii U also verpasst hat, erhält hiermit eine weitere Möglichkeit. Auf die sieben Sterne folgte im Jahr 2000 mit Paper Mario ein Nachfolger, den viele Spieler auch heute noch für einen der besten Titel innerhalb der Mario-Rollenspiele halten.

Ist dieses Mal Bowser etwa nicht der Schurke?

Doch das soll uns heute nicht weiter interessieren, denn im Jahr 2003 erschien Mario & Luigi: Superstar Saga für den Game Boy Advance und spaltete fortan die Reihe der Mario-Rollenspiele auf. Auch dieser Ableger sollte als eines der beliebtesten Rollenspiele innerhalb des Mario-Universums gelten. Fortan erschienen sowohl Titel aus der Mario & Luigi-Reihe als auch aus der Paper Mario-Reihe, wobei erstere hauptsächlich auf den tragbaren Konsolen von Nintendo zu finden sind. Nun, am 6. Oktober 2017, erscheint mit Mario & Luigi: Superstar Saga + Bowsers Schergen auf den Geräten der Nintendo 3DS-Familie ein Remake dieses innovativen Rollenspiels. Dies kommt nicht nur mit einer überarbeiteten Grafik (allerdings ohne 3D-Effekt) sondern auch mit einem vollkommen neuen Modus namens "Schergen-Saga: Findet Bowser!" daher. Ich hab mich für euch tief ins Bohnenland vorgewagt und kann euch nun folgenden Bericht präsentieren.

Luigi unterstützt seinen Bruder bei der Suche nach der lieblichen Stimme

Wie so oft zu Beginn eines Mario-Abenteuers muss sich unser Held um Prinzessin Peach sorgen. Doch diesmal ist nicht Allzeit-Bösewicht Bowser der hinterhältige Schurke, nein, zur Abwechslung darf es auch einmal eine Hexe sein. Prinzessin Peach erhält in ihrem Palast Besuch vom Botschafter des Nachbarlandes Bohnenland und bekommt auch glatt eine Truhe als Geschenk überreicht. Jedoch handelt es sich bei dem Besuch mitnichten um den Botschafter, unsere bereits erwähnte Hexe Lugmilla steckt unter der Kapuze. Noch dazu befindet sich in der Truhe ein Fluch, der die liebliche Stimme der Prinzessin klaut. Ab sofort besitzt diese eine bombige Aussprache und zwar bildlich gesprochen. Gemeinsam machen sich Hexe und Handlanger mitsamt der lieblichen Stimme der Prinzessin aus dem Staub und hinterlassen Peach, Mario und Luigi ihrem Schicksal. Dabei wird durch die verfluchte Stimme von Peach fast das Schloss gesprengt.

Manchmal hastet ihr einfach durch die Landschaft. Ob Luigi da mithalten kann?

Wie es der Zufall so will, ist auch Bowser aus völlig undurchschaubaren Gründen gerade im Schloss anzutreffen. Weil die Situation derart brenzlig ist, muss sich unser Lieblingsklempner-Duo mit dem Bösewicht zusammenschließen. Jedoch weigert sich Luigi zunächst dem Abenteuer beizutreten. Doch Bowser hat einfach die überzeugenderen Argumente und so brechen sie gemeinsam auf, die Hexe Lugmilla samt ihres Handlangers Krankfried zu finden. Doch die gemeinsame Reise währt nicht lange, denn schon kurz darauf stürzen sie mit dem Koopa-Jet ab und finden sich im Bohnenland wieder. Mario und Luigi stranden nicht weit voneinander und auch Bowser wird relativ schnell wiedergefunden, nur um kurz darauf mit einer Kanone in die Weiten befördert zu werden. Ihr macht euch mit Mario und Luigi daher auf, sowohl die Stimme von Prinzessin Peach wiederzuerlangen als auch Bowser zu suchen…

Mario & Luigi: Superstar Saga versteht sich als eine Mischung aus Rollenspiel mit Jump 'n' Run-Elementen, die voller Innovationen steckt. Der Kniff besteht nämlich darin, dass ihr die Brüder gleichzeitig steuert. Klingt erst einmal fürchterlich umständlich, geht nach einer Weile aber sehr gut von der Hand. Luigi läuft seinem Bruder Mario halt einfach hinterher, so machen Brüder das halt! Ihr lenkt die beiden Brüder mittels Analogstick oder auch Steuerkreuz durch die schön gestalteten Landschaften des Bohnenlandes. Dabei übernimmt der A-Knopf die Aktionen von Mario, während Luigi mit dem B-Knopf hüpft. Wollt ihr mit beiden Brüdern gleichzeitig ein niedriges Hindernis überwinden, drückt ihr den A- und B-Knopf gleichzeitig oder lasst beide Klempner neuerdings auch mit der X-Taste gleichzeitig nach oben springen.

Je nach Kontext im Spiel ergeben sich somit unwahrscheinlich abwechslungsreiche Möglichkeiten der Interaktion, weit ab vom einfachen Sprung. Neben diesen Solo-Aktionen, mit denen das Brüder-Duo Sprünge vollführen, mit Hämmern Hindernisse aus dem Weg räumen oder individuelle Fähigkeiten einsetzen kann, gibt es auch noch die sogenannten Paar-Aktionen. Bei diesen kommt es ganz auf die Konstellation der beiden an, die wiederum verschiedene Möglichkeiten liefert.

Lässt man Luigi beispielsweise auf die Schultern von Mario springen, können sie gemeinsam einen noch höheren Sprung meistern. Dies öffnet wiederum neue Areale, die zuvor nicht zugänglich waren. Hier gilt es für euch immer Ausschau zu halten. Kommt ihr mal nicht weiter, ist irgendwo in der Nähe eventuell eine höher gelegene Plattform, auf die ihr mit dem Teamsprung gelangen könnt. Einfach die Augen offen halten. Diesem Prinzip entsprechend gibt es viele verschiedene Aktionsmöglichkeiten, die im Laufe des Spiels jedes Mal aufs Neue zu begeistern wissen. So könnt ihr euch kurze Zeit später auch gemeinsam durch die Luft wirbeln und damit über Schluchten und Abgründe gelangen.

Gemeinsam wirbelt es sich doch immer noch am besten!

Dieses Spielprinzip ist es, was das Spiel auch heute noch so interessant macht und auch in den nachfolgenden Spielen der Reihe Einzug erhielt. So löst ihr Rätsel in den verschiedenen Arealen eures Weges, niemals unfair, aber immer mit einem kleinen Kniff, auf den ihr nicht immer sofort kommt. So erkundet ihr den Lachberg, den Grinsewald oder auch das Gröhltal. Unterwegs unterhaltet ihr euch mit den Bewohnern der Gegend und erfahrt von ihren Nöten und Sorgen, natürlich nicht, ohne nicht dabei den einen oder anderen Auftrag zu erhalten. Auf dem Weg durch die Landschaften trefft ihr selbstverständlich auch auf dir dortige Flora und vor allem Fauna. Wenn ich hier von Fauna spreche, meine ich natürlich Gegner, die euch an die Latzhosen wollen. Insbesondere in den Kämpfen werden Rollenspiel-Veteranen nämlich merken, dass sie sich auf gewohntem Terrain befinden, denn die Gegner werden in einem rundenbasierten Kampfsystem besiegt.

In den Arealen befinden sich jede Menge unterschiedlicher Gegner, gegen die ihr im Kampf antreten werdet. Dabei habt ihr verschiedene Optionen, die sich an den oben genannten Aktionen anlehnen. Mario und Luigi beherrschen jeweils Solo-Attacken, darunter Springen, Hammer und eine Spezialfähigkeit. Doch bevor wir uns im Detail um den Kampf kümmern, sei noch ein Hinweis erlaubt. Da ihr in der Regel als Mario oder Luigi sowieso nicht stillsteht, sondern eventuell so wie ich einfach mal den ein oder anderen Hüpfer in euren Bewegungsablauf einbaut: Springt den Gegnern vor euch, wenn ihr sie ausgemacht habt und die Möglichkeit dazu habt, einfach mal direkt auf die „Rübe“. Dies verschafft euch für den anstehenden Kampf direkt einen Vorteil, macht ihr doch bei Eintritt in den Kampfbildschirm direkt schon den ersten Schaden bei euren Widersachern.

Zu den Waffen, aber welche?

Im Kampf wechselt das Spiel dann in eine Seitenansicht – links unsere beiden Klempner-Brüder, rechts die Feinde in unserer rundenbasierten Auseinandersetzung. Zu Beginn wird hier die Steuerung wirklich haargenau erklärt, dabei sind auch sowohl für Mario als auch Luigi ihre jeweiligen Tasten (zur Erinnerung, A-Knopf für Mario und B-Knopf für Luigi) für die Angriffe oder auch Ausweichmanöver belegt. Möchte Mario nun einen Angriff starten, wählt man aus einem kleinen Menü zusätzlich die Angriffsart aus (Sprung, Hammer oder die Hilfe eines Gegenstandes) und dann geht es los. Dabei drückt ihr sowohl beim Angriff als auch beim Ausweichen für Mario immer nur die A-Taste, wobei das Timing dabei entscheidend ist. Habt ihr einen Sprung-Angriff gestartet, läuft Mario nach vorne und springt auf den Gegner, wenn ihr dann beim unmittelbaren Auftreffen auf den Gegner nochmals die A-Taste im richtigen Moment drückt, springt Mario ein weiteres Mal auf den Gegner. Euer geschicktes Timing wird also mit weiterem Schaden belohnt. Verpasst ihr den Moment, zieht sich Mario auf seinen angestammten Platz zurück und Luigi ist an der Reihe beziehungsweise die Gegner greifen an. Die Reihenfolge, in der die Kampf-Teilnehmer agieren können, hängt dabei auch von eurem individuellen Geschwindigkeitswert ab. Dieselben Mechaniken stehen nun auch Luigi zur Verfügung, wobei ihr eure Taktik nicht vernachlässigen solltet. Es kann entscheidend sein, welchen Widersacher ihr in dieser Runde angreifen möchtet. So macht es mitunter Sinn, die Angriffe auf einen Gegner zu konzentrieren, um damit beispielsweise den stärksten Gegner zuerst zu besiegen.

Gemeinsam seid ihr stark – alles, was zählt, ist die Mission!

Im Verlauf des Spieles finden sich noch viele Gegenstände, die sowohl die Angriffsvarianten als auch Verteidigungsmaßnahmen unterstützen und euch Vorteile verschaffen. Bei den stacheligen Widersachern lohnt es sich mit einem Hammer anzugreifen, wollt ihr euren Hosenboden verschonen und keinen Schaden davontragen. Dieser Angriff mit Hammer erfordert ebenfalls ein gewisses Timing, um die volle Effektivität auszunutzen. Ebenso lassen sich Gegenstände finden, um eure Lebensenergie im Kampf wieder zu restaurieren – gut, um einen verloren geglaubten Kampf doch noch zu euren Gunsten zu entscheiden. Nicht nur hier, sondern auch im Verlauf des Spieles findet ihr entsprechende Pflanzen, Gegenstände oder Hilfsmittel, die euch natürlich aus den anderen Mario-Spielen bekannt sind. Selbstverständlich verschaffen euch Pilze neue Lebensenergie, ebenso Nüsse, mit Sirup steigert ihr eure Brüderpunkte, zu denen ich gleich noch kommen werde.

Abschließend solltet ihr den 1-Up-Pilz nicht vergessen, wird er doch das eine oder andere Mal eure Latzhose vor dem Aus retten und kann auch während des Kampfes (kostet dann einen Zug) eingesetzt werden. Dieses wichtige Pilzlein reanimiert einen eurer Brüder auf dem Schlachtfeld, falls ihm mal schummrig sein sollte, und regeneriert dazu noch die halbe Anzahl eurer Kraftpunkte (Lebensenergie).

Überhaupt sind die Kämpfe in den Mario-Rollenspielen durchaus alles andere als simples „Knöpfchen-Drücken“ (was aber auch wichtig ist, keine Frage). So stehen euch einige taktische Elemente zur Verfügung, beispielsweise die Paar-Attacken. Für diese Attacken sind zwar wiederum zuvor erwähnte Brüderpunkte notwendig, die ihr dort einsetzen könnt, allerdings lohnt sich dieser Einsatz doppelt. Setzt ihr das sogenannte „Platschbrüder“-Kommando ein, stellt sich Mario während des Kampfes hinter seinem Bruder auf und rennt los. Auch hier ist wiederum Timing gefragt, springt ihr doch mit Anlauf mehrmals auf euren Bruder, bevor ihr mit einem gewaltigen Schaden auf den Gegner herunterprescht. Diese Angriffe sind zwar am effektivsten, aber auch am schwierigsten auszuführen. Sie erfordern eine gute Reaktion und viel Geschick, da die Knöpfe in mehreren Abschnitten sekundengenau gedrückt werden wollen. Damit die perfekt koordinierten Tastenkombinationen langsam erlernt werden können, sind sie in nun zwei Schwierigkeitsgrade eingeteilt, die je nach Schwierigkeit durchschlagkräftigere Angriffe ermöglichen.

Springen wie ein Schnauzbart, Landen, dass der Boden wackelt!

Am Ende des Kampfes erhaltet ihr, wie in jedem anderen Rollenspiel auch, Erfahrungspunkte, die für einen Levelanstieg gesammelt werden. Diese ermöglichen es euch wiederum verschiedene Statuswerte der beiden Brüder zu erhöhen. Hier seien exemplarisch die Kraftpunkte, Brüderpunkte, der Angriffs- sowie Verteidigungswert, aber auch die Geschwindigkeit genannt. Nach jedem Stufenaufstieg erhaltet ihr automatisch eine gewisse Anzahl an Punkten auf alle eure Werte und zusätzlich die Chance einen Wert nochmals um 1-5 Punkte zu erhöhen.

Wollt ihr im Verlauf eures Abenteuers auch mal verschiedene Läden besuchen (und das solltet ihr) so bietet euch der sogenannte Bart-Wert die Möglichkeit dort ebenfalls Punkte zu erhöhen. Denn, und das ist ja Allgemeinwissen, je schöner und größer der Bart, desto bessere Preis kann man im Geschäft, sowohl für Einkauf als auch Verkauf, erzielen. Habt ihr also einen voluminösen Bart (und diesen entsprechend in euren Eigenschaften gesteigert) erhaltet ihr Rabatte bei den Händlern und könnt einige eurer gesammelten Münzen einsparen. Unterwegs sammelt ihr ja auch immer alle Münzen ein, oder? Ich meine, das gehört doch zu jedem Mario-Spiel dazu, warum sollte es hier anders sein?

Unterschiede zwischen Original und Remake

Nicht nur optisch, auch auf musikalischer Ebene kann Mario & Luigi: Superstar Saga + Bowsers Schergen punkten. Die Musikstücke sind stets abwechslungsreich und weisen Ohrwurm-Charakter auf, aber auch altbekannte Melodien aus Mario-Spielen sind vertreten, die sich wirklich gut ins jeweilige Setting einfügen. Dazu kommen zahlreiche Soundeffekte verbunden mit ulkigen Animationen, die dem Spiel seinen Charme verleihen. Der Bildschirmausschnitt ist im Vergleich zur Game Boy Advance-Fassung ebenfalls erweitert worden, nicht zuletzt aufgrund der neuen Grafikengine, die hier ihre Arbeit verrichtet.

Das Abenteuer lässt unsere Brüder auch nachts nicht schlafen.

Weiterhin werden Fans des Originals an vielen Stellen Unterschiede feststellen, die hier aufzuzählen den Rahmen sprengen würde. Dennoch seien hier einige Punkte kurz aufgelistet, soweit ich das feststellen konnte. Grafisch wurde das Spiel auf ein aktuelles Niveau gebracht.
  • Es orientiert sich an den modernen Titeln der Serie wie beispielsweise Dream Team Bros. oder Paper Jam Bros. (dort natürlich nicht auf die Papierelemente)
  • In den Kämpfen lassen die Gegner, direkt nachdem sie besiegt wurden, ihre Items fallen
  • An den Widersachern ist kenntlich gemacht, auf welchem Level diese sich befinden
  • Es besteht für Mario & Luigi die Möglichkeit, den Angriffen der Gegner auszuweichen
  • Die Handhabung der Team-Elemente im Kampf im Auswahlmenü wurde vereinfacht
  • Zwischensequenzen und Dialoge können mittels der rechten Schultertaste vorgespult werden
  • Durch den unteren Bildschirm des Nintendo 3DS ist die Möglichkeit gegeben, relevante Inhalte wie eine Karte jederzeit verfügbar zu haben. Auf diese Weise gelangt ihr auch deutlich einfacher und bequemer ins Menü oder könnt Paar-Aktionen auswählen, statt Tastenkombinationen anwenden zu müssen, wie es im Original der Fall war.
Insgesamt sollte man sich darüber im Klaren sein, dass viele Änderungen sich auf die aktuellen Begebenheiten auf dem Konsolenmarkt beziehen. Sei es durch die ständige Möglichkeit den Spielstand zu speichern oder die Vereinfachungen in den Steuerungselementen, das Spiel ist definitiv mehr an Gelegenheits- oder auch jüngere Spieler ausgerichtet worden. Ich möchte das hier nicht kommentieren, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Puristen werden weiterhin die Game Boy Advance-Fassung bevorzugen, während das Remake auf jeden Fall auch viele neue Fans gewinnen kann, was grundsätzlich erst einmal nichts Schlechtes sein muss. Doch was genau hat es mit der Erweiterung zum Hauptspiel, der "Schergen-Saga", auf sich? Da lohnt sich ein zweiter Blick eventuell auch für die Fans des Originals.

Schergen-Saga: Findet Bowser!

Ungefähr nach 3-4 Spielstunden schaltet ihr also eine der größten Änderungen beziehungsweise besser gesagt Ergänzungen frei, die "Schergen-Saga: Findet Bowser!". Dies geschieht automatisch im Verlauf des Spieles, ist also nicht irgendwo im Spiel versteckt. Ab diesem Zeitpunkt bekommt ihr eine weitere Option im Menü von "Superstar Saga" freigeschaltet, bei der ihr auf Knopfdruck mit nahtlosem Übergang zur "Schergen-Saga" wechseln könnt. Dies gilt übrigens ebenso für die amiibo-Unterstützung, die euch im Spiel dann ebenfalls zur Verfügung steht. Holt euch mithilfe von amiibo der Super Mario Collection Stempel und tauscht diese Stempelbögen dann beim Händler gegen Belohnungen (in der Regel bestimmte Bohnen) ein. Ich habe Mario, Yoshi, Toad und Bowser stempeln können, weitere sind möglich, befinden sich allerdings nicht in meinem Besitz. Weiterhin konnte ich zum Zeitpunkt des Tests die neuen amiibo zum Spiel – Gumba und Koopa – ebenfalls nicht testen, da sie schlicht noch nicht verfügbar waren.

Links die Schergen, rechts die Bohnen. Noch Fragen?

Wechselt ihr aus der "Superstar Saga" heraus (oder nach Beendigung des Hauptspiels) zum Modus "Schergen-Saga: Findet Bowser!" findet ihr euch als einsamer Gumba auf dem Lachberg wieder. Ihr seid durch die Explosion des Koopa-Jets von Bowser unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet und versucht euch zu orientieren. Dieser Modus nutzt dabei dieselbe schöne Grafik wie das Hauptspiel und punktet ebenso mit schöner, passender musikalischer Untermalung. Euer Gumba scheint allerdings zu Höherem berufen, stellt er sich doch als Gumba mit Köpfchen dar. Zumindest rast er Kopf voran auf die nächstbeste Person zu, um diese „Qualitätsbohne“ mittels Kopfstoß zu beseitigen. Hierbei kommt ihr als Spieler zunächst nur mit Betätigung der A-Taste zum Einsatz, nämlich genau dann, wenn ihr euren Schädel auf den der Bohne platziert. Hier kommt dasselbe Timing wie in der "Superstar Saga" zum Einsatz, wenn ihr mit Mario oder Luigi einen Sprung auf dem Gegner landen wollt, um dort den Schaden zu maximieren.

Selbstverständlich verschafft ihr euch in euren ersten Begegnungen mittels eures Schädels gehörigen Respekt, und den Bohnengegnern bleibt nur der Ausweg in den Eintopf. Nach kurzer Zeit trefft ihr allerdings auf weitere Gumbas aus Bowsers Schergen-Armee, die es nicht so mit der Tapferkeit haben. Kurzum machen sie euch zu ihrem Kommandanten und folgen euch in die nächsten gegnerischen Auseinandersetzungen. Ihr fragt, warum gerade ihr? Nun ja, ihr habt scheinbar die richtige Schergenmoral… und Augenbrauen… nicht zu vergessen, das quadratische Kinn! Also bildet ihr zusammen eine Einheit und macht euch auf den Weg, um König Bowser zu finden.

Schergen gegen Bohnen und andere Widersacher

Das Kernstück dieser Geschichte stellt natürlich der Kampf-Modus dar, zu dem ich gleich noch komme. In der Zwischenzeit kümmert ihr euch im Vorfeld nämlich um eure Aufstellung und legt euch Kommandos für den Kampf zurecht. Vor den Kämpfen solltet ihr euch nämlich zunächst ansehen, welche Gegner in eurer nächsten Mission auf euch treffen. Dies ist insofern wichtig, weil ihr diese Informationen benötigt, um eure Truppen dementsprechend aufzustellen. Dabei gilt es grundsätzlich, das sogenannte Power-Dreieck zu beachten. Kenner der Fire Emblem-Serie werden sich hier wahrscheinlich sofort zu Hause fühlen, für alle anderen (auch für mich selbst war es neu) erkläre ich das Power-Dreieck so einfach wie möglich:

Das Power-Dreieck macht euch schnell klar, wer sich für die entsprechenden Gegner eignet.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Typen von Einheiten. Die sogenannten Stürmer sind auf den Nahkampf am Boden spezialisiert. Sie sind gut geeignet für den Kampf gegen Schützen, allerdings den Fliegern aus der Luft ausgeliefert. Diese Flieger sind, wie der Name schon sagt, geflügelte Einheiten in der Luft über dem Schlachtfeld. Stürmer haben Ihnen nichts entgegenzusetzen, allerdings sind sie verwundbar gegenüber den Schützen. Zu guter Letzt solltet ihr auch nie ohne diese Schützen in den Kampf ziehen, sind sie doch die Meister der Wurfwaffen. Wie bereits erwähnt, sind sie machtlos gegen die einfachen Stürmer, aber holen die Flieger mit den Wurfwaffen sehr effektiv vom Himmel. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Sofern man einmal das entsprechende Schaubild verinnerlicht hat, welches auch im nebenstehenden Screenshot zu finden ist, geht die Aufstellung in Zukunft einfacher von der Hand.

Nun gut, soweit die Theorie, entscheidend ist aber auf dem Schlachtfeld: wie wirkt sich das Power-Dreieck auf die Kampfhandlungen aus? Die entsprechenden Einheiten sind auf dem Schlachtfeld auch an Positionen gebunden. So sind die Stürmer (zu Beginn des Spieles Gumbas) an vorderster Front platziert und greifen ihre Gegner direkt an, unabhängig welche weiteren Einheiten noch in eurem Trupp sind. Die Schützen (Koopas mit Helm) mit ihren Wurfwaffen stehen komplett im Hintergrund und bewerfen von dort aus die frechen Feinde von gegenüber. Dazwischen bewegen sich die Flieger (Para-Koopas), sie befinden sich jedoch entweder direkt hinter den vorne stehenden Stürmern oder vor den Schützen, kommt dabei aber auch auf eure Aufstellung an, also ob ihr auch alle Truppenformen mit ins Gefecht nehmt.

Diese Regeln für die Platzierung gelten dann sowohl für euch als auch für die gegnerischen Einheiten, also auch dort stehen die Stürmer ganz vorne. Im Verlauf der "Schergen-Saga" stehen euch für die jeweiligen Einheiten auch abseits von Gumbas oder Koopas weitere Charaktere aus dem Mario-Universum zur Verfügung. Eine Schlacht besteht zu Beginn noch aus zwei Auseinandersetzungen hintereinander, später können es auch mehr sein. Im Schlachtgetümmel verliert ihr auch den einen oder anderen Schergen, der nach Verlust seiner Kampfkraft aus dem Bildschirm geworfen wird. Könnt ihr euch gegen die Vorhut durchsetzen, und sei es nur mit eurem Kommandanten, sammeln sich alle eure Schergen wieder, auch diejenigen, die bereits in der ersten Runde zurückgeworfen wurden, und stürmen mit wiedergewonnener Kampfkraft und Moral auf die Nachhut ein. Entscheidend hierbei ist die Niederlage des Kommandanten der Gegenseite, bevor eure Schergen im Bildschirm weiter voranstürmen.

Noch ist der Kampf übersichtlich, das ändert sich im Lauf des Spieles. Unten seht ihr eine Auswahl von Kommandos.

In der Vorbereitung zu den Kämpfen findet ihr auf dem oberen Bildschirm nützliche Informationen in Form des Trupp-Menüs. Dieses Menü bietet euch einen praktischen Überblick über die Merkmale und Fähigkeiten eurer Kampfeinheiten. Dort befinden sich dann auch eure aktuellen Trupps, die ihr zusammengestellt habt. Mit den L- und R-Tasten könnt ihr bequem durch eure unterschiedlichen Trupps schalten. Die Zusammenstellung ist das Ergebnis eurer Aufstellung, die ihr mittels des Touchscreens dorthin platziert habt. Bei der Auswahl der Mission erhaltet ihr Informationen über die Gegner, die sich euch in den Weg stellen. Diese Gegner lassen sich auch noch einmal detailiert ansehen, wenn ihr mit dem Touchpen das jeweilige Bild berührt. Diese Informationen stellen natürlich für euch eine unverzichtbare Hilfestellung dar, könnt und müsst ihr doch auf dieser Grundlage entscheiden, welche eigenen Charaktere (und somit Einheiten) ihr den Gegnern entgegenstellen wollt. Hier kommt die strategische Komponente des Power-Dreiecks zur Geltung.

Stürzen wir uns doch einfach mal ins Getümmel und schauen was passiert, wenn wir uns in einer Schlacht befinden. Im Gefecht findet ihr auf dem unteren Bildschirm die Möglichkeit eure zuvor platzierten Kommandos einzusetzen, die euch im Kampf den einen oder anderen Vorteil verschaffen können. Auf dem oberen Bildschirm spielt sich im Kampf die Action ab, dort verfolgt ihr im Kampfgetümmel die Animationen und Aktionen samt deren Auswirkungen. Im Kampf rennen dann die beiden Parteien aufeinander zu, links eure Schergen, rechts die Gegner. Treffen die Parteien aufeinander, stellen sich die jeweiligen Einheiten wie oben beschrieben auf, und greifen selbstständig ihr Gegenüber an. Ebenso wie in der "Superstar Saga" ist hier entscheidend wer den höheren Geschwindigkeitswert hat. Diese Einheit darf daraufhin selbstverständlich zuerst angreifen. Auch weitere Statuswerte wie Angriff oder Verteidigung spielen in der Aufstellung eine Rolle. Ist der erste Feind besiegt sucht sich euer Scherge automatisch ein neues Opfer. Euch bleibt nur die Möglichkeit ab und an mal in den Kampf durch entsprechende Kommandos einzugreifen, oder bei entsprechender zielführender Aktion eines eurer Schergen durch Betätigung der A-Taste das entsprechende Timing abzupassen.

Insgesamt stehen euch bis zu 53 unterschiedliche Kumpanen zur Verfügung, verteilt auf die verschiedenen Einheiten-Arten. So sind bei den Gumbas beispielsweise der Kommandant, der normale Stürmer-Gumba oder auch der fliegende Para-Gumba Teil dieser Auswahl, dennoch beachtlich. Aber auch die Gegenseite, sprich eure Widersacher, trumpfen mit 33 unterschiedlichen Einheiten-Arten auf, das wird nicht so schnell langweilig. Erfüllt ihr in der "Schergen-Saga" bestimmte Anforderungen, werdet ihr mit Medaillen und Items belohnt. Im Verlauf des Spieles könnt ihr auch Bonus-Fähigkeiten aktivieren, diese ergeben sich dann aus eurer entsprechenden Aufstellung und verbessern die Kampfwerte eurer Truppe. Weiterhin werdet ihr im Lauf der Kampagne Beförderungen aussprechen, Spezialfähigkeiten erlernen oder euch mit den entsprechenden neuen amiibo neue Kommandanten akquirieren, was allerdings auch ohne die Figuren funktioniert.

Eine Saga bleibt selten allein

Im Verlauf eures knapp 20-stündigen Abenteuers (je nach Spielart) durchwandert ihr einige wunderschön gestaltete Landschaften, fahrt mit Loren unter Berge, wirbelt über Abgründe hinweg und erkundet so jeden Pixel des Bohnenlandes. Ich möchte hier nicht weiter ins Detail gehen, was die Weiterführung der Geschichte angeht, denn ich bin der Meinung, das solltet ihr selbst erleben. Auf eurem Weg gibt es jede Menge optionale Nebenaufgaben und zahlreiche Minispiele, sodass hier keine Langeweile aufkommt.

Die Areale sind abwechslungsreich gestaltet, es gibt jede Menge zu sehen und besonders die Farbgebung erleichtert die Orientierung in der Welt. Aber auch die Charaktere profitieren von der detaillierten Darstellung und können so ihren Charme erst richtig entfalten. Ihr werdet im Spiel neben neuen Figuren auf viele bekannte Gesichter treffen, die ihr bereits aus dem Mario-Universum kennt. Luigi ist für mich in diesem Spiel sowieso der heimliche Star, wenn er sich langweilt, stubst er einfach mal die Figur an, die soeben spricht und lässt seine Gedanken schweifen, sehr witzig animiert. Um zu beweisen, dass Mario & Luigi tatsächlich die berühmten Brüder aus dem Pilzkönigreich sind, springen beide Brüder auf und ab und präsentieren ihre weltberühmten Sprünge und schon ist klar, es können nur die Originale sein. Man sieht, der Humor ist auch im fantastischen Remake erhalten geblieben und macht die Faszination der Mario-Rollenspiele aus.

Die Geschichte der "Schergen-Saga" spielt parallel zur "Superstar Saga", also solltet ihr euch nicht allzu früh auf die Schergen stürzen, um euch nicht den Spielspaß am Hauptspiel zu verderben. Im Verlauf der Kampagne trefft ihr auch auf jede Menge bekannter Figuren aus dem Hauptspiel, aber auch aus dem Mario-Universum allgemein. Insgesamt stellt die "Schergen-Saga" eine passende Ergänzung zum Hauptspiel dar. Sie wird euch ein paar weitere Stunden an euren Handheld fesseln, wenn ihr denn mit dem Genre etwas anfangen könnt. Aber wer kann denn da schon ablehnen?

Redaktionswertung

9

Geniales Spiel

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Mario & Luigi: Superstar Saga + Bowsers Schergen

Meinung von Dennis Gröschke
Liebevoll transportiert Nintendo das erste Spiel aus der Mario & Luigi-Reihe in die Gegenwart. Witzige, komplett deutsche Texte mit vielen umgangssprachlichen Ausdrücken finden auch den Weg in das Remake. Durch den leichten Einstieg werden sowohl Kinder als auch Erwachsene, die dem Rollenspiel-Genre sonst fern sind, abgeholt und in das Abenteuer gesogen. Die Geschichte und die famose Steuerung der beiden Brüder funktioniert auch nach fast 15 Jahren noch. Warscheinlich ist das der Grund, weswegen dieses Spiel so zeitlos ist. Zu den grafischen Neuerungen und Animationen kann man stehen wie man will, ich für meinen Teil habe mich sofort in den Grafikstil verliebt. Dabei stört auch nicht, dass dieses Spiel ohne 3D-Modus daherkommt, im Gegenteil, so kann man sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren. Mein heimlicher Star ist Luigi, stellt er doch in vielen Fällen den Pechvogel dar, bekommt im Verlauf des Abenteuers auch die cooleren Fähigkeiten. Die "Schergen-Saga" spielt sich ebenso einwandfrei und fügt sich nahtlos in die Geschichte ein, auch wenn sich im Kern dort ein anderes Genre verbirgt. Aber auch hier wird der Spieler nach und nach in die Mechaniken des Spiels eingeführt und kann sich mit dem Gumba-Kommandanten identifizieren. Ich persönlich habe mein Hauptaugenmerk allerdings auf das Hauptspiel gelegt und die "Schergen-Saga" als netten Bonus mitgenommen. Insgesamt bekommt ihr hier aber ein Paket, was euch für gut 30 Stunden beschäftigen wird, wenn ihr alles sehen und erleben wollt. Aber mal ehrlich, wer möchte das nicht?
Mein persönliches Highlight: Ich sehe Luigi nun mit anderen Augen. Was für ein witziges Kerlchen!

Kommentare 13

  • Dennis RPGKING.FOREVER Turmfürst - 04.10.2017 - 14:14

    Freue mich schon richtig auf das Spiel. :saint:
  • DatoGamer1234 E3 und Smash Hype! - 04.10.2017 - 14:44

    Habe schon das Original gespielt und ,,Bowsers Schergen" bieten mir auch nicht genug Zusatz zum Kauf ;)
  • Daniel Busch Redakteur - 04.10.2017 - 15:00

    Habe das Original schon geliebt und werde das Remake definitiv auch spielen!
  • Blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 04.10.2017 - 15:02

    NaJa lohnen wird es sich sowieso nicht... hab das Original auf der Virtual Console, daher brauch ich es nicht. Selbst dieser komische Zusatz-Story macht einfach nicht viel her...
  • Casualatical Casublume - 04.10.2017 - 15:37

    Würde es kaufen, wenn es auf Switch käme. Aber der 3DS Augenkrebs hat ausgedient
  • felix #PhoenixWright4Smash - 04.10.2017 - 15:38

    Hab ebenfalls das Original gespielt und will das Remake auch unbedingt kaufen. Die Wertung klingt ja ganz gut, ich hoffe aber, dass mich der neue Grafikstil nicht zu sehr stören wird.
  • DarkStar6687 Gamer since 1993 - 04.10.2017 - 15:47

    Oh je, wie soll ich nur die ganzen guten Spiele im Oktober schaffen. :S
  • Tokyoflash Turmheld - 04.10.2017 - 16:00

    Also das nenne ich mal einen ausführlichen Spieletest - auch wenn ich stellenweise das Gefühl nicht los wurde, dass ich hier eigentlich eine 100-seitige Spielanleitung durchlese. Egal, so bleiben wenigstens keine unnötigen Fragen mehr offen, denn man fühlt sich nachdem man den Test gelesen hat, wirklich sehr viel schlauer, als vorher - sehr schön, so soll es sein. Das Spiel wird auf jeden Fall gekauft! :love:
  • SAM Conkers bester Freund - 04.10.2017 - 16:01

    Super Test! Bin aber noch unschlüssig, es kommt noch soviel gutes in der Zeit. Und es ist wieder ein Spiel für einen eine 3D konsole das kein 3D unterstützt, finde ich persönlich immer fraglich. Gerade nach Samus Returns das ja gezeigt hat wie 3D auf dem 3DS aussehen sollte! ;)
  • Nico.98 Meister des Turms - 04.10.2017 - 18:18

    Grandiose Punktzahl. :)
  • Herr von Faultier Turmbaron - 04.10.2017 - 19:27

    Alle die es noch nicht haben und auf Mario und RPG's stehen sollten jetzt zuschlagen. Auf dem GBA habe ich dieses Spiel geliebt, da in den nächsten Monaten aber soviel Gutes für die Switch kommt werde ich es aus Zeitgründen nicht kaufen. Komme schon jetzt nicht mehr hinterher. Wer hätte das am Anfang gedacht?
  • blither aToMiisiert - 05.10.2017 - 08:59

    Der Test macht richtig Lust auf das Spiel!

    Optisch schaut es sehr gelungen aus. Und spielerisch finde ich die Mario&Luigi-Serie ziemlich gut.

    Wahrscheinlich kaufe ich auch noch im Jahre 2020 3DS-Spiele, wenn Nintendo den Support nicht einstellt :D
  • Frog24 YER DONE! - 05.10.2017 - 09:26

    Das Mario & Luigi: Superstar Saga Remake sieht im Vergleich zum Original echt seelenlos und hässlich aus, sorry :/ Wie ich es auch von anderen Reviews lese, so hat man auch einen Teil des Charmes und die Originalität des Originals "aufgeopfert" und ihm durch den generischen, miesen NSMB-Style ersetzt. Diese Ausrichtung der Mario RPGs in Richtung NSMB gefälllt absolut gar nicht.