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Test zu Layton's Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre - Nintendo 3DS, Smart Device

  • Deutschland Deutschland: Layton's Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre
  • USA USA: Layton's Mystery Journey: Katrielle and the Millionaires' Conspiracy
  • Japan Japan: Layton's Mystery Journey: Katrielle to Daifuugou no Inbou
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
06.10.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Level-5
Genre
Adventure, Puzzle
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 1
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Die Detektiv-Gene im Blut

Von Tim Czerwinski ()
Wie der klangvolle Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei dem Spiel „LAYTON'S MYSTERY JOURNEY: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“ um einen Ableger der beliebten Layton-Reihe. Für diejenigen unter euch, die noch keine Berührungspunkte mit dieser Videospielserie hatten, bedeutet das, es gibt jede Menge Rätsel zu lösen. Dieses Mal ist der Detektiv jedoch nicht Professor Hershel Layton, sondern seine Tochter Katrielle. Diese eröffnet in der Londoner Chancer Lane nämlich eine neue Detektei unter dem Motto: „Wir lösen jedes Rätsel!“. Große Worte für eine so junge Detektivin. Ob sie diesem Anspruch gerecht werden kann?

Die Welt besteht aus Rätseln!

Katrielle ermittelt jedoch nicht alleine, denn mit Ernest Drowrig hat sie einen Assistenten und zunächst als Klienten mit Gedächtnisschwund, wird das Duo um den großartigen Sherl O. C. Kholmes ergänzt. Letzterer ist ein sprechender Hund, der jedoch nur von wenigen Menschen verstanden wird. Andere nehmen seine Äußerungen als ein Bellen wahr. Somit wäre das Team der Detektei Layton komplett, es fehlen also nur noch Aufträge. Zum Glück ist Katrielle beim Scotland Yard kein unbeschriebenes Blatt, weswegen der Polizeiinspektor Hastings prompt mit dem ersten Fall auf das junge Detektiv-Trio zukommt.

Die drei Hauptcharaktere von links nach rechts: Ernest, Katrielle und Sherl.

Nun gilt es für Katrielle und ihr Team, sich einen Ruf zu erarbeiten, damit dies nicht der einzige Fall bleibt. Dies bedeutet, dass die drei Spürnasen den Fall definitiv lösen müssen. Dass dafür die Untersuchung nach Sherls Herkunft oder die Suche nach Katrielles verschwundenem Vater erst einmal zweitrangig ist, versteht sich von selbst. Also ziehen die drei los, um den verschwundenen Zeiger des Big Ben aufzuspüren. In diesem, wie auch in jedem weiteren Fall, müsst ihr dann in London Passanten und Zeugen befragen, den Tatort besuchen oder andere Schauplätze aufsuchen und dort Hinweise entdecken. Oftmals verstecken sich diese hinter Rätseln, die ihr erst lösen müsst, bevor ihr einen von sechs Hinweisen bekommt, die ihr zum Lösen des Falls benötigt. Die Fälle sind abwechslungsreich und reichen von der Suche nach dem gestohlenen Uhrzeiger über verschwundene Haustiere bis hin zu ungeklärten Mordfällen. An den jeweiligen Schauplätzen könnt ihr neben Hinweisen zum aktuellen Fall auch andere Sachen finden. Zum einen wären da Hinweismünzen, die euch beim Lösen von Rätseln helfen. Zum anderen könnt ihr natürlich auch Rätsel entdecken, die nichts mit eurer aktuellen Mission zu tun haben, denn in „LAYTON'S MYSTERY JOURNEY: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“ lautet das Motto: „Die Welt besteht aus Rätseln!“. Ferner könnt ihr auch Kuriositäten finden, die in keinem Zusammenhang mit dem Fall stehen, sondern in einer Sammlung gesammelt werden. Zu guter Letzt gibt es noch Modemünzen, die euch die Möglichkeit geben, Katrielle in ein neues Outfit zu kleiden. Dafür gibt es auch noch ein spezielles Rätsel pro Outfit spendiert, das ihr dann natürlich gern lösen dürft, aber nicht müsst. Die Schauplätze sind in ganz London verteilt. Vom Big Ben über die Themse bis hin zum Millionärsviertel kommt ihr an allerlei spannenden Orten vorbei, mal mehr, mal weniger dem echten London nachempfunden.

Die Rätsel sind abwechslungsreich, wiederholen sich jedoch in der Art manchmal.

An verschiedenen Schauplätzen müsst ihr Passanten befragen.

Die Rätsel gestalten sich in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wobei die jeweilige Schwierigkeit am Pikaratwert, der zu Beginn eines jeden Rätsels angezeigt wird, erkennbar ist. Rätsel, die nach Meinung der Entwickler einfach sind, geben demnach um die 20 Pikarat, wobei man ab 60 Pikarat schon von schwierigen Rätseln ausgehen kann. Jedoch muss ich sagen, dass dies maßgeblich auch auf den Spieler ankommt. So ist es ratsam die Beschreibung immer genau durchzulesen, wobei die wichtigen Punkte meist in Rot geschrieben sind. Sollte man die Beschreibung nämlich mal nicht aufmerksam durchlesen, kann einem auch ein 20-Pikarat-Rätsel kaum lösbar erscheinen, während man bei vermeintlich schwereren Rätseln weniger als eine Minute braucht. In einem solchen Fall seid ihr jedoch nicht auf euch allein gestellt, denn hier kommen die o. g. Hinweismünzen zum Einsatz. Solltet ihr bei einem Rätsel mal überhaupt nicht vorankommen, könnt ihr euch bis zu drei Lösungshinweise, sowie einen Supertipp kaufen. Während die Hinweise jeweils eine Münze kosten, kostet der Supertipp 2 Münzen. Letzteren könnt ihr nur freischalten, wenn ihr die Hinweise zuvor erworben habt. Somit kostet euch die Lösung des Rätsels maximal fünf Hinweismünzen. Nachdem ihr ein Rätsel abgeschlossen habt, addiert sich der jeweilige Pikaratwert zu eurem Punktestand hinzu. Für jede falsche Lösung werden euch jedoch Pikaratpunkte vom aktuellen Rätsel abgezogen, also solltet ihr euch sicher sein, wenn ihr die Lösung eingebt.

Die Rätsel sind abwechslungsreich, wiederholen sich jedoch in der Art manchmal. Dann bringen sie jedoch eine andere Grundlage mit, sodass es zwar die gleiche Art Rätsel ist, jedoch mit anderer Aufgabenstellung. In den meisten Fällen sind die Rätsel gut durchdacht, auch wenn ich schon ein oder zwei Situationen hatte, in denen ich nicht mit der Lösung einverstanden war. Ich habe sie zwar verstanden, jedoch erschien mir das Rätsel dann obsolet zu sein. Ein Beispiel möchte ich an dieser Stelle nennen, deswegen gibt es jetzt eine Spoilerwarnung! Alle, die sich das Rätsel nicht spoilern lassen wollen, sollten den Spoilerkasten nicht öffnen.

Das angesprochene Rätsel lautet:

„Der Bus hat nur noch drei Liter Benzin im Tank. Ihm geht der Sprit aus, bevor er sein Ziel erreicht. Aktuell sitzen zehn Personen im Bus, und er kann fünf Kilometer pro Liter Benzin fahren. Für jede Person, die aussteigt, kann er einen Kilometer weiter fahren. Wenn alle Personen aussteigen und zwei Liter Benzin nachgetankt werden, wie viele Kilometer kann der Bus dann noch fahren.“

So das lässt nun mehrere Fragen zu: Ist der Tank nun leer, da der Sprit ja ausgeht bevor er sein Ziel erreicht? Hat er demnach nun zwei oder fünf Liter nach dem Nachtanken im Tank? Ein Kilometer mehr pro Person, die aussteigt pro Liter oder insgesamt?
Man rechnet also alles einmal durch:

Mit zwei Litern + 1 km pro Person: 2 x 5 km = 10 km + 10 km = 20 km = falsch
Mit zwei Litern + 1 km pro Person und Liter: 2 x 5 km = 10 km + 20 km = 30 km = falsch.
Mit fünf Litern + 1 km pro Person: 5 x 5 km = 25 km + 10 km = 35 km = falsch
Mit fünf Litern + 1 km pro Person und Liter: 5 x 5 km = 25 km + 50 km = 75 km = falsch.

Die richtige Lösung ist 0 km. Klar, der Busfahrer steigt mit aus und kann den Bus dann nicht mehr fahren. Warum sollte man aber die Frage nach den Kilometern stellen bzw. überhaupt nachtanken, wenn daraus resultiert, dass der Bus trotzdem an Ort und Stelle bleibt? Ich hätte noch akzeptiert, wenn man von den Personen den Busfahrer noch herausrechnen muss. Aber da fehlte mir einfach der logische Hintergrund des Rätsels. Einige werden jetzt auch sagen: „Ist doch klar Tim, die Logik ist, dass der Bus ohne Fahrer nicht fährt.“ Ja ist richtig, ich verstehe die Lösung, bin aber nicht einverstanden.

Eine andere Sache, die mich ein wenig stört, ist die Tatsache, dass es viele Dialoge gibt, die gelesen werden wollen. Hierdurch kann es auch sein, dass man innerhalb von zehn Minuten manchmal nicht einmal ein Rätsel lösen muss. In einem Videospiel in dem es um das Lösen von Rätseln geht, möchte ich das auch tun. Wenn ich ein Buch lesen möchte, dann kaufe ich mir kein Nintendo 3DS-Spiel. Dies ist mir bei einem früheren Ableger der Reihe nicht so negativ aufgefallen, wie in „LAYTON'S MYSTERY JOURNEY: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“. Dennoch wirbt Nintendo damit, dass es der Ableger mit den meisten Rätseln sei und auch ein Jahr nach Erscheinen noch mit einem täglichen Bonusrätsel versorgt werden soll. Vielleicht liegt es auch daran, dass man einige Rätsel nicht beim ersten Durchlauf eines Falls finden kann. Dies hat man wohl implementiert um einen Wiederspielwert zu schaffen, der aus meiner Sicht eher fehlplatziert ist. Wenn man die Lösung eines Falls kennt, braucht man die Passagen aus meiner Sicht nicht nochmal spielen. Für alle, die sich das Finale eines Falls jedoch erneut ansehen möchten, ist dies auch im Menü möglich.

Auch ein paar Minispiele sind mit von der Partie

Eine englische Gentlewoman sollte immer gut gekleidet sein.

Abseits der Handlung könnt ihr euch auch noch mit allerlei Minispielen die Zeit vertreiben. Zum einen wäre da die Unterstützung der lokalen Gastronomie. Die dortigen Angestellten sind nämlich nicht gut darin, die Geschmäcker der Gäste zu identifizieren. Hier kommt ihr ins Spiel. Durch die Befragung der Gäste bekommt ihr deren Vorlieben heraus und könnt so ein Menü zusammenstellen. Daneben werdet ihr noch zu Innenarchitekten, denn ihr müsst einer Boutique helfen, möglichst viel zu verkaufen, indem ihr die Kundenströme durch geschicktes Platzieren der Produkte durch den Laden lenkt. Als letztes Minispiel müsst ihr den armen Sherl aus dem Hundezwinger lotsen. Hierfür habt ihr eine bestimmte Anzahl von Bewegungen, die ihr nach Möglichkeit nicht überschreiten solltet.

Die audiovisuelle Darstellung wird Fans der Reihe direkt ansprechen. Der Grafikstil bleibt sich treu und bringt wieder jede Menge kurios aussehende Personen mit sich. Die musikalische Untermalung ist nicht zu aufdringlich, da die Rätsel in der meisten Zeit eure Konzentration erfordern. In bestimmten Handlungssituationen sowie bei den Fallfinals habt ihr zudem eine Synchronisierung der Dialoge. Diese weicht zwar in manchen Situationen leicht vom Text ab, ist aber in der Regel nicht störend. Steuern könnt ihr das Ganze hauptsächlich über den Touchscreen des Nintendo 3DS. Der 3D-Modus des Handheld findet keine Anwendung.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Layton's Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre

Meinung von Tim Czerwinski
„LAYTON'S MYSTERY JOURNEY: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“ ist ein gutes Spiel, das den Spieler in den Rätseln fordert, jedoch zu keiner Zeit unfair oder zu schwer wird. Dies ist natürlich auch der Hinweisfunktion geschuldet, die aber in einem solchen Spiel auch nicht fehlen darf. Auch wenn ich ab und zu nicht mit der Lösung von Rätseln einverstanden bin, sind diese doch plausibel und durchaus spaßig und kurzweilig, was ich nicht von den teilweise auch kindisch gehaltenen Dialogen behaupten kann. Der eingebrachte Humor zieht einige Situationen auch ungewollt ins Lächerliche, auch wenn dies nicht die Regel ist. Allerdings ist auch eine Portion Sarkasmus dabei, was ich wiederum begrüße. Die Fallfinals sind teilweise absehbar, in einigen Fällen auch ein wenig unrealistisch aber dennoch unterhaltsam. Audiovisuell ist ein stimmiges, jedoch kein aufwendiges Spiel zu erwarten.
Mein persönliches Highlight: Der sarkastische Sherl O.C. Kholmes!

Kommentare 29

  • felix #PhoenixWright4Smash - 05.10.2017 - 15:16

    Also die Mathematikfrage mit dem Bus und Benzin ist wirklich dumm, da stimme ich dir voll und ganz zu. Bei derart uneindeutigen Angaben ist die Kritik an den Entwicklern des Rätsels berechtigt, unabhängig davon ob es letztendlich eine Fangfrage oder nicht ist.
  • Jumper ... just squiddin' around ... - 05.10.2017 - 15:23

    Das Enttäuschendste ist immer noch der fehlende 3D-Effekt...
    Am Nervigsten aber ist dieser dämliche Hund... ich kann den absolut nicht ausstehen, schon seit dem ersten Trailer! Wenn der nicht wäre, würde ich das Spiel bestimmt auch gleich kaufen, aber dieser... "Charakter" und einige andere Punkte lassen mich ernsthaft überlegen, dieses Spiel - oder gleich die ganze Reihe (soll ja auch eine Trilogie werden?) - einfach links liegen zu lassen und zu ignorieren.
    Die Professor Layton-Spiele sind einfach perfekt, aber dieses Gefühl kommt hier leider gar nicht auf... Schade eigentlich. :/
  • Alphatac Gecaperter Turmleibwächter - 05.10.2017 - 15:25

    Interessant wäre nun zu Wissen, was genau anders gegenüber der Mobile Version ist, die fast 30€ weniger kostet, abseits vom Flora Kostüm.

    Edit: Wow, selbst die dutzenden DLCs muss man sich nachkaufen genau wie bei der Mobile Version, irgendwie will man mir das Spiel madig machen. Erst die Änderung des Namens, der Hund, die späte 3DS Version und nun der Preisunterschied.
  • Pselyx Nergigante Slayer - 05.10.2017 - 15:31

    Liest sich zwar interessant aber irgendwie ganz dazu durchringen kann ich mich doch nicht... Bei Prof Layton war es so gut wie immer ein Day-One Kauf ^^

    @Alphatac Sehr berechtigte Frage die, falls es erlaubt ist, vielleicht @Tim Czerwinski beantworten kann? Würde mich auch mal interessieren :)
  • blither aToMiisiert - 05.10.2017 - 15:32

    Spoiler anzeigen
    Meine erste Überlegung war auch dahingehend, ob unter den zehn Personen der Busfahrer dabei ist. Da hier speziell von Personen, und nicht Fahrgästen gesprochen wurde, hätte ich ja gesagt.

    Trotzdem ist eine solche Fragestellung natürlich nicht "eindeutig". Aber diese Art der "ungenauen" Aufgabenstellung gab es auch in den Vorgängern, und gehört sicherlich in die Kategorie "Fangfragen".


    Mit dem mittlerweile siebten Teil der Serie wird es natürlich schwieriger gute Aufgaben zu finden, ohne jene aus den Vorgängern zu wiederholen.

    Eine größere Überarbeitung hätte der Serie vielleicht gut getan, und das Spiel optisch auf die Switch zu heben, hätte wahrscheinlich auch einen großen atmosphärischen Sprung gebracht.

    Nichtsdestotrotz mag ich die Serie sehr gern. Was ich besonders schade finde, dass Nintendo mal wieder zwei gute Spiele am selben Tag bringt. Es wird erstmal nur eins gekauft, das andere, wenn es etwas günstiger ist.
  • Tim Czerwinski Halo I bims 1 Lektor - 05.10.2017 - 15:54

    @tobbsi & @Alphatac

    Leider kann ich nicht sagen, was genau der Unterschied zur Smart Device Version ist, da ich nur die 3DS-Version zum Testen bekommen habe. Tut mir leid. :(
  • Pselyx Nergigante Slayer - 05.10.2017 - 15:59

    Danke für die prompte Antwort @Tim Czerwinski :)
    Vielleicht findet sich ja noch jemand? :D
  • DatoGamer1234 E3 und Smash Hype! - 05.10.2017 - 15:59

    Ich kann den Hund auch nicht leiden, was dachte man sich dabei? Der ist wie ein grausiger alter Mann...
  • Jumper ... just squiddin' around ... - 05.10.2017 - 16:29

    @tobbsi @Alphatac Soweit ich weiß, ist der einzige Unterschied der Versionen (neben dem breiteren Bild der 3DS-Version auf dem oberen Bildschirm natürlich...) der, dass alle In-App-Käufe (DLCs) bereits auf dem Modul drauf sind und das Spiel somit komplett ist. (Es sind also alle Outfits und die dazugehörigen Rätsel enthalten.)

    Edit: Ich seh aber grad die Downloads der Woche, wo auch wieder DLCs für das Spiel angegeben werden... keine Ahnung, ob das nun "neue" Sachen sind, die es für die Smartdevice-Version (noch) nicht gibt, oder nicht.

    Aber zumindest der ganze Rest neben den dort genannten, sollten enthalten sein...
  • Chris2010 Winter is coming - 05.10.2017 - 16:31

    Bei der Smart Device Version gibt es noch ein paar alternative Kostüme für Katrielle als kostenpflichtige Inapp Käufe. Bei der 3DS Version sind diese schon enthalten.

    Außerdem ist die Grafik bei der Smart Device Version natürlich sehr viel besser.
  • Florian12 Turmbaron - 05.10.2017 - 16:34

    @felix Kann dem überhaupt nicht zustimmen. Wenn alle Personen aussteigen, kann der Bus natürlich nicht fahren. Das ist absolut logisch und da ist Kritik echt nicht angebracht, denn dieses Rätsel ist absichtlich eine Fangfrage. Das ist ja gerade das Rätsel. Da ist nichts ungenau. Ebenso sind die Fragen des Reviewers eigenartig. Natürlich wären es fünf Liter, wenn zwei nachgetankt werden. Und ein Kilometer pro Person, so steht's doch klar. Keine Ahnung, wo da Missverständnisse auftreten können ^^'

    Ich finde den Hund sogar sehr sympathisch, bringt auf jeden Fall charakterliche Frische zum vergleichsweise langweiligen Duo Layton und Luke.

    Was mMn sauer aufstößt ist 1. der fehlende 3D-Effekt, 2. die Cutscenes, die auf dem 3DS links und rechts abgeschnitten werden und deshalb kleiner als auf dem Smartphone sind, 3. die Story, die kaum mithalten kann mit den Vorgängern (aber auch nicht mithalten möchte, leider) und 4. dass scheinbar die Synchronisation nicht immer zum Text passt, das geht gar nicht...
  • Niels Uphaus You shall be as gods... - 05.10.2017 - 16:53

    @Alphatac Die meisten DLC-Kostüme sind in der 3DS-Version enthalten. Nur die Kostüme, die direkt mit der Professor Layton-Serie zu tun haben, müssen dazugekauft werden.
  • Pselyx Nergigante Slayer - 05.10.2017 - 17:00

    Thanks @Jumper @Chris2010 @Niels Uphaus muss aber echt sagen, dass "nur" für Kostüme ich mir das Game dann nicht für den 3DS sondern lieber fürs Smartphone holen würde :/
  • Florian12 Turmbaron - 05.10.2017 - 17:04

    @Niels Uphaus
    Wie sieht es eigentlich aus mit den Items, die man für die Smartphone Version nur über die Real World Puzzle Solving Website erhalten konnte? Sind die dann in der 3DS Version bereits enthalten?
  • blither aToMiisiert - 05.10.2017 - 17:15

    Diese Preispolitik, das (nahezu) identische Spiel auf Smartphones zu einem Bruchteil des Preises, möchte ich nicht unterstützen.

    Natürlich bekomme ich für 3DS eine tolle Retail-Version, aber den vierfachen Preis zahle ich dafür nicht. Und auch andere Tests bestätigen, dass die Qualität im Vergleich zu den anderen Layton-Spielen merklich abfällt, insbesondere die Story.

    Irgendwann, für <20€, bin ich dabei.
  • Florian12 Turmbaron - 05.10.2017 - 17:28

    @blither
    Kann ich absolut verstehen.
    Rechnerisch kommst du mit den DLCs aber fast zum identischen Preis (18€+24€ für Smartphone und 40€+8€ für 3DS). Natürlich musst du die Kosten bedenken für Retail und Geld an Nintendo.

    Das mit der Story ist so eine Sache... es ist ein Layton Spiel, das an die Smartphones angepasst wurde, weshalb die Rätsel im Vordergrund sind (nochmals mehr Rätsel als in den Vorgängern), dafür aber eine simple Episodenstory, die häppchenweise daher kommt und so einfacher zu "verdauen" ist für kurze Smartphone-Sessions, die eher auf Humor abzielt und weniger verstrickt ist. Der Fokus ist einfach viel mehr auf die Comic gelegt als auf die Story. Einfach ein anderer Ansatz, der besser auf Smartphones passt. Ich hätte auch lieber ein storyintensiveres Spiel, aber der neue Humor gefällt mir auch.
  • Niels Uphaus You shall be as gods... - 05.10.2017 - 19:32

    @Florian12 Du musst an der Aktion teilnehmen, um die Items beim 3DS-Spiel zu erhalten. Genau wie bei der Smart-Device-App.
  • felix #PhoenixWright4Smash - 05.10.2017 - 19:36

    Zitat von Florian12:

    @felix Kann dem überhaupt nicht zustimmen. Wenn alle Personen aussteigen, kann der Bus natürlich nicht fahren. Das ist absolut logisch und da ist Kritik echt nicht angebracht, denn dieses Rätsel ist absichtlich eine Fangfrage. Das ist ja gerade das Rätsel. Da ist nichts ungenau. Ebenso sind die Fragen des Reviewers eigenartig. Natürlich wären es fünf Liter, wenn zwei nachgetankt werden. Und ein Kilometer pro Person, so steht's doch klar. Keine Ahnung, wo da Missverständnisse auftreten können ^^'
    :objection:
    Also eigentlich hat Tim eh schon erklärt, wo da Missverständnisse auftreten können, aber dann halt gerne noch mal von mir:
    1 Kilometer pro Person kann vieles heißen. Eine mögliche Betrachtunsgweise ist Folgende: 1km pro Person und Liter wird eingespart - und mit diesem Wert habe z.B. ich als erstes gerechnet, als ich die Frage gelesen habe. Allerdings steht dies nicht explizit da, ob pro Liter 1km eingespart wird, es fehlt generell die Information, pro ??? dieser km pro Person eingespart wird. Da dies nicht genau dasteht, könnte man natürlich auch annehmen, dass über die gesamte Fahrt 1km pro Person eingespart wird. Allerdings ist dies ja auch wieder abhängig davon (bzw. sollte es logisch betrachtet davon abhängig sein), wie viel Liter Sprit ursprünglich im Tank waren (es würde ja keinen Sinn ergeben, wenn mit 5 Liter Sprit 1km pro Person eingespart wird und mit 2 Liter Sprit ebenso pro Person 1km einspart, das entbehrt jeder Logik).

    Spoiler anzeigen

    Zitat von Florian12:

    Und ein Kilometer pro Person, so steht's doch klar.
    Na gut, nun sag mir genau, was du damit meinst, wenn du es für so klar empfindest. 1km pro Person pro Liter? Oder 1km pro Person pro Gesamtfahrt? Oder 1km pro Person für die restliche Fahrt, die der Bus noch vor sich hat mit dem halbleerem Tank? Nehmen wir mal als Beispiel an, der Tank hat nur noch einen halben Liter - mit einem halben Liter kann der Bus 2,5 km weit fahren. Wenn jetzt alle außer dem Busfahrer aussteigen, dann würde der Bus 9 km weiterfahren können, also insgesamt 11,5km. Also für mich erscheint dies auch nicht logisch. Bin gespannt, was deine klare Antwort dazu ist^^


    Und du meinst, dass es natürlich 5 Liter wären, da 2 Liter nachgetankt werden? In der Angabe steht aber, dass der Bus nur noch 3 Liter Benzin im Tank hat und ihm dann der Sprit ausgeht, bevor er sein Ziel erreicht. Sprich, sein Tank ist leer und er kommt zum Stillstand. 2 Liter werden nachgetankt, also sind es 2 Liter Sprit, welche drinnen sind nachdem nachgetankt wurde. Man kann es so oder so interpretieren und für mich ist das eindeutig nicht eindeutig.
    Ich habe ja nichts gegen Fangfragen (und weiß auch, dass es in den früheren Spielen schon manchmal ähnliche Rätsel gab), aber auch unter den Fangfragen gibt es gute und schlechte Beispiele... Sowas wie: "Auf einem Ast sitzen 10 Vögel, ein Jäger schießt einen Vogel ab, wie viele sind danach noch am Ast?" - das ist eine gute Fangfrage. Die Busfrage hingegen ist einfach nur verwirrend gestellt, ich bleibe dabei...
  • Florian12 Turmbaron - 05.10.2017 - 20:19

    @felix
    Ich sehe das Folgendermaßen: das Rätsel muss so genau gestellt werden wie möglich. Aus dem Text heraus darf nichts unklar sein, deshalb heißt ein Kilometer pro Person eben das: ein Kilometer pro Person. Nicht ein Kilometer pro Person pro Liter, denn so steht es da nicht.
    Liter haben bei der Information überhaupt keine Relevanz.
    Wenn also eine Person weniger mitfährt, fahren wir einen Kilometer mehr.

    Ja, es macht physikalisch wenig Sinn, das stimmt.
    Aber der Berechnung wegen wurde das Rästel um diese Bedingung vereinfacht. Man hat nur mit den Angaben zu rechnen, die konkret angegeben werden.
    Ehrlich gesagt ist das bei vielen Rästeln von Layton der Fall, dass diese um einige "Variabeln" vereinfacht werden. Sonst müsste man auch noch den Verbrauch von Sprit beim Wiederanlassen des Motors hinzuberechnen und was weiß ich was.

    Zum anderen Punkt: es sind noch drei Liter im Tank. Das heißt natürlich, dass wenn zwei nachgetankt werden, weitere zehn Kilometer gefahren werden könnten (5km pro Liter). Wieso sollte der Bus plötzlich nur noch zwei haben? Die drei müssen auch noch aufgebraucht werden, warum sollten die weg sein? Das macht kein Unterschied, wann diese zwei nachgetankt werden. Was mit Ziel gemeint ist, wird gar nicht klargestellt. Es werden auf jeden Fall zwei Liter getankt, auf irgendeiner Höhe der Strecke (denn es wurde ebenfalls nicht klargestellt, ob die Tankstelle erst nach bspw 10km da ist oder man selbst Sprit dabei hat). Aber das tut nichts zur Sache. Mit fünf Litern können 25 km gefahren werden und pro aussteigender Passagier 1 weiterer Kilometer. Da aber alle aussteigen, ist es letztlich irrelevant.
  • felix #PhoenixWright4Smash - 05.10.2017 - 20:57

    Hmm ja, verstehe was du meinst (was die Kilometer pro Person betrifft). Ich finde es aber dennoch etwas bedenklich, wenn solche Vereinfachungen vorgenommen werden, welche logisch keinen Sinn ergeben. Gerade Kinder (welche sicherlich eine Teil-Zielgruppe des Spiels sind) sollten Fragestellungen kritisch hinterfragen und nicht alles als gegeben hinnehmen. Und ich finde es nicht gut, wenn solche Fragen verwendet werden, die bei genauerer Betrachtung nicht viel Sinn ergeben würden.

    Zitat von Florian12:

    Wieso sollte der Bus plötzlich nur noch zwei haben? Die drei müssen auch noch aufgebraucht werden, warum sollten die weg sein?
    Also wie gesagt, man könnte auch interpretieren, dass dem Bus zuvor der Sprit ausgegangen ist (da er ja sein Ziel nicht erreicht hat) und dann nachgetankt wird. Es ist aus der Angabe nicht klar ersichtlich, wann welche Ereignisse stattfinden. Es steht auch nicht, zu welchem Zeitpunkt die Leute aus dem Bus aussteigen. Da alles im Präsens steht, könnte man ja auch meinen, dass alles in der Reihenfolge passiert, wie es im Text dasteht: Also zuerst hat der Bus 3 Liter Benzin, dann geht ihm der Sprit aus, bevor er sein Ziel erreicht. Bis zu dem Zeitpunkt waren 10 Leute im Bus. Dann steigen alle Leute aus dem Bus aus (welcher mittlerweile keinen Sprit mehr hat) und dann werden 2 Liter nachgetankt.
    Wie wäre es stattdessen damit: "Zurzeit hat der Bus nur noch genau drei Liter Benzin im Tank. Diese Menge an Sprit würde nicht ausreichen, um das Ziel zu erreichen, daher werden 2 Liter nachgetankt. Wenn nun alle Leute den Bus verlassen, etc..." ? So wäre es z.B. viel eindeutiger, finde ich.
  • Florian12 Turmbaron - 05.10.2017 - 22:00

    @felix
    Jap, das mit der Logik ist natürlich.. naja.. suboptimal. ^^
    Aber viele Rätsel sind in der Layton Serie vereinfacht, damit man nur die Aufgabe an sich im Auge behält und nicht die Sinnhaftigkeit... und die Layton Serie ist nicht gerade unbekannt für ihre eigene Logik (Zeitmaschinen, das Sprechen mit Tieren, halluzogenische Gase...). xD

    Ich weiß nicht, ob du Maske der Wunder gespielt hast, aber da gab es etwas, was mich tatsächlich gestört hat: das Becherspiel mit der Kugel, wo man erraten sollte, unter welchem Becher die Kugel war. Kennst du das? Das jedenfalls war entgegen jeder Logik.

    Die Übersetzung ist tatsächlich etwas missverständlich mit der Zeitform, jetzt wo ich es ein weiteres Mal lese. Hm.
    Ich hätte aber die Angabe mit den drei Litern hinzugerechnet. Aber es stimmt, deine Variante ist eindeutiger.
  • felix #PhoenixWright4Smash - 06.10.2017 - 06:42

    @Florian12
    Maske der Wunder wollte ich dann als nächstes spielen, ich hab es bereits zu Hause und freue mich schon darauf, demnächst loszulegen. Na dann bin ich mal gespannt auf das Becherrätsel xD
  • Düstermond Turmheld - 06.10.2017 - 10:35

    Was mich interessiert: Merkt man dem Spiel seine Smartphone-Herkunft stark an oder handelt es sich hier um ein vollwertiges Layton-Spiel (Mal von der neuen episodischen Erzählweise abgesehen)?
  • Grimmon Turmknappe - 06.10.2017 - 10:53

    Kein 3D ... ?!?!?!

    Die 2 Layton 3DS Teile davor waren mit die schönsten 3DS Spiele in 3D überhaupt, sie sahen fantastisch und richtig plastisch aus.

    Damit definitiv ein No Buy. Hätte meinen 3DS gern nochmal ausgegraben - aber nicht für sowas halbherziges.

    Da kann man ja gleich zur Handy-Version greifen. Die ist auch noch günstiger.

    Gibt es da entscheidende Unterschiede?
  • LordBackfisch Nervt mit Argumenten - 06.10.2017 - 12:35

    Das Busrätsel hatte da durchaus seine Berechtigung! Ich meine wenn man nicht unnötige Extrainformationen dazugeben würde, fliegt das Rätsel dann ja zu schnell auf! Und das Rätsel an sich ist in sich schlüssig, warum also motzen?
  • Florian12 Turmbaron - 06.10.2017 - 15:35

    @felix Es ist kein Rästel im traditionellen Sinne, aber das wirst du dann schon sehen. ^^
  • Rincewind Bergungstaucher - 07.10.2017 - 19:53

    Man muss imho sehen worum es sich hierbei handelt. Es ist nicht der siebte Teil der Layton Reihe. Es ist ein Smart Device-Spiel, dass man für 3DS Besitzer zugänglich machen wollte. Ob der Preis gerechtfertigt ist? Darüber kann man streiten. Von daher würde ich das Spiel nicht mit einem wirklichen Nachfolger (möglicherweise auf der Switch) vergleichen. An einem wirkliche Layton 7 wird ja scheinbar gearbeitet, dass wurde von Level 5 ja schon angedeutet. Das wird aber auch noch eine Weile dauern und darüber bin ich froh. Sie sollen sich lieber Zeit lassen und einen würdigen Nachfolger schaffen als einen halbgaren Schnellschuss zu wagen, um die Fans auf der Switch zu beruhigen.

    Ich für meinen Teil musste den Teil trotz der Schwächen haben. Bin schließlich schon länger auf Laytonentzug. :notlikethis: Sehe es aber auch nur als Überbrückungshappen.

    Die Kritik am Busrätsel kann ich nicht nachvollziehen. Derartige Fangfragen gab es auch schon in anderen Laytonspielen.

    Mich wundert es, dass der fehlende 3D Effekt kritisiert wird. Als der New 2DS herauskam, war doch klar, dass Nintendo damit den 3D Effekt wegen mangelnden Interesse der User einstampft. Die logische Konsequenz war, dass ehr keine Spiele mehr mit 3D Effekt herauskommen (Hinzu kommt natürlich, dass es ein Smart Device Port ist und man da sicher keinen 3D Effekt einbauen wollte.). Als die Nachricht vom 3D Ende kam, hat kaum jemand sich darüber beschwert. Im Gegenteil. Die meisten waren sich einig, dass man das eh nie nutzt. Jetzt ist das Gimmick weg und es wird im nachgetrauert. Ich persönlich habe ihn kaum genutzt und wenn nur begrenzt. Es war zwar nett und beeindruckend, aber hat längere Spielsessions ehr gestört. Von daher vermiss ich den Effekt nicht.
  • Florian12 Turmbaron - 07.10.2017 - 20:50

    @Rincewind
    Hehe, wie Meinungen sich unterscheiden. Mich persönlich stört es tatsächlich richtig, auf dem kleinen Bildschirm ohne 3D zu spielen. Ich habe mich einfach so sehr daran gewöhnt und es richtig lieben gelernt. Ich finde, so achte ich viel weniger auf die Kulisse, es fehlt einfach das für das Auge verlockende Diorama...

    Zum Thema Spiele: ich glaube, da muss ich dich enttäuschen, aber das Spiel ist offiziell die Fortführung und sehr wahrscheinlich das erste Spiel einer Trilogie. Das nächste Spiel wird dann wohl für Smartphone und Switch rauskommen. Es wurde gesagt, dass das Spiel eine Art softreboot war, da es im letzten Spiel schon darum ging, die Welt zu retten... nun geht alles wieder kleiner los, nur London, und baut sich wohl wie die Vorgänger langsam wieder auf zu einem großen Finale.
    Katrielle wird nicht unbedingt Protagonistin bleiben.. aber Mystery Journey soll fortgesetzt werden.

    Klick!
  • Hans Wafzig Moderationsleiter - 10.10.2017 - 19:15

    Zitat: "Der 3D-Modus des Handheld findet keine Anwendung."
    Und damit ist das Spiel für mich als 3D-Liebhaber auf dem 3DS gestorben, vielleicht wird es etwas fürs Handy... Mein erstes Handyspiel...