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Test zu Culdcept Revolt - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Culdcept Revolt
  • USA USA: Culdcept Revolt
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
05.10.2017
Vertrieb
NIS America
Entwickler
Omiyasoft
Genre
Brettspiel, Kartenspiel
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Von Karten und Feldern

Von Marco Kropp ()
Die Culdcept-Reihe feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Grund genug, ein neues Spiel für den Nintendo 3DS zu veröffentlichen. Das Original-Spiel namens Culdcept erschien 1997 auf dem SEGA Saturn in Japan, gelangte jedoch nie offiziell nach Europa. Trotz einiger Nachfolger kommen europäische Serienfans nun erst mit Culdcept Revolt für den Nintendo 3DS in den Genuss des Strategiespiels, welches Brettspiel mit Kartenspiel verbindet. Erwerben könnt ihr das Spiel nicht nur in Form eines Downloads aus dem Nintendo eShop, sondern auch als Einzelhandelsversion im Laden. Ich kannte bis zur Ankündigung des Titels die Serie noch nicht einmal, habe ihn aber dennoch getestet. Eines vorweg: es ist nur in englischer Sprache erhältlich.

Der Anfang kommt einem dabei bekannt vor. Nach der Auswahl eines Namens für euren Charakter und der Wahl eines Buches, mit welchem ihr beginnen wollt, werdet ihr in ein Tutorial geleitet, wo ihr kurz die Geschichte zum Spiel hört. Ihr könnt euch an nichts mehr erinnern, aber eine Stimme sagt euch, dass ihr ein Cepter seid. Also werdet ihr, um die Fähigkeiten eines Cepters wieder zu erlernen, einige kleinere Aufgaben absolvieren. Diese erklären euch die Grundlagen des Spiels vermutlich besser, als ich es in den folgenden Absätzen tun werde. Ich habe ein paar Zeilen weiter oben ein Buch erwähnt. Zu Beginn des Spiels wählt ihr eines aus zwei Büchern aus, welches je 50 Karten aus einer bestimmten Elementkombination (Wasser-Luft oder Feuer-Erde) beinhaltet. Das Buch könnt ihr später nach Belieben bearbeiten und die Karten darin austauschen. Bei der Freischaltung des Menüs erhaltet ihr den Shop, wo ihr weitere Karten kaufen könnt. Ihr könnt verschiedene Karten-Packs mit dem Geld erwerben, was ihr aus euren Spielen bekommt. Es gibt dabei drei Arten von Karten: Zauber (Spells), Kreaturen (mit oder ohne Elementzuweisung) und Items, die ihr im Kampf nutzen könnt. Doch wie genau funktioniert das Brettspielprinzip?

So sieht das Spielfeld aus. Gerade hat der spielende Charakter seine gewürfelte Anzahl an Feldern passiert und kann nun Karten legen oder seine Territorien bearbeiten.

Ihr spielt bei jedem Match auf einem Spielbrett mit einer unterschiedlichen, linearen Anordnung der Felder. Zu Beginn eures Zuges erhaltet ihr Magie (G) und es wird eine Karte aus dem gewählten Buch gezogen. Danach müsst ihr würfeln (ihr könnt vorher auch noch einen Zauber wirken), in der Regel mit zwei Würfeln. Ab und an gibt es Karten (Zauber), die es euch erlauben, mit drei Würfeln zu würfeln oder die zu erhaltende Würfelzahl diktieren. Dann lauft ihr mit eurem Charakter die gewürfelte Zahl an Feldern in die jeweilige Richtung (kann bei Abzweigungen von euch gewählt werden) und könnt auf dem letzten Feld, soweit es ein Element- oder elementneutrales-Feld ist, eine Karte mit einer Kreatur ablegen, welche das Feld damit für euch als Territorium besetzt. Dies ist mit dem Einsatz von Magiekosten (G) verbunden. Empfehlenswert ist daher die Besetzung der Felder durch Kreaturen mit demselben Element. Wenn ihr mehrere Territorien des gleichen Elements besetzt habt und somit eine Kette, erhöht sich die Gebühr, die eure Gegner auf diesem Feld zahlen müssen. Diese beträgt bei einem Feld ohne Kette bei Stufe 1 genau 20 G. Beim Besetzen mehrerer Felder des gleichen Elements wird dann eine Kette gebildet. Ihr könnt aber auch die Felder hochstufen, das Element ändern, die Kreatur austauschen oder diese ein Feld bewegen lassen, wenn es möglich ist. Dies könnt ihr nach Abschluss der ersten Runde (Lap) tun. Eine Runde (Lap) ist durchlaufen, wenn ihr alle auf dem Spielfeld vorhandenen Ziele passiert habt. Ziele gibt es zwischen 2 und 4 Stück pro Spielfeld, welche nach den Himmelsrichtungen (Norden, Süden, Westen, Osten) benannt sind. Beim Durchqueren erhaltet ihr G und euer Punktwert (Total Magic) steigt. Die Total Magic steigt auch beim Besetzen diverser Felder und dem Kauf von Element Gems sowie durch den Erhalt der Gebühren, die die Feinde für das Betreten eurer Felder bezahlen müssen. Ihr benötigt zum Gewinnen des Spiels einen gewissen festen Punktwert der Total Magic. Bei den ersten Kämpfen ist er auf 7000 festgelegt, bei späteren liegt dieser in der Regel bei 8000 oder höher, je nach Kampfsituation.

Doch was passiert eigentlich bei einem Angriff auf ein besetztes Territorium? Wenn eine der Spielfiguren auf einem besetzten Territorium landet, hat diese die Wahl zwischen dem Bezahlen der Gebühr oder der Attacke auf die dort hinterlegte Kreatur. Diese haben einen Angriffs- (ST) und einen Verteidigungswert (HP), welche durch Items verbessert beziehungsweise verringert werden können. Bei einem Angriff wählt man eine Kreaturen-Karte aus seiner Hand aus. Dieses führt zu einem neuen Bildschirm mit der angreifenden und der verteidigenden Kreatur, wo im Hintergrund auch das Element grafisch dargestellt ist. Der Angreifer wählt zuerst aus, ob er ein Item nutzen möchte und wenn ja, welches. Danach wählt der Verteidiger dasselbe auch für sich aus. Durch mehrere besetzte Territorien des gleichen Elements erhält die verteidigende Kreatur je 10 HP hinzu. Spezielle Effekte und das Item können ebenfalls die HP steigern. Für den Schaden sind die ST verantwortlich, welche ebenfalls durch Items oder Karteneffekte erhöht werden können. In der Regel führt der Angreifer den ersten Schlag aus, es sei denn, der Verteidiger hat den Effekt "erster Angriff". Beim Sterben des Angreifers wird diese Karte zerstört, bei einem Unentschieden kehrt die angreifende Kreatur mit dem Schaden wieder in die Hand des Angreifers oder auf das Feld, wo sie herkommt, zurück, während die verteidigende Kreatur den Schaden ebenfalls behält. Beim Besiegen des Verteidigers übernimmt die angreifende Kreatur das Land samt dessen Aufbaustufe, die eingesetzten Items gehen in jedem Falle verloren. Wenn der Gegner am Zug ist, kann auch er alle Aktionen, wie ihr sie bei eurem Zug ausführen könnt, durchführen und wenn er auf eines eurer Territorien kommt, muss er entweder eine Gebühr zahlen oder mit einer seiner Kreaturen-Karten angreifen.

Es können bis zu drei weitere Spieler an einem Brettspiel teilnehmen. Im Verlauf der Handlung trefft ihr dann auf die Stimme, die euch die Grundlagen des Kampfes als Cepter erklärt hat. Sie lädt euch in die Rebellengruppe Free Bats ein. Ihr nehmt diese Einladung natürlich an, in der Hoffnung eure Erinnerungen zu erhalten und verweilt bei dieser Gruppe. Doch warum eigentlich Rebellen? Nun ja, der Count beherrscht seit Langem die Stadt und hat diese von der Außenwelt abgeriegelt und auch dessen Bewohner dürfen nicht hinaus. Da er jedoch ein starker Cepter ist, konnte er bisher nicht besiegt werden. Die Hoffnung liegt also auf euren Schultern und die Handlung spinnt sich um euch und den Wiedererhalt eurer Erinnerungen, obwohl sich die Entscheidungen eurer Figur, die ihr nicht auswählen könnt, teilweise widersprechen. Das Spiel hat meiner Ansicht nach keine überwältigende Handlung, welche ohnehin nur sekundär ist, denn primär geht es um den Kampf.

Der Kampf zweier Karten um ein Territorium. Ich verteidige mein Gebiet und beide haben jeweils eine Item-Karte für den Kampf genutzt.

Im Kampf kann man auch Hinweise aktivieren oder deaktivieren. So kann man beispielsweise aktivieren, dass man beim Ziehen jeder Karte erst einmal einige Informationen und Tipps zu der jeweils gezogenen Karte bekommt und so die Karten näher kennenlernt. Auch kann man einen Pfeil anzeigen lassen, welcher euch anleitet, was der (vermutlich) günstigste nächste Zug ist. Diese Anzeige ist bei nervigen Leveln hilfreich, allerdings fühlt es sich ziemlich an die Hand genommen an, denn egal was ihr gerade tut, immer erscheint dieser gelbe Pfeil. Ihr müsst diese Tipps natürlich nicht befolgen, aber nervig ist er schon, wenn er die ganze Zeit sagt, was zu tun ist. Wie bereits geschrieben, könnt ihr diesen auch Ausschalten, ob ihr dann aber gut agieren könnt, obliegt euch. Ich habe ihn nach einigen Kämpfen wieder angestellt, weil ich dort schon genervt von fortwährenden Niederlagen war. Dabei konnte ich gemütlich diese Zeilen schreiben und mich beinahe komplett auf diesen Pfeil verlassen. Es vereinfacht vieles, aber es ist wie gesagt optional und teilweise sind die Entscheidungen, die der Pfeil vorschlägt, oft nicht die Sinnvollsten. Man sollte hier stets nach seinem Bauchgefühl handeln. Zum Beispiel schlägt der Pfeil vor, wenn man auf ein gegnerisches Territorium mit einer hohen Gebühr kommt, ein eigenes Territorium aufzustufen und, nachdem man die Gebühr bezahlt hat, empfiehlt der Pfeil wegen zu wenig "G" den Verkauf von besagtem hochgestuften Territorium.

Zum Glück könnt ihr auch Aufgeben, wenn ihr denkt ein schlechtes Blatt erhalten zu haben oder aber eure Punkte circa 4000 hinter denen der anderen liegen. Bei Aussicht auf eine Niederlage könnt ihr das Fahnensymbol auf dem unteren Bildschirm länger drücken, um zu signalisieren, dass ihr das Spiel vorzeitig beenden wollt. Im Einzelspieler geschieht das meist nach Abschluss des aktuell durchgeführten Zuges. Und wenn genug Spieler zustimmen, dann wird das Spiel auch beendet. Dort erhaltet ihr – wie nach jedem Beenden eines Spieles auch – Gp, die ihr zum Kauf von Karten-Packs benötigt. Diese geben euch die jeweiligen Karten für euer Buch. In dem Shop, der nach der ersten Mission der zweiten Questreihe freigeschaltet wird, könnt ihr solche Karten-Packs kaufen. Ein Buch muss 50 Karten beinhalten, nicht mehr und nicht weniger, um spielen zu können. Aber welche Karten ihr reinlegt, obliegt euch, einzig begrenzt durch die Anzahl der verschiedenen Karten, die ihr besitzt. Somit kann man sich seine Bücher gut zusammenstellen. Ihr solltet viel Zeit beim Zusammenstellen des Buches erübrigen, damit es nicht nur gut ausbalanciert ist, sondern auch eurem bevorzugten Kampfstil entspricht. Ich habe mich bisher auf ein relativ aggressives Buch mit einigen Verteidigern und HP-verstärkenden Karten ausgelegt, wo Kreaturen hohe Werte besitzen und Zaubersprüche meist nur Werte verbessern oder die Kreaturen von Territorien wieder in die Hand des Gegners zurückwerfen. Gut beispielsweise, wenn man dem Gegner ein hochgestuftes Feld abnehmen möchte. Welche Karten ihr dann im Kampf erhaltet, ist zufällig und zum Teil auch nervig. Einmal startete mein Kampf nur mit Item-Karten, sodass ich keine Felder besetzen konnte. Auch muss man aufpassen, nicht so zu starten, dass man keine seiner Kreaturen auf Felder platzieren kann. Dies ist mir auch schon das eine oder andere Mal passiert. Der Zufall ist hier also ein großer Faktor.

Zu bemängeln habe ich auch den teils stark schwankenden Schwierigkeitsgrad. Ich bin schon zu Beginn fast bei einer der erforderlichen Quests gescheitert und war schon sehr genervt, als ich immer wieder verloren habe, entweder weil der Gegner meine Territorien bekommen hat oder weil das Glück nicht auf meiner Seite war und ich keine guten Karten aus meinem Buch erhalten habe. Dabei ist es egal, ob ihr zu Anfang vielleicht einen Vorsprung habt: Die Situation kann sich in diesem Spiel sehr schnell ändern. Wenn man seine Aufstufungen nicht gut verteilt und man ein hochstufiges Territorium verliert, dann sind alle Punkte, die ihr zum Sieg hattet dahin und der Gegner kann beim Erreichen des nächsten Ziels gewinnen. Mir erging es oft so, weswegen ich seit diesem einen Match oftmals aggressiv agiere. Doch Vorsicht: Habt ihr keine Magie (G) mehr, müsst ihr eure Territorien verkaufen beziehungsweise für "G" aufgeben. Die Spielsituation kann sich dadurch also mehrmals ändern und der Sieger wird wirklich erst zum Schluss festgestellt.

Am Ende eines jeden Kampfes erhaltet ihr solch eine schicke Info-Grafik, die ihr auch auf dem System speichern könnt. Und man sieht hier gut, dass sich alles im Spielverlauf ändern kann.

Während des Kampfes könnt ihr mit der L-Schultertaste die Anzeige der Felder zwischen Feldstufe, der zu zahlenden Gebühr, den HP und den ST wechseln. Auch die R-Schultertaste ist euch dahingehend nützlich, denn ihr könnt so nicht nur das Spielfeld ansehen, sondern auch eure Hand, sodass ihr besser eure nächsten Schritte planen könnt. Aber das Spielfeld beziehungsweise die grobe Auflistung eurer Handkarten habt ihr auch auf dem unteren Bildschirm, wo ihr diese zwischen der Spielfeldübersicht und der Hand wechseln könnt. Auch könnt ihr alle aktuellen Informationen zu den einzelnen Ceptern im Kampf über die R-Schultertaste erhalten. Im späteren Verlauf gibt es auch verschiedene Spezialfelder, welche entweder nützlich sein können (zum Beispiel durch den Erhalt von Karten) oder nur auf das Spielfeld bezogen sind (Brücken zum Überqueren auf ein anderes Gebiet des Spielfeldes und Warp-Portale). Die Länge des Kampfes richtet sich nach der Anzahl der Spieler und der Auswahl, ob man in Allianzkämpfe (2vs2) involviert ist oder jeder alleine kämpfen soll beziehungsweise auch nach der festgelegten Rundenanzahl, wenn es denn eine Begrenzung gibt. Auch Achievements gibt es im Spiel. Am Ende eines jeden Kampfes erhaltet ihr eine Auswertung, die euch eine nette Info-Grafik zeigt und allerlei Details zum absolvierten Match. Wie viel G ihr ausgegeben habt, wie viel Gebühren ihr bezahlen musstet und so weiter. Danach erhaltet ihr eine gewisse Zahl an Gp für den Erwerb von Karten-Packs.

Im weiteren Verlauf des Spiels gibt es natürlich auch weitere, noch größere Spielfelder mit elementneutralen Feldern und vielen, verschlungenen Wegen. Ihr erhaltet sie nach und nach durch die Quests, die ihr erledigen müsst. Dabei sind diese Quests lediglich das Brettspiel mit etwas Vor- und Nachgeschichte. Und wem die Quests im Spiel nicht reichen, der kann sich eine Menge hinzukaufen. Natürlich kann man auch lokal mit mehreren Nintendo 3DS-Systemen Culdcept Revolt gegeneinander spielen, und auch im Online-Mehrspieler ist dies möglich. Dabei wählt ihr nur das Punktelimit zum Sieg, Anzahl der Mitspieler, welche Teams mitspielen sollen und euer Buch aus und schon kann es theoretisch losgehen. Ich habe leider bisher keine Mitspieler finden können. Entweder spiele ich zur falschen Zeit oder aber es gibt kaum welche online. Und wenn man alleine ist, kann man immerhin gegen computergesteuerte Gegner antreten. Leider kann man nicht lokal an einem Nintendo 3DS-System Culdcept Revolt spielen, obwohl das Spielprinzip dies eigentlich zulassen sollte. Vom Musikalischen her macht das Spiel einen guten Eindruck, mit teils exzellenten Musikstücken, welche man im freien Spiel sogar nach Belieben festlegen kann. Grafisch ist das Spiel schön inszeniert. Die Figuren und die Karten in 2D, letztere mit sehr tollen Designs und die Umgebung in 3D. Die Menüs wirken nicht zu vollgestopft und sind übersichtlich gestaltet, wenn auch teils recht einfach.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Culdcept Revolt

Meinung von Marco Kropp
Culdcept Revolt bietet ein gutes und spannendes Spielystem, was jedoch leider auch schnell eintönig werden kann. Die Kämpfe dauern oftmals mindestens 30 Minuten und somit sollte man sich überlegen, wann man spielen möchte. Durch das Vorhandensein von sehr vielen Karten und der Möglichkeit, sein Buch so zu gestalten, wie es zu einem passt, kommt eine Reihe an Strategie rein. Ein Dämpfer ist der etwas stark schwankende Schwierigkeitsgrad und der damit einhergehende Frust, wenn man dauernd den kürzeren zieht. Wenn ihr Fans des Spielprinzips seid oder euch das Beschriebene gefallen hat, könnt ihr gerne bei diesem Titel zuschlagen. Es lohnt sich.
Mein persönliches Highlight: Als ich in einem Kampf gegen den Computer meine beiden Gegner stets unter 2000 G gehalten habe.
Meinung von Sebastian Schewe
Als Brettspiel-Liebhaber und Force of Will-Spieler (ein Sammelkartenspiel), der schon damals sehr gern auf der Wii Straßen des Glücks gespielt hat, sprach mich das System von Culdcept Revolt sofort an. Ich wurde nicht enttäuscht. Zwar ist die Geschichte eher mittelmäßig, aber die Partien auf dem Brett und das Sammeln der Karten machen mir eine Menge Spaß. Vor allem mag ich es, dass man den Illustrator der Karten auch sehen kann. Die Partien können durchaus etwas langatmig werden, teilweise sind sie auch wirklich sehr hart, aber ich persönlich habe große Freude daran. Ein wirklich gutes Spiel, welches jedoch eher schwer zu empfehlen ist, da man diese Art von Spiel einfach mögen muss, sowie Spiele, die viel Zeit in Anspruch nehmen.
Mein persönliches Highlight: Ich habe ein Feld erschaffen, auf dem der Gegner etwa 3000 G zahlen musste, und ein Gegner, der nur etwa 200 davon hatte, wurde dadurch total zerstört.

Kommentare 3

  • Flipperkugel Turmbaron - 17.10.2017 - 18:59

    Ich habe es mir gegönnt, weil ich diese Art Game noch nie gespielt habe. Es ist einfach mal was anderes. Dem Testurteil kann ich nur zustimmen. Man kann sich sehr lange damit beschäftigen. Frust kam bei mir bis jetzt zumindest recht wenig auf, auch wenn ich der Meinung bin, dass die KI immer bessere Würfelergebnisse erzielt als ich ;)
  • LadyBlackrose Träumerin - 17.10.2017 - 20:19

    ich hol es mir auf jeden Fall noch bei Zeiten, weil ich es ohnehin mal ausprobieren wollte. Es ist mal was anderes und geht in eine andere Richtung, das find ich persönlich echt cool.

    Wird noch etwas dauern ^^ Auf jeden Fall gut geschriebener Test, der mich in meiner Entscheidung bestärkt hat.
  • wonderboy Turmheld - 18.10.2017 - 16:06

    nicht auf Deutsch - also kein kauf!