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Test zu Robonauts - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Robonauts
  • USA USA: Robonauts
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
15.09.2017
Vertrieb
QubicGames
Entwickler
QubicGames
Genre
Action
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Auf Mission, das Universum zu säubern

Von Tim Czerwinski ()
Was bekommt man, wenn man einen Arcade-Shooter mit einer Schwerkraft-Änderungsfunktion ausstattet? Richtig, ein Spiel in dem man im Weltall als Roboter massig außerirdisches Leben ausschalten darf. Meine Damen und Herren, das ist Robonauts!

Auf zu fernen Welten

In Robonauts werdet ihr direkt mit einer Introsequenz begrüßt, die das Schicksal des kleinen Roboters zeigt, den ihr während des Spiels steuern werdet. Der offensichtlich für die Reinigung der Raumstation zuständige Roboter gerät bei der Verrichtung seiner Arbeit in einen Hangar mit Roboter-Raumschiffen, die ihn zu faszinieren scheinen. Eines davon hat es ihm besonders angetan, weswegen er diesen Roboter betritt – nur, um im nächsten Augenblick zu einer Mission auf dem nächstbesten Planeten aufzubrechen. Dieser ist einer von zwölf Planeten, die ihr während eurer Spielzeit in Robonauts betreten werdet. Wobei Planeten nicht ganz richtig ist, denn es handelt sich vielmehr um kleine Planetensysteme, in denen die angesprochene Schwerkraftmechanik zum Einsatz kommt. Ihr steuert euren Roboter mit Hilfe des Analog-Sticks über die Planeten, während ihr euch durch das Drücken von Y mit eurer Primärwaffe zur Wehr setzt. Eine Sekundärwaffe habt ihr auch, wofür die A-Taste reserviert ist. Mit X wechselt ihr die Planeten, sofern diese in der Nähe zu eurer derzeitigen Position sind. Zu guter Letzt könnt ihr noch springen, was ihr mit dem B-Knopf tut. Diese Steuerung wird euch im ersten Planetensystem nähergebracht und wappnet euch somit für die folgenden elf. Der Umfang lässt bei etwa 15 € stark zu wünschen übrig, denn in etwa zwei bis drei Stunden habt ihr die zwölf Systeme geschafft.

El Supremo mit den Instruktionen für die nächste Mission

In den einzelnen Systemen habt ihr verschiedene Aufgaben, die euch von einem gewissen El Supremo auferlegt werden, der offenbar nur ein Mittel gegen die Bewohner der Planeten kennt und das lautet „Gewalt“. Eure Missionen reichen vom Besiegen aller Gegner bis zum Retten von Raumfähren, was eigentlich das gleiche ist, da ihr zur Rettung auch alle Gegner besiegen müsst. Wie für einen Arcade-Shooter üblich, steigt der Schwierigkeitsgrad mit jedem Level an. So kommen in späteren Systemen neue Gegner hinzu oder deren Anzahl wird erhöht. Eingrenzen kann man das Ganze dann, wenn man die Nester der Gegner zerstört, damit diese keine Feinde mehr produzieren können. Dafür stehen euch die bereits angesprochenen Primär- und Sekundärwaffen zur Verfügung, die ihr mit diversen Upgrades verändern könnt. Diese werden von besiegten Gegnern fallengelassen. So könnt ihr beispielsweise die Reichweite eurer Primärwaffe erhöhen indem ihr ein Bazooka-Upgrade aufsammelt oder eine Streuung durch das Aufsammeln einer Splittergranate in eure Sekundärwaffe bringen. Jedes Upgrade hat nur eine gewisse Anzahl an Einsätzen, die jedoch beim Aufheben gleicher Upgrades stapelbar sind. Sammelt ihr allerdings andere Upgrades auf, ersetzen diese gnadenlos eure aktuelle Ausrüstung. Sollte sich euer Leben mal dem Ende entgegen neigen, lassen die Gegner auch Lebensenergiewesen fallen, die aber vor euch fliehen. Daher müsst ihr schnell sein, wenn ihr diese aufsammeln möchtet. Habt ihr das Level abgeschlossen, werdet ihr mit einem von drei verschiedenen Rängen belohnt, abhängig von eurer Leistung. Angerechnet werden dabei z. B. die erhaltenen Punkte oder auch die benötigte Zeit.

Bis zu 40 Achievements warten drauf, von euch errungen zu werden!

Robonauts bringt neben dem Singleplayer-Modus noch zwei weitere Modi mit: den Koop Modus und den Modus Hunting Grounds. Während Ihr im Koop-Modus mit einem Freund gemeinsam die Kampagne durchspielen könnt, sind die Jagdgründe ein lokaler Multiplayer-Modus, bei dem es darum geht, die meisten Punkte zu sammeln. Singleplayer und Koop-Modus können dabei in zwei verschiedenen Schwierigkeitsgraden gespielt werden: Casual und Hard. Ein eigenes Achievementsystem wurde vom Entwickler QubicGames ebenfalls installiert, was neben den zwei Schwierigkeitsgraden und den verschiedenen Rängen im Singleplayer den Wiederspielwert erhöhen soll.

Wenn ihr Gegner besiegt, lass sie nützliche Power-ups zurück.

Nachdem man sich die Eröffnungssequenz angeschaut hat, wird man zunächst etwas ernüchtert, wenn man dann die tatsächliche Grafik des Spiels zu sehen bekommt. Das wirklich schön anzusehende Video wird dann nämlich durch eine bunte 2-D-Perspektive ersetzt, die mit dem Videosetting nicht mehr viel zu tun hat. Der Soundtrack kommt in diesem Fall von einem gewissen Simon Viklund, der unter anderem auch die Musik für Payday komponierte. Die Musik passt zu dem abgedrehten Weltraumsetting, trifft aber nicht ganz meinen Geschmack. Die Videosequenzen in den einzelnen Levels sind in Japanisch vertont und kommen mit englischen Untertiteln daher, was für deutsche Spieler durchaus eine Sprachbarriere darstellen kann. Dies hat allerdings keinen großen Einfluss auf das Spielgeschehen, das meist selbsterklärend ist.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu Robonauts

Meinung von Tim Czerwinski
Robonauts ist ein kurzweiliges Spiel, das für gemütliche Multiplayerrunden und auch für ein schnelles Spiel beim Überbrücken von Wartezeiten oder in der Bahn durchaus geeignet ist. Der für den geringen Umfang recht hohe Preis von fünfzehn Euro sowie eine fehlende deutsche Sprachauswahl schmälern das Spielerlebnis ein wenig. Audiovisuell wirkt Robonauts stimmig, trifft allerdings nicht jedermanns Geschmack. Highscore-Jäger werden durch das interne Achievementsystem und die je Level erreichbaren Ränge auf ihre Kosten kommen und erhalten ein nettes Spiel für zwischendurch.
Mein persönliches Highlight: Die Eröffnungssequenz

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