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Test zu Physical Contact: 2048 - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Physical Contact: 2048
  • USA USA: Physical Contact: 2048
  • Japan Japan: Mitchaku Taisen: 2048
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
07.09.2017
Vertrieb
Collavier
Entwickler
Collavier
Genre
Puzzle, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Knobeleien in seltsamer Optik

Von Max Kluge ()
Neben Physical Contact: Speed lockt auch Physical Contact: 2048 mit einem äußerst niedrigen Preis im Nintendo eShop. Auch wenn eine Ähnlichkeit mit dem ersten Titel anhand der gleichen Namengebung naheliegt, unterscheiden sich die beiden Spiele in Hinsicht des Gameplays maßgeblich. Physical Contact: 2048 ist nämlich kein Karten-, sondern ein Knobelspiel.

Durch das Verschieben der Zahlenblöcke müsst ihr eine bestimmte Punktzahl erlangen.

Seit geraumer Zeit geistern im App- und Play Store einige Spieleanwendungen durch die Auswahl, die auf einem ähnlichen Prinzip aufbauen. In einem Feld aus 16 Quadraten erscheinen zunächst zwei Ziffern. Drückt man eine der Richtungstasten, rutschen alle Zahlen im Feld in die entsprechende Richtung. Treffen sie dabei auf Ziffern, welche den gleichen Wert besitzen, addieren sie sich. Euer Ziel ist es nun, eine gewisse Gesamtpunktzahl zu erreichen, die sich aus den Zahlen aller Quadrate zusammensetzt. Je schneller, desto besser.

Das Spiel teilt sich hierbei in Einzel- und Mehrspieler-Modus auf. Im Einzelspieler-Modus habt ihr wiederum verschiedene Optionen. So könnt ihr euch zum Beispiel in einem Turm nach oben arbeiten, indem ihr die Herausforderung jeder Etage meistert. Wer bereits meinen Physical Contact: Speed-Test gelesen hat, dem fallen hier vermutlich bereits die ersten Ähnlichkeiten in Hinsicht des Layout des Titels auf. Es gibt zudem einen Modus, in dem ihr euch eine feste Punktzahl als Ziel setzt und schließlich versucht, diese möglichst schnell zu erreichen.

Physical Contact: 2048 ist ein ganz nettes Knobelspiel, mehr aber auch nicht.

Für jede erfolgreich abgeschlossene Herausforderung erlangt ihr dabei Goldmünzen, die ihr später im Shop für andere Spielhintergründe oder Charakter-Icons eintauschen könnt. Diese sind die gleichen, wie bei Physical Contact: Speed. Wer also bereits ein Spiel der „Reihe“ gespielt hat, wird hier sicherlich nicht viel Überraschungen erfahren.

Im Multiplayer gewinnt, wer als erstes die erforderliche Punktzahl erreicht.

Im Multiplayer-Modus könnt ihr euch schließlich gegen einen Freund behaupten, der direkt an der Konsole sitzt. Das Besondere hierbei ist, dass beide Joy-Con für diesen Modus an der Konsole bleiben und ihr eure Nintendo Switch im Längsformat zwischen euch positioniert. Schließlich gilt es, eine bestimmte Punktzahl schneller als sein Gegenüber zu erreichen. Das ist nicht sonderlich spannend und wird wohl nur die Zocker unterhalten, die auf die Grundprämisse von Physical Contact: 2048 abfahren.

Wie die anderen Spiele der Reihe kann auch Physical Contact: 2048 nicht mit einer hübschen Optik und einem mitreißenden Soundtrack punkten. Die Spielumgebung ist zweckmäßig gehalten und man kann alles gut erkennen, das war es aber auch schon. Der wirre Mix an Grafikstilen fällt bereits nach wenigen Sekunden irgendwie negativ auf und erweckt eher den Charme eines Trash-Games als hochwertiger Videospielkunst. Der Soundtrack spiegelt die gleichen Prinzipien wieder. An sich sind die Stücke nicht schlecht und können sogar zum Mitwippen einladen, kommen aber teils doch arg deplatziert daher und zaubern einem nicht selten Fragezeichen vors innere Auge.

Redaktionswertung

4

Erträglich

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Unser Fazit zu Physical Contact: 2048

Meinung von Max Kluge
Physical Contact: 2048 ist ein Spiel, welches in Hinsicht Gameplay einwandfrei funktioniert. Wer sich auf die klar strukturierte Rätsel-Prämisse, welche bereits seit einigen Jahren im Internet kursiert, einlassen kann, wird mit dem Spiel vermutlich Spaß haben. Für Optikverliebte hingegen ist der Titel definitiv nicht zu empfehlen. Der seltsame Mix an Grafikstilen und ein Soundtrack, der nie so richtig passen möchte, machen die Präsentation des Titels zu einem Hauptkritikpunkt an Physical Contact: 2048. Trash-Fans könnten aber an der schrägen Mischung durchaus gefallen finden.
Mein persönliches Highlight: Die nicht vorhandene Ästhetik, die vom Soundtrack wunderbar unterstrichen wird.

Kommentare 4