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Test zu Elliot Quest - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Elliot Quest
  • USA USA: Elliot Quest
  • Japan Japan: Elliot Quest
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
19.10.2017
Vertrieb
PlayEveryWare
Entwickler
PlayEveryWare, Ansimuz Games
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Auf Spuren von Zelda II: Unser Spieletest zur Nintendo Switch-Version von Elliot Quest

Von Niels Uphaus ()
Wer sich Texte von mir durchliest, dürfte mittlerweile wissen, dass ich den Retro-Look diverser Indie-Spiele einfach nicht mehr sehen kann. Gefühlt jedes zweite Spiel aus dieser Kategorie sieht aus, als käme es aus der NES- oder SNES-Ära. An sich ist das nicht schlimm, doch ein wenig Abwechslung in Bezug auf den Grafikstil hätte auch was. Gut, mit Elliot Quest werdet ihr damit kein Glück haben, denn auch hier gibt es wieder Retro pur. Ich habe mich davon jedoch nicht abschrecken lassen und das Spiel ausführlich für euch getestet.

Einer der ersten Dungeons in Elliot Quest.

In Elliot Quest steuert ihr einen Jungen namens Elliot (Oh really?), der versucht, einem mysteriösen Fluch zu entkommen, der ihm bereits eine Bekannte entrissen hat. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, da die Story komplexer ist, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Zudem gibt es auch unterschiedliche Enden, die durch eure Entscheidungen beeinflusst werden. Doch weg von der Geschichte und hin zum Gameplay. Viele vergleichen das Spiel mit Zelda II. In Side-Scrolling-Manier erkundet ihr diverse Orte und Tempel, erhaltet neue Fähigkeiten, löst damit Rätsel, spürt die Dungeon-Karte auf und bezwingt Endbosse. Erreichen könnt ihr diese Gebiete über eine Oberweltkarte, die ihr nach dem Lösen der einzelnen Gebiete nach und nach betreten könnt. Neben offensichtlichen Orten könnt ihr auch versteckte Plätze finden, die dann stärkere Gegner und seltene Items haben. Mit den neuen Fähigkeiten könnt ihr übrigens auch in älteren Gebieten einige neue Dinge entdecken.

Werfen wir nun einen Blick auf das Kampfgeschehen. Überall findet ihr Gegner, die ihr mit Pfeil und Bogen bezwingen könnt. Im späteren Verlauf erhaltet ihr weitere Fähigkeiten wie Feuer oder einen Tornado. Auf den Tornado möchte ich ein wenig näher eingehen, da viele Upgrades mehrere Wirkungen haben. Einerseits könnt ihr bestimmte Orte, die speziell markiert sind, mit jener Fähigkeit erreichen. Setzt ihr sie jedoch bei bestimmten kleinen Gegnern ein, werden diese ebenfalls sofort besiegt. Um die „Items“ zu verwenden, benötigt ihr Magie in Form eines grünen Balkens, der sich mit Items auch aufrüsten lässt. Das Gleiche gilt für Herzcontainer, die ihr entweder nach einem Boss oder in den diversen Leveln finden könnt.

Jeder Ort, den ihr von der Oberwelt aus betreten könnt, wird mit einem Ausrufezeichen markiert.

Elliot Quest ist kein einfaches Spiel. Selbst voll ausgerüstet könnt ihr schnell besiegt werden. Glücklicherweise hat der Titel Rücksetzpunkte, die ihr berühren müsst, um sie zu aktivieren. Werdet ihr ausgeschaltet, findet ihr euch dort wieder, verliert allerdings Erfahrungspunkte. Das ist natürlich ungünstig, da ein Level-Up euch die Chance gibt, eines von fünf Attributen zu verbessern. Stärke, Weisheit, Agilität, Vitalität und Genauigkeit. Jedes Attribut kann um bis zu fünf Werte erhöht werden. Pfeile sind dann stärker, Herzen, die ihr von besiegten Gegnern erhaltet, stellen mehr Energie her oder der Einsatz von Magie wird günstiger. Das Leveln ist gerade zu Beginn sehr wichtig, da ihr ansonsten ganz schnell am Ende eures Lateins seid. Gerade die diversen Bossgegner verstehen keinen Spaß, solltet ihr ihre Taktik nicht verstehen.

Grafisch macht das Spiel einiges her, sollte man mit dem Retro-Look etwas anfangen können. Während die Charaktere in meinen Augen eher im 4-Bit-Stil sind, ist das Level-Design ansprechend und auch der Soundtrack wirkt authentisch. Im Vergleich zur Nintendo 3DS-Version bietet die Hybrid-Konsolen-Fassung von Elliot Quest zudem einige Optimierungen. Für Anfänger gibt es einfachen Modus, bei dem ihr keine Erfahrungspunkte verliert, solltet ihr besiegt werden. Das maximale Level liegt zudem nun bei 25. Für Profis gibt es außerdem einen besonders schweren Modus. Auch bekommt ihr nun im Laufe des Abenteuers eine Karte, die euch die Orte der Kristalle und Bosse anzeigt. Zudem gibt es nun die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Orten zu teleportieren, wenn ihr sie bereits besucht habt. Praktisch! Alle neuen Features werden jedoch auch mit einem Update für die Nintendo 3DS-Version nachgereicht.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

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Unser Fazit zu Elliot Quest

Meinung von Niels Uphaus
Elliot Quest für die Nintendo Switch konnte mich überraschend mehr begeistern als ich anfangs dachte. Die Story ist interessant, die Welt schön designt und mit Geheimnissen ausgestattet, die Dungeons herausfordernd und die Fähigkeiten echt cool. Auch das Level-System mit den verbesserten Eigenschaften von Elliot gibt dem Spiel eine besondere Note. Wer mit dem Retro-Look, sowie dem Gameplay eines Zelda II, Metroid oder Shovel Knight etwas anfangen kann, dürfte mit Elliot Quest seine Freude haben. Ihr solltet jedoch mit dem Pro-Controller spielen, da das Pseudo-Steuerkreuz der Joy-Con für Spiele dieser Art ungeeignet ist.
Mein persönliches Highlight: Diverse Bosse waren ganz schön fordernd, doch es war ein tolles Gefühl, sie endlich in die Knie gezwungen zu haben.

Kommentare 5

  • zocker-hias Turmbaron - 19.10.2017 - 19:31

    Ich wollte das Game immer kaufen... erst auf WiiU dann 3DS und immer hab ich gewartet... aber jetzt ist es fällig!
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 19.10.2017 - 19:34

    Sieht nach nix aus, ist aber wirklich gut. Ich hab's allerdings schon auf dem Amazon Fire TV (sick) durchgespielt. Schade...
  • Splatterwolf Laberkopf seit 1889 - 19.10.2017 - 19:38

    Oh man. Ich wollte diese Woche eigentlich nix kaufen, aber das klingt echt gut.
  • Pascal Hartmann Ta da da daaaaaaa - 19.10.2017 - 22:09

    Mir geht's genauso wie @zocker-hias :D
    Allerdings hebe ich es mir wohl für die Wintermonate auf.
  • Juggi83 Werder! - 20.10.2017 - 07:02

    Ooch Menno NTower. so geht es doch nicht weiter. Immer diese ganzen Tests... und dann interessieren mich die ganzen Indies auch noch. Ich werde arm.... :)
    Das Spiel erinnert mich an ein Amiga 500 Spiel aus meiner Kindheit, zwar nicht die Komplexität aber die Grafik. Es reizt mich schon sehr. Vielleicht zwischen den Weihnachtstagen oder ich warte n Sale ab. Mal schauen.

    Also eigentlich müsste es heißen. DANKE liebe NTower Redaktion für die vielen Inspirationen! <3