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Test zu Wulverblade - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Wulverblade
  • USA USA: Wulverblade
  • Japan Japan: Wulverblade
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
12.10.2017
Vertrieb
Darkwind Media
Entwickler
Darkwind Media
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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England ist blutig

Von Sebastian Schewe ()
Wulverblade ist ein klassisches Sidescrolling-Beat 'em Up, welches euch in die Rolle von Britanniern schlüpfen lässt, die ihr Reich Britannia gegen die einfallenden Römer verteidigen müssen. Blutige Gefechte gegen viele Gegner erwarten euch auf eurem Feldzug!

Das Spiel bietet drei Charaktere, jeder mit anderen Statuswerten, zur Auswahl, die ihr in drei verschiedenen Modi einsetzen könnt. Im Kampagnen-Modus spielt ihr die Geschichte des Krieges der beiden Völker nach, ebenso wie auch im Arcade-Modus. Der Unterschied ist, dass ihr im Arcade-Modus nicht speichern könnt und mit nur drei Leben soweit kommen müsst, wie ihr es schafft. Der Kampagnen-Modus bietet dagegen Checkpoints in den Leveln und lässt euch, solltet ihr sterben, am Anfang des aktuellen Levels beginnen, statt ganz von vorne. Der dritte Modus ist der Arena-Modus, in dem ihr euch einen Kampfplatz aussucht und dort Wellen an Gegnern niedermetzelt, bis ihr besiegt seid.

Keine Gnade für die Römer!

Grafisch hat es einen schönen Comic-Stil, der zwar sehr viel braun beinhaltet, dieses aber dafür sehr kräftig. Die einzelnen Level sind mit passenden Details gefüllt, die alles etwas lebendiger wirken lassen. Und auch wenn Gliedmaßen und dergleichen durch die Gegend fliegen, ist der Einsatz von Blut nicht total übertrieben. Apropos Gliedmaßen, eine witzige Sache am Spiel ist, dass die Gliedmaßen der Gegner aufgehoben und auf andere Gegner geworfen werden können, selbst so etwas wie Köpfe. Neben Gliedmaßen lassen die Gegner aber auch Waffen fallen, die ihr aufheben und werfen könnt. Leider geschieht dies alles über denselben Knopf, den ihr für den normalen Angriff verwendet, wodurch ihr manchmal, statt seiner Kombo, etwas aufhebt und werft. Oft resultiert dies in Treffern, die ihr selber einstecken müsst. Ihr könnt auch nichts aufheben und erst später werfen. Im Verlauf des Spiels erhaltet ihr dafür jedoch eine Sekundärwaffe, die zwar schwerfälliger, dafür aber auch stärker ist. Diese lässt sich mit einem separaten Knopf einsetzen und ihr verliert sie nur, wenn ihr eines eurer Leben verliert, wobei zu erwähnen ist, dass ihr sie nach dem respawnen wieder aufsammeln könnt.

Was sehr gut rüberkommt sind die Synchronsprecher. Zwar gibt es nur eine englische Synchronisation (dafür aber deutsche Texte), doch das kommt dem Spiel zugute, denn alle Britannier haben einen sehr schottischen Akzent, was stark zur Atmosphäre beiträgt. Allerdings kann es für Personen, die in der englischen Sprache nicht so sicher sind, sehr schwer zu verstehen sein. Auch die Kriegsgeräusche, die man im Hintergrund vernimmt, dienen der Atmosphäre, da man ja nicht der Einzige ist, der kämpft.

Um den Inhalt aufzubauschen, gibt es einen Haufen Errungenschaften, die man erlangen kann sowie eine Liste mit Waffen und weiteren Gegenständen, die ihr bereits gefunden habt. Im Großen und Ganzen hat Wulverblade zwar nicht viel Inhalt, aber das was es hat, macht es ganz gut. Bis auf ein paar Kleinigkeiten vielleicht, die aber mehr dazu tendieren, dass man sich umgewöhnen muss, als dass diese partout schlecht sind.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Wulverblade

Meinung von Sebastian Schewe
Wulverblade ist nicht schlecht, aber definitiv nur etwas für Genre-Fans. Es präsentiert sich ganz gut, wenn es um Grafik und Synchronisation geht, in Sachen Gameplay macht es jedoch nichts Besonderes was herausstechen würde. Empfehlen würde ich es nur Fans dieser Art von Spielen, anderen würde ich eher abraten.
Mein persönliches Highlight: Die Synchronisation, da sie so tolle Akzente hat, die das Spiel schön untermalen.

Kommentare 17

  • Zyraxx Turmheld - 25.10.2017 - 12:16

    Wulverblade kommt mit historischem Hintergrund daher. Ab und an gibts kleine Videos, meistens jede Menge Text, die das historische Geschehen besser erläutern.

    Gabs bisher noch nicht. Wulverblade hat fantastisch animierte HD Sprites. Der Entwickler Michael Heald hat 5 Jahre sein Herzblut in das Spiel gesteckt.

    Es gibt wirklich tonnenweise Waffen. Wer eine neue findet, bekommt sie im Log freigeschaltet und bekommt wieder historische Infos.

    Das Spiel ist bumsschwer....alleine.... zu zweit machts Spaß wie Hölle und kanns jedem nur ans Herz legen. Für 17 Euro mehr als fair. Vor allem wenn ihr Brawlerfans seid und ein Herz für Turtles in Time und co habt.

    Die Gewalt ist so überzeichnet, dass es einfach lustig wirkt.

    Michael Heald hört auf seine Community und arbeitet derzeit an einem Easy Patch mit mehr Checkpoints, Healing Items und mehr.

    Mir persönlich macht das Ding Spaß wie Hölle und ist mein Indiekracher des Jahres bisher.
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 25.10.2017 - 12:16

    Ich hatte mir fast schon gedacht, dass Wulverblade mehr so was zum liebhaben ist. Klassische Beat'em Ups werden in der Regel doch recht schnell fade, auch wenn ich so Sachen wie Turtles in Time, Streets Of Rage oder Golden Axe immer mal wieder gern zocke.
  • TrippleF Turmbaron - 25.10.2017 - 12:25

    Schade, aber auch ganz gut. Ein Spiel weniger auf der Liste.
  • Splatterwolf Troll seit 1889 - 25.10.2017 - 12:27

    Erstaunlich kurzer Text, mieses Fazit.

    Das dürfte so ziemlich die mieseste Wertung sein, die ich für das Spiel bisher gesehen habe. Es bleibt trotzdem weiterhin auf der Wunschliste. Wenn es mal unter 10 € kostet, nehme ich das gerne mit.
  • mrboone Turmbaron - 25.10.2017 - 13:11

    ich habs weiterhin auf der list. danke an zyraxx für die info , dass es vielleicht sogar einen leichteren modus oder in der art geben könnte. das setting sagt mir schon sehr zu. ich hoffe, es ist wirklich nicht zu schwer!
  • air Turmheld - 25.10.2017 - 13:26

    @Sebastian Schewe hast du das Spiel überhaupt durchgespielt? Der kurze Artikel und auch der Inhalt lässt nämlich darauf schließen dass das nicht der Fall ist.

    Das Leveldesign ist gut und mit vielen unterschiedlichen Ideen und im Kampf nutzbaren Gegenständen; Gegner und Bosse sind abwechslungsreich und können nicht durch einfaches Button-Mashing besiegt werden.
    Sekundärwaffen sind nach einiger Zeit auch nicht mehr benutzbar, nicht nur wenn man ein Leben verliert.

    "in Sachen Gameplay macht es jedoch nichts Besonderes was herausstechen würde"
    Wie wäre es mit dem Rage-Modus, Blocken, Combos mit Boden und Sprung-Angriffen, Elemente der Umgebung die im Kampf genutzt werden? Im Vergleich zu den alten Klassikern, sind hier einige Elemente die geschickt kombiniert wurden und ein neues Spielgefühl bieten. Auch die Spiellänge ist durch die verschiedenen Modi (ein weiterer wird noch dazu kommen) länger als bei den alten Beat'em'ups.

    Aus meiner Sicht ein absolut ungerechtfertigtes Review. Das Spiel ist ein gut ausgearbeiteter Indie Titel, mit einem zugegebenermaßen hohen Schwierigkeitsgrad.

    Ich glaube auch, dass es nicht für jeden ist, wobei das Problem nicht das Genre sondern eher der Schwierigkeitsgrad ist. Besonders im Single-Player kann man sich hier schon mal die Zähne ausbeißen. Der Coop hingegen scheint mir gut ausbalanciert.
  • Zyraxx Turmheld - 25.10.2017 - 13:35

    Gott sei Dank schreibt das einer. Das waren auch meine Gedanken. Das Urteil regt mich massiv auf.
    Das Spiel ist schlichtweg der Knaller. Vor allem zu zweit. Und wie gesagt.... Easy Mode kommt in kürze....

    Highlight die Synchro.... dass da mit historischen Fakten um sich geschmissen wird, was fürn 17 Euro Indie NICHT normal ist, interessiert wohl nicht... also ...das ist der reinste Geschichtsunterricht.

    Alleine die Tatsache, dass man mal nicht die Römer spielt, sondern die unterdrückten Briten....das gabs so noch nicht.

    Das Dodge and Roll System wird gar nicht erwähnt.

    Leute....kauft euch dieses Spiel. Es folgt übrigens nicht nur der Easymode in den nächsten Wochen, sondern auch weitere Ergänzungen.
  • RemZ Turmheld - 25.10.2017 - 13:37

    Die Wertung hat mich auch sehr überrascht hier. Das Spiel befindet sich gerade auf Metacritic mit einer Wertung von 8.9 und einem Metascore von 79 auf dem Platz 3 der Top Switch Spiele By user score.
  • min-Bekker Turmbaron - 25.10.2017 - 14:29

    Sebastian Schewe - sollte man sich den Namen vormerken?
    Selten so ein schlechtes Review gelesen, unglaublich nichtssagendes Fazit. Ich würde mich selbst nicht gerade als Genrefan bezeichnen, spiele aber seit den späten 80ern auch gerne mal ein Double Dragon oder Bare Knuckle durch, sodass ich vergleichsweise schlussfolgern kann, WIE GUT dieser Brawler hier wirklich ist.
  • lumpi3 Meister des Turms - 25.10.2017 - 14:32

    @min-Bekker

    Hab hier auch noch eine tolle Lektüre für dich , ist genau so seltsam und meilenweit schlechter als überall anders.

    ntower.de/test/1581-kein-spiel-für-die-insel/
  • Shoryuken Turmritter - 25.10.2017 - 18:09

    Also ich muss, nachdem ich das Spiel gestern Abend im Koop-Modus antesten konnte, auch meinen Senf dazu geben. Das Spiel war im Singleplayer, trotz des hohen Schwierigkeitsgrades, zwar schon gut, allerdings kam erst im 2-Spieler-Modus richtig Freude auf. Nicht nur aufgrund des Schwierigkeitsgrades war es eine Erleichterung einen Verbündeten auf seiner Seite zu haben, nein, es war auch unglaublich cool sich im Spiel mit seinem Kollegen absprechen zu können wer welche Seite übernimmt, wer welche Waffen nimmt, ihn zur Hilfe zu rufen etc. . Man hat sich doch in die guten altern Brawler-Tage mit Double Dragon, Final Fight und Co. zurückerinnert. :)

    Ich würde dem Spiel locker eine 8/10, fast schon eine 9/10 geben, da es nach langer Zeit wieder ein vernünftiger Brawler mit Liebe zum Detail ist. Den einen Punkt Abzug gibt es lediglich dafür, dass man schon Fan des Genres sein muss. Es ist daher nicht für jeden zugänglich, aber nichtsdestotrotz ein saustarkes Stück Software!

    Ich bereue keinen Cent! :thumbsup:
  • Gast - 26.10.2017 - 03:47

    Liebe Leute,

    bitte hört doch auf den Sebastian so anzufahren! Da ich das Spiel selbst nicht habe, wäre es unfair über sein Urteil zu richten. Dennoch hat auch er das Recht auf eine eigene Meinung und bewertet die Spiele bzw. schreibt Texte, ohne hierfür vergütet zu werden. Kritik ist immer dann vernünftig, wenn sie auch sachlich rübergebracht wird, sonst ist sie eher hinderlich bzw. ein Stimmungsvergifter.

    Weiterhin fände ich es allerdings doch recht interessant, wenn Sebastian sich zu den hier vorgetragenen Hinweisen (;)) äußern könnte.

    Beste Grüße

    :)
  • air Turmheld - 31.10.2017 - 21:16

    Gibts hier noch Feedback seitens des Autors?
  • lumpi3 Meister des Turms - 31.10.2017 - 21:17

    @air

    Lieber nicht :rolleyes:
  • air Turmheld - 09.11.2017 - 19:10

    @Sebastian Schewe wie siehts aus?

    Gerne auch einer der anderen Moderatoren hier? Ist die Kommentarfunktion ne Einbahnstraße die man nur betritt, wenn es gerade passt?

    Es sind hier mehrere Nutzer inkl. mir die berechtigte Fragen zum Spieletest aufwerfen. Keine Reaktion eurerseits ist einfach nur schwach.
  • Maik Dallherm Foren-Hüter aus der Zerrwelt - 10.11.2017 - 14:16

    Zitat von air:

    Gerne auch einer der anderen Moderatoren hier?
    Sicher doch. Wurde gerade auf die Konversation hier aufmerksam gemacht.

    Kritik über die Reviews ist immer willkommen, aber versucht dabei bitte sachlich zu bleiben. Ich kann die Aufregung verstehen, wenn sich eure Erfahrung mit dem Spiel sich so drastisch mit dem Test widerspricht, aber diese konstruktiv zu verfassen funktioniert in anderen Kommentarbereichen sonst auch ganz gut.

    Ich möchte nur sagen, dass wir diesen Umgangston nicht länger dulden können. Eure Fragen zum Review können aber nur vom Autor beantwortet werden. Er wurde bereits in Kenntnis gesetzt.
  • Rief Best Match! - 10.11.2017 - 14:32

    Nun gut, dann melde ich mich auch mal:

    Ich behaupte nicht, dass das Spiel schlecht sei, aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass es eben nur etwas für echte Fans des Genres ist. Das fällt natürlich ins Gewicht, und jemand, der ganze 17€ dafür ausgibt, weil es eine 8 oder so erhalten hat, wird nicht wirklich Freude an dem Spiel haben.
    Die historischen Fakten habe ich als solche gar nicht wahrgenommen, da gab es halt diese Texte mit der Hintergrundgeschichte, die ich als rein aus dem Spiel angesehen habe, zugegeben, dass es historische Tatsachen sind ist schon ganz cool, sowas befürworte ich auch, aber dennoch ändert dies ja nichts am Gameplay.

    Und ja, es ist schwer, also auch da kann man eher Abzug geben, da es dadurch eben umso mehr nur etas für Genre-Fans (unsere damalige Bezeichnung einer 4) ist. Der leichte Modus war zum Testzeitpunkt nunmal nicht verfügbar, also kann dieser auch nicht wirklich mit einberechnet werden.
    Dinge wie Blocken sind nun wirklich keine besonderen Spielelemente, sondern finden sich so in vielen Spielen des Genre.

    Ich hoffe, damit lässt sich meine Denkweise etwas besser nachvollziehen.