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Test zu Kirby Battle Royale - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: Kirby Battle Royale
  • USA USA: Kirby Battle Royale
  • Japan Japan: Kirby Battle Royale
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
03.11.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
HAL Laboratory
Genre
Action
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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König Dedede lädt zum bunten Treiben ein

Von Daniel Kania ()
Kirby hat bereits eine lange Geschichte auf Nintendo-Konsolen. Das dahinterstehende Studio HAL Laboratory Inc. arbeitet Hand in Hand mit dem Kyoto-Konzern zusammen, um der rosa Knutschkugel zahlreiche Abenteuer zu bescheren – und das schon seit dem Game Boy! Während Kirby in seinem ersten Spiel noch weiß dargestellt wurde und die Fähigkeiten seiner Gegner nicht kopieren konnte, zählen kunterbunte Welten und ausgefallene Spezial-Power-Kräfte mittlerweile zum Standard der Serie. Was aber, wenn man die bekannten Fähigkeiten aufgreift und daraus versucht einen spaßigen Party-Mix zusammenzustellen? Dann kommt wohl etwas dabei heraus, was sich in etwa mit dem neu erschienenen Kirby Battle Royale beschreiben lässt.

Spaßige Party-Sause über zehn Spielmodi verteilt

Im Kern besteht Kirby Battle Royale aus zehn verschiedenen Spielmodi, welche mit eigenen Regeln und Arenen daherkommen. Dabei gilt es dennoch stets, sich gegenseitig die Rübe einzuschlagen, sodass man als stärkster Kirby hervorgeht. Alle Modi können alleine, lokal gemeinsam mit Freunden, gegen die KI oder aber auch online gespielt und mit eigens festlegbaren Regeln angepasst werden. Der Einfachheit halber werden wir allerdings von den Grundeinstellungen ausgehen.

Ich bin nur für den Kuchen hier. Damit das klar ist!

Ich sagte, es gäbe 10 verschiedene Spielmodi, allerdings kann man diese auf etwa 5 unterschiedliche Spielkonzepte runterbrechen. Das wäre zum einen der waschechte "Battle Royale"-Aspekt des Spiels in Form der Modi "Kampfarena" und "Schmetter-Hockey". In der Kampfarena, welche etwa auch auf dem Spielecover zu sehen ist und den Hauptfokus beim Vermarkten des Titels erfahren hat, müsst ihr die Energie eurer Gegner auf 0 bringen und als letzter auf dem Spielfeld übrig bleiben, um zu gewinnen. Sollte es euch selber erwischt haben, könnt ihr durch wiederholtes Drücken des A-Knopfes mit ein wenig Lebensenergie wieder in den Kampf einsteigen. Dies ist bei Weitem der simpelste Modus des Spiels, versprüht aber am meisten den Super Smash Bros.-Charme, dessen Note eindeutig im Spiel zu spüren ist. Chaotischer geht es im Schmetter-Hockey vor sich. Alle Spieler befinden sich auf einer Art Hockeyfeld und müssen innerhalb einer bestimmten Zeit mithilfe des Pucks Punkte erlangen. Schleudert ihr einen Kontrahenten aus dem Feld, sei es durch einen mächtigen Schlag auf den Puck, der anschließend gegen euren Gegner zischt, oder durch einen beherzten Wurf auf des anderen Birne, erhaltet ihr einen Punkt. Schlagen die Kirbys allesamt auf den Puck, so könnt ihr schneller aus dem Ring sein, als ihr gucken könnt. Natürlich kehrt ihr nach wenigen Momenten ins Spiel zurück, doch die Uhr tickt weiter, auch wenn ihr nicht kampffähig seid, also Obacht! Beide Modi machen jede Menge Laune und vor allem die Kampfarena stellt die verschiedenen Angriffe der unterschiedlichen Fähigkeiten gut zur Schau.

Bei diesen Fähigkeiten handelt es sich um keine geringeren als die bekannten Spezial-Kräfte aus den Kirby-Haupttiteln. Ob aus alten oder neuen Teilen, in Kirby Battle Royale findet ihr eine bunte Palette an verschiedenen Kampfmustern. Die Doktor- und Käfer-Verwandlungen zählen dabei zu den verrücktesten. Auch mit von der Partie sind Klassiker wie Schwert-Kirby, Bumerang-Kirby oder aber auch Kirbys Fertigkeiten als Kämpfer oder Ninja. Die Verwandlungen spielen sich dabei genauso intuitiv, wie man es aus den Hauptablegern gewohnt ist. Ein Knopf für Standard-Angriffe, ein anderer für spezielle Manöver. Wiederholtes Drücken eines Angriffsknopfes löst meist Combo-Attacken aus und gedrückt halten eines Angriffsknopfes kann zu einem immens starken Treffer verhelfen. Dabei spielt es auch eine Rolle, ob ihr euch auf dem Boden oder in der Luft befindet. Aber keine Angst, ihr müsst Kirbys Fertigkeiten nicht auswendig lernen. Vor jedem Kampf können jegliche Angriffsmuster kurz und knackig angesehen werden. Einfacher geht es nicht. Mir persönlich haben dabei vor allem die Schwert-, Hammer- und Peitschen-Fähigkeiten gefallen. Apropos Peitsche: Einige der Angriffe erlauben euch ganz eigene Angriffstaktiken. Mit der Peitsche etwa könnt ihr Gegner und Items an euch heranziehen und anschließend wegwerfen. Das mag nicht in jedem Spielmodus von Vorteil sein, wird euch aber sicher bei den Modi helfen, die ich als nächstes vorstellen möchte.

Ein Wunder, dass sich Kirby bei diesen schmackhaften Äpfeln überhaupt beherrschen kann.

Als nächstes im Modi-Sortiment haben wir die Sammel-Modi. Darunter fallen "Apfelhatz", "Münzjagd", "Rasende Rabauken", "Raketenrivalen" und "Erzexpress". Besonders Apfelhatz, Raketenrivalen und Erzexpress basieren auf ein und demselben System, weshalb diese gleich gemeinsam erklärt werden können. Habt ihr euch in einer entsprechenden Arena eingefunden, das wäre etwa ein Wald, eine Raumstation oder ein Canyon, dann ist es eure Aufgabe, die Sammelgegenstände wie Äpfel, Energiewürfel oder Erz mit dem R-Knopf aufzunehmen und zum Ziel zu transportieren. Kirby ist so talentiert, dass er selbst 15 oder mehr dieser Items gleichzeitig tragen kann, geizt also nicht, wenn euch die Chance gegeben wird. Äpfel werden zu einer Falltür gebracht, welche anschließend durch einen Hebel geöffnet werden muss. Energiewürfel stopft ihr in eure Rakete und hofft, hoch genug fliegen zu können. Erze werden im Erzexpress, einem Zug, der immer wieder in der Arena auftaucht, deponiert, wobei die Erze bei manchen Waggons sogar zweimal so viel wert sind. Für diese Modi ist die Peitsche geeignet, da ihr euren Gegnern die kostbaren Items abluchsen könnt, bevor diese sie überhaupt erreichen können. Aber auch flink unterwegs zu sein, ist von Vorteil, wenn es um das Transportieren geht. Die Unterschiede zwischen diesen Modi fallen recht gering aus. Bei der Apfelhatz kann man etwa Äpfel, welche sich auf der gegnerischen Falltür befinden, schnappen, bevor der Hebel betätigt wird. Bei Raketenrivalen können feindliche Raketen angegriffen werden, um Energiewürfel aus ihnen herauszuquetschen. Für gleiches dienen Dynamit-Stangen, welche im Modus auftauchen. Diese Unterschiede helfen den Modi definitiv, ein wenig Eigengeschmack zu erlangen, im Großen und Ganzen verfolgt man allerdings dennoch das gleiche Gameplay.

Weniger transportieren und mehr sammeln muss man bei Rasende Rabauken und Münzjagd. Rasende Rabauken setzt euch in die 2D-Perspektive und lässt euch über eine kreisförmige Arena laufen, bei der einige Fahrmöglichkeiten für die Kirbys auftauchen. Steigt ihr in eines der Vehikel, solltet ihr Gegenangriffe vermeiden und euren eigenen Angriff umso besser planen. Drückt ihr nämlich den Angriffsknopf, stürmt ihr entweder schlagartig nach vorn oder sendet explosive oder elektrisierende Bälle über die Kampffläche, welche hoffentlich eure Gegner treffen. Sollte dies der Fall sein, solltet ihr euch schleunigst in die Nähe des Treffers begeben, um euren Gegnern wertvolle Chips wegzuschnappen. Alle Kirbys starten mit 100, doch dabei bleibt es gewiss nicht. Bei der Münzjagd hingegen geht es etwas klassischer zu, könnte man sagen. In einem recht kleinen 3D-Areal tauchen Münzen auf, welche die Kirbys in ihrem Geldsack unterbringen wollen. Die Münzen zu berühren reicht dabei schon. Doch Vorsicht! Während der vergnügten Jagd tauchen unheimliche Geister auf, welche euch kurzzeitig außer Kontrolle setzen, anschließend an euch heften bleiben und so lange Münzen stehlen, bis ihr einen Gegner berührt habt, nur damit der Prozess wieder von vorne losgeht. Euch sei also geraten sich von diesen Biestern zu distanzieren. Der Betroffene hat nämlich auch eine Sprint-Technik auf Lager, welche euch kalt erwischen kann. Tatsächlich gehören diese Modi zu den besseren, da sie die Spieler dauerhaft gegeneinander aufhetzen und absoluten Party-Charakter ausstrahlen. Schön ist auch, dass sich die Vehikel bei Rasende Rabauken und die Arenen von der Münzjagd unterscheiden können und somit für einen Funken mehr Abwechslung sorgen.

Keine Zeit für Lampenfieber! Gib dein Bestes, Kirby!

Die verbliebenen drei Spielmodi verdienen durch ihre Eigenheiten eine einzelne Erklärung, weshalb sie in den vorherigen Kategorien nicht auftauchten. Als erstes hätten wir da "Robo-Bonkers". Der typische Kirby-Bossgegner wurde zum mechanischen Spielzeug umfunktioniert, was wohl etwas in die falschen Hände geriet und nun die Kirbys bedroht. Dieser Modus erscheint deutlich kooperativer als andere Modi. Auch wenn es Alle-gegen-Alle heißt, versucht man zuerst gemeinsam den Roboter lahmzulegen, indem man Raketen aufnimmt und in nahe Kanonen wirft. Anschließend in der zweiten Phase liegt Robo-Bunkers auf der zweidimensionalen Arena, welche an Rasende Rabauken erinnert, und kann mit Angriffen bombardiert werden. Hier solltet ihr darauf achten, dass tatsächlich ihr es seid, der dem Boss ordentlich Schaden reindrückt. Der vorletzte Spielmodus für Kirbys Agenda ist "Flaggenball" und zählt zu den Modi mit dem meisten Nervenkitzel. In einer gewöhnlichen 2D-Arena – nein, dieses Mal nicht kreisförmig – muss der Ball durch Schläge oder durch das Aufnehmen und Werfen an die Flagge der eigenen Farbe gelangen. Logischerweise befindet sich die eigene Flagge hinter den Gegnern, sodass zuerst die Verteidigungslinie durchbrochen werden muss. Doch hier kommt der Clou: die Zielflagge ist ebenso wie der Ball aufnehmbar. Das heißt, dass einer eurer Gegner mit der Flagge vor euch weglaufen kann, während der andere den Ballträger verfolgt. Dies dürfte mitunter die wildesten Partien des Spiels erlauben. Umso spannender wird es, wenn ein Treffer gleich zwei Punkte wert ist. Bei einer bestimmten Anzahl an Punkten ist der Sieg euer.

Beim letzten Spielmodus handelt es sich um einen meiner Favoriten. Beim "Köpfchen-Kampf" werdet ihr mit roher Gewalt nicht weit kommen. Die vier Kirbys finden sich in einem Theater wieder, welches immer neue Überraschungen für Gäste und Teilnehmer zugleich bereithält. Vor jeder Runde schließt sich der Vorhang und eine Aufgabe erscheint. "Weiche den Blitzen aus!", "Sammel drei Äpfel!" oder "Nimm keinen Schaden!" sind nur einige davon. Öffnet sich der Vorhang wieder, haben die Kirbys wenige Sekunden Zeit, die gegebene Aufgabe zu erfüllen. Tun sie dies erfolgreich, gibt es einen Punkt für die jeweiligen Kirbys. Bei einer bestimmten Anzahl an Punkten habt ihr das Theater für euch entschieden. Sabotage ist bei diesem Spielmodus natürlich alles. Sollt ihr etwa 3 Äpfel aufsammeln, dann stellt das Spiel bewusst nur fünf Äpfel zur Verfügung, sodass ein Spieler mit drei Äpfeln oder mehr davonlaufen kann und die anderen Spieler gezwungen sind, die Initiative zu ergreifen und die Äpfel zu mopsen. Kommen hingegen Rechenaufgaben vor, muss man sich auf die Antwort stellen, welche man als richtig empfindet. Da die Aufgaben nicht allzu schwer sind, dürfte die Antwort immer recht offensichtlich sein. Umso wichtiger ist es also, dass ihr es schafft, eure Gegner im letzten Moment von der Platte mit der Antwort runterzuwerfen, damit sie keinen Punkt erhalten. Hinterhältig, aber effektiv. Das ganze Konzept erinnerte mich sehr an die Wario Ware-Stage aus Super Smash Bros. Brawl, einem anderen von HAL Laboratory Inc. entwickelten Titel.

Gewinnt den Grand-Prix!

Solltet ihr erst einmal genug davon haben, Mehrspieler-Partien zu absolvieren oder ihr habt einfach niemanden, mit dem ihr spielen wollt, dann ist der Story-Modus genau das Richtige für euch. Ja, tatsächlich. Das Spiel bietet eine Kampagne für Einzelspieler an, die sich auch gar nicht zu verstecken braucht.

Hin und wieder werdet ihr auf Events wie diese stoßen. Hier dreht gerade ein Kamerateam für eine Berichterstattung des Dedede-Grand-Prix'.

König Dedede lädt in Kirby Battle Deluxe zu einem riesigen Turnier ein, welches zur Unterhaltung seiner Gefolgschaft veranstaltet werden soll. Dem Gewinner soll allerdings ein deliziös aussehender, riesiger Kuchen zustehen, zu welchem unser Held Kirby natürlich nicht nein sagen kann. Nach einem simplen Tutorial, welches euch jede Kernmechanik des Spiels beibringt, geht es auch schon zum Schloss, wo die Feierlichkeiten stattfinden. Die Geschichte ist nicht besonders, aber das soll sie auch gar nicht sein. Vor Planet Robobot waren Kirby-Spiele ohnehin nicht für ihre tiefgreifende Geschichte bekannt, sondern sie stehen für Spielspaß. Während Kirby Battle Royale definitiv auch den Spielspaß nicht zu kurz kommen lässt, wie nun bereits ausführlich thematisiert wurde, strebt es deutlich mehr Dialoge an, als es für ein Kirby-Spiel gewöhnlich ist. Auf eurer Reise zur Spitze des Turnierbaums – ihr startet in der Anfängerliga und müsst euch über Bronze-, Silber- und Goldliga in die Platinliga hocharbeiten – begleitet euch der Waddle-Dee-Assistent mit seinem markanten Bandana. Anfangs nur ein fremder Turnier-Begeisterter, freundet ihr euch schnell mit ihm an und versucht gemeinsam siegreich zu sein. Als Gegenspieler wirken Kirby-Klone, die König Dedede dank einer seltsamen Apparatur erschaffen kann.

Neben der dezenten Oberwelt des Story-Modus, welche sich auf einen kleinen Teil des Schlosses beschränkt und nur eine handvoll an NPCs beinhaltet, welche aber zumindest hin und wieder mit besonderen Events aufwarten, besteht das Gameplay auch hier genau aus den zehn zuvor genannten Modi und wird von Mal zu Mal herausfordernder. Allerdings ist der Story-Modus abgesondert vom restlichen Spiel zu betrachten, da etwa die Verwandlungen oder Fähigkeiten für Kirby erst freigeschaltet werden müssen. Dies geschieht durch das Spielen von Missionen innerhalb einer Liga und dem damit zusammenhängenden Sammeln von Ligapunkten. Habt ihr genug Ligapunkte gesammelt, könnt ihr zum etwas knackigeren Qualifizierungskampf antreten, welcher darüber entscheidet, ob ihr es in die nächsthöhere Liga schafft. Der Prozess des Freischaltens ist dabei nicht nervig, sondern motivierend, da man neue Sachen im Grunde immer dann freischaltet, wenn man sie gerade bei den Missionen der Liga benötigt oder sie zumindest von Vorteil wären. Dies ermutigt neue Spezial-Kräfte auszuprobieren und auch zu variieren. Durch den Story-Modus erhaltet ihr auch satte Boni für das Hauptspiel und könnt sogar spielbare Charaktere wie Meta-Knight freischalten. Insgesamt kann der Grand-Prix als charmanter und wohl überlegter Einstieg ins Spiel gesehen werden, der euch ausführlichst die Spielmechaniken näherbringt und zudem einen netten Plot um das ganze Kämpfen entwickelt.

Extras und Freischaltbares

Die Frage stellt sich: Wofür spielt ihr überhaupt? Klar, das Spiel macht sicher auch ohne bestimmten Grund Spaß, aber habt ihr nicht vielleicht noch etwas davon? Und oh ja, das habt ihr. Mit dem Absolvieren bestimmter Spielziele – gerne auch Achievements genannt – können Münzen erhalten werden. Vor allem der Story-Modus erweist sich dabei als gute Geld-Einnahmequelle. Aber auch gewöhnliche Kämpfe alleine oder zusammen bringen euch Geld ein, wenn ihr etwa die vom Modus abhängigen Boni erlangt.

Ihr wollt alle Extras freischalten? Dann geht lieber hoch hinaus und gewinnt zahlreiche Wettkämpfe!

Mit eurem Vermögen können dann in erster Linie neue Modi und Fähigkeiten gekauft werden, da nicht die ganze Fülle von Anfang an zur Verfügung steht, aber auch Kostüme, Musikstücke und später auch sogenannte Stärkungssphären stehen zum Kauf bereit. Bei den Stärkungssphären handelt es sich um besondere Attribute, welche durch einen Klick auf dem Touchscreen im Kampf aktiviert werden können. Dabei kann es sich um eine Steigerung eures Angriffs handeln oder aber ihr macht euch unsichtbar. Die Reihe an verschiedenen Stärkungssphären ist recht vielfältig und dürfte noch außergewöhnlichere Kämpfe erlauben, wenn ihr euch dafür entscheidet, mit ihnen zu spielen. Immerhin schaltet man diese Funktion erst etwas später im Spiel frei und kann sie auch in den Regeln ein- und ausschalten. Durch amiibo können ebenso Ausrüstungsgegenstände freigeschaltet werden, statt sie mit Geld zu kaufen, allerdings sind diese sowieso nur kosmetisch und haben keinen Effekt auf eure Stärke oder sonstiges. Zuletzt sei noch der Trainings-Modus zu erwähnen, welcher eindeutig an die Super Smash Bros.-Reihe erinnert und euch allerlei Spezial-Kräfte und Stärkungssphären-Kombinationen ausprobieren lässt. Wenn ihr euch einmal austoben wollt, dann wisst ihr, wo ihr es tun könnt!

Abschließend sei noch festzuhalten, dass das Spiel, trotz Veröffentlichung für die Systeme der Nintendo 3DS-Familie, nur in 2D spielbar ist und somit keinen 3D-Effekt besitzt.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Kirby Battle Royale

Meinung von Daniel Kania
Wer eine Mischung aus Super Smash Bros. und Mario Party sucht, der ist bei Kirby Battle Royale richtig gelandet. Der Nintendo 3DS-Titel setzt wieder einmal voll auf Mehrspieler-Spaß und das gleich in zehn verschiedenen Modi. Auch wenn es sich um zehn Kampfarten handelt, ähneln sich manche doch stark, weshalb manche Modi möglicherweise weniger motivierend wirken werden als andere. Um eine Vielfalt innerhalb der Modi wurde sich bemüht, allerdings sind Variationen nur schwer erkennbar, was dazu führen kann, dass die Luft schneller draußen ist, als man möchte. Der Story-Modus ist der perfekte Einstieg ins Spiel und präsentiert die Thematik sowie das Gameplay auf entzückende Art und Weise, während es vom typischen Kirby-Charme begleitet wird. Solltet ihr einmal keine Lust auf Kämpfe gegen Computer-Gegner haben, stehen euch im Online-Kampf Spieler weltweit zur Verfügung, wobei online nicht mit Freunden gespielt werden kann. Die vielen freischaltbaren Extras und der Story-Modus können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kirby Battle Royale mehr zum kurzweiligen Party-Spaß geworden ist, als eine langfristige Sause. Spaß macht's trotzdem.
Mein persönliches Highlight: Der Remix von König Dededes Thema im Story-Modus ist wirklich gelungen!

Kommentare 5

  • blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 12.11.2017 - 17:37

    Beim Nächsten Lotto-Gewinn, werde ich die zahl 7 nehmen den sie bringt Glück :mario: :coin:

    Der Test: war Super geschrieben und macht mir die lusst auf das Spiel mehr^^
  • DekuDude Turmheld - 12.11.2017 - 18:04

    Spieleranzahl lokal 0?
    Was ist damit gemeint?
  • Skerpla 任天堂 - 12.11.2017 - 20:52

    Wo wir grad beim Thema sind:

    Was ist eigentlich aus dem Kirby-Café in Japan geworden?

    PS: Ist ein gutes neues Spiel und beweist das es sich auch noch lohnt in 2017 / 2018 einen 3DS zu kaufen. Ähm ich meine New 3DS / New 2DS XL der normale 3DS wird ja glaube ich gar nicht mehr hergestellt und groß ausgeliefert zum Verkauf. In den Verkauf kommt ja mittlerweile fast nicht mehr der 2DS, nur noch der New 3DS XL und der New 2DS XL. Normaler New 3DS auch schon fast vergriffen. Die Zierblenden wareb wohl in Nachhinein so ein Reinfall wie die HOME Menü Designs, oder wird zu dem Kirby noch eine neue produziert? Die letzte die erscheinen ist war glaube ich die Plate & Watch, aber die war von einem Dritthersteller noch und sogar nur in Japan erhältlich.
    Mittlerweile gibt es auf Amazon die neutralen die damals 15€ gekostet haben für ungelegen nur 70 Cent. Habe gleich 3 mal wegen den Versandkosten bestellt.

    PS: WOW, ich bin echt ein Meister im vom Thema abkommen...
  • DLC-King No fear,drink Beer - 13.11.2017 - 00:30

    @Skerpla

    Das Kirby Kaffee gibt es nicht mehr da es von Anfang an nur für eine bestimmte Zeit geben sollte.

    Solche zeitlich begrenzten Themen Restaurants/Kaffees sind in Japan und woanders gängige Praxis.
  • WiiSwitchU Liberté, égalité, fraternité pour TOUTE l'humanité! - 13.11.2017 - 14:08

    Kein 3D-Effekt = kein Kauf

    (Man möge mir meine Direktheit diesen Aspekt betreffend verzeihen.)