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Test zu Sonic Forces - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Sonic Forces
  • USA USA: Sonic Forces
  • Japan Japan: Sonic Forces
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
07.11.2017
Vertrieb
SEGA
Entwickler
Sonic Team
Genre
Platformer
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Drei Helden im Sauseschritt

Von Daniel Busch ()
Als SEGA mit Sonic Mania ein neues Abenteuer des blauen Kultigels veröffentlichte, das wieder zu den alten Wurzeln zurückfindet und den Fans das bot, was sie haben wollten, konnte man denken, dass SEGA die richtige Richtung für Sonic gefunden habe. Sonic Mania entwickelte sich zu einem richtigen Hit. Nun, einige Monate später, legt SEGA mit dem nächsten großen Sonic-Spiel nach. Die Rede ist von Sonic Forces und stellt ein brandneues 3D-Abenteuer des Sauseigels dar. Unter Fans stellen nicht unbedingt alle Sonic-Spiele in 3D rasante Spaßgaranten dar. Einige Male verrennt sich SEGA in fragwürdigen Gameplay-Designs. Und besonders nach dem überaus guten 2D-Sonic-Äquvalent aus diesem Sommer, sorgen sich die Fans um die dreidimensionale Zukunft von Sonic. Kann Sonic Forces den schallschnellen Igel in die richtige Richtung führen, die Sonic Mania schon erreicht hat? Oder versinkt es wie so einige Sonic-Abenteuer im Sumpf des mittelmäßigen Einheitsbreis? 3D-Sonics können sehr gut sein, das hat Sonic Generations schon vorgemacht. Wie es mit Sonic Forces steht, ergründen wir im folgenden Test.

Mit Sonic Forces erwartet uns ein neues, großes Sonic-Abenteuer in 3D. Dabei spielt ihr aber nicht nur Modern Sonic, der hier gerade im Bild in die Basis des bösen Dr. Eggman eindringen will.

Langzeit-Gegenspieler Dr. Eggman hat die Weltherrschaft an sich gerissen. Zusammen mit seiner neuen „Waffe“ Infinite und der Macht der Phantomrubine scheint er unaufhaltbar zu sein. Dazu gesellen sich altbekannte Gegenspieler wie Shadow, Metal Sonic oder Chaos, gegen die Sonic im Kampf unterlegen ist und entführt wird. Mithilfe eines neuen Rekruten kann der gegründete Widerstand, dem auch Amy, Knuckles und Silver angehören, ihren blauen Kumpan aufspüren und aus der Gefangenschaft retten. Dieser Rekrut ist genauer gesagt ein von euch selbst erstellter Avatar, den ihr mit verschiedenartigen Waffen und Outfits ausstatten könnt. Dazu aber später mehr. Sonics bester Kumpel Tails erhält derweil Unterstützung von einem Sonic aus einer anderen Dimension, nämlich von Classic Sonic. Wer Sonic Mania gespielt hat, wird eine Verbindung zu Sonic Forces erkennen. Denn nachdem Classic Sonic dort am Ende des Spiels in das Wurmloch gesogen wurde, kommt er inmitten der Widerstandskämpfe in Sonic Forces wieder heraus und steht euch im Widerstand zur Seite. Damit hätten wir unsere drei Hauptakteure von Sonic Forces beisammen: Modern Sonic, Classic Sonic und den von euch selbst erstellten Charakter. Im Laufe des Spiels werdet ihr jeden von ihnen steuern, um Dr. Eggman und Infinite das Handwerk zu legen.

Dr. Eggman führt wieder Böses im Schilde

Auch Classic Sonic ist mit von der Partie und bietet gewohnte Platformer-Level in HD.

Das Spielgeschehen ist in einzelne Level aufgeteilt, die auf der Weltkarte anwählbar sind. Weitere Level werden immer nach dem Abschluss des jeweils vorherigen Levels freigeschaltet. Es ist immer vorherbestimmt, mit welchem Charakter das Level bestritten wird. Einerseits aufgrund der Story und auch, weil die Level je nach Charakter anders gestaltet sind. Jeder der drei Charaktere besitzt nämlich ein komplett anderes Spielgefühl. Mit Modern Sonic erlebt ihr einen Geschwindigkeitsrausch nach dem anderen. Die Level sind auf Geschwindigkeit ausgelegt und wechseln nur manchmal in eine Seitwärtsperspektive. Ihr rast also die meiste Zeit in einer dreidimensionalen Umgebung umher und düst auch über Stahlstreben – fast ausschließlich mit Vollgas. Classic Sonic bietet dagegen Spielelemente, die wir aus altbekannten Sonic-Spielen in Pixeloptik gewohnt sind. Diesmal in HD, so wie Sonic Fans es schon von Sonic Generations kennen dürften. So stehen vor allem Platformer-Einlagen im Vordergrund als die Schnelligkeit. Die Level, die ihr mit dem Avatar-Charakter spielt, ähneln vom Gameplay denen, die ihr auch mit Modern Sonic durchrast. Hier geht es zwar auch häufig um Geschwindigkeit, aber auch um viele Gegner müsst ihr euch kümmern. Dafür ist der Avatar-Charakter – er ist namenlos und wird immer mit „Rekrut“ angesprochen – mit einem vielfältigen Arsenal an verschiedenen Waffen ausgerüstet. Diese Waffen nennen sich Wispons und man kann stets nur eine von ihnen ausgerüstet haben. Es gibt Feuer-Wispons, die als Flammenwerfer fungieren oder auch Blitz-Wispons, die euch mit einer Elektropeitsche ausrüsten. Am häufigsten habe ich jedoch den Würfel-Wispon benutzt, der alle auf dem Boden stehenden Gegner um euch herum mit einem Knopfdruck in riesige Würfel verwandelt, die anschließend keine Bedrohung mehr darstellen.

Als dritter im Bunde mischt euer selbst erstellter Charakter ordentlich mit. Ihr könnt ihn ganz nach eurem Gusto gestalten. Dazu lassen sich viele Outfit-Teile freischalten. Ich habe mich für einen Wolf-Charakter entschieden und ihm ein cooles Streifenmuster verpasst. Was es wohl mit dem Phatomrubin auf sich hat, den er gerade in der Hand hält?

Zudem werfen diese Würfel bei Berührung oder nochmaliger Aktivierung der Waffe einige Ringe ab. Dies ist immer nützlich, um am Leben zu bleiben. Zudem können auch noch etwas extravagantere Versionen freigeschaltet werden, die dazu noch zusätzliche Effekte bieten. Neben den Kampffähigkeiten eines jedes Wispon besitzt jede von ihnen noch eine zweite Fähigkeit, die euch besonders beim Durchqueren der Level eine Hilfe sein dürfte. So kann der Würfel-Wispon durch Knopfdruck zum Beispiel Plattformen unter euch erscheinen lassen. Der Blitz-Wispon lässt euch dagegen an aneinander gereihten Ringen entlangrauschen. Dies lässt sich jedoch nicht immer anwenden, sondern nur nach dem Einsammeln bestimmter Kapseln im Level, zudem hält die Wirkung dann nur einige Sekunden an. Die nötigen Kapseln sind auch in der Regel immer dort positioniert, wo die Benutzung der Wispon-Fähigkeit Sinn ergibt. Während des Durchspielens eines Levels ist es oftmals nicht möglich alle Sammelgegenstände einzusacken, wodurch der Wiederspielwert durch die verschiedenen Wispons durchaus gesteigert wird. In den Levels verstecken sich nämlich je fünf rote Ringe (außer in den Bosslevels natürlich), die durch das Einsammeln beispielsweise Bonus-Level freischalten. Sie sind oftmals gut versteckt oder schwer zu erreichen, sodass ihr sie beim bloßen Durchrennen eines Levels meist übersehen dürftet. Da die Level stets mehrere Pfade bieten, lohnt sich ein wiederholtes Spielen durchaus.

Ziemlich kurzes Vergnügen

Sonic-typisch werdet ihr beim ersten Durchlauf eines Levels eigentlich nie alles sehen, was das Level zu bieten hat, besonders wenn man nur ins Ziel sausen möchte. Entdeckt ihr möglichst viele Wege eines Levels und macht euch auf die Suche nach den fünf roten Ringen? Dies führt dazu, dass die Spielzeit eines Levels immens variiert. Wollt ihr schnellstmöglich ins Ziel, dauert ein Level zwischen etwa zwei- bis dreieinhalb Minuten. Wollt ihr die Sammelgegenstände finden, seid ihr gerne mal doppelt so lang im Level, bzw. kehrt noch einige Male dorthin zurück. Insgesamt warten 30 Level in der Hauptstory auf euch. Dazu kommen mehrere freischaltbare Geheimlevel und Bonuslevel. In diesen werden euch besondere Aufgaben geboten, die einem bestimmten Thema zugeordnet sind. So gibt es Geheimlevel, die vornehmlich aus Bomben bestehen oder mit wiedererscheinenden Blöcken aufgebaut sind. Die 30 Hauptlevel unterteilen sich in Level, die mit Classic Sonic, Modern Sonic und dem Avatar-Charakter gespielt werden – aber auch Bosskämpfe besitzen je ein eigenes Level.

Der Avatar-Charakter kann so genannte Wispons als Waffe einsetzen. Diese gibt es mit verschiedenen Fähigkeiten, z.B. mit Feuer oder Elektrizität. Mit dem hier gezeigten Würfel-Wispon könnt ihr alle umstehenden Gegner in Würfel verwandeln.

Zudem werden nach und nach spezielle SOS-Missionen auftauchen, die euch dazu veranlassen, in frühere Level zurückzukehren und zur Rettung eines gefangenen Notrufers zu eilen. So variiert die Spielzeit bis ihr die Credits seht durchaus. Ihr könnt die Story zwar mit bloßem Durchrennen aller Level in etwa 4 Stunden schaffen, aber auch erst nach 8 Stunden fertig sein, wenn ihr auch die Bonus-Level und Missionen spielt. Ich selbst habe die Credits nach 6,5 Stunden Spielzeit gesehen. Das mag im Vergleich zu anderen Spielen durchaus etwas mager sein. Mehr Umfang wäre wirklich wünschenswert gewesen. Es besteht keine feste Reihenfolge, in der zwischen den Leveln für die beiden Sonics und dem Avatar gewechselt wird, dies geht eher aus der Story hervor. In einigen Leveln rast ihr auch mit Modern Sonic und dem Avatar gemeinsam durchs Level. Was besonders mit dem Doppel-Turbo zu einer rasanten Partie wird. Und ich muss wirklich sagen, dass die einzelnen Level in Sonic Forces wirklich gut designt wurden. Es macht durchaus Spaß, durch die Level zu flitzen und den Geschwindigkeitsrausch zu spüren, besonders mit Modern Sonic und dem Avatar. Die Level unterscheiden sich zum größten Teil grafisch und spielerisch voneinander und bieten einzigartige Kniffe. Ihr rast durch Dschungelruinen, in denen Dr. Eggman ein neonbeleuchtetes Casino hat bauen lassen, saust eine große gewundene Wasserrutsche herunter, rast durch prachtvolle Städte oder auch durch die Gänge und Hallen von Dr. Eggmans eigenem Todesstern – dem Death Egg. Ihr habt eigentlich recht selten das Gefühl, dass sich Spielelemente in den Leveln doppeln. Die Entwickler haben es meiner Ansicht nach geschafft, immer einige Überraschungen einzubauen. Das Spielprinzip ist natürlich immer dasselbe, das ist in der Hauptreihe von Sonic nicht verwunderlich und lässt sich auch bei Sonic Forces nicht vermeiden. Immerhin versucht man auch hier, der Reihe treu zu bleiben.

Mit "Infinite" erwartet euch ein neuer, mysteriöser Gegenspieler.

Sonic Forces ist viel verzeihender als beispielsweise Sonic Mania. So müsst ihr nicht immer zwei Level bzw. Acts hintereinander schaffen und dann noch einen Boss plattmachen, bevor das Spiel speichert. Nach jedem Level und auch jedem Bosskampf wird in Sonic Forces gespeichert. Zudem besitzt ihr nicht mehr eine bestimmte Anzahl an Leben, wodurch ihr nach Verlust all dieser aus dem Level geschmissen werdet und es ganz von vorn wieder bestreiten müsst. In Sonic Forces gibt es gar keine Leben mehr, wodurch ihr auch nie mehr ein Level komplett von vorne neustarten müsst, sobald ihr den ersten Checkpoint erreicht habt. Einige Spieler mögen den Schwierigkeitsgrad als zu leicht empfinden, ich begrüße diese Entscheidung jedoch, da es vor allem in den späteren Levels einige hartnäckige Passagen gibt, an denen ich des Öfteren ein virtuelles Ableben hinnehmen musste. Das erspart viel Frust beim Spielen. Generell sind die Level aber nicht wirklich fordernd und lassen sich oft beim ersten Versuch auch mit einem S-Rang abschließen. Viel gefordert wird hier vom Otto-Normal-Spieler also nicht. Das schmälert aber auch die Freude nach erlangten Erfolgen. Denn diese bekommt ihr quasi automatisch. Neben der nicht wirklich vorhandenen Schwierigkeit, einen S-Rang zu schaffen – dieser wird lediglich durch Zeit, Anzahl der gesammelten Ringe und Anzahl der gebrauchten Neuversuche bestimmt – bekommt ihr für das Durchspielen eines jeden Levels auch einige neue Outfit-Teile für euren Avatar spendiert. Egal wie gut ihr wart. Für das Erreichen des S-Ranges in dem Level gibt es nochmal einen weiteren Packen an Kleidung und vielleicht den ein oder anderen neuen Wispon obendrauf und wie gesagt, es ist nicht wirklich schwer, einen S-Rang zu schaffen. Dadurch habt ihr schon nach einigen Levels eine ordentliche Auswahl, um euren Avatar nach eurem Geschmack anzupassen.

Lohnt sich der Griff zur Nintendo Switch-Version?

Dass ihr euren Avatar-Charakter so vielfältig ausstatten könnt, begrüße ich wirklich sehr. Ihr könnt verschiedene Rubriken an Outfits anwählen, so gibt es mitunter Kopfbedeckungen für die obere, mittlere und untere Kopfpartie, Shirts, Handschuhe, Accessoires, Schuhe und verschiedene Hautdesigns. Mit letzteren habe ich meinem Wolf-Avatar zum Beispiel einen Streifenlook verpasst. Die Fülle an verschiedenen Outfits lädt wirklich zum Ausprobieren ein. Jedoch bleibt dies alles kosmetischer Natur. Keines der Outfits hat spezielle Effekte oder Auswirkungen auf eure Fähigkeiten.

Ab und an erwartet euch natürlich auch ein Bosskampf. Diese sind abwechslungsreich, aber oft ziemlich einfach.

Kommen wir nun zur technischen Seite von Sonic Forces. Das Spiel erscheint für Nintendo Switch, PlayStation 4 und Xbox One am gleichen Tag und so ist es ganz interessant zu wissen, wie die Nintendo Switch-Version abschneidet. Kann man als Nintendo Switch-Besitzer getrost zu dieser Version greifen? Die kurze Antwort: Durchaus. Allerdings müsst ihr bedenken, die Hardware der Nintendo Switch ist schwächer als die der PlayStation 4 oder Xbox One, von daher darf man von vornherein nicht das gleiche technische Niveau erwarten. Während die anderen Konsolenversionen in Full HD daherkommen, müssen Nintendo Switch-Besitzer mit 720p vorliebnehmen. Scharf ist das Gebotene immer noch und die Texturen sehen zum größten Teil auch relativ gut aus. Einzelne verwaschene Texturen fallen mitunter auf, jedoch trübt dies den Spielspaß nicht wirklich. Ich bin von der Grafik der Nintendo Switch-Version im Großen und Ganzen nicht negativ überrascht. Stellt man keine Vergleiche mit den anderen Konsolenversionen an, so fallen auch keine besonders großen Unterschiede auf. Die Hintergründe verschwimmen im Geschwindigkeitsrausch sowieso und sollten generell nicht das Gesamtbild schädigen, auch wenn diese in der Nintendo Switch-Version etwas heruntergedreht wurden. Dies ist alles auf den TV-Modus bezogen. Im Handheld-Modus sieht das Spiel durch den kleineren Bildschirm und der passenderen Auflösung eine Ecke besser aus. Sonic Forces läuft stets flüssig und – wie schon einige Male gesagt – es kommt wirklich ein Geschwindigkeitsgefühl auf, wenn man mit Turbo durch die Level heizt. Bei der Performance kann ich nicht meckern. Dass Sonic Forces nicht mit 60 Bildern pro Sekunde auf der Nintendo Switch aufwarten kann, dürfte nicht überraschen. Doch auch trotz der gebotenen Hardware macht die Mitnehm-Portierung keinen wirklich schlechten Job – bedenkt man die Hardware. Geringe Unterschiede dürften lediglich im genauen Vergleich mit anderen Konsolenversionen auffallen. Auch in der schnellen Bewegung wirkt das Bild weich und es sind keine Ruckler festzustellen. Die Ladezeiten bleiben ebenfalls angenehm kurz. Sonic Forces ist zwar generell kein wirkliches Grafikwunder und die Grafik kann nicht so beeindrucken wie andere aktuelle Spiele, dies betrifft aber alle Konsolen-Versionen gleichermaßen. Ich würde also nicht unbedingt von der Nintendo Switch-Version abraten wollen, da es nur technische Unterschiede sind, doch seid euch im Klaren, dass diese Version im direkten Vergleich hinter den anderen Konsolenversionen wie für PS4 oder Xbox One herhinkt.

Vom technischen Standpunkt aus reiht sich Sonic Forces aufgrund der geringeren Hardware-Leistung der Nintendo Switch hinter den anderen Konsolenversionen ein, dem Spielspaß tut dies jedoch keinen wirklichen Abbruch. Viel größeres Manko: Die zu kurze Spielzeit.

Das Spiel kommt mit einer deutschen Sprachausgabe, die im Großen und Ganzen tut, was sie tun soll. Sie sticht nicht positiv hervor, ist aber auch nicht schlecht. Nur die Tatsache, dass das Gesprochene absolut asynchron zu den Mundbewegungen ist, stört dann doch ziemlich. Generell scheint die Sprachausgabe nicht so wichtig zu sein, denn dies lässt mich zu meinem größten Kritikpunkt überschwenken. Die Story. An sich ist die Story nicht schlecht, sie fügt alles auf eine recht spannende Weise zusammen und endet in einem rasanten Finale. Aber die Art und Weise wie die Story präsentiert wird, empfinde ich als arg langweilig. Denn im Grunde ist sie nur schmückendes Beiwerk, das euch lose von Level zu Level lotst. Ihr könntet die ganzen Level auch ohne die unregelmäßig eingefügten Videoclips spielen – wie bei Sonic Mania. Und neben den paar Videoclips, die an sich ja ganz gut gemacht sind, gibt es viele stumpfe Dialoge im Levelauswahlbildschirm zu hören. Vieles davon hängt nicht wirklich miteinander zusammen, wodurch ziemliche Lücken im Storytelling entstehen. Insofern haben die Entwickler bei der Story zwar gute Spannungsansätze gefunden, diese aber oft durch große Lücken oder vom Thema abweichende Handlungssprünge einfach ins Leere laufen lassen. Es wirkt kurz gesagt wie zusammengepuzzelt. „In die Leere“ läuft die angesprochene Handlung auch in den Levels an sich, denn diese bestehen vom Gameplay ja immer noch aus dem stumpfen „Zum-Ziel-lauf“-Prinzip. Ich möchte dies gar nicht mal groß kritisieren, denn das Durchrasen der Level macht Spaß, hängt aber oft gar nicht mit der Story-Prämisse zusammen. Anders läuft es da mit den Bosskämfen. Diese sind gut und abwechslungsreich in Szene gesetzt – allerdings auch keine wirkliche Herausforderung. Ihr werdet selten ein wirkliches Problem damit haben, den zahlreichen Gegnern eins über die Rübe zu hauen. Wirklich positiv hervorheben kann ich den Soundtrack. Ich persönlich lege immer einen großen Wert auf einen guten Soundtrack in Videospielen. Die untermalenden Töne und Harmonien von Sonic Forces ließ SEGA eigens vom renommierten London Symphony Orchestra einspielen. Die Musik passt zum Geschehen und unterstreicht das Gameplay mit fetzigen wie auch atmosphärischen Tönen. In besonderen Spannungsmomenten oder rasanten Sprints kommen auch die Vocal-Songs zum Tragen. Der rockige Gesang sorgt nochmal zusätzlich für eine Adrenalinladung im Full Speed.

Ist Sonic Forces also der erhoffte Hit für Sonic-Fans? Eher nicht, aber ein solides Spiel ist es allemal. Und die Nintendo Switch-Version braucht sich auch nicht verstecken. Mit einer guten Performance und einer zufriedenstellenden Präsentation kann man sowohl als Fan wie auch als Nichtkenner der Sonic-Spiele seinen Spaß auf Nintendos Hybridkonsole haben. Das Gameplay will durch die drei verschiedenen Hauptcharaktere einiges an Abwechslung bieten, im Grunde geht es aber in allen Levels nur darum, ins Ziel zu rennen, weswegen keine wirklich vielfältigen Aufgaben geboten werden. Im bloßen Sinne eines Platformers könnte es daher durchaus etwas repetitiv wirken. Sonic-Fans werden aber definitiv ihren Spaß haben. Sofern man sich vom geringen Umfang und der vergleichsweise dürftigen Spielzeit nicht abschrecken lässt.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Sonic Forces

Meinung von Daniel Busch
Was man im Vorfeld von Sonic Forces zu sehen bekam, hat mich eher kaltgelassen. Während des Spielens wurde ich jedoch positiv überrascht. Zwar begeistert mich Sonic Forces nicht wirklich, doch eine angenehme Spielerfahrung war es allemal. Mit Modern Sonic durch die Level zu rasen, die verschiedenen Waffen des Avatars auszuprobieren oder mit Classic Sonic die altbekannten Platformer-Passagen zu durchstreifen, ließ das „Nur-noch-ein-Level“-Gefühl aufkommen, wodurch ich das Spiel in zwei Tagen schon durch hatte. Da wurde mir jedoch bewusst, wie wenig Umfang Sonic Forces doch eigentlich bietet – es hätte gerne mehr sein können. Nach etwa 6,5 Stunden war ich mit der Story fertig. Das ist einfach viel zu kurz! Das Gebotene macht sicherlich Spaß und bringt einen rasanten Geschwingkeitsrausch. Auch auf der Nintendo Switch. Die technische Umsetzung liegt hinter den Konsolenversionen für PS4 und Xbox One, dies tut dem Spielspaß aber keinen besonderen Abbruch. Die geringeren FPS merkt man dem Spiel überhaupt nicht an. Das Spielgeschehen läuft stets flüssig. Einzig auf dem grafischen Niveau merkt man einige Abstriche. Sonic Forces wurde wirklich eher für Sonic-Fans konzipiert, aber auch Newcomer der Reihe – wie ich es einer bin – können mit Sonic Forces durchaus spaßige Momente erleben. Es ist ein solides Spiel, aber keinesfalls der erhoffte Sonic-Hit.
Mein persönliches Highlight: Der Soundtrack fetzt und begeistert durch einige rockige Songs im Geschwindigkeitsrausch.
Meinung von Dennis Meppiel
Sonic Forces ist für Sonic-Fans auf jeden Fall ein Spiel, welches man gespielt haben sollte. Am Anfang ging ich mit besonders gemischten Gefühlen ins Spielerlebnis hinein: Wie wirken die 30 fps in der Nintendo Switch-Version? Wird die Technik wirklich so schlecht sein? Zerstören die Avatare das Spielerlebnis? Bei bestimmten Fragen kann ich euch beruhigen. Die 30 fps fallen nicht schwer ins Gewicht und auch die Grafik nimmt man nicht so extrem wahr. Zwar wären 60 flüssige Bilder pro Sekunde ganz gut gewesen, aber das Spiel zeigt keinerlei Nachteile. Jedoch hätte sich SEGA die Avatar-Funktion wirklich sparen können. Die Zusammenstellung des Charakters finde ich mehr als hässlich und sinnlos. Es ist wirklich schade, dass der Fokus so auf die Avatare in der Story gesetzt wurde. Ein normales Sonic-Spiel ohne einem fremden Charakter hätte dem Spiel mehr Charme verliehen. So erhaltet ihr zwar einige Sonic-Parts, jedoch wird euch das Sonic-Feeling sofort mit dem Avatar wieder entrissen. Wirklich schade! Allerdings muss ich zum Abschluss als Sonic-Fan sagen, dass ihr mit Sonic Forces ein gutes bis solides Spiel bekommt, welches für den günstigen Preis gerechtfertigt ist.
Mein persönliches Highlight: Level Nr. 25... arghhh... diese unfaire und unmögliche Steuerung.

Kommentare 43

  • zocker-hias Turmbaron - 14.11.2017 - 18:18

    Sonic schafft die Kurve einfach nicht mehr.... Während Mario mal wieder allen zeigt wo der Hammer hängt bekommt es Sonic einfach wieder nicht gebacken.
    Ca. 6h für ein mittelmäßiges Spiel das ist Sonics Trauerspiel wenigstens schnell vorbei :troll:

    Ich fand ja Sonic Lost World im Ansatz sehr gut da hätte man drauf aufbauen können. Aber ich bin nixht unglücklich hab gerade allein auf der Switch mehr als genug zu zocken.
  • Nebura Goodbye Miiverse! - 14.11.2017 - 18:25

    Da neue Sonic-Spiel ja immer so ein Phänomen für sich sind, habe ich mich schon recht intensiv mit Forces beschäftigt und dass obwohl ich dem blauen Igel nicht viel abgewinnen kann.
    Und alles was ich zu dem Spiel gesehen habe läuft ein ein Fazit heraus: UNTERIRDISCH

    - Lahmes Gameplay
    - abstruses Leveldesign
    - teils hakelige Steuerung was aber nicht so häufig auffällt, das sich das Spiel fast von alleine spielt
    - eine Story zum fremdschämen gespickt mit Logiklücken wo es nur geht
    - sehr kurze Spielzeit
    - schlechtere Performance auf der Switch, was nun wirklich nicht hätte sein müssen

    Einzig der Avatar-Editor und die Grafik wissen einigermaßen zu gefallen.
  • Prinzenroller Turmritter - 14.11.2017 - 18:26

    Hatte meine Vorbestellung storniert, wird in einem Sale aber irgendwann zu mir finden.
  • Mizukage 五代目水影 - 14.11.2017 - 18:36

    Oh nein, nur eine 7. Somit natürlich ein absolut unbrauchbares Stück Müll, welches die Existenz des blauen Igels in Frage stellt und für alle Hater aus irgendeinem Grund ein erfreulicher Anblick ist. Denn wir wissen ja, dass es keine schlechtere Wertung als ein 7/10 gibt. Die zahlen 1-6 sind nicht real. Alles gemäss den Regeln des Internets, natürlich.

    Aber in aller Ernsthaftigkeit: Für mich eine sehr faire Wertung. Sonic Forces ist ein gutes Spiel, macht aber auch viele Fehler, von welchen man meinen könnte, dass das Sonic Team es inzwischen besser wissen sollte. Nach dem gescheiterten Lost World-Experiment ist Forces aber auf jeden Fall wieder ein großer Schritt in die richtige Richtung, doch es geht noch besser. :)
  • WiiSwitchU Liberté, égalité, fraternité pour TOUTE l'humanité! - 14.11.2017 - 18:55

    Faire Wertung! :)
  • schlabberhose EA Sucks!! - 14.11.2017 - 19:00

    Ich finde das Spiel eigentlich ganz gut und habe auch spaß damit und das ist das wichtigste :)
  • MajoraArts Videospiel-Junkie - 14.11.2017 - 19:04

    Bevor ich mir das Spiel kaufen wollte, habe ich mir bis zum Release hin die ersten Parts zum Spiel von LetsPlayMarkus angesehen, da er schon früher hochladen durfte. Die erste Hälfte sah zwar nicht perfekt aus, aber spaßig. Auch, dass die Prozent-Leiste des rückeroberten Gebiets ab Level 15 erst bei 15% lag, machte mir Hoffnung auf einen guten Umfang. Daher bin am Release Tag direkt zum Media Markt gefahren, um mir das Spiel zu kaufen.
    Leider war das Spiel, besonders in der zweiten Hälfte, nicht so spaßig, wie gedacht. Auch die Physik der Charaktere machte mir zu schaffen, welche mir z.B. in Sonic Mania deutlich besser gefallen hat. Besonders stören tut mich aber die ziemlich geringe Spielzeit. Ich hatte das Spiel bereits an einem Nachmittag durch, obwohl ich sogar einige Level für den S Rang mehrmals gespielt habe und mich auch recht lange an verschiedenen Avatar Designs ausgetobt habe. Meine Erwartungen wurden zwar untertroffen, dennoch macht das Spiel immer noch spaß, nur halt nicht so sehr, wie gedacht. Auch die 30 FPS der Switch und die im Vergleich zu den anderen Konsolen schlechtere Grafik haben mich kaum gestört, da das Spiel für ein Switch spiel wirklich hübsch ist. Der größte Plus Punkt ist für mich der wirklich gelungene Soundtrack.

    Alles in allem hat das Spiel einige gute aber auch viele schlechte Seiten. Für mich hat sich der Kauf jedoch nicht gelohnt, gerade im Hinblick auf Sonic Mania, welches mir zum halben Preis eine deutlich längere und schönere Spielzeit beschert hat.
    Meine Empfehlung wäre, entweder zu warten, bis das Spiel unter 20€ fällt, oder sich ein Let's Play anzusehen.
  • BANJOKONG Turmfürst - 14.11.2017 - 19:14

    ne da spiele ich nochmal sonic mania durch anstatt sonic forces zu kaufen :dk:
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 14.11.2017 - 19:26

    7 ist sogar schon ziemlich gut, dafür das es auf anderen Plattformen etwas besser ist.
    Das Spiel an sich ist aber wirklich nicht schlecht. Man sollte nicht alles gleich so extrem nehmen was manche sagen. Klar es ist kurz aber wenn man wirklich alles sammeln und schaffen will ist man sicher gute 20h beschäftigt, also wo das Problem? Oder geht es in einem Spiel immer nur um das abschließen eines levels ohne was anderes zu erreichen? Man rennt immerhin jedes Level MINDESTENS 3 mal ab, wenn man wirklich alles haben will, allerdings wird es wohl eher auf 4-10 mal laufen, je nachdem ob man die richtigen Wege nimmt oder die Sonderinge auch beim ersten versuch alle findet (was in manchen Leveln garnicht möglich ist aufgrund von mehreren Laufwegen ohne Rückkehrmöglichkeit). Story ist aber wirklich etwas niveaulos erzählt, da schien die Grafik wohl wichtiger zu sein :/ Sonic und der schwarze Ritter und Unleashed waren zumindest in Sachen Qualität auf einem durchaus höheren Stand als Forces, machten dafür aber weniger Spaß. Denke liegt aber auch am höheren Schwierigkeitsgrad.
  • Mamagotchi Einheit der Federation Force - 14.11.2017 - 19:45

    Sehr gelungener und umfangreicher Test.

    Ich denke Sonic Forces ist innerhalb der Sonic-Reihe daa Xenoblade Chronicles X der Xenoblade-Reihe. Die einen lieben es, die anderen mögen es nicht soooo sehr.

    Ich persönlich finde das Avatar-Konzept als sehr gelungen umgesetzt. Es wirkt zu keiner Zeit wie ein künstliches Element und sorgt für mehr Abwechslung im Gameplay. Die Story kann nicht ganz mit den doch eher epischen Teaser-Trailern mithalten und wird mit einem gewissen kindlichen Humor erzählt. Zum Schluss gibt es dann noch einen kleinen "Story-Twist", der dann aber doch nicht so gelungen ist. Technisch wirkt das Spiel vom Detailgrad teilweise wie nicht ganz zu ende entwickelt, aber es ist stets flüssig und bietet ein super Geschwindigkeitsgefühl. Mein persönliches Highlight ist der Soundtrack, der durchaus zum Mitsingen einlädt und Ohrwurmgefahr hat. Die Spieldauer bis zu den Credits ist bedingt durch das Spielkonzept von Sonic recht kurz. Das liegt aber einfach daran, dass man ja möglichst schnell durch die Level sausen soll und dementsprechend sich relativ schnell von Level zu Level hangelt. Das wird durch den etwas zu einfachen Schwierigkeitsgrad leider noch gefördert. Aber Team Sonic hat sich hierfür eine Lösung einfallen lassen. Nach dem Abspann könnt ihr die teilweise gut versteckten Sternemünzen sammeln. Habt ihr diese komplett, könnt ihr dann durch 5-Tore sausen und danach wird nochmal eine Sammelmission freigeschaltet. Dadurch war zumindest ich motiviert die Level bis heute mehrfach zu spielen. Die obligatorische Jagd nach dem S-Rang in jedem Level ist natürlich genauso enthalten wie eine Rankingliste.

    Zusammengefasst ist es für mich ein gutes Sonic-Spiel, das von mir auch unter Berücksichtigung des geringen Preises eine 8/10 bekommt.
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 14.11.2017 - 19:50

    @Mamagotchi Wobei die Stern, die Zahlen und die Mondringe im Grunde auch schon von Beginn an holbar sind, nicht zwangsläufig nach dem Abspann, nur um Fehlinformation zu vermeiden ^^
    außer natürlich du redest von etwas, was ich selbst übersehen habe

    Ich finde die Jagd nach dem S Rang hingegen ist eher nicht gegeben, denn man muss sich dafür nichteinmal anstrengen, zudem ist dieser auch noch manipulierbar durch die Bonux Erfahrungsboosts, die man durch Abschluss täglicher Missionen bekommt, sodass S-Rang wirklich in jedem Level kinderleicht ist mit und ohne EXp Boost.

    In einigen vorherigen Sonics hingegen war die Jagd nach den S Rängen teilweise die Hölle, inbesondere da manche Level länger waren oder deutlich anspruchsvoller.
  • 16-Bit-Fan Gamer4Fun - 14.11.2017 - 20:03

    Endlich mal noch ein test der es nicht völlig in der Luft zerreißt, dass hat es gar nicht verdient.
    Klar es ist kein Hit geworden, aber solide und Spaßig. Gerade als Sonic Fan macht man eigentlich nichts falsch.
    Mehr Inhalt oder ein paar längere Levels wären aber nett gewesen.
  • Weird Turmbaron - 14.11.2017 - 20:14

    Dabei finde ich das mit dem Avatar gerade interessant bei dem neuen Sonic. Das wird auch der Grund sein, warum ich es mir kaufen werde^^ Ganz normal als Sonic durchdüsen kann man in zig anderen Sonic Spielen eh bereits^^
    Scheint also ein wirklich tolles Spiel geworden zu sein, wenns dann dennoch gut ankam, obwohl dieses Feature nicht so gemocht wurde. Wird wohl wirklich mein erstes Sonic seit dem Sega, was ich richtig spielen werde. Nur wieder mal die Frage wann ich mir das holen können werde... Gerade auf der Switch gibts einfach so viel...^^
  • Sebi.L. Turmbaron - 14.11.2017 - 20:20

    Danke für den Test, hat mir gut gefallen! Sonic Forces mag nicht perfekt sein, aber es ist mit Sicherheit ein solides Spiel. Werde mir Forces für die Switch auf jeden Fall dieses Jahr kaufen. Bin einfach ein großer Sonic Fan und die Trailer haben mir ganz gut gefallen. Schade, dass es im Internet von den Wertungen her so zerrissen wird... :thumbdown:
  • E4_ Action-Platformer - 14.11.2017 - 21:20

    Ich glaube, 7 wäre selbst für die PS4-Version noch eine zu gute Wertung.
  • Knusel Turmritter - 14.11.2017 - 21:23

    Irgend wann mal als schnäpchen ...
    Hoffentlich kommen noch einige DLC'S dazu .
    Ich würde gerne Silver spielen oder auch Tails und Knukles...

    Shadow haben wir ja schon .... aber die nächsten dlc's dürfen länger ausfallen
  • Mamagotchi Einheit der Federation Force - 14.11.2017 - 21:28

    @Wowan14 Die Zahlen und Mondringe hab ich dann wohl beim ersten Durchdüsen übersehen :D . Nichtsdestotrotz verlängert es die potentielle Spielzeit und sorgt für etwas längeren Spielspaß.

    Das mit den Boni stimmt... Punkt :D .
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 14.11.2017 - 21:32

    Tja, scheint ja im gegensatz zu lost World wieder ein Stück nach oben zu gehen. Bis Unleashed-Niveau ist es aber noch ein weiter Weg, denke ich.
  • 16-Bit-Fan Gamer4Fun - 14.11.2017 - 22:32

    @megasega1 Das hängt meiner Meinung nach davon ab welche Unleashed Version du meinst, denn die PS3 und Xbox Version, fand ich, waren eine Obergrotte.
    Da waren meiner Meinung nach Colours, Generations und auch Lost World besser.
    Die Wii Version hingegen würde ich damit gleichsetzen, dass ist die einzige die vernünftig spielbar war.
  • zocker-hias Turmbaron - 14.11.2017 - 23:50

    Ich hab Sonic Mania gefeiert und ich würd dem
    blauen Igel ja echt gönnen das aich in 3D endlich mal klappt. Schade das es nicht so ist.
    Ich fand die Megadrive Games gut aber in 3D hat mich einfach nie einer auch nur Ansatzweise so überzeugt wie jedes Mario Game das schafft.

    Sonic World fand ich die richtige Richtung nir hat da das polish gefehlt...
  • Fabinho84 Turmknappe - 15.11.2017 - 01:11

    Da hab ich gerade nach der Famitsu Wertung auf ein gutes Sonic gehofft und dann kommt ein naja Spiel daraus.Hier wird es auch noch sehr gnädig bewertet.Ein nur solides Spiel kann allerdings nicht der Anspruch von einem Sonic sein.Da kann man nur als Plattformerfan hoffen,dass A Hat in Time auch für die Switch kommt,damit es nach Mario auch weiter qualitativ hochwertige Jump n Run Kost gibt(ansonsten für Steam kaufen,lohnt sich:)).Ansonsten freue ich mich dann auf Yoshi im neuen Jahr:)
  • TheLightningYu Untermensch - 15.11.2017 - 01:54

    Zitat von Fabinho84:

    .Ein nur solides Spiel kann allerdings nicht der Anspruch von einem Sonic sein.
    Solide heißt Bodenständig/Gut/Nett - das ist eigentlich etwas, was sich Sonic-Fans als mindestenste Wünschen können. Denn was werden sich die Meisten Leute jetzt bei Sonic wünschen. Eine solide Fortsetzung von Sonica Mania, das auf diesen Gerüst aufbaut und mehr Content liefert, und nichts experimentelles oder neuartiges... Solide beschreibt eben die Beständigkeit die ein Spiel liefert um gut zu sein.

    Ich finde daher, für das was ich in der Demo anspielen durfte, das "Solide" für ein Spiel wie "Forces" ein Lob ist und definitiv ein gelungener Anfang, und etwas was Sonic brauchen würde. Ich mein wir reden hier penetrant von den Katastrophen von Sonic und wie Sega es nicht gebacken bekommt, das Problem das sich hier stellt ist einfach langsam echt die Frage: Ist Sonic überhaupt eine Spielreihe die in unserer Zeit als modernes Spiel funktioniert?

    Denn ganz ehrlich, selbst als großer Sonic Fan - verglichen zu anderen Jump'n'Run war Sonic immer schon ein Clunky Sidescroll-Plattform, der aber dank des Charmanten-Styles vieles weggemacht hat. Wo ein Super Mario auf anhieb sehr schnell sehr intuitive spielbar sein kann, musste man sich in Sonic schon immer etwas reinfuchsen. Die schönen Gameplay-Trailer wo man so butterweich durch die Welt kommt, sowas erreicht man nicht allein mit Reflexe oder weil es so ein smoothes Konzept ist, das erreicht man - wenn man sich mit dem Spiel außeinandersetzt und es spielt, bspw auch Routes lernt. Das zumindestens meiner Erfahrung nach. Und jetzt soll man das ganze in 3D transportieren?

    Adventures war schon geil, aber es war halt auch nicht ganz das, was die klassischen Sonic waren. Das zeigt einfach, das Sega mit Sonic bei Titeln ala Sonic Mania bleiben müsste, nur da ist halt die Frage - ob es eben nicht nur die Niesche betreibt. Sega darf mich in dieser Hinsicht gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn sie ein Konzept gefunden haben, das zu Sonic passt und begeistert; aber bis dato bin ich zufrieden wenn wir ein solides 3D Abenteuer mit Sonic bekommen... Denn Luxus denn sich Nintendo leisten kann, ein Spiel wie Mario in's 3D zu verfrachten, ein gutes Konzept dazu zu finden das sich anbietet und dann eben auch von der Community als solches animmt, das kann sich nunmal nicht jedes Konzept und nicht jedes Studio leisten.
  • odyssey vong der Niceigkeit :P - 15.11.2017 - 06:21

    Ich will jetzt nicht sagen, ich habs gesagt. Aber ich habs gesagt. ;) Wird sicherlich für einen ganz netten Spielspaß für zwischendurch reichen. Ich werd es auslassen. Warte weiter auf den nächsten großen Sonichit, der vielleicht mal noch irgendwann kommt. Allen Fans, die das Game holen, wünsch ich trotzdem sehr viel Spaß.
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 15.11.2017 - 07:27

    @16-Bit-Fan Geanu umgekehrt, die HD Version war super, schnelle Level, exploring mit dem Werehog, klasse Musik, Oberwelten, ein richtiges Adventure. Die Wii-Version war stark beschnitten, es fhelte die Oberwelt und einige Level. Colors ging sogar noch, wobei mir da die DS-Version besser gefallen hat. (Mochte das Wisp-Gameplay nicht). Generations war ein best off, da kannste nie viel falsch machen und Lost World war so fer generische 60 % Titel ohne irgendwelche tollen Sachen, die es besonders gemacht hätten.

    Unleashed HD war im Prinzip Adventure 3 für mich, da ich eher Fan des ersten Adevnture-Teils bin als von diesen aneinander gereihten Missionen wie in Adventure 2 und vielen anderen.
  • Sib Master of Goldblume - 15.11.2017 - 10:09

    Was ist an einer 7/10 mittelmäßig oder schlecht? Das kommt davon, wenn heutzutage nur noch mit Topbewertungen um sich geworfen wird, dann denken viele dann, dass alles unter 8/10 gleich kacke ist.
    Und dann wundern, warum diverse Spiele auf der Strecke bleiben xD
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 15.11.2017 - 16:13

    @Mamagotchi Das liegt daran, dass du sie beim ersten durchdüsen garnicht finden konntest. Die tauchen nacheinander auf. Heißt erst musst du die Sternringe finden, level abschließen, dann die Zahlen Ringe, level abschließen und dann die Mondringe. Vor Abschluss des jeweils vorherigen tauchen sie nicht auf. Habe das auch eher durch Zufall bemerkt, da das Spiel ja einen in vielen Punkten nicht informiert...
  • Fabinho84 Turmknappe - 15.11.2017 - 16:26

    Zitat von TheLightningYu:

    Ich finde daher, für das was ich in der Demo anspielen durfte, das "Solide" für ein Spiel wie "Forces" ein Lob ist und definitiv ein gelungener Anfang, und etwas was Sonic brauchen würde. Ich mein wir reden hier penetrant von den Katastrophen von Sonic und wie Sega es nicht gebacken bekommt, das Problem das sich hier stellt ist einfach langsam echt die Frage: Ist Sonic überhaupt eine Spielreihe die in unserer Zeit als modernes Spiel funktioniert?
    Hier wurde es ja noch als solide dargestellt.Viele andere haben es auch komplett zerrissen.Die Tendenz geht eher in die Richtung Mittelmaß Minus mit viel zu wenig Inhalt und immer gleichen Levels plus das sich die Steuerung so anfühlt,als ob Sonic auf Schienen läuft.Denke schon ,dass Sonic an sich funktioniert. Generations hatte ja schon das passende Grundgerüst,hätte man da auf die Stärken aufgebaut und das ganze verbessert ,wären die Entwickler den richtigen Weg gegangen.Sonic Mania hat unabhängig von der Optik in Sachen Leveldesign vieles richtig gemacht.Schau dir auch mal Freedom Planet als Sonic Fan a..Evtl sollte sich Sega überlegen,ob man nicht den Sonic Mania Entwicklern die Produktion eines neuen Sonics überlässt.
  • 16-Bit-Fan Gamer4Fun - 15.11.2017 - 16:33

    @megasega1 Sonic Adventure 1 + 2 sind immer noch meine persönlichen Favoriten, aber die HD Versionen von Unleashed waren einfach mies umgesetzt meiner Meinung nach, mein Adventure 3 ist es definitiv nicht. An sich mochte ich sie ja, aber die Werehog Level hatten ne grottige Steuerung in den Geschicklichkeits parts und mies gesetzte Checkpoints, abgesehen davon machten sie spaß.
    Die Tag Level gefielen mir eigentlich, nur leider ist auch hier die Steuerung ziemlich ungenau. Das Driften funktioniert so gut wie nie richtig, immer flog ich aus der Kurve raus, egal wie oft ich es versuche. Die meisten Hindernisse und Abgründe sieht man zudem viel zu spät, sodass man gleich in den Abgrund fliegt, dass hat auch gleich den gesamten Punktestand gekillt und damit auch deinen Rang. Ich habe bislang nur 2 S Ränge ergattern können, weil ich meistens durch die Steuerung in jedem Level 1 mal draufgehe und egal wie oft ich die ersten Level nochmal mache, besser als A krieg ich trotzdem nie, selbst wenn ich Fehlerlos das Level beende. Da hätte man so viel besser machen können aber das Potenzial wurde ganz schön verschwendet.
    Zudem leidet die HD Version ganz schön unter Rucklern.
    Ich bevorzuge da eben die WIi Version. Klar war die Beschnitten, aber es ließ sich zumindest spielen ohne Frustmomente.
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 15.11.2017 - 16:43

    Hie rist halt das Skill-Level entscheidend, ich hatte auch nie alle S-Ränge, aber doch schon ein paar :) Ist halt auch unterschiedlich, wie man mit der steuerung zurecht kommt. Halt wie bei Skyward Sword :) Finde es aber super, das Du dich mit beiden Version beschäftigt hast, die meisten haben den Werehog nur gesehen und schon gehatet, dabei hat der ein ganz gutes Element hinzu gefügt.
  • Mamagotchi Einheit der Federation Force - 15.11.2017 - 16:58

    @Wowan14 Alles klar, das hatte ich nämlich in meinem ersten Post so gemeint :D . Bin nämlich davon ausgegangen, dass die meisten beim erstmaligen durchspielen des jeweiligen Levels nicht alle Sternemünzen gesammelt haben und dann gleich das nächste Level spielen, um in der Story voranzukommen.

    Und viele hören nach der Story auch auf, was bei einem Arcade-Spiel wie Sonic meiner Meinung nach ziemlich sinnbefreit ist. Man holt sich ein Sonic-Spiel doch nicht vorrangig, weil man eine packende Story erwartet, sondern eben des Gameplays und der daraus resultierenden Challenge wegen.
  • Sib Master of Goldblume - 15.11.2017 - 17:51

    Zitat von Mamagotchi:

    Und viele hören nach der Story auch auf, was bei einem Arcade-Spiel wie Sonic meiner Meinung nach ziemlich sinnbefreit ist. Man holt sich ein Sonic-Spiel doch nicht vorrangig, weil man eine packende Story erwartet, sondern eben des Gameplays und der daraus resultierenden Challenge wegen.
    So habe ich auch immer gespielt, egal ob Adventure 2 Battle, Heroes oder auch Generations. Nach der Story hatte ich dann immer noch einige Durchgänge gemacht, um alles zu finden und überall S-Rang zu haben.
    Das war für mich immer der Hauptfokus der Spiele, was sich dadurch wieder von Mario unterscheidet^^
    Zumal das auch immer den "geringen" Content in der heutigen Wegwerfgesellschaft wettmacht^^
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 16.11.2017 - 14:18

    Sorry, aber ich kann eure Wertung nicht nachvollziehen. Ich habe mir das Spiel gekauft, um zu sehen, was Sonic Team aus Lost World gelernt hat.

    Ich nehme jegliche Kritik an Lost World zurück. Das Spiel ist super. Es steuert sich hervorragend, das Leveldesign ist Bombe und die Musik erste Klasse...gegen das, was Sonic Team hier abgeliefert hat. Was haben die in den letzten 2-3 Jahren gemacht? Kaffee gekocht? Ich weiß ja nicht, welchen Azubi die an die Programmierung der Steuerung gelassen haben, aber es funktioniert gar nichts, weder das Tracking, noch Punktgenaues Springen. Die Grafik ist absolut unterirdisch, das sah bei Unleashed auf der XBOX 360 und bei Lost World auf der Wii U um Längen besser aus, als dieser Matschbrei, der einem hier vorgesetzt wird.

    Die Musik hat irgend ein Drogenkranker in einer ganz finsteren Nacht zusammen gebaut, so ein psychodelisches Geschrammel und Geschrei, da gefällt mir ja die Fahrstuhlmusik aus Lost World um längen besser. Die Videosequenzen haben Retro-Charme, sehen wie auf dem Gamecube aus. Ich habe jetzt 30 Minuten gespielt und schon keine Lust mehr, wie kann man nach 2,5 Jahren "intensiver Arbeit" bitte so einen Scheiß abliefern? Und ein kleiner Indie-Entwickler haut mit Sonic Mania ein Spiel raus, das aber mal sowas von tausend mal besser ist in jeder Hinsicht.

    Die Story ist dermaßen Klischeehaft und die Sprecher scheinen alle entweder Amateure zu sein, oder Kette zu rauchen, anders kann ich mir deren "Leistung" nicht erklären. De reinzige, der überzeugt, ist Eggman. Es tut mir weh, ich habe Boom nicht gespielt, aber von den 3D Sonics her, die ich kenne, ist es das schlechteste. Spiele ich hier eine Early Access Version? Eine Beta? Wurde das Spiel in 1 Monat auf die Switch geportet? Dafür hätten sie 10 Euro verlangen können und es wäre zuviel gewesen. Ich werde mich da jetzt durchquälen und es dann verkaufen, dafür hole ich mir lieber ne Guthabenkarte oder was anderes.

    5/10, aber das allerhöchstens und auch nur mit Fanbonus, ohne 3/10.

    :sonic:
  • Mizukage 五代目水影 - 16.11.2017 - 15:01

    Du erwartest jetzt aber nicht wirklich, dass dich jemand ernst nimmt, wenn du nach 30 Minuten so eine übertriebene Hasstirade vom Stapel lässt? Und einem Spiel nach einer halben Stunde eine Wertung aufdrücken zu wollen ist schon ein ziemliches Armutszeugnis. :ugly:
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 16.11.2017 - 15:09

    @Mizukage Gut, schreibe ich 50 Minuten später eben nochmal. Es wird nicht besser, Und das mich jemand ernst nimmt, erwarte ich schon lange nicht mehr. Mario odyssey war nach 10 Minuten episch, Botw war nach 20 Minuten episch, Sonic Unleashed war nach 30 Minuten episch... Sonic Forces war nach 30 Minuten schlecht und ist es auch nach über 1 Stunde. Ich akzeptiere vollkommen, wenn das Spiel Leuten gefällt, aber sobald man etwas negatives schreibt, ist man sofort ein Hater.
  • Mizukage 五代目水影 - 16.11.2017 - 15:35

    Ich habe das Wort Hater in keinem Satz erwähnt. Aber okay. :ugly:

    Es ist immer eine Frage des Umgangstones. Und eine Hasstirade mit Kraftausdrücken und ziemlich viel Wut stoßt selten auf Anklang (außer bei Amber, der wird deinen Post sicher noch liken). Put a little love in your heart. <3
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 16.11.2017 - 16:19

    @Mizukage Würde ich ja gern, aber mein (Fan) Herz blutet, da ist kein Platz für Love, nicht mal a little :(
  • Loco4 It all started with the NES - 16.11.2017 - 16:30

    @Mizukage
    also ich kann den post von @megasega1 absolut ernst nehmen und aufgrund seiner Wortwahl auch absolut sein momentanes befinden nachvollziehen und mir ein gutes bild davon machen, wie das spiel ist. sagt mir jedenfalls mehr, als manch geschwollen geschriebener kram. ;)

    was ich allerdings nicht ernst nehmen kann sind aussagen wie deine, weil es mich tierisch nervt, dass alle worte heutzutage auf die Goldwaage gelegt werden und keiner mehr versucht sich in den anderen hineinzuversetzen bzw den eigentlichen sinn und zweck des gesagten oder geschriebenen zu verstehen. man wird nur noch auf seine Ausdrucksweise reduziert. menschen sind nunmal verschieden. kein grund jemanden nicht ernst zu nehmen, weil derjenige sich weniger gewählt ausdrückt als der andere.

    da ich weiß welch großer fan megasega ist, war ich schon auf seine Meinung gespannt, als ich gesehen hab, dass er das spiel gekauft hat. nun kann ich mir den kauf ersparen.
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 16.11.2017 - 16:40

    Kauf es dir mal für weniger, es gefällt vielen nicht-Fanboys / girls ganz gut, wie ich lesen konnte. Es ist halt nur so enttäuschend, das die selben Leute, die Unleashed HD gemacht haben nun DAS gemacht haben.
  • Mizukage 五代目水影 - 16.11.2017 - 17:18

    @Loco4 Ist natürlich nur meine Meinung, aber ich für meinen Teil bin der Ansicht, dass ein anständiger Ton und ein sachlicher Umgang zu einer positiven Diskussion dazugehören. Das hat nichts mit "geschwollen geschriebenen Kram" zu tun, sondern mit einem angenehmen Umgangsfeld. Und das geht verloren, wenn solche Kraftausdrücke und unschöne Behauptungen fallen.

    In einer Sache hast du aber recht, nämlich, dass die Behauptung bezüglich des "nicht ernstnehmen" von mir auch nicht gerade die feine Art und Weise war. Dafür entschuldige ich mich auch, denn auch hierfür muss es Platz haben. :)

    Zur ganzen Fan-Sache noch: Auch ich bin ein gigantischer Fan der Reihe und -Schande über mein Haupt- besonders der 3D-Ableger. Auch ich hatte viele Probleme mit Lost World und mochte es überhaupt nicht, weil es die "Nintendo-Schiene" fuhr. Und ich war im Vorfeld so extrem von Sonic Forces gehyped, dass es meinen Erwartungen niemals gerecht werden konnte. Auch für mich hat Forces also viele Schwächen, wobei ich diese nicht so extrem finde wie Kollege megasega.

    Wenn es nach mir ginge, müsste ein erfolgreiches 3D-Sonic sich des Setting, der Story und des Soundtracks der Adventure-Reihe bedienen, des Boost-Gameplays seit Unleashed und der grafischen Leistung eines Sonic Generations (auf Current Gen hochpoliert, natürlich). Oh, und der Chao-Garten sollte endlich zurückkehren. Aber so hat halt jeder seine eigene Erwartungen daran, was er von Sonic eigentlich will, und man sollte auch berücksichtigen, dass SEGA/Sonic Team niemals allen diesen Erwartungen gerecht werden kann. Jeder will etwas anderes für die Reihe. Der Wunsch vieler Retro-Fans wurde dieses Jahr erfüllt. Der Wunsch vieler 3D-Fans jedoch eher nicht.
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 16.11.2017 - 17:28

    Zitat von Mizukage:

    Oh, und der Chao-Garten sollte endlich zurückkehren
    Ohja, BITTE!!! Das war so eines der Elemente, das Adventure 1 und 2 nochmal extra besonders gemacht hat. Nicht zu vergessen der polierte Chaogarden in Adventure 2 Battle :)
  • 16-Bit-Fan Gamer4Fun - 16.11.2017 - 17:51

    Hm ja Erwartungen erfüllt definitiv nicht. Aber da es kein Vollpreis Titel ist und ich ohne große Erwartungen herangegangen bin, fand ich es echt ok. Solange es spielbar ist, nicht so wie zwei bestimmte Teile, und mich unterhält beschwere ich mich nicht.
    Der letzte Schliff fehlte in den letzten Jahren einfach immer.
    Ganz besonders das Finale wurde immer vernachlässigt, auch wenn ich sie nicht schlecht fand. Das von Forces war immerhin so ähnlich wie das von Colours, die fand ich ganz gut, aber ne Phase mehr wäre schön gewesen. Generations hatte zwar Super Sonic, aber der Fight war lame und den in Lost World will ich gar nicht erwähnen (das 3DS Game war da sogar deutlich besser).
    Auch wenn ich den Fight in Unleashed HD nicht sonderlich gut fand, war er bombastisch gemacht sowas in der Art muss mal wieder kommen.



    @megasega1 Ich glaube wir können uns alle darauf einigen das der Chaogarden wieder zurück kommen muss.
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 16.11.2017 - 20:11

    Ich hoffe nur, das Sonic Team sich mal auf eine Linie einigt. JEDES Sonic Spiel seit Adventure ging in eine andere Richtung. Wobei Colors dann so ein bisschen eine bestimmte Linie mit diesem 2D / 3D Mix eingeleitet hat. Grad der Unterschied zwischen Lost World und Forces oder Adventure 2 Battle und Heroes könnte größer nicht sein.

    Man kann das Forces Konzept ja verbessern und weiter entwickeln, da ist auf jeden Fall potenzial da, nur wurde daraus viel zu wenig gemacht, siehe der Avatar.
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 16.11.2017 - 21:33

    @Mamagotchi Aber gerade deswegen sollte man das Spiel nicht auch einfach nur Stur durchspielen sondern sich für jeden Level zeit nehmen ^^ sonst wirkt das Spiel zu kurz und man hat schneller die Level bzw. die Abwechslungs satt. so kann man jedes level perfektionieren und dann mit vorfreude story weiter machen. Der einzige Nachteil ist halt, das man dann haufen an Erfahrung umsonst sammelt, da man ja neue Avatare erst nach dem durchspielen erstellen kann. Allerdings geht man mit diversen Herausforderungslevels + 3fach Erfahrung von Tagesmissionen super flott sie alle auf die höchste Auszeichnung zu bringen.