Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu Rocket League - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Rocket League
  • USA USA: Rocket League
  • Japan Japan: Rocket League
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
14.11.2017
Vertrieb
Psyonix
Entwickler
Psyonix
Genre
Rennspiel, Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 8 - Online: 8
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
Amazon eBay

Rocket League, endlich für die Nintendo Switch

Von Dennis Meppiel ()
Könnt ihr euch noch an das tolle Format von Stefan Raab erinnern? Autoball. Egal ob pünktlich zu einer Fußball-Europa- oder Weltmeisterschaft, das Event fand regelmäßig statt. Als der Hype zu Rocket League begann, musste ich genau an diese Idee denken und fand es lustig, dass wir nun in einer futuristischen Welt, mit ganz viel Geschwindigkeit, Boost und Spaß, diese Disziplin selbst spielen können. Und das natürlich in einer viel besseren und spannenderen Variante. Unglaublich, als Psyonix anfing das Spiel für die PlayStation 4 und für den PC herauszubringen, begeisterte dies nicht nur die Gamer, sondern auch die eSports-Szene. Nun erscheint das Spiel nach über 2 Jahren auch zum ersten Mal für eine Nintendo-Plattform, die wirklich wie gemacht ist für dieses Stück Videospiel. Die Nintendo Switch bietet nicht nur die Portabilität, sondern braucht sich auch nicht vor den großen Versionen zu verstecken. Warum? Ganz einfach…

Alle Features auch in der Nintendo Switch-Version inkl. Crossplay

Um euch direkt am Anfang zu beruhigen, die Rocket League-Version für die Nintendo Switch lässt nur kleine Aspekte vermissen, die nichts mit dem Gameplay an sich zu tun haben. Ihr habt alle wichtigen Features in dieser Version und könnt nicht nur gegen Nintendo Switch-Besitzer online antreten, sondern auch PC- und Xbox One-Fans duellieren. Ja, das Crossplay-Zeitalter hat somit für die Nintendo Switch begonnen und sind wir mal ehrlich: Dieses Feature ist die Zukunft und kann gerne standardisiert werden. Und keine Sorge: Die Matches zwischen verschiedenen Plattformen laufen flüssig, ohne irgendwelche Latenzprobleme, hier hat Psyonix super Arbeit geleistet. Nur Sony mag bislang nicht an der Party teilnehmen und bleibt erst einmal außen vor. Das Einzige was in der Nintendo Switch-Version fehlt, sind Kleinigkeiten aus den aktuellen Updates der anderen Versionen, wie zum Beispiel die transparenten Tore. Auch der Voice-Chat ist bislang noch nicht dabei. Wir konnten bereits von Psyonix erfahren, dass die Nintendo Switch-Version noch nicht ganz fertig sei und dass diese Version, genau wie die anderen, stets optimiert wird. Zur Grafik und der Auflösung werden wir nachher ein paar Worte verlieren. Aber was ist eigentlich dieses Rocket League?

Die Umgebung und das Gras sehen für Nintendo Switch-Verhältnisse sehr gut aus.

Das Spielprinzip von Rocket League kann genauso leicht erlernt werden, wie das Laufen: Es gibt zwei Tore, einen Ball und eine beliebige Anzahl an Spielern. Ihr könnt das Auto ganz normal mit Gas und Bremsen bewegen, zum Stehen bringen und auch lenken. Doch nicht nur das, Driften ist ebenfalls nötig, um sehr genau um die Kurven zu kommen und auch der Boost lässt sich überall auf dem Spielfeld einsammeln. Und genau hier kommen wir zum ersten Kernaspekt des Spiels: Das Fliegen. Wie der Name „Rocket League“ schon verrät, habt ihr es hier mit schnellen Autos zu tun, die einen Raketenantrieb am Heck integriert haben. Hier können wir natürlich auch vom Heckantrieb reden. Dies ermöglicht euch nicht nur schnelleres Fahren mit den Fahrzeugen, ihr könnt ebenfalls wie eine Rakete abheben. Wozu ist das wichtig? Des Öfteren fliegen die Bälle sehr hoch über dem Spielfeld hinweg. Hier ist es einfach wichtig, das Fliegen zu beherrschen, um somit Bälle abzuwehren oder auch hohe Flanken zu spielen, um im fliegenden Zustand die Bälle ins Tor zu befördern. Diese Aktionen werden in der Rocket League-Sprache "Aerials" genannt. Keine Sorge, dies benötigt Übung und mehr als Übung. Selbst nach 20 Stunden werdet ihr so ungefähr die Basics können, aber für die richtige und gute Rocket League-Erfahrung benötigt ihr ein gutes Training. Dazu bietet euch das Spiel einen Trainings-Modus mit verschiedenen Arten an. So könnt ihr auch unter anderem die sogenannten Aerials üben, bis ihr ein bisschen Sicherheit gewonnen habt. Aber keine Sorge, auch Angriffe und Torhüter-Fähigkeiten könnt ihr anhand gewisser Schwierigkeitsgrade üben. Probiert es mal aus.

Das Spiel setzt den Hauptaspekt auf den Online-Modus, auf den wir gleich noch intensiver eingehen werden. Die Offline-Modi kommen leider etwas zu kurz und bedienen eher den unerfahrenen Rocket League-Spieler, der kein Interesse am großen Online-Wettkampf hat. So habt ihr die Auswahl zwischen einem sehr umfangsarmen Saison-Modus und Freundschaftsspielen, bei denen aber immerhin vier Spieler mit je zwei Nintendo Switch-Konsolen per Splitscreen teilnehmen können. Jedoch verringert der Splitscreen ab drei Spieler eure Framerate, dies kann leider etwas störend werden, da besonders der Bildschirm für das chaotische Erlebnis zu klein wird.

Rocket League, das Onlinespiel schlechthin

Im Online-Modus habt ihr jedoch schon ein bisschen mehr Auswahl, aber auch hier gehen wir erst einmal auf den kompetitiven Modus ein. Ihr habt dort die Chance, in den Playlisten im 1on1, 2on2 und 3on3 gegen andere Gegner anzutreten. Am Anfang müsst ihr die sogenannten 10 Platzierungsspiele bestreiten, um dann anhand eurer Siegesquote eine Einstufung als Rang zu erhalten. Gerade wenn ihr Anfänger seid, besteht die hohe Möglichkeit, dass ihr im Bronze-Bereich landet und euch dann bis zu den Champions-Rängen hochkämpfen könnt. Macht das Spaß? Natürlich. Besonders in der Teamvariante ist es wichtig, mit bekannten Mitspielern Spiele zu bestreiten, um hier die Kommunikation und den Ehrgeiz aufrecht zu erhalten. Mit fremden Spielern besteht oft die Möglichkeit, dass ihr aggressiven Kollegen begegnet, die den Frust sehr schnell zeigen und Partien frühzeitig verlassen sowie eine Zeitsperre in Kauf nehmen. Besonders nach mehreren verlorenen Spielen kann darunter sehr schnell die Motivation leiden, aber gerade Siege dienen dazu, euer Erfolgsgefühl aufrecht zu erhalten. Wenn ihr schlussendlich einen Rang habt, erhaltet ihr pro Season Belohnungen. Wenn ihr 12 Bronze-Spiele gewonnen habt, erhaltet ihr nach der Season bestimmte Sachen, wie zum Beispiel neue Banner. Wenn ihr sogar noch in den silbernen oder goldenen Bereich aufsteigt, werden eure Belohnungen wertvoller und besser. Dieses Season-Prinzip gibt es in Rocket League noch nicht so lange und natürlich ist es richtig super, dass die Nintendo Switch-Version diesen Aspekt beinhaltet.

Welche Karosserie darf es denn heute sein?

Im Spiel selbst gibt es für jede Aktion Punkte. Falls ihr ein gegnerisches Tor verhindert, einen guten Mittelpass ausführt, einen Volleyschuss vollzieht oder einfach ein Tor schießt, ihr erhaltet für jede gute Aktion Punkte auf eurem Kontostand. Falls ihr Spiele sogar gewinnen solltet, werden Bonuspunkte gutgeschrieben. Diese werden am Ende auf eurem Konto hinzugezählt, welches ein Levelsystem darstellt. Sobald ein bestimmtes Level erreicht ist, erhaltet ihr entsprechende Titel, die unter eurem Namen angezeigt werden. Angefangen mit „Anfänger“ könnt nach mehreren hundert Stunden den Titel „Rocketeer“ erreichen. Aber Achtung, gerade die Levelaufstiege dauern irgendwann extrem lange und benötigen einige hundert Stunden Gameplay, um diese Titel erspielen zu können. Pro Sieg erhaltet ihr in gewissen Abständen auch neue Gegenstände für euer Fahrzeug. So kommen wir jetzt zur Garage, in der ihr nicht nur euer Fahrzeug umgestalten, sondern auch viel Geld investierten könnt. Rocket League lebt nicht nur von seinem simplen aber tiefen Gameplay, sondern auch von der Vielfalt der Fahrzeuge, die ihr unterschiedlich gestalten könnt. Am Anfang schaltet ihr bei Siegen Karosserien, Dachaufsätze, Reifen, Aufkleber, Lackarten, Banner für euer Profil und vieles mehr frei. Es ist einfach mittlerweile unglaublich, wie viele Gegenstände es am Anfang in Rocket League zum Freischalten gibt.

Die Kisten sind ziemlich attraktiv, sind aber mit einem Bezahlmodell verbunden.

Jedoch durchlebte ich persönlich auf dem PC nach 200 Stunden eine Phase, in der mir kaum noch Gegenstände freigeschaltet wurden. Stattdessen bekam ich sogenannte Kisten, die nur mit einem Schlüssel geöffnet werden können. Und hier kommen wir wirklich zu einem der größten Kritikpunkte des Spiels. Die Schlüssel lassen sich im normalen Spielablauf nirgendwo freischalten. Zu einem gewissen Preis könnt ihr einen oder mehrere Schlüssel in Paketen kaufen und dann die Kisten öffnen. Jede Kiste enthält bestimmte Elemente, die wirklich allesamt attraktiv aussehen. Ihr könnt einen neuen Aufkleber für eine bestimmte Karosserie, neue Torexplosionen, neue Beschleunigungsspuren, Boost-Effekte uvm. erhalten. Statt alle Gegenstände aus der Truhe zu bekommen oder sich eine Sache auszusuchen, erhaltet ihr nur einen zufälligen Gegenstand daraus. Das ist wirklich frech. Ich habe in der PC-Version für 5 Schlüssel knapp 5 Euro bezahlt und habe aus einer bestimmten Truhe nie die Torexplosion erhalten, da diese nur sehr schwer zu ergattern ist. Das hat mich wirklich frustriert und fand ich wirklich schade. Doch es wird noch schlimmer: Ihr könnt die Truhe nur einmal öffnen, denn dann verschwindet sie. Das bedeutet, ihr müsst so lange weiterspielen, um wieder eine Neue zu erhalten. Natürlich ist das wiederum in Ordnung, aber das System fand ich eher misslungen für das ansonsten kompakte und schöne Spiel. Jedoch hat das ganze System einen positiven Aspekt: Ein Teil des Geldes wird für die Turniere genutzt, die mit hohen Preisgeldern versehen werden. So fördert Psyonix nebenbei noch das eSports-Segment. Falls ihr Gegenstände doppelt besitzt, habt ihr allerdings auch die Möglichkeit, mit anderen Spielern zu handeln. Das bedeutet, ihr könnt Gegenstände tauschen und dabei eventuell welche erhalten, die ihr noch nicht besitzt. Vor einigen Wochen gab es eine Halloween-Aktion, in der man bestimmte Coins sammeln konnte. Da gab es zum ersten Mal erspielbare Schlüssel, die ihr dann für Truhen einsetzen konntet. Der große Nachteil: Die gewonnenen Items waren an euer Profil gebunden und konnten nicht getauscht werden. Besser als nichts.

Taktik oder Glück?

Gerade die Nintendo-Fans, die jetzt erstmals mit Rocket League in Berührung kommen, vermuten, dass Rocket League mehr ein Glücksspiel sei. Das kann ich mit meiner Erfahrung mehr als dementieren. Natürlich gibt es unzählige Situationen, in denen ein Tor in einer Glückssituation fällt. So passiert es schon einmal am Anfang einer Partie, wenn der Ball sich in der Mitte des Feldes befindet und jeder Frontmann auf den Ball stürzt, dass dieser dann in das gegnerische oder eigene Tor kullern kann. Allerdings können wir euch beruhigen, auch dafür gibt es bestimmte Taktiken, den Ball nicht auf seine Seite zu bekommen. Kurz zusammengefasst: Glück und Pech gibt es in Rocket League nicht. Es liegt im Endeffekt daran, wie und ob wir den Ball gescheit ins Tor treffen. Jede Aktion, die wir als Spieler ausüben, sind unsere Erfolge oder auch Misserfolge. Wenn wir den Ball, als Beispiel, in der Abwehr nicht gescheit treffen und dieser landet dann im eigenen Tor, ist das unsere Schuld, weil man den Ball anders hätte treffen können. Wenn man im Rangmatch auf einen Gegner trifft, der ein viel höheres Level als man selbst hat, könnte man das als unfair empfinden. Zwar können auch hier spannende Spiele entstehen, jedoch kann hier der Unterschied der Erfahrung am Anfang sehr groß sein.

Jetzt darf gejubelt werden!

Die Schlüsselelemente für ein erfolgreiches Spiel sind das Teamwork und die Kommunikation. Natürlich zählt auch die Erfahrung dazu und hier würde ich, wie oben schon genannt, dazu raten, sich erst einmal im Trainingsmodus mit allen Aspekten des Spiels vertraut zu machen. Ohne die Beherrschung dieser, werdet ihr stets im Nachteil sein. Gut gemeinter Tipp: Probiert alle Fahrzeuge aus. Jede Karosserie ist minimal unterschiedlich. Ich persönlich spiele gerne den Octane, da der Driftwinkel und der Flug sehr wendig sind. Große Geländewagen dagegen haben einen größeren Driftwinkel. Zwar unterscheiden sich die Fahrzeuge nur minimal voneinander, jedoch kommt es wirklich auf die Kleinigkeiten an. Aber apropos Karosserien, die Nintendo Switch-Version beinhaltet die Super Mario- und Metroid-Karosserien exklusiv. Besonders die Super Mario-Variante spielt sich unglaublich gut und kommt dem Octane vom Fahrgefühl sehr nahe. Wer noch mehr Karosserien erhalten möchte, kann im Menüpunkt Ausstellungsraum für wenige Euro mehrere Fahrzeugtypen kaufen. So gibt es unter anderem auch das Batmobil dort, welches unter den professionellen Spielern sehr bekannt ist. Neben dem kompetitiven Online-Aspekt gibt es auch die zwanglosen Playlisten, die mit etwas mehr Abwechslung verbunden sind. Hier gibt es neben Soccar unter anderem noch Hockey- oder auch einen Basketball-Modus, die allesamt spaßig sind, aber nicht den Kernaspekt des Spiels darstellen. Jedoch sollte man diese auf jeden Fall mal angespielt haben. Somit ist auch online viel Abwechslung geboten.

Technik rasant oder Totalschaden?

Panic Button, die auch schon zuvor DOOM für die Nintendo Switch portiert haben, sind wieder mit an Bord und haben Rocket League für die portable Konsole von Nintendo spielbar gemacht. Das Spielgeschehen läuft im Nintendo Switch TV-Modus in 720p mit 60 fps. Genau diese 60 fps sind sehr wichtig für das Spielgefühl, da Rocket League ein schnelles Spiel ist, welches zudem auch gute Reaktionen benötigt. Im Handheld-Modus habt ihr zwar auch die 60 fps garantiert, jedoch habt ihr in den verschiedenen Arenen unterschiedliche und dynamische Auflösungen. Manchmal sieht das Spiel etwas matschig und pixelig aus, jedoch bekommt man davon in Bewegung nicht viel mit. Trotzdem dürfen wir in Zukunft noch mit weiteren Optimierungen rechnen. Die Unreal Engine 3 ist mittlerweile eine veraltete Engine, welche die Nintendo Switch nicht unterstützt. Das bedeutet, das Team hinter der Portierung hat diese zum Laufen gebracht, was für den Anfang ein super Ergebnis darstellt. Wir rechnen damit, dass die Nintendo Switch-Variante sich in einem halben Jahr nochmals verschönern und verändern wird. Allein die Verwirklichung eines Chats ist für Nintendo-Verhältnisse extrem ungewohnt. Während FIFA 18 angepasst wurde und keinerlei Freundeskämpfe online unterstützte, vermisst ihr in Rocket League wirklich nichts. Der Quick Chat ist dabei und lässt euch nicht nur vorgefertigte Nachrichten schreiben, ihr könnt auch eigene Nachrichten hinterlassen, was wirklich ein großes Wunder ist. Danke!

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Rocket League

Meinung von Dennis Meppiel
Wer mich kennt, weiß, dass ich San Diego, die kulturreichste Stadt in Kalifornien, einfach liebe. Nicht nur blink-182 stammt von dort, auch Psyonix, die klugen Köpfe hinter Rocket League zeigen mir, welche Kreativität diese Stadt wieder unter Beweis stellt. Rocket League ist für mich einfach das Spiel Nr. 1 in den letzten Jahren gewesen, welches online unglaublich viel Spaß macht. Es zeigte mir damals, dass Counter Strike nicht die ultimativste Online-Erfahrung ist, die man erleben kann. Rocket League ist etwas ganz Besonderes und ich hoffe wirklich, dass die Entwickler dieses Spiel noch einige Jahre supporten werden. Die Nintendo Switch-Version ist super optimiert, auch wenn diese noch ein paar Schwächen hat. Im Handheld-Modus ist die Auflösung in den meisten Arenen noch unter 720p, was in einigen Momenten etwas matschig und pixelig aussieht. Jedoch darf man sich davon nicht beunruhigen lassen, das Spielprinzip und den Spielspaß trübt es in keiner Sekunde. Gerade zu Hause am TV bleibt Rocket League stets hochauflösend, flüssig und macht unglaublich viel Spaß. Rocket League-Fans können über einen Wechsel auf die Nintendo Switch-Version nachdenken und ohne zu zögern sofort zugreifen. Ich habe es auf jeden Fall getan und bin über den Wechsel von PC auf Nintendo Switch mehr als zufrieden. Danke Psyonix, für diese Realisierung!
Mein persönliches Highlight: Nintendo Switch Pro Controller + Rocket League = <3
Meinung von Ilja Rodstein
Die Portierungsfirma Panic Button stand vor einer schwierigen Aufgabe. Sie waren die Ersten, die ein auf der Unreal Engine 3 basierendes Spiel auf die Nintendo Switch portiert haben. Ich hatte zwar viele Sorgen, doch diese waren umsonst, denn Rocket League ist genauso geworden, wie ich es mir erhofft habe. Oft sprach man vom schwachen WLAN-Sender der Nintendo Switch, doch davon ist online nichts zu bemerken. Einbrüche in der Framerate sind nicht wirklich häufiger, als in den anderen Versionen. Grafisch ist zwar bestimmt noch einiges rauszuholen, doch es werden sicherlich noch jede Menge Updates kommen. Das Spielgefühl ist einfach genau so, wie ich es vom PC oder der PlayStation 4-Version kenne. Zusammen mit Crossplay ist dies ein wunderbares Paket, bei welchem man für 19,99 € nichts falsch machen kann, sofern man viel Geduld mitbringt. Denn Rocket League hat keine steile Lernkurve, sondern eine, die über hunderte an Spielstunden hinweg verläuft.
Mein persönliches Highlight: 1000 Gründe, warum ich in Rocket League vom PC auf die Nintendo Switch wechseln kann
Meinung von Dirk Apitz
Rocket League hat mich bisher immer kalt gelassen, aber das lag auch an meiner fehlenden Geduld. Auf der Nintendo Switch wollte ich dem Ganzen eine neue Chance geben, auch aufgrund der Vorfreude von Dennis, mit der er mich etwas ansteckte. Es hat sich gelohnt! Als jemand, der kaum die anderen Versionen kennt, empfinde ich dieses Spiel als gelungen und technisch sauber portiert. Ich gehe noch einen Schritt weiter, dies ist der bisher vielleicht sauberste Port für die Nintendo Switch. Doch wir reden hier nicht von einem großen Publisher, sondern von einem kleinen Indie-Studio. Zudem ist es wohl, auch dank der einfachen Handhabung, das wohl bisher beste Onlinespiel auf der Nintendo Switch. Chat, Party und Crossplay! Wer hätte das für möglich gehalten. Ich ziehe meinen Hut!
Mein persönliches Highlight: Rocket League mit dem Nintendo Switch Pro Controller!

Kommentare 20

  • DLC-King No fear,drink Beer - 16.11.2017 - 15:05

    Hatte einen Verbindungsabbruch.
    Man sollte also den Multiplayer Hit Stempel also weg nehmen.
    Habt ihr ja auch bei Ultra Street Fighter 2 unrechtmäßig gemacht.
  • FloX99 Lokale Gottheit - 16.11.2017 - 15:29

    Schöner Test, gut geschrieben. Alles Nachvollziehbar auch wenn ich die Switch Version noch nicht kenne mag ich das Spiel und kann bestätigen das es echt Spaß macht..

    sehr positiv finde ich das sowohl im Handheld als auch TV Mode das Spiel in 60fps läuft den sind wir doch mal ehrlich, das ist in der heutigen Zeit in der Regel wichtiger als die Auflösung..
  • SAM Conkers bester Freund - 16.11.2017 - 15:30

    Toll ihr machts mir nicht leicht! Jetzt muss ich dem Spiel trotz den ganzen andere Hits die um dieses Spiel erscheinen eine Chance geben ;)
  • Artiwa Turmknappe - 16.11.2017 - 15:33

    Weiss jemand ob es eine möglichkeit gibt mit Freunden zu spielen die das Spiel auf einer anderen Plattform besitzen als die Switch? Ansonsten bin ich bisher begeistert Spiele es zum ersten mal und es macht wirklich Spass
  • Ilja Rodstein Redakteur - 16.11.2017 - 15:37

    @Artiwa ja nächstes Jahr kommt ein update
  • blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 16.11.2017 - 16:01

    Das Spiel ist schon Cool, habs auf der Ps4, trozdem ist das ein Netter Titel aufjedenfall^^
  • sebastian733 Turmknappe - 16.11.2017 - 16:34

    @Artiwa
    Private Matches sollten aber zumindest aktuell schon möglich sein. Zumindest funktioniert das zwischen der PS4 und PC-Version.
  • puLse2D Gamer since 1985 - 16.11.2017 - 17:16

    Mir macht es voll Laune :)

  • Nydo Turmknappe - 16.11.2017 - 18:01

    Hab es mir gegönnt. Saucool, macht Laune. Aber die Grafik im Handheldmodus ist grässlich. Da sehen so manche 3DS Spiele besser aus. Hoffentlich patchen die das noch im Nachhinein.
  • TheLightningYu Grim Dawn'er - 16.11.2017 - 18:48

    Ich muss sagen mich freut es für Nintendo, das sie dieses Jahr auch sehr viele Toptitel im Online-Multiplayer-Bereich haben(Splatoon 2, MK8, Arms, Pokken - jetzt au noch RL). Ich hoffe wirklich, das dieser Ansatz Nintendo noch denkanstöße gibt und die Leistung des Online-Service in den Kommenden Jahren weiter ausbauen =)

    Schöner Test, wobei mich die Wertung überrascht. So wie Dennis das Game hyped, hätte das Spiel mindestens eine 12 von 10 bekommen müssen =P
  • Joe Schippert Loading... - 16.11.2017 - 19:00

    Ich habs auf Switch nun auch. PC wäre gegangen, aber mag nicht am Schreibtisch sitzen. PS4 und One hab ich nicht.
    Echt gute Umsetzung! Und guter Test! (Endlich mal wieder. Fand in letzter Zeit die Bewertungen nicht so passend, aber wie immer ist das wohl Geshmackssache!)
  • Fabinho84 Turmheld - 16.11.2017 - 19:58

    Finde eine 8 für das Spiel noch absolut unterbewertet.Das Spiel hat im Grunde keine gravierenden Schwächen,eine super lange Lernkurve wo man nie auslernen kann(nichtmal jemand wie ich mit über 700 Stunden Spielzeit),eine perfekte Steuerung,zig Trainingsoptionen und Trainingmodis die zudem selber erstellt werden können und immer wieder neue kostenlose Updates.Zudem ist das Preisleistungsverhältnis wahnsinnig gut für das gebotene.Eine 9 wäre da passender gewesen(ein Punkt Abzug dafür,dass es technisch auf der Switch nicht 100 Prozent sauber bei 720 P bleibt)
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 16.11.2017 - 21:28

    @Fabinho84 Wenn Mangel an Abwechslung und Loot Boxen keine Schwächen wären dann ja...
  • RobSomebody . - 16.11.2017 - 22:23

    @Wowan14

    Die Lootboxen sind doch alles rein optische Gadgets. Hier ist nix Pay-To-Win oder ähnlich. Rocket League wird stets weiter entwickelt, da find ich es absolut in Ordnung wenn ein Lootbox System implementiert wird, bei dem es nur optische Verbesserungen gibt.

    Wer es brauch, kann gerne sein Geld dafür ausgeben. Alle anderen, haben genau das selbe Spiel nur weniger Bunte Autos.

    Bezüglich Abwechslung:

    Es gibt sau viele verschiedene Modis. Basketball, Eishockey, der Modus mit den Items.. Es gibt Saision, Online Matches, Trainingsmodus. Also für Abwechslung ist durchaus gesorgt. Keine Ahnung, was du sonst von einem Multiplayer Online Spiel erwartest.

    Das was Rocket League machen will, macht es verdammt gut.
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 16.11.2017 - 22:35

    @RobSomebody Basketball und Icehockey sind zwar nette Ideen, spielrisch gesehen taugen sie aber null.
    Saison ist im Grunde auch kein wirklicher Modus sondern einfach ananderreihung von normalen Spielrunden, wie ein Turnier von mir aus. Das ändert das Spielen null und ist somit kein bisschen mehr Abwechslung. Der einzige Modus der das bietet ist Rumble, aber auch dieser ist nur die einzige sinnvolle Alternative und wird irgendwann öde, wenn man gefühlt nur 2 Modis hat.
    Selbst mittelmäßge Funracer bieten mehr Abwechslung. Zwar ist das kein Rennspiel aber dennoch könnte man mit den Möglichkeiten viel mehr coolere Dinge anstellen, auch viel mehr abwechslungsreiche Arenen wären nett, anstelle das man nur das Setting bei den meisten einfach ändert. Die Rocket Labs Arenen sind da ein gutes Beispiel.
    Der Grund ist das das Spiel viel mehr fokusiert ist auf E-Sports als auf die Casual Gamer die einfach nur Spaß haben wollen. Daher fließt auch das ganze Geld der Nutzer in den E-Sports topf, anstelle in die Entwicklung die verdammt langsam ist.

    Klar ist es nur optisches Zeug, dennoch kann man sowas als negativ empfinden, wenn einem Inhalte durch sowas vorenthalten werden. Man hat dadurch deutlich weniger Motivation, noch Belohnungssystem fürs Spielen, wenn man nur den üblichen Schrott bekommt.
  • Fabinho84 Turmheld - 16.11.2017 - 22:54

    Zitat von Wowan14:

    @Fabinho84 Wenn Mangel an Abwechslung und Loot Boxen keine Schwächen wären dann ja...
    Solange die Lootboxen nur kosmetisch sind ,ist es völlig ok.Man kriegt allein durchs normale Spielen ,zig Items.Dafür ist das Spielt relativ billig.Fehlende Abwechslung?Arbeite an deinen Skill mit den Millionen verschiedenen Trainingsoptionen.Es kommen immer mehr neue Spielmodis rein.Wie du das subjektiv dann empfindest ist ja zweitrangig aber objektiv gesehen,ist es einfach klasse und sehr abwechsunglsreich.Ausserdem gibt es zumindest in Privatmodellen zig Techarenen mit neuen Ansätzen ,halt nur nicht beim kompetitiven spiele.Casual Gamer kommen genauso auf ihre Kosten,wie Experten,da man auch kompetitiv nur gegen gleichstarke spielt. Rocket League und ein Funracer haben außer die Autos auch nichts miteinander gemeinsam.
  • Lyle Turmheld - 17.11.2017 - 11:56

    Es ist wirklich erstaunlich wie viele gute Portierungen Panic Button in so kurzer Zeit liefert. Und das auf ein System, dass in Sachen Leistung stark hinterher hängt. Vielleicht hätten sie sich auch um die Portierung von Yooka-Laylee kümmern sollen.
  • TheLightningYu Grim Dawn'er - 17.11.2017 - 19:04

    Zitat von Lyle:

    Es ist wirklich erstaunlich wie viele gute Portierungen Panic Button in so kurzer Zeit liefert. Und das auf ein System, dass in Sachen Leistung stark hinterher hängt. Vielleicht hätten sie sich auch um die Portierung von Yooka-Laylee kümmern sollen.
    Das schon, aber man stellt sich halt schon die Frage, ob bspw im Handheld-Modus nicht noch mehr Möglich wäre. Ich glaub mit noch etwas mehr Zeit und Arbeit kann man das Resultat weiter ausbauen =)
  • puLse2D Gamer since 1985 - 18.11.2017 - 06:50

    Erfolgreich gestern Abend die Crossplay Funktion genutzt.

    Switch vs PC :)
  • Booyaka Ƭнє Ɯιтcн ιѕ ση тнє Sωιтcн !!! - 18.11.2017 - 10:49

    Ist überhaupt nicht mein Spiel hab es damals bei PS+ bekommen hat mir da schon nicht gefallen aber wünsch natürlich allen viel Spaß mit dem Game :)