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Test zu Antiquia Lost - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Antiquia Lost
  • USA USA: Antiquia Lost
  • Japan Japan: Antiquia Lost
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
16.11.2017
Vertrieb
Kemco
Entwickler
Kemco, EXE-Create
Genre
RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Und täglich grüßt das Rollenspiel

Von Sebastian Schewe ()
Kemcos Antiquia Lost ist ein rundenbasiertes Rollenspiel, welches euch in eine fantastische Welt voller Monster und Magie entführt. Eine Welt, bewohnt von drei Stämmen mit unterschiedlichen Eigenschaften, eine Welt voller Gefahren und Mysterien. Doch kann diese Welt, mit allem was sie hat, auch eines sein: Unterhaltsam? Schauen wir uns das Ganze doch mal genauer an:

Das Spiel beginnt schon mit einem kleinen Problem, bringt aber auch gleichzeitig eine Lösung mit: Der automatische Text des Intros ist zu schnell, um ihn zu lesen. Doch mittels Betätigung der L-Taste kann man den Text rückwirkend lesen, wodurch man zwar einen kleinen Umstand hat, aber zumindest nichts von der Geschichte verpasst. Nach dem Intro erhaltet ihr, im Moment noch alleine, eure erste Aufgabe. Jedes Mal, wenn ihr in der Geschichte auch nur einen kleinen Schritt voranschreitet, ertönt ein Jingle, der euch sagt, dass es jetzt mit der Geschichte weitergeht. Dieser ist eigentlich vollkommen unnötig und nervt eher, kann aber auch einfach weggeklickt werden. So beginnt also euer Abenteuer und schon bald werdet ihr den anderen drei Charakteren begegnen, die sich eurem Team anschließen werden. Natürlich ist aus jedem Volk ein Vertreter dabei, der die entsprechenden Eigenschaften des Volkes repräsentiert, sowie ein weiterer spezieller Charakter, der etwas anders funktioniert, doch dazu später mehr. Nun gehen wir erstmal auf die drei Völker ein:

Wenn man wissen möchte, ob eine Person ein gutes Herz hat, sollte man sie einfach probieren.

Fai: Im Prinzip die Menschen dieser Welt. Sie sind sowohl physisch als auch magisch talentiert, wobei es da auf das Individuum ankommt, in welchem Bereich die Person aufblüht. Sie haben eine starke Verbundenheit zum Feuer-Element.

Ruta: Ein schleimartiges Volk, das zwischen einer menschlichen und einer kleineren, schleimartigen Form wechseln kann. Sie sind gute Magier und immun gegen physische Attacken (was so zwar in der Geschichte gesagt wird, aber sie nehmen im Kampf lediglich weniger Schaden bei physischen Angriffen). Sie haben eine starke Verbundenheit zum Wasser-Element.

Eeth: Humanoide Katzen, die physisch besonders stark sind. Magisch sind sie eher nicht so begabt, aber dennoch in der Lage diese zu wirken. Sie haben eine starke Verbundenheit zum Erd-Element.

Ja richtig, mein Lieblings-Element Wind ist nicht dabei, was irgendwie komisch ist, da es normalerweise immer in Spielen wie diesem vertreten ist. Dennoch gibt es einen vierten Typ Magie, genannt "Ancient Magic". Diese ist insofern speziell, weil man diese Zauber nicht durch Erhöhung des elementaren Levels lernt, sondern durch das Finden spezieller Gegenstände. Physische Techniken lernt man durch das Leveln des Charakters. Doch mit dem Erlernen von Zaubersprüchen und Techniken ist es nicht getan, denn diese können allesamt auch noch verstärkt werden, indem man sie im Kampf einsetzt. Das bedeutet, jede Technik und jeder Zauber hat ein Level, von 1 bis 99, mit jeder Erhöhung wird dafür sorgt, dass die Technik oder der Zauber stärker werden und weniger MP kosten. Das ist eine coole Sache, damit man immer stärker werden kann, aber es ist eines der Elemente, die zur dunklen Seite des Spiels führen...

Ich spiele seit mehr als 15 Jahren Rollenspiele und sehe mich selbst durchaus als fortgeschrittenen Spieler in diesem Genre an. Also war die Wahl des Schwierigkeitsgrades für mich sofort klar: "Hell". Dies ist der höchste Schwierigkeitsgrad des Spieles, nach "Einfach, Normal und Schwer". Natürlich habe ich anfangs erst einmal ein paar Level gemacht, um nicht plötzlich ausgelöscht zu werden. Schnell passierte es, dass ich die anfänglichen Gegner mit einem Schlag besiegte, nun gut, das ist erstmal nicht unnormal. Allerdings erledigte ich dann auch den ersten Boss auf diese Art und Weise... Ja, das Spiel ist einfach enorm leicht, selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Also warf ich einen Blick in den speziellen Shop des Spiels und entschloss mich, diesen auch zu nutzen. Wieso auch nicht, ist ja ein Gameplay-Element. In diesem Shop zahlt ihr mit sogenannten "Alchemy Stones", von denen ihr alle drei Kämpfe 10 erhaltet. Für lediglich 500 von diesen bekommt ihr ein Item, das die Erfahrungspunkte verdoppelt. Für ähnliche Preise gibt es auch Items, die das Geld verdoppeln, die Level von Zaubersprüchen und Techniken schneller aufsteigen lassen und vieles mehr, um das Spiel leichter zu machen. Da das Spiel an sich aber sowieso schon so extrem einfach ist, kann man sich durchaus einen Spaß daraus machen, sich hilflos zu überleveln, mithilfe dieser Gegenstände.

Pinguine dürfen natürlich nicht fehlen!

Eine weitere Sache, die ihr in diesem speziellen Shop erwerben könnt, sind Waffen. Für diese braucht ihr jedoch Pandora Tickets, eines davon gibt es alle 10 Kämpfe. Für ein Ticket gibt es eine Waffe, für 10 gibt es 11 davon. Diese Waffen werden zufällig aus einer Liste ausgewählt, es gibt seltenere, doch auch die weniger seltenen sind ziemlich stark. Dadurch werden die Waffenläden im Spiel vollkommen obsolet. Aber zumindest Rüstungen kaufen lohnt sich noch, wenn man sich nicht für 600 "Alchemy Stones" das Stück die unglaublich mächtigen Rüstungen aus dem Spezial-Shop holt. Hier merkt man sehr stark die eigentliche Herkunft des Spiels, welches für Smart Devices konzipiert wurde, in welchem man statt 10 auch nur einen Alchemy Stone bekommt und natürlich – für Echtgeld – diese auch erwerben kann. Quasi wie "Pay-to-Win", nur dass ihr hier, außer dem Spiel natürlich, nichts mit echtem Geld kaufen müsst, sondern es Gratis erhaltet. Dennoch könnt ihr natürlich die Geschichte genießen, auch wenn diese sich eher auf Mittelmaß bewegt, hat sie durchaus ihre unterhaltsamen Stellen.

Grafisch ist das Spiel recht simpel gehalten. Sowohl auf der Karte, als auch im Kampf, findet alles via Sprites statt. In Unterhaltungen sind wichtige Charaktere mit einem Portrait versehen, welches auch über verschiedene Mimiken und Gestiken verfügt. Auch die Effekte der Zauber und Fähigkeiten im Kampf sind eher simpel, erfüllen aber vollstens ihren Zweck. Musikalisch ist es ebenfalls eher durchschnittlich.

Wie weiter oben erwähnt, gibt es einen Charakter, der etwas spezieller ist als die anderen. Dieser hat keine regulären Level, weder das normale noch ein Elementarlevel, und erhält somit auch keine Erfahrungspunkte. Stattdessen isst der Charakter "Gems" (Edelsteine), welche zufällig nach dem Kampf von Gegnern fallengelassen werden. Zudem kann man ihm auch Gems (in diesem Fall sind die Ausrüstungsgegenstände namens "Gems" gemeint, ja, beide heißen gleich) geben, die er dann isst, was ebenfalls seine Statuswerte erhöht. Je nach Gem sind es andere Werte, die sich erhöhen, und wenn bestimmte Werte eine bestimmte Höhe erreicht haben, lernt der Charakter neue Zauber und Techniken. Ganz so zufällig scheinen die Gems allerdings nicht zu sein, denn der Charakter bewegt sich wertetechnisch immer auf einer Stufe mit den anderen, nie ist er bei mir deutlich darüber oder darunter gewesen. Eine weitere Möglichkeit diesen, aber auch die anderen Charaktere zu verstärken, ist die Farm, die ihr mit bei euch tragt. Ja, das wird quasi so im Spiel gesagt (dort ist nur von einem Topf die Rede, aber es sind drei Töpfe unter dem Menüpunkt Farm). Hier könnt ihr spezielle Bohnen anbauen, die Gegner zufällig fallen lassen, und von diesen dann Items ernten, mit denen ihr die Statuswerte der Charaktere erhöhen könnt. Je nach Bohne, braucht diese eine andere Zeit, bis sie ausgewachsen ist, bessere Bohnen brauchen also länger. Das Ganze findet in Echtzeit statt, und auch wenn man die Nintendo Switch auf Standby schaltet, wachsen sie weiter. Das Problem, dass sich hier ergibt, selbst auf Standby geht auch die Spielzeit hoch, wodurch ich, da ich die Nintendo Switch immer auf Standby schalte und das aktuelle Spiel anlasse, sehr schnell auf über 60 Stunden war (hat etwa 60 Stunden gedauert!). Klar, das ist halb so wild, aber als jemand, der gerne sieht, wie lang er ein Spiel gespielt hat, ist das genauso störend, wie die Spielstunden-Anzeige der Nintendo Switch selbst.

Natürlich findet man auch viele Schätze.

Ein weiteres Gameplay-Element sind die "Brave Arts", welche aber erstaunlicher klingen, als sie sind. In einem Kampf könnt ihr, durch das Nehmen und Austeilen von Schaden, Punkte sammeln (was schwer ist, wenn ihr alles mit einem Schlag wegfegt), die eine Leiste füllen. Ist diese vollständig gefüllt, kann der entsprechende Charakter seine Brave Art ausführen, im Falle vom Hauptcharakter ist das eine Verstärkung der anderen Charaktere. Einer von ihnen kann sich in einen Gegner verwandeln, dem man schon einmal begegnet ist, jedoch ist dieser Gegner zufällig. Für diese Brave Arts gibt es einen speziellen Status ("Stat"), das Vertrauen, was sie stärker macht. Vertrauen gewinnt ihr über Zeit oder wenn ihr die richtige Auswahl in einem Gespräch trefft, bis auf der Hauptcharakter hat jeder Charakter diesen "Stat". Aber auch der Hauptcharakter profitiert natürlich von dem Vertrauen in ihn, denn je höher der Stat bei den anderen ist, desto stärker wird seine Brave Art.

Neben der Hauptgeschichte gibt es hin und wieder auch Nebenquests, durch welche ihr diverse Belohnungen bekommen könnt. Diese erkennt ihr an einem Symbol über dem Kopf eines NPCs. Sprecht ihr diesen an, erklärt er was sein Problem ist und bittet um Hilfe. Erfüllt ihr seine Bitte, schenkt er euch etwas. Im Menü könnt ihr euch jederzeit alle Nebenquests ansehen, auch, ob ihr sie bereits geschafft habt. Zu guter Letzt gibt es noch das Customize-Menü, in welchem ihr eure Waffen verstärken könnt. Dabei könnt ihr entweder eine Waffe stärker machen, indem ihr eine andere Waffe als Material verwendet oder ihr eine spezielle Fähigkeit verpassen, wie zum Beispiel "Gift" oder "Schlaf". So könnt ihr eine Waffe erschaffen, die euren eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Antiquia Lost ist sicher kein schlechtes Spiel. Allerdings sticht es auch nicht besonders heraus, was schade ist, denn wenn Kemco mal statt gefühlten 100 Rollenspielen pro Jahr sich lieber auf eines fokussieren würde, was dann auch eine entsprechende Entwicklungszeit hat, könnte dabei etwas Großes entstehen. So sieht man auch hier nur wieder eine gute Idee, die leider nicht zur Genüge ausgearbeitet wurde.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Antiquia Lost

Meinung von Sebastian Schewe
Als alter Rollenspiel-Fan habe ich das Spiel schon genossen, besonders da rundenbasierte Rollenspiele immer seltener werden. Dennoch ist es einfach nichts besonderes und der größte Spaß am Spiel ist es, einfach so stark zu werden, dass die Gegner einem einfach nichts mehr anhaben können. Die technische Seite weist dafür absolut keine Fehler auf und die Geschichte, wenn auch eher mittelmäßig, hat durchaus Unterhaltungswert. Ist es ein Rollenspiel, wie es sie schon zuhauf gibt? Ja. Ist das schlimm? Nein!
Mein persönliches Highlight: Die Weltfremdheit von Lunaria, die denkt alles, was sie in Büchern gelesen hat, stimmt.

Kommentare 12

  • Joe Schippert Loading... - 22.11.2017 - 15:15

    Ä ja, ... ok. Mein Gefühl sagt mir ntower braucht n ANDERES Wertungssystem! Viele kleine Spiele auf der Switch sind bei weiten nicht schlecht, aber sind sie wirklich ein Spassgarant? Bei Has been Heros wurde ich zb belehrt das 7 doch super sei. Ok, aber dann ist das hier ne 5-6! Problem ist wohl 1-5 wird zb nur für richtig schlechte Spiele verwendet. 6 ist nur für Fans und 7 doch schon ne Kaufempfehlung! 8 für geilen Scheiss. Und 9 ist der Shit! :ugly:
    Da sind ja Schulnoten mit Plus und Minus besser.
  • Nilo Turmknappe - 22.11.2017 - 15:17

    @Joe Schippert Dem kann ich mich nur anschließen.
  • Alugard Turmheld - 22.11.2017 - 15:18

    @Joe Schippert Ich denke es würde schon reichen wenn sie die Beschreibung der einzelnen Zahlen abändern würden. Wie du schon sagst, hier heißt es 7 und es ist somit ein Spaßgarant, heißt auch für mich das wohl jeder damit Spaß haben könnte nur nicht nur wie bei einer 6 die Genrefans.
  • blackgoku in my Heart, i am a Gamer - 22.11.2017 - 15:27

    Schöner Test! hat mir gefallen.
  • EdenGazier Turmheld - 22.11.2017 - 15:28

    Ich weiß nicht ein Farbloses JRPG kann glaube ich nur Genrefans interessieren
  • Ferris Nya~ - 22.11.2017 - 18:28

    Viele Spiele dieser Art haben leider immer diesen "RPG Maker"-Beigeschmack. Wobei dieses Spiel einen etwas besseren Eindruck macht, als viele kleinere Indie-Spiele. Schwierig zu erklären, aber es fehlt meist einfach das gewisse Etwas, so ein Wiedererkennungswert. Die ganzen Spiele sind sich einfach viel zu ähnlich.
    Aber dennoch muss ich sagen, dass die Charakterportraits hier wirklich sehr gut gelungen sind!
  • Aya Turmbaronin - 22.11.2017 - 18:47

    Für mich klingt das total toll aber ich bin auch ein Fan dieses klassichen Systems. :D Und das Skills stärker werden je öfter man sie nutzt erinnert mich total an Grandia. Was natürlich nicht heißt das ich jetzt erwarte das alles auf Grandia Niveau ist.
  • EdenGazier Turmheld - 22.11.2017 - 18:50

    @Ferris

    Ne schon zu SNES Zeiten gab JRPG die nur Mittelmäßig waren.

    Brandish
    Paladin Quest
    Robotrek
    7th Sage

    Um nur ein paar der Palette zu nennen

    Alles solide Spiele aber kein Vergleich zu
    Chrono Trigger und Final Fantasy 6 oder Tales of Phantasia

    Trotzdem hab ich sie als Genrefan damals gesuchtet.
    Aber selbst die Total die damals recht Pisitiv Spiele solcher Art bewertet haben, ist selten als eine 3+ gewesen

    Dieses Spiel Hier hätte auch keine bessere Wertung damals erhalten, als nur interessant für Genre Liebhaber.

    Wer JRPG liebt und Hunger drauf hat kann zugreifen, der Rest kann getrost es überspringen. Man verpasst nix
  • Aya Turmbaronin - 22.11.2017 - 19:06

    @EdenGazier wow ich habe Paladin Quest geliebt! ^^
  • EdenGazier Turmheld - 22.11.2017 - 20:56

    @Aya

    Hatte ein interessantes Konzept.
    Sich quasi Tod zaubern :)
  • Ferris Nya~ - 22.11.2017 - 21:33

    @EdenGazier
    Verstehe. Zur NES- und SNES-Zeit konnte ich noch nicht lesen, deswegen ging es erst mit Pokémon Rot so richtig mit den Rollenspielen für mich los.

    Mein Spielegeschmack ist ziemlich speziell, mir gefallen meist immer Spiele, die eher untypisch sind. Mir war damals noch nicht klar, dass diese Spiele eigentlich keine Norm sind. Zum Beispiel Paper Mario und der Nachfolger natürlich. Oder Golden Sun mit den Dschinns oder den Psynergyen, die man außerhalb der Kämpfe nutzen kann. Und @Aya nannte schon Grandia. Für mich persönlich DAS Rollenspiel überhaupt! Man kann hier stundenlang mit den Bewohnern reden, es gibt immer witzige Gespräche oder etwas zu entdecken. Man muss das alles gar nicht tun, es gibt im gesamten Spiel so gut wie keine Nebenmissionen. Man machte es einfach, weil es eine bunte Welt war, die die Entdeckerfreude in einem weckt. Das Spiel ist natürlich nicht perfekt, vor allem die deutsche Übersetzung und der Schwierigkeitsgrad. Und aus heutiger Sicht auch die Ladezeiten und die langen nicht überspringbaren Animationen, haha.

    Und wenn man von den Rollenspielen absieht, geht es mir so auch mit anderen Genres. Spiele eigentlich keine Shooter, trotzdem machen mir Spiele wie GoldenEye (N64) und Splatoon superviel Spaß.

    Aber du triffst es wahrscheinlich schon. Jemand der nach neuem RPG-Futter lechzt, wird mit diesem Spiel sicher seinen Spaß haben. :)
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 22.11.2017 - 23:29

    @EdenGazier

    Das auf dem SNES nicht nur ikonische Meilensteine wie Chrono Trigger und FF6 erschienen sind muss ich leider im vollen Umfang bestätigen. Ich habe in den letzten Jahren dank des Retron 5 zig Fan-Übersetzungen von japanischen JRPGs gezockt und da war neben einigen echten Perlen auch viel generische Ausschussware dabei. Vor ein paar Wochen habe ich z.B. noch so eine Gurke wie Magic Knight Rayearth, nicht zu verwechselt mit dem grandiosen Sega Saturn-Ableger, durchgespielt. Das ganze Spiel war nicht gerade schwer und es hat mich hat auch nur knapp sieben Stunden meines Lebens gekostet, aber neben seiner generellen Mittelmäßigkeit in allen Belangen habe ich noch nie ein Rollenspiel mit so eine hohen Rate an Zufallskämpfen erlebt. Kampf, zwei Schritte laufen, Kampf, vier Schritte machen, Kampf... grauenvoll!

    Um jetzt aber nochmal auf 'das gemeine KEMCO-JRPG' zurück zu kommen: die Spiele sind sicherlich durch die Bank ganz ordentlich und für's geneigte Publikum auch sicherlich auch eine Blick wert, aber trotzdem wirken sie auf mich lieb- und seelenlos glattgebügelt und lösen keine nostalgischen Erinnerungen bzw. Emotionen aus. Darum ziehe ich auch die meisten alte Gurken den neuen den Fließbandprodukten von KEMCO vor. So schnell geht mir der Nachschub auch nicht auch, ich habe noch 'ne ganze Kiste mit bis jetzt noch unerschlossenen japanischen RPG Modulen bei mir rumliegen! ;)