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Test zu Gear.Club Unlimited - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Gear.Club Unlimited
  • USA USA: Gear.Club Unlimited
  • Japan Japan: Gear.Club Unlimited
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
01.12.2017
Vertrieb
Microids
Entwickler
Eden
Genre
Rennspiel, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 1
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Startet mit Gear Club in die Rennsaison

Von Dennis Gröschke ()
Mit Gear.Club Unlimited erscheint ein erstes Rennspiel auf der Nintendo Switch, welches sich mit einem realistischen Setting an die Spitze des Genres setzen möchte. Dabei wurde das Spiel vom Studio Eden Games entwickelt, die bereits auf eine lange Laufbahn mit Rennspielen zurückblicken können, angefangen im Jahr 1997 mit „V-Rally“ auf der PlayStation. Seit einigen Jahren liegt der Fokus der Entwickler allerdings auf dem Rennspiel Gear.Club, welches auf iOS bzw. Android-Smart-Geräten veröffentlicht wurde. Nun soll diese Marke auch auf der Nintendo Switch punkten. Wir haben uns hinter das Steuer gesetzt und das Spiel ausführlich getestet.

Ohne Intro starten wir direkt in das Menü

Das Spiel empfängt uns mit einem Ladebildschirm und springt dann direkt ins Hauptmenü. Hier stellt sich eine erste Ernüchterung ein. Ich hatte zumindest auf ein Intro mit passender musikalischer Untermalung gehofft, in dem die Fahrzeuge in tollem Glanz und mit halsbrecherischen Drifts vorgestellt werden. Nichts dergleichen, lediglich die Auswahl zwischen „Kampagne“ und „Lokaler Multiplayer“ steht zur Verfügung. Bereits jetzt fällt auf, dass uns im Spiel alle Texteinblendungen in deutscher Sprache zur Verfügung stehen. Ok, starten wir mit der Kampagne.

Zu Beginn wählt ihr aus Kampagne oder Mehrspieler-Modus aus.

Zunächst werdet ihr direkt in ein Fahrzeug gesetzt um euch mit der Steuerung vertraut zu machen, zum Beschleunigen betätigt ihr die „ZR-Taste“ und zum Bremsen „ZL“. Die Kamera sitzt direkt hinter dem Fahrzeug und verdeckt somit schon einen großen Teil des Bildes, hier hätte ich mir einen größeren Abstand zum Rennboliden gewünscht. Schnell bekomme ich raus, dass sich mit der linken Schultertaste „L“ eine weitere Perspektive einstellen lässt. Diese bietet den Blick von der Motorhaube aus und sagt mir schon eher zu. Ihr fahrt also ein erstes Rennen mit 8 Teilnehmern und versucht hier auf Anhieb den ersten Platz zu belegen, was nicht schwerfallen sollte. Das Augenmerk liegt hier ganz klar auf einer Arcade-Erfahrung, wer eine Simulation sucht, ist bei Gear.Club Unlimited falsch.

Auf der Strecke ist, wie aus anderen Rennspielen bekannt, die optimale Fahrbahn mittels einer Linie markiert. Eine grüne Linie bedeutet, dass ihr hier Gas geben könnt, wird diese Linie dann gelb, deutet sich ein Hindernis oder eine Kurve an. Abschließend sollte dann bei der roten Linie abgebremst werden, weil das Hindernis oder die Kurve nun erreicht wurde. An sich kam ich damit sehr schnell klar, soweit sind diese Markierungen ja mittlerweile in den modernen Rennspielen nichts Neues mehr. Das erste Rennen konnte ich für mich entscheiden, nach Beendigung des Rennens bekommt ihr in der Wiederholung, die im Hintergrund läuft, dann noch eure Zeit und Platzierung angezeigt. Weiterhin startet ihr mit einem Kapital von 35000 Einheiten und werdet von eurem Manager in Empfang genommen, der euch mittels Standbildern erste Informationen zum weiteren Verlauf mitteilt.

Mein Nissan ist hier schon ein wenig getunt. Hier aus der hinteren Kameraperspektive zu sehen.

Als erstes sollten wir uns also ein Auto aussuchen, das Spiel stellt uns passend zum Startkapital im Autosalon entweder einen Chevrolet Camaro oder den Nissan 370Z zur Auswahl. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber ich habe mich für den Nissan entschieden, wahrscheinlich weil mich die silberne Lackierung mehr anspricht. Bevor ihr euch entscheidet, könnt ihr euch natürlich die Statuswerte der Fahrzeuge ansehen, die neben dem Fahrzeug eingeblendet werden. Hier meines Erachtens neben der Höchstgeschwindigkeit und der Beschleunigung am wichtigsten ist das Handling, ob das Fahrzeug also eher untersteuert oder übersteuert. Weiterhin könnt ihr mit der Kamera um das Fahrzeug herumschwenken und auch die Türen öffnen, wenn euch das wichtig ist. Eine Testfahrt steht euch selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung. Im Verlauf des Spieles stehen euch weitere Autohändler zur Verfügung, bei denen das Prozedere wie oben beschrieben abläuft, ihr könnt euch also jedes Fahrzeug in Ruge ansehen, bevor ihr euer Kapital an den Mann bringt.

Über 400 Rennen erwarten uns

Nachdem wir uns ein Fahrzeug ausgesucht haben, geht es nun über zum Kernstück des Spieles, der Karte. Ein Schwenk über die Karte macht uns gleich zu Beginn klar: Hier ist einiges los. Auf der Karte findet ihr die Rennen, Händler, tägliche Events in den Ligen und ganze Rennserien. Hier zeigt das Spiel seine wahre Pracht, über 400 Rennen sind im Spiel integriert, wohlgemerkt Rennen, nicht Strecken. Dennoch eine beachtliche Anzahl, die euch für Stunden beschäftigen dürfte. Dabei starten wir mit einem ersten Rennen in Küstennähe unsere Karriere. Jedes Mal wenn ihr von der Karte in ein Rennen, eine Serie oder daraus zurück springt, werdet ihr von einem Ladebildschirm begrüßt. Dieser hält selten mehr als 10 Sekunden an und ist mit (sich wiederholenden) Tipps ausgestattet.

Wenn möglich, kaufe ich mir in jedem Rennspiel eine Corvette. Hier die Kameraperspektive von der Motorhaube.

Ist die Strecke geladen, schwenkt die Kamera zunächst über euer Fahrzeug und präsentiert es euch aus nächster Nähe. Startet ihr das Rennen, beginnt ein Countdown bis zum Beginn des Rennens und es geht los. Die Strecke führt uns auf einer Küstenstraße entlang, mit Bergen auf der linken Seite und dem Meer auf der rechten. Die Weitsicht ist hervorragend und die Grafik sehr schön, wenn auch nicht mit aktuellen Vertretern auf den Konsolen der Mitbewerber vergleichbar. Ich persönlich habe schon seit Jahren kein Rennspiel mehr mit realistischem Setting auf Konsolen aus dem Hause Nintendo gespielt. Meine Erfahrungen basieren hier auf den Spielen der PlayStation 3 und 4 bzw. der Xbox One-Ära.

Selbstverständlich kann hier kein Vergleich zu einem Forza Horizon 3 auf der Xbox One gezogen werden (erst recht nicht auf der Xbox One X), aber die grafische Pracht, wenn auch sehr schön anzusehen, erreicht „nur“ PlayStation 3 Niveau. Das klingt jetzt schlimmer als es ist, immerhin läuft das Spiel im TV-Modus in 1080p und im Handheld-Modus in 720p, jeweils mit 30 Bildern pro Sekunde. In der Regel ist das Spielgeschehen auch immer flüssig, lediglich bei einigen Strecken kommt das Spiel ins Stocken und lässt die Framerate (Bilder pro Sekunde) in den Keller fallen. Das ist nicht weiter schlimm und zu jeder Zeit spielbar, hält auch nur kurze Zeit an. Die Entwickler sind sich dessen bewusst und arbeiten bereits an einem Patch, der dies beheben soll.

Die Steuerung ist schnell gelernt und die ersten Sterne gesammelt

Ich fahre also mit meinem Nissan die Küstenstraße entlang und überhole meine drei Gegner recht locker auf der Strecke, dennoch bleibt es nicht aus, dass ich in einer steilen Kurve mit meinem Auto an die Leitplanke stoße. Dieser Fehler kostet mich natürlich wertvolle Zeit und lässt die Gegner aufholen. Hier kommt ein weiteres Spielelement zum Tragen: Ihr habt die Möglichkeit (wie beispielsweise aus der Forza-Serie bekannt) mit Druck auf die X-Taste das Geschehen anzuhalten und mit den Schultertasten ZL und ZR zurück zu spulen, um von weiter vorne im Rennen die knifflige Passage erneut anzugehen. So sollte eigentlich jedes Rennen irgendwann machbar sein, es sei denn euer Fahrzeug ist aufgrund des Tunings noch hoffnungslos unterlegen (doch dazu später mehr).

Geschafft! Mein erstes Rennen erfolgreich absolviert.

Ich gewinne mein erstes Rennen und erhalte anschließend drei von drei möglichen Sternen. Diese Sterne sind gewissermaßen eure Währung im Spiel, um weitere Rennen oder Events freizuschalten. Nach jedem abgeschlossenen Rennen erhaltet ihr diese, je nachdem wie erfolgreich ihr gewesen seid. Mindestens einen Stern braucht ihr, um die das nächste Rennen einer Serie bestreiten zu können. Zusammen mit jedem Stern erhaltet ihr Geld und Erfahrungspunkte. Mit dem Geld könnt ihr neue Fahrzeuge oder weiteres Equipment für eure Tuningwerkstatt erwerben, die Erfahrungspunkte lassen euren Level (ähnlich wie in einem Rollenspiel) ansteigen. Habt ihr den nächsthöheren Level erreicht, stehen euch für eure Werkstatt neue Gegenstände und Upgrades für die einzelnen Abteilungen zur Verfügung. Wollt ihr euer Ergebnis verbessern, weil ihr beispielsweise mit der Zeit unzufrieden seid, bekommt ihr bei jedem weiteren Versuch keine Erfahrung mehr gutgeschrieben, erhaltet aber dennoch Geld. Dies ist also optimal, um euch mit frischem Geld zu versorgen, wobei es bei dann in den erneuten Anläufen nicht mehr so viel gibt, wie beim ersten Durchlauf.

In der Folgezeit versuche ich mich an den ersten Rennserien und schlage mich wacker. So decke ich nach und nach immer mehr von der Karte auf, die in den noch unzugänglichen Bereichen mit einer Wolkendecke versehen ist. Ich fahre mittels Analog-Stick dennoch einmal die gesamte Karte ab und mir wird klar, dass die Entwickler mit den über 400 Rennen nicht übertrieben haben. Hier gibt es wirklich einiges zu entdecken. Nach kurzer Zeit schalte ich auch den Rally-Modus und auch den Liga-Bereich frei. Durch die Freischaltung des Rally-Modus stehen euch wiederum neue Rennserien zur Verfügung, in den Ligen hat sich der Online-Modus versteckt, den ich weiter unten noch näher erläutere.

Manager Jo teilt euch mit, dass der Rallymodus nun verfügbar ist.

Zwischendurch erhaltet ihr von eurem Manager auch Aufträge, für die ihr nach erfolgreicher Umsetzung ebenfalls Geld erhaltet. Diese lauten dann beispielsweise „Baue eine Lackierabteilung“ oder „Steige in die Anfänger-Liga auf“. Ergänzend dazu gibt es auch Erfolge innerhalb eurer Karriere, die sich nach und nach quasi automatisch erledigen, für diese könnt ihr wiederum Geld erhalten. Beispiele hierfür wären „Kaufe mehrere Fahrzeuge der Kategorie A“, „Erwerbe einen BMW“ oder „Erreiche 3 Sterne in mehreren Solorennen“. Also selbst wenn ihr zwischendurch nicht sehr erfolgreich Rennen absolviert, erhaltet ihr durch den reinen Fleiß mittels der Aufträge und Erfolge weitere Anreize am Ball zu bleiben. Das fand ich durchaus erwähnenswert und hat mir gut gefallen.

Kommen wir nun zu den Rennen an sich und wie sich Gear.Club Unlimited spielt. Ziemlich zu Beginn erwähnte ich, dass es sich bei dem Spiel eindeutig um ein Arcade-Rennspiel handelt. Das ist insofern kein Wunder, liegen doch die Wurzeln auf den Smartphones und Tablets dieser Welt. Das ist natürlich perfekt für den Gelegenheitsspieler, der mal kurz ein Rennen zwischendurch bestreiten möchte, hier ist Gear-Club Unlimited wirklich hervorragend zu geeignet. Die Strecken dauern in der Regel zwischen 30 Sekunden und 1,5 Minuten, selten länger und dann aber gleich 2 bis 3 Minuten, was wirklich die Ausnahme darstellt. Bei vielen Smartphone-Spielen ist es üblich sie mit sogenannten „InGame-Käufen“ auszustatten, hiervon ist bei der Nintendo Switch-Version von Gear.Club Unlimited nichts mehr übriggeblieben, ihr erhaltet die komplette Erfahrung und für Januar 2018 ist auch ein kostenloses Update angekündigt. Weitere kostenfreie DLCs haben die Entwickler in Aussicht gestellt.

Entscheidend ist auf der Straße

Die Rennstrecken sind schön abwechslungsreich, sei es im mediterranen Ambiente, in bergigen Gebieten, die an den Süden der USA erinnern oder auch die schottischen Highlands. Nach langer Spielzeit finden sich auch schneebedeckte Hänge, das ist optisch schon gut umgesetzt. Dazu gibt es auch noch die Rally-Strecken, die sich optisch ebenfalls von den anderen Rennen absetzen, auch wenn diese farblich ein wenig eintönig sind (was in der Natur der Sache liegt). Weiterhin unterscheiden sich die Strecken in ihrer Art, das gibt es Strecken, auf denen ihr mehrere Runden fahrt, Einwegstrecken oder auch Strecken, bei denen ihr in der Mitte des Weges auf einen Kreisverkehr stoßt und den Weg wieder zum Start zurücklegen müsst. Findige Leser horchen jetzt natürlich auf und sagen sich „da komme ich doch in den Gegenverkehr“. Stimmt, aber nur so halb. Die Rennen unterscheiden sich in ihrer Ausgestaltung noch untereinander, mal fahrt ihr zu viert auf der Strecke, mal zu acht. Dann gibt es Strecken, bei denen eure Gegner nur aus „Ghosts“ bestehen, also durchlässig sind und keine Kollision verursachen, solltet ihr in sie reinfahren. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Strecken, bei denen ihr euch mit den Mitfahrern einen ordentlichen Kampf liefert und sie rigoros beiseiteschieben könnt. Nun ratet mal, welche Art von Rennen ihr bestreitet, wenn ihr nach einem Kreisel den „Geisterfahrer“ spielt.

Einen dynamischen Wechsel von Tag zu Nacht gibt es nicht, allerdings dürft ihr trotzdem auch im Dunkeln fahren.

Arcade-Rennspiele haben es in der Regel an sich, dass der Spielspaß im Vordergrund steht und der Simulationsaspekt hinten ansteht, so auch bei Gear.Club Unlimited. Das Spiel bietet euch trotz der packenden Kämpfe um die besten Plätze kein Schadensmodell und Crashs haben keine Auswirkungen auf das Fahrverhalten eures Fahrzeugs. Das ist natürlich ein wenig schade, denn so könnt ihr völlig rigoros und ohne Reue eure Gegner „abschießen“, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Zusätzlich steht euch ja auch noch die Rückspulfunktion zur Verfügung, weswegen ein Crash nicht weiter schlimm ist.

So abwechslungsreich die Strecken für ein Arcade-Rennspiel auch sind, leider könnt ihr sie nur aus zwei Perspektiven betrachten: zum einen aus der Sicht vorne auf der Motorhaube, zum anderen aus der Sicht hinter eurem Fahrzeug. Es gibt keine frei schwenkbare Kamera um die Fahrzeuge herum, lediglich nach hinten könnt ihr mittels Tastendruck sehen. Weiterhin werden keine Wiederholungen angeboten, so wie es in den letzten Jahren mittlerweile zum Standard in Rennspielen geworden ist. Dies ist natürlich auch dadurch bedingt, dass keine weiteren Kameras zur Verfügung stehen, die das Renngeschehen aufzeichnen. Wettereinflüsse spielen bei Gear.Club Unlimited ebenso keine Rolle, es gibt weder Regen noch Schnee, lediglich der Sand neben den Strecken wirkt sich auf eure Fahreigenschaften aus, wenn ihr nicht achtsam seid. Einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel sucht man im Spiel ebenfalls vergeblich, ihr startet entweder am Tag oder fahrt in der Nacht.

Der Fuhrpark ist gegenüber den Mitbewerbern ebenfalls eher klein ausgefallen, aber ganz ehrlich, dieses Wetteifern in den letzten Jahren bei den Rennspielen muss man auch nicht unterstützen. In der Regel baut man sich einen eher kleinen aber feinen Fuhrpark auf und benutzt die Fahrzeuge, mit denen man gut zurechtkommt. Gear.Club Unlimited stellt auch knapp über 30 Fahrzeuge von Acura, Alfa Romeo, Bentley, BMW, Chevrolet, Ford, Lotus, Mercedes AMG, Nissan und Ruf zur Verfügung. Ich habe mir im Testzeitraum 5 Fahrzeuge zugelegt und habe derzeit auch keinen weiteren Platz mehr in meiner Werkstatt/Garage.

Gear.Club Unlimited überrascht mit einer Werkstatt-Simulation

In dieser Tuningwerkstatt finden sich neben meinen Fahrzeugen auch meine Mechaniker samt den Abteilungen, die sich um die Belange rund um meine Rennfahrerkarriere kümmern. Hiermit setzt sich Gear.Club Unlimited eindeutig von der Konkurrenz ab, gestaltet ihr doch die Einrichtung der Tuningwerkstatt selbst. Dazu steht euch eine große Halle zur Verfügung, die ihr nach und nach mit den einzelnen Abteilungen ausstattet. Stellt euch das ein wenig so wie Sim City vor, nur, dass ihr hier nicht Gebäude in die Landschaft setzt, sondern die einzelnen Fahrzeugabteilungen, samt nettem Beiwerk wie Kaffeeautomat, Sitzplätzen, Zimmerpflanzen oder auch Spielautomaten. Die euch zur Verfügung stehende quadratische Fläche ist wiederum in kleinere Quadrate eingeteilt, sodass ihr die entsprechenden Objekte dort platzieren könnt. Dabei wird euch vor dem Kauf angezeigt, welche Maße eine Abteilung oder ein Objekt einnimmt, damit ihr absehen könnt, ob ihr es nach dem Kauf auch bauen könnt.

Ein besserer Motor muss her!

Zu Beginn startet ihr mit einer Mechanikabteilung, bei der ihr euren Motor und das Getriebe verbessern könnt. Im Verlauf des Spieles erspielt und kauft ihr euch mit der Spielwährung weitere Abteilungen hinzu. So gibt es eine Karosserieabteilung, eine Kosmetikabteilung, eine Lackierabteilung, eine Reifenabteilung sowie den Windkanal. Mit der entsprechenden Rallyabteilung stattet ihr eure Autos mit Rallyreifen, spezieller Aufhängung und einer besseren Übersetzung aus. Im Spiel gibt es keine gesonderten Rallyfahrzeuge, ihr stattet eure vorhandenen Fahrzeuge einfach mit der entsprechenden Ausrüstung aus und benutzt diese auf den Rallystrecken.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass ihr die Abteilungen auch verbessern könnt, diese sind nämlich ebenso wie ihr mit Leveln versehen. Mit den gewonnenen Erfahrungspunkten aus den Rennen könnt ihr die Abteilungen „Upgraden“. Dann stehen euch bessere Ausrüstung und neue Verbesserungen zur Verfügung. So „wächst“ im Lauf der Zeit nicht nur eure Erfahrung, ihr verbessert auch in den Abteilungen eure Fahrzeuge, um damit wiederum in den Rennen an Erfahrung dazu zu gewinnen und die Abteilungen zu verbessern. Quasi ein Kreislauf um immer besser zu werden.

Seid ihr mit den Standorten der Abteilungen unzufrieden, könnt ihr sie selbstverständlich jederzeit innerhalb der Tuningwerkstatt umsetzen oder auch ganz abbauen. Einmal bezahlt, steht sie euch dann immer wieder zur Verfügung. Im Lauf der Zeit könnt ihr aber auch mehr freien Platz innerhalb der Tuningwerkstatt dazukaufen und euch somit innerhalb der Lagerhalle immer mehr entfalten. Habt ihr euch für eine Verbesserung entschieden, hebt ihr euer Fahrzeug mittels Knopfdruck in die entsprechende Abteilung und könnt es dort bearbeiten. Dies ist mir netten kleinen Animationen versehen und macht einfach Spaß. Die zur Verfügung stehenden Verbesserungen werden euch angezeigt und auch welche Auswirkungen sie letztendlich auf euer Fahrzeug haben. Dennoch kommt ihr nicht umhin, immer ein Upgrade nach dem anderen einzubauen, könnt also keinen Verbesserungsschritt überspringen. Ist in eurer Abteilung mal kein Platz mehr, weil ihr mehr als ein Fahrzeug besitzt und ein weiteres dort bearbeitet werden soll, macht es Sinn sich für wenig Geld auch kleine Parkplätze für die Fahrzeuge zu kaufen. So könnt ihr ein Fahrzeug bearbeiten und ein weiteres verweilt auf dem Parkplatz.

Eure Tuningwerkstatt könnt ihr individuell einrichten, das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Mit der Tuningwerkstatt (auch „Performance Shop“ genannt) kommt ein kleiner strategischer Faktor mit ins Spiel (Baue ich zuerst die Lackierabteilung oder doch die Rallyabteilung?) der eine nette Abwechslung zum Rennalltag darstellt und spaßig umgesetzt wurde. Die Einstellungen sind hier sehr vielfältig und beschäftigen euch für weitere Stunden, in denen ihr euch eure Werkstatt nach Wunsch einrichtet.

Ebenso einrichten könnt ihr die Spieleinstellungen. Dabei unterscheidet das Spiel wie üblich zwischen drei Schwierigkeitsgraden – Einfach, Mittel und Schwer. Weiterhin wird bei den Fahrhilfen nochmal separat in Grade eingeteilt. Im einfachsten Grad sind viele Fahrhilfen wie „Geschwindigkeitshilfe“ (unterstützt euch beim Bremsen), „Steuerungshilfe“ (ABS) und „Lenkhilfe“ (für vereinfachte Lenkung) eingeschaltet und sehr ausgeprägt vorhanden. Im normalen Grad sind diese Hilfen schon auf die Hälfte reduziert, während beim Experten-Grad die Hilfen nahezu ausgeschaltet sind. Neben den Voreinstellungen könnt ihr euch aber auch eigene Settings machen. Ich habe mir sehr schnell den mittleren Schwierigkeitsgrad rausgesucht und alle Fahrhilfen ausgeschaltet. Damit kam ich im Spiel gut zurecht, habe nicht auf Anhieb alle Rennen gewonnen, bin aber auch nicht meilenweit abgehängt worden. Probiert hier ruhig ein wenig aus, was zu euch passt. Die Rennlinien, die ich weiter oben im Text erwähnt habe, lassen sich ebenfalls deaktivieren.

Weitere Einstellungen betreffen die Steuerungseingaben, so ist es möglich den Gyrosensor einzuschalten, das Fahrzeug also mittels Neigung nach links und rechts zu steuern. Dies habe ich nur kurz ausprobiert und bin schnell wieder zur konventionellen Controller-Steuerung übergegangen, aber das ist mit Sicherheit auch eine Geschmacksfrage. Ergänzend dazu könnt ihr einstellen, ob ihr manuell Gas geben wollt, oder ob das automatisch passieren soll, zwischen manueller und automatischer Schaltung umschalten und die Vibrationsfunktion der Joy-Con bzw. des Nintendo Switch Pro Controllers ein- bzw. ausschalten. Eine Änderung der Tasten und derer Funktion generell ist nicht möglich, eventuell wird diese Option noch nachgepatcht.

Online-Modus naja, lokaler Multiplayer hurra!

Ein wenig trostlos sieht es derzeit noch bei den Online-Modi für Gear.Club Unlimited aus, lediglich die Liga steht hier zur Verfügung. Bei der Liga handelt es sich um ein Event, welches euch für 24 Stunden eine bestimmte Strecke zur Verfügung stellt. Nun geht es darum, die schnellste Zeit auf dieser Strecke zu schaffen. Verglichen wird diese dann mit den anderen Spielern auf der Welt, die diese Strecke ebenfalls absolviert haben. Ihr seht also nach dem Rennen sofort, wo ihr steht. Für das jeweilige Ergebnis gibt es ein wenig Geld und nach Abschluss der 24 Stunden dann final noch extra Ligapunkte, die durch einen Pokal symbolisiert werden. Innerhalb dieser 24 Stunden dürft ihr das Rennen aber sooft bestreiten wie ihr wollt, könnt euch also in diesem Zeitraum auch verbessern. Zum Zeitpunkt des Tests befand ich mich in der Anfänger-Liga, die nach 25 Ligapunkten erreicht wurde. Für die nächsthöhere Liga benötige ich mindestens 125 Ligapunkte, muss also fleißig jeden Tag die jeweilige Strecke fahren, um aufzusteigen. Auf den Strecken werden euch die nächstbesten Kontrahenten lediglich als durchsichtige Ghosts angezeigt, sie behindern also eure Fahrt in keinster Weise. Auf den Liga-Strecken ist die Rückspulfunktion deaktiviert.

Im 4-Spieler-Modus teilt sich der Bildschirm in Quadrate auf, die Weitsicht ist hier besser als im Split-Screen.

Gear.Club Unlimited bietet euch einen lokalen Multiplayer-Modus an. Hier könnt ihr mit insgesamt 4 Spielern gleichzeitig an einer Konsole Rennen bestreiten. Bisher ist dort nur der Arcade-Modus (einzelne Strecken nach Wahl) enthalten, der Championship-Modus soll in einem Update voraussichtlich im Januar 2018 freigeschaltet werden. Zur Auswahl stehen euch dort je nach Kategorie 8 bis 32 Fahrzeuge, unabhängig von denen, die ihr in der Karriere bereits freigeschaltet habt. Ihr könnt die Auswahl aber auch auf die Fahrzeuge aus der Karriere begrenzen, dann ist sie in der Regel ein wenig übersichtlicher. Habt ihr euch für ein Fahrzeug entscheiden, dürft ihr noch individuelle Einstellungen zur Steuerung vornehmen (Fahrhilfen, Schaltung etc.), wie ich sie weiter oben beschrieben habe. Die Streckenauswahl kann sich ebenfalls sehen lassen – ganze 32 Strecken stehen euch zur Verfügung, inkl. Rally-Strecken. Zum Abschluss stehen euch noch Optionen zur Renneinstellung zur Verfügung, die mit dem Reverse-Modus einen interessanten Twist bringen. So könnt ihr hier die Strecken umkehren, startet also in die entgegengesetzte Richtung, nicht gespiegelt, wohlgemerkt. Rundenanzahl, Kollision, KI der Gegner sowie Rennlinie können ebenfalls noch eingestellt werden.

Fahrt ihr zu zweit im lokalen Multiplayer, ist die Kamera für meinen Geschmack erneut zu nah hinter dem Auto platziert. Erst im 4-Spieler-Modus, bei dem der Bildschirm in 4 Quadrate eingeteilt wird, verfolgt die Kamera euer Auto aus einer größeren Entfernung, sodass ihr mehr von der Strecke erblicken könnt. Sowohl im Split-Screen, der nur vertikal unterteilt verfügbar ist, als auch im 4-Spieler-Modus ist das Renngeschehen flüssig und ohne merklichen Abfall in der Bildwiederholrate. Saubere Arbeit, Eden Games!

Hier und da fehlt noch der Feinschliff

Abschließend bleiben mir noch ein paar Anmerkungen zu der technischen Umsetzung. Jedes Mal wenn ihr von der Karte in ein Rennen wechselt oder von der Karte in die Tuningwerkstatt, müsst ihr mit einem Ladebildschirm vorliebnehmen. Wollt ihr eure Zeit auf einer Strecke unmittelbar nach Zieleinlauf verbessern, befindet sich die Strecke aber noch im Speicher, das geht dann also fix. Manchmal treten im Ladebildschirm auch unangenehme Störgeräusche auf, die unvermittelt auftreten (vergleichbar mit dem Testton beim Einpegeln von Lautsprechern). Das ist wirklich unschön und darf gerne rausgepatcht werden. Ebenso fällt in einigen Strecken (im Testzeitraum in 3 Strecken) euer Motorensound aus, es klingt dann ein wenig so wie ein Elektroauto. An einigen wenigen Stellen im Spiel geht die Framerate auch kurzzeitig in die Knie, allerdings stellt das wirklich die Ausnahme dar.

Insgesamt hat Eden Games aber ein sehr spaßiges Arcade-Rennspiel auf die Nintendo Switch portiert, welches den Smartgerät-Ursprung zwar nur teilweise ablegen kann, aber dafür auch neue Elemente hinzufügt. Die Upgrades der Rennabteilungen in der Tuningwerkstatt sind eine willkommene Abwechslung und bringen einen gewissen Manager-Modus mit ins Spiel. Auch, dass diese Upgrades mit eurem Weiterkommen im Rennzirkus zusammenhängen, macht Sinn und fügt sich gut in das Spielgeschehen ein. Die Präsentation des Spieles ist sehr nüchtern auf der einen Seite, überfordert den Spieler auf der anderen Seite aber auch nicht mit zu vielen Möglichkeiten, insbesondere zu Beginn des Spieles. Die Fahrzeuge steuern sich recht unterschiedlich, wobei hier natürlich das Augenmerk auf dem Arcade-Ursprung liegt, da solltet ihr keine Wunder erwarten. Der Umfang ist gewaltig, die Rennen machen Spaß und sind aufgrund ihrer Länge ideal für zwischendurch. Für eine höhere Wertung muss das Gesamtpaket insgesamt runder sein, insbesondere die technischen Schnitzer, die im Moment noch vorhanden sind, sollten sie beseitigen. In einer Fragerunde hat Eden Games aber bereits bestätigt, dass sie bis weit in das Jahr 2018 an Gear.Club Unlimited arbeiten und auch zukünftig weitere Inhalte nachliefern wollen. Bereits jetzt bietet das Spiel mit seinen 400 Rennen und 32 Fahrzeugen aber jede Menge Inhalte, die euch für etliche Stunden unterhalten und Spaß bringen.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Gear.Club Unlimited

Meinung von Dennis Gröschke
Ich will gar nicht um den "heißen Brei" reden, Gear.Club Unlimited macht einfach Spaß! So nüchtern die Präsentation auch ist, entscheidend ist für mich auf der Strecke. Auch wenn der Trend in Rennspielen immer mehr zum Event geht, brauche ich das persönlich nicht. Gear.Club Unlimited ist für ein Rennen zwischendurch ideal geeignet, auch wenn ich die meiste Zeit dann doch länger vom Spiel vereinnahmt wurde. Nur noch die eine Rennserie, dann mach ich aus – denkste! Positiv überrascht hat mich die Tuningwerkstatt und die Möglichkeiten des Ausbaus dort. So Arcade-lastig das Rennspiel auch ist, so spannend ist die integrierte Simulation beim Aufbau eures Rennstalls. Die Auswahl der Fahrzeuge ist für den Anfang in Ordnung, die Auswahl an Rennen schier unglaublich. Da habe ich wohl noch so einige Stunden vor mir, denn eines ist klar, nicht nur mangels Alternative führt für Rennspiel-Fans an Gear.Club Unlimited kein Weg dran vorbei. Nicht nur aufgrund der technischen Aspekte bleibt Gear.Club Unlimited eine höhere Wertung verwehrt. Dazu sind die unterschiedlichen Modi, insbesondere im Bereich der Online-Modi, nicht umfangreich genug. Das ist einfach zu wenig bisher! Ich bin gespannt auf die neuen Inhalte, die Eden Games noch versprochen haben. Bis dahin habe ich dennoch noch jede Menge im Spiel zu tun.
Mein persönliches Highlight: Die Tuningwerkstatt ist schon eines der Alleinstellungsmerkmale des Spieles und damit auch mein Highlight!

Kommentare 37

  • Taneriiim Son of a Switch - 26.11.2017 - 12:12

    7 klingt doch schonmal nach einem guten Anfang.

    Ich warte die versprochenen Zusatzinhalte erst noch ab. Und werde dann zu einem niedrigeren Preis zuschlagen.
  • EmpireOfSilence Turmheld - 26.11.2017 - 12:19

    Liest sich gut und hat besser abgeschnitten als ich dachte, werde es mir dann vielleicht doch holen denn ein Rennspiel mit realistischen Fahrzeugen vermisse ich noch auf der Switch.

    Need For Speed bekommen wir eh nicht da es auf Frostbite läuft und ehrlich gesagt auch die letzten Jahre eh mies war, Midnight Club wird von Rockstar ja schon leider nicht mehr produziert, dabei mochte ich das auch sehr gerne, gerade auch wegen der Motorräder und Forza ist ja Microsoft ihr Baby. Bliebe dann nur Codemasters die mal was bringen könnten als Rennspielexperten.
  • MrWeasel Turmbaron - 26.11.2017 - 12:34

    Grafik auf PS3 Niveau? Habt ihr jemals Gran Turismo gespielt?

    Schön, dass es in 1080p bzw. 720p läuft, allerdings sind die Texturen fürchterlich aufgelöst und das erkenne ich sogar am Handy.
  • Arraklon Turmheld - 26.11.2017 - 12:57

    Schöner Test, bin allerdings noch immer unentschlossen und warte mal den Januar mit dem DLC ab. ;)

    P.S.: Kommt von euch ein Test zu "Aqua Moto Racing Utopia"? Das sieht auch interessant aus als Wave Race-Ersatz
  • schlabberhose Turmknappe - 26.11.2017 - 14:03

    @MrWeasel Ich denke auch eher das ist ps2 grafik
  • FloX99 Lokale Gottheit - 26.11.2017 - 14:19

    @schlabberhose @MrWeasel

    PS2 Niveau wäre schon untertrieben es ist schon deutlich mehr als das, aber Grafik auf PS3 Niveau ist eigentlich schon eine Beleidigung gegenüber vieler Rennspiele auf der PS360 wie Race Driver Grid, Dirt, Forza usw. die sehen nämlich schon ne ganze Ecke besser aus...

    hier haben wird es mit irgendwas zwischen PS3 und PSvita zutun nur mit relativ hoher Auflösung, in den unten verlinkten Videos könnt ihr euch da gerne ein Bild machen...

    Liegt nicht an der Switch sondern eher daran, dass es sich hier um einen angepassten Port eines Handyspiels handelt...





  • Dunkare Hardcore Noob - 26.11.2017 - 14:28

    Bei PS3 und 30 FPS war ich raus. Kann mir keiner erzählen, dass die Grafik keine Rolle spielt. Denn was denn sonst? Das tolle Fahrgefühl kann's ohne Analogtasten ja nicht sein..
  • Big Shaq Man's not hot - 26.11.2017 - 15:18

    Wow, eine 7. Nach allem, was ich bisher sah, was er ein Spiel für AVGN, aber man kann sich wohl auch irren :)
  • MrWeasel Turmbaron - 26.11.2017 - 15:23

    @Big Shaq
    Ich würde dir eher raten, noch ein paar Reviews abzuwarten und deine Meinung nicht von einem einzigen Test abhängig zu machen
  • Taneriiim Son of a Switch - 26.11.2017 - 16:01

    Vorsicht, Meckern auf hohem Niveau:

    Aber ich wünschte ihr würdet lieber Video-Reviews machen. Ihr testet so toll und so viele Spiele usw., aber diesen ganzen Tect zu lesen ist wirklich sehr anstrengend, sorry :D
  • Cyd Turmbaron - 26.11.2017 - 17:10

    @MrWeasel
    vielleicht meinte Big Shaq auch mit "aber man kann sich wohl auch irren" den Test. ;) Denn mit PS3-Niveau kann ich hier auch nicht so viel anfangen. Das sah damals doch schon schöner aus und wäre klasse, wenn dem so wäre, es auf PS3 Niveau wäre...

    Aber auf Metacritic liegt das Spiel derzeit bei 67%. Kein Totalsausfall, aber auch nicht der absolute Brüller. Mangels Alternativen bzgl. solcher Rennspiele auf der Switch eine Überlegung wert... wenn der Preis stimmt. Bleibe vorerst bei der kostenlosen Smartphone-Variante.
  • Big Shaq Man's not hot - 26.11.2017 - 17:22

    @MrWeasel
    @Cyd

    Ich bezog mich auf die Videos, die man schon vor dem Test hier und da sehen konnte.
  • flxwitte Turmritter - 26.11.2017 - 17:34

    @Cyd Sind aber halt auch wieder ein paar zweifelhafte Reviews bei mit 80-85er Wertung.

    User Reviews sind gerade (noch) bei 7.3 - Aber erst 25 User haben es bewertet, wobei ich da auch ein paar komische Wertungen drunter finde...Denke das wird sich noch nach unten hin einpendeln.

    Ich werde das Spiel jedenfalls nicht mal vom Grabbeltisch kaufen, sieht nicht gut aus, Gameplay sieht auch eher nicht so toll aus...Handyspiel halt. Da wäre das ein oder andere PS3 Spiel noch besser in sämtlichen Belangen, würde man es damit vergleichen.
  • Dennis Gröschke Anung un rama - 26.11.2017 - 17:50

    @MrWeasel @schlabberhose @FloX99 @Cyd

    Danke für euer Feedback. Es ist schwer grafisch mit anderen Rennspielen in Nintendo-Kosmos zu vergleichen, da es dort nicht viele Alternativen gibt, wenn man bei Rennspielen mit realistischem Setting bleiben möchte. Also vergleiche ich es mit etwas, was ich gespielt habe und das waren nunmal Rennspiele auf der PS3 und PS4.

    Gran Turismo 6 hab ich gespielt, aber nach einiger Zeit wieder verkauft, ebenso wie Burnout Paradise. Von einem Driveclub oder Forza Horizon 3 auf den derzeitigen Mitbewerber-Konsolen brauche ich hier ja nicht einzugehen. Dennoch macht mir Gear.Club Unlimited unglaublich viel Spaß, eine portable Alternative gibt es derzeit dazu nämlich nicht (ich spiele nicht auf Smartphones).

    Die Wahrheit liegt, wie so oft, einfach dazwischen, technisch nicht perfekt, aber ohne Umschweife sehr gut spielbar und mit einigen kleinen Neuerungen, wie dem Performance Shop.
  • MrWeasel Turmbaron - 26.11.2017 - 18:13

    @Dennis Gröschke
    Zum Gameplay kann ich nichts sagen, ich habe mich nur auf die Aussage berufen, dass das Spiel grafisch auf PS3 Niveau bewegen soll.

    Hierfür muss man ja das Spiel nicht zwingend gespielt haben um sich eine Meinung zu bilden.
    Und für mich ist eindeutig, dass Spiel ist grafisch nicht mit einem Gran Turismo oder Forza der Xbox360 oder PS3 auf einem Level.

    Und nur weil man keine Alternative auf der Switch hat, ist das nicht zwingend ein Pluspunkt für das Spiel.
  • Fabinho84 Turmheld - 26.11.2017 - 18:15

    @FloX99 Die Grafik von Most Wanted auf der Vita macht ja tatsächlich noch mehr her als Gear Club:)Wenn es allerdings Spaß macht,ist es eh zweitrangig.
  • schlabberhose Turmknappe - 26.11.2017 - 19:22

    @Dennis Gröschke War von mir auch nicht böse gemeint oder so ;)
    Und solange es Spaß macht ist doch alles gut, werde ich mir vielleicht auch mal an sehen.
  • FloX99 Lokale Gottheit - 26.11.2017 - 19:41

    @Dennis Gröschke


    wie von @MrWeasel
    schon erwähnt haben wir nur ein bisschen die Grafik verglichen welche unterhalb der großen Rennspiele der PS360Gen anzusiedeln ist, die Spielbarkeit hat niemand in Frage gestellt auch nicht ob das Gameplay Spaß macht oder nicht, ich befürchte mal persönlich werde ich das auch wohl nie herausfinden können...

    hab gerne ein bisschen Feedback gegeben... bitteschön :D
  • Dennis Gröschke Anung un rama - 26.11.2017 - 19:51

    @schlabberhose @FloX99
    Kein Ding, ich hab das auch nicht als böse Kritik aufgenommen, ist ja auch immer eine subjektive Erfahrung. Kann den Vergleich (mit der Grafik) ja auch nur so wiedergeben, wie ich es wahrnehme. Ist schwierig hier den Mittelweg zu finden, da sich anscheinend an der Begrifflichkeit "PlayStation 3-Niveau" entlang gehangelt wird.

    Aber, was wäre die Alternative gewesen? Gibt es da Vorschläge?
  • MrWeasel Turmbaron - 26.11.2017 - 21:03

    @Dennis Gröschke
    Ganz einfach, das Spiel bewegt sich unter den technischen Möglichkeiten der Nintendo Switch und sieht somit auch noch einen guten ticken schlechter aus, als vergleichbare Titel auf der Last Gen der Konkurrenz. Auch technisch weißt das Spiel Mängel in Form einer schwankenden Framerate auf.
  • Albert Casual - 26.11.2017 - 23:07

    7/10 hab ich gehoft.

    Perfekt! Ich will es haben, sobald ich dazu Zeit habe.
  • Sakura Turmbaronin - 27.11.2017 - 09:46

    Würde mich freuen wenn noch mehr Rennspiele für die Switch kommen.
  • Mofinator Xenoblade-Fan - 27.11.2017 - 10:09

    Ich bin ja wirklich ein Verfechter von "Grafik darf auch gerne zweitrangig sein, wenn das Spiel toll ist".
    Vielleicht ist das etwas heuchlerisch, aber bei Rennspielen möchten meine Augen nicht vernachlässigt werden. Das mag damit zusammenhängen, dass das Spielprinzip von Rennspielen (bis auf wenige Ausnahmen wie Split/Second) grundsätzlich immer das Selbe ist.

    Gear Club Unlimited mag Spaß machen, ist mir aber ehrlich gesagt zu hässlich.
    @FloX99 hat es schon ganz treffend auf den Punkt gebracht: eine grafische Leistung wie NFS Most Wanted auf der Vita sollte mindestens drin sein, damit ich meinen Geldbeutel zücke.
    Man merkt bei diesen ganzen Mobile Ports einfach, dass diese viele Kompromisse eingehen müssen, um auf möglichst vielen Smart-Geräten laufen zu können.

    Ich verzichte auf den Kauf und bleibe vorerst bei Mario Kart und Fast RMX (steht noch auf meiner Wunschliste).
  • MAPtheMOP Mamas Wunschkind - 27.11.2017 - 10:41

    Zitat von Mofinator:

    Man merkt bei diesen ganzen Mobile Ports einfach, dass diese viele Kompromisse eingehen müssen, um auf möglichst vielen Smart-Geräten laufen zu können.
    Vor allem kosten die auf dem Handy auch keine 50 Euro wie jetzt hier die Switch Version. Dieser Preis ist dann doch nichts, was ich so zum Fenster raus werfen will, wenn man dann nur mal kurz Spaß hat.
  • HonLon1 Turmheld - 27.11.2017 - 10:51

    Also wenn ich keine Xbox hätte, würde ich das sofort kaufen, aber ich stehe eben auf Simulationen mit echten Strecken, am besten mit Racing Wheel und VR-Cam.

    Vielleicht mal, wenn es günstiger ist, weil auch mir sind 50€ einfach zu viel.

    Aber zu der Diskussion "PS3 Niveau" oder nicht:

    Ich hab langsam echt genug von dieser 100% "Correctness". Das Spiel sieht besser aus, als es die PS2 jemals hinbekommen hätte, aber auf der PS3 gab es Spiele mit vergleichbarer Optik, siehe Burnout - also PS3 Niveau. Niemand hat gesagt, es würde mit der Elite der PS3 konkurrieren.


    Zitat von MrWeasel:

    das Spiel bewegt sich unter den technischen Möglichkeiten der Nintendo Switch und sieht somit auch noch einen guten ticken schlechter aus, als vergleichbare Titel auf der Last Gen der Konkurrenz.
    Mir ist ein kurzes, schlichtes "auf PS3 Niveau" deutlich lieber. Was soll die genaue Umschreibung bringen außer viel mehr Zeitaufwand für Schreiber und Leser?
    Dass die Switch mehr Potential hat als das, dürfte schon seit Release klar sein...streitet aber auch keiner ab...
    Und als letzten Punkt: Wer so viel Wert auf Grafik setzt, sodass diese Aussage tatsächlich entscheidend wäre, zockt sein Racing Games auf der X-Box oder dem PC. Dazu kann heutzutage jeder nach ausreichend Videos schauen und für sich selbst beurteilen, wie es ihm optisch gefällt oder eben nicht.
  • flxwitte Turmritter - 27.11.2017 - 11:01

    Finde es vor allem lustig, dass hier ständig irgendwelche Ports wegen angeblich zu schlechter Grafik auf der Switch einen halben Shitstorm ernten aber hier ist’s dann wieder in Ordnung? Vor allem nicht mal Konstante 30fps.

    Mal davon abgesehen, dass das ganze Gameplay an sich jetzt auch wenig überzeugend aussieht. Sieht doch in kleinster weise irgendwie „echt“ aus wie die Autos sich da Bewegen.


    @HonLon1 Wieso soll man sich denn mit durchschnittlicher PS3 Grafik zufrieden geben, wenn es selbst auf der Leistungsschwächeren PS3 deutlich ansprechendere Rennspiele gab? Weil es keine Alternativen gibt?

    Wie man da als angeblicher SIM Liebhaber, der mit Lenkrad spielt auf die Idee kommt dafür Geld auszugeben verstehe ich nicht? (Seit wann kann die One denn VR? :D )
  • FloX99 Lokale Gottheit - 27.11.2017 - 11:13

    Ach wisst ihr was ich halte mich aus der Diskussion jetzt raus, das führt an kein Ziel, ob's jetzt Hochauflösendes Vita Niveau oder das Niveau trashiger PS3 Titel ist ist doch egal, das Spiel ist nicht schlecht, habs auf dem Smartphone angetestet, wenn die Rennen in der Switch Version genauso kurz sind dann Prostmahlzeit und ja das Spiel ist mit 50€ zu teuer aber 20€ sollte es durchaus wert sein...

    ich Klemme mich da lieber hinter den PC und Zocke ne Runde Assetto Corsa...

    Das Spiel ist auf Smartphones sehr beliebt und ich Hoffe das auch die Switch Version den Entwicklern einiges Einbringt. Villeicht haben sie dann wieder die Möglichkeit richtig gute Spiele zu machen den vor 15 Jahren war Eden Games richtig Klasse...
  • Mofinator Xenoblade-Fan - 27.11.2017 - 11:23

    Tatsächlich sehe ich hier auch den Preis als problematisch an. 50 Tacken ist mir das einfach nicht wert - mag sein, dass da einiges an Arbeit reingeflossen ist, allerdings fühlt sich das Preisniveau eher nach einem "Switch-Aufschlag" an, den man als Publisher einfach mal nimmt, weil Nintendo-Spieler ohnehin bereit sind, mehr zu zahlen.
    Dass das auch anders geht sieht man an Rocket League (wobei das digital only ist).
    Ich bin nur bereit, Luxus-Steuer zu bezahlen, wenn das Spiel wirklich beeindruckend ist und diesen Preis rechtfertigt (Skyrim, Doom...).
  • Splatterwolf Builder seit 1889 - 27.11.2017 - 11:30

    Die Preishürde ist für mich nicht so das Problem, da würde ich dann einfach warten, nur liest sich das auch nicht besonders herausragend oder spannend, als dass es einen länger als ein paar Runden unterhalten kann.

    Ich hoffe ja noch auf einen spaßigen Racer, momentan sieht das aber auch nicht danach aus, als würde da in Zukunft was Heißes auf uns zukommen.
  • HonLon1 Turmheld - 27.11.2017 - 12:01

    Zitat von flxwitte:

    1. Finde es vor allem lustig, dass hier ständig irgendwelche Ports wegen angeblich zu schlechter Grafik auf der Switch einen halben Shitstorm ernten aber hier ist’s dann wieder in Ordnung? Vor allem nicht mal Konstante 30fps.

    Mal davon abgesehen, dass das ganze Gameplay an sich jetzt auch wenig überzeugend aussieht. Sieht doch in kleinster weise irgendwie „echt“ aus wie die Autos sich da Bewegen.


    @HonLon1
    2. Wieso soll man sich denn mit durchschnittlicher PS3 Grafik zufrieden geben, wenn es selbst auf der Leistungsschwächeren PS3 deutlich ansprechendere Rennspiele gab? Weil es keine Alternativen gibt?

    3. Wie man da als angeblicher SIM Liebhaber, der mit Lenkrad spielt auf die Idee kommt dafür Geld auszugeben verstehe ich nicht? (Seit wann kann die One denn VR? )
    1. Also ich reg mich nicht wegen zu schlechter Grafik bei Ports auf, es gibt halt immer negative Kommentare in alle möglichen Richtungen, aber selten widersprechen sich die Personen, viel mehr gibt es viele User mit unterschiedlichen Meinungen ;)
    Und zu den 30 fps: Jeder Switch Besitzer in diesem Forum dürfte Zelda Breath of the Wild besitzen - können unkonstante 30 fps dann wirklich stören? Konsequent wäre es doch, die Switch und Zelda abzustrafen - macht aber auch keiner - so tragisch kann es also kaum sein - siehe auch den Erfolg von Zelda...

    2. Mit was man sich zufrieden gibt oder nicht, spielt bei der bisherigen Diskussion doch gar keine Rolle. Es ging nur darum, dass manche die Umschreibung PS3 Grafik als unpassenden, weil zu guten Vergleich angesehen haben.
    Und ja, du hast genau Recht. So wie ich vorher schrieb, hätte es für mich nicht die Konkurrenz von Forza, PC2 und AC, würde ich es mir kaufen - aus Mangel an Alternativen auf Nintendo Konsolen und um zu zeigen, dass es den Markt gibt. So warte ich einfach mal noch ein bisschen, wenn es das mal günstig gibt, kann ich es mir nochmal überlegen.

    Zitat von HonLon1:

    Und als letzten Punkt: Wer so viel Wert auf Grafik setzt, sodass diese Aussage tatsächlich entscheidend wäre, zockt sein Racing Games auf der X-Box oder dem PC.
    3. Hab auch nie behauptet, ich wäre Xbox only. Und ich hab bei der Aussage nicht für mich gesprochen, sondern verallgemeinert. Auch können "angebliche Sim-Liebhaber" (das nehm ich übrigens als Beleidigung) mit anderen Fun-Racern Spaß haben.
  • Wunderheiler Turmheld - 27.11.2017 - 12:02

    Hat das Spiel eigentlich echt keine Cockpit Ansicht? Fände ich bei einem halbwegs realistisch aussehendem Rennspiel ein No-Go...
  • bartu Turmgeist - 27.11.2017 - 12:30

    NFS Hot Pursuit sieht auf der Ps3 auch schon sehr gut aus... so ein Spiel möchte ich für die Switch.

    Bei Gear.Club Unlimited hat man was die Atmosphäre angeht voll versagt. Es fängt schon bei der Welt an...

    Ein Vergleich mit der Android-Version wäre auch interessant... hat da jemand Screenshots?
  • bartu Turmgeist - 27.11.2017 - 12:36

    @Splatterwolf

    Andere Hersteller machten es ja vor, dass Smartphone-Spiele auch günstiger gehen. (siehe Oceanhorn)
    Da wurde der Preis ja auch akzeptiert. (Da war sogar noch eine Demo drin)
    Hier ist es jedoch offensichtlich, dass man seine Position ausnutzen möchte... und diese Dreistigkeit möchten halt viele nicht runterschlucken. Nicht für diesen Preis!!!
  • flxwitte Turmritter - 27.11.2017 - 14:22

    @HonLon1 War nicht als Beleidigung gemeint - Aber mal ernsthaft, wenn man ein bisschen Anspruch hat ist das hier gebotene doch ein Witz?


    Um mal bei "Handyspielen" zu bleiben:

  • MrWeasel Turmbaron - 27.11.2017 - 16:14

    @HonLon1
    Weil das Spiel grafisch nicht auf PS3 Niveau liegt? In dem Test ist so viel Text, da hätten dich also diese paar Zeilen gestört, obwohl doch das Thema Grafik gerade bei Rennspielen eine etwas höhere Gewichtung hat?
    Zeitaufwand für den Autor ist übrigens eine ganze Minute.
  • HonLon1 Turmheld - 27.11.2017 - 16:57

    Vielleicht für diesen einen Fall. Nimmt man aber alles so genau und legt es auf die Goldwaage, artet es aus. Und aus meiner Sicht ist das hier schon lang überschritten. Mehr sag ich dazu nicht mehr, weil zu wohl allen anderen Punkten hab ich mich direkt oder indirekt eigentlich auch schon geäußert.
  • MrWeasel Turmbaron - 27.11.2017 - 19:39

    @HonLon1
    Für welchen einen Fall denn bitte? Und was soll bitte auf die Goldwaage gelegt werden?

    Die Grafik ist definitiv nicht auf PS3 Niveau, das ist Fakt. Da wird nichts auf die Goldwaage gelegt.