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Test zu Star Ghost - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Star Ghost
  • USA USA: Star Ghost
  • Japan Japan: Star Ghost
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
30.11.2017
Vertrieb
Rainy Frog
Entwickler
Squarehead Studios
Genre
Shooter, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Noch ein Shooter!

Von Dirk Apitz ()
Klassische Weltraumshooter werden zumindest im Mainstream immer weniger, dafür aber für kleinere Entwickler immer beliebter. Der Arcade-Shooter Star Ghost, den ich mir damals bereits auf der Wii U angesehen habe, erscheint nun auch für die Nintendo Switch. Zwar hebt es sich nicht zu sehr von den anderen Vertretern des Genres ab und war schon auf der Vorgängerkonsole eher kurzweilig, doch unterwegs könnte dieses Spiel neuen Reiz bekommen.

Die Endgegner liefern spannende Raumschlachten!

In einem sehr kurzen Introvideo wird dir erklärt, dass Aliens deinen Planeten attackieren wollen und deine Mission ist einfach und schnell erklärt: Vernichte alle Gegner und rette deinen Planeten. Danach geht es auch schon direkt los. Ein Titelbildschirm, der sich mit dem aktuellen Highscore abwechselt, und der Hinweis, dass du dieses Spiel starten sollst. Mehr nicht. Es gibt kein Menü und damit auch keine Einstellungsmöglichkeiten. Sobald ihr das Spiel startet, könnt ihr euch noch das Tutorial angucken und schon kann es losgehen!.

Das Tutorial ist auch zu empfehlen, denn dieser Arcade-Shooter verwendet eine etwas andere Steuerung. So wird der Stick nur zum Zielen benutzt. Gesteuert wird euer Schiff mit der A-Taste. Denn euer Schiff kann sich nur nach oben oder nach unten bewegen. Immer wenn ihr die A-Taste drückt, fliegt euer Schiff nach oben, und sobald ihr diese nicht mehr drückt, fliegt euer Raumschiff nach unten. So könnt ihr euer Schiff bewegen und gleichzeitig ballern. Allerdings könnt ihr dadurch euer Schiff nicht langsamer oder schneller in Bewegung setzen. Wenn ihr euren Stick zur linken Seite bewegt, dann könnt ihr Items aus der Umgebung einsammeln. Diese Steuerung ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich hatte nach kurzer Zeit keine Probleme damit, allerdings hätte man auch ruhig zwei Steuerungsvarianten anbieten können.

Oh nein! Durch den Virus können wir nicht weiterballern...

Wie im Genre so üblich, findet man auf so einem Weltraumabenteuer auch einige Upgrades. So wird die Feuerrate erhöht, euer Traktionsstrahl zum Einsammeln der Items wird vergrößert und Raketen oder Schilde können gefunden werden. Dabei solltet ihr aber auch auf fiese Items achten. So gibt es zum Beispiel ein Virus-Item, was für kurze Zeit eure Waffensysteme deaktiviert. In einer Weltraumschlacht ist dies nicht sonderlich praktisch und garantiert euch einen schnellen Abzug der Energieanzeige. Diese findet ihr oben links und sie ist tatsächlich schnell leer, aber auch wieder schnell aufgefüllt. Der Schwierigkeitsgrad ist allgemein relativ hoch und von Level zu Level steigt er an. Richtig packend sind dabei die Bosskämpfe. So verfolgt euch zum Beispiel ein Boss und ihr müsst seinen Geschossen ausweichen, bis er sich vor euch stellt, um ihn dann endlich zu besiegen. Verliert ihr die volle Energie, dann startet das Spiel von vorn. Eine Möglichkeit das Spiel abzuspeichern oder ein Level von vorn zu beginnen, gibt es nicht.

Die Langzeitmotivation besteht also nur aus dem Highscore. Eine Möglichkeit diesen online zu teilen bzw. zu vergleichen gibt es nicht. Dieses Spiel ist in Sachen Umfang in jeder Hinsicht sehr dezent. Allerdings kann auf der Nintendo Switch ein Screenshot abgespeichert werden, auf der Wii U wurde damals das Miiverse nicht unterstützt. Damit ist es möglich, dass der Highscore wenigstens per Twitter oder Facebook geteilt wird. Umständlich ist es dennoch. In Sachen Umfang und Einstellungsmöglichkeiten haben sich die Entwickler auch auf der neuen Konsole wirklich keine Mühe gegeben. Dafür punktet noch immer der Artstyle und die grafische Präsentation, die zwar schlicht aber schön daherkommt. Die Grafik mit seinen Neonfarben und dem dazugehörigen Soundtrack sind zusammen mit einem Wort schnell zusammengefasst: Cool! Das Ganze passiert ohne Einbrüche oder Ruckeleinlagen. Zugegeben, dieses Spiel trifft mit seinem Neonflair auch voll meinen Geschmack. Auch unterwegs macht dieses Spiel eine gute Figur, allein die Schrift ist etwas pixelig, was aber kaum stört, da es so oder so kaum was zu beschreiben gibt.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu Star Ghost

Meinung von Dirk Apitz
Dieses Spiel sieht nicht nur verdammt cool aus, es spielt sich auch so. Allerdings hätten die Entwickler ruhig eine alternative Steuerungsmöglichkeit anbieten können, ebenso wie Onlineranglisten. So bleibt uns ein nettes Spiel, was für langweilige Abende ganz gut über die Zeit bringt. Wer auf klassische Arcadeshooter steht, kann hier nichts falsch machen. Unterwegs lohnt sich dieses Spiel so oder so und daher ist eine Umsetzung für die Nintendo Switch nicht verkehrt. Dass sich kaum was geändert hat, ist dennoch ärgerlich.
Mein persönliches Highlight: Die tolle Musik und Neongrafik

Kommentare 1

  • rongar Turmbaron - 02.12.2017 - 20:08

    Der Test bestätigt meine Spielerfahrungen von der Wii U: Dieses Knopfgedrücke um mit dem Raumschiff zu steigen war auf der Wii U einfach nur ein Spaßkiller für mich! Mit einer normalen Steuerung wäre es ein tolles Spiel, besonders weil die Musik und der Style so gut passen. So aber kaufe ich es auf der Switch definitiv nicht nochmal. Schade eigentlich!