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Test zu Tennis in the Face - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Tennis in the Face
  • USA USA: Tennis in the Face
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
08.12.2017
Vertrieb
10tons
Entwickler
10tons
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Tennis in the Review

Von Daniel Kania ()
Mit der Nintendo Switch bemüht sich Nintendo nicht nur ein reiches Portofolio an First-Party-Titeln aufzubauen, sondern auch Third-Partys und Indie-Studios die Chance zu geben, qualitativ hochwertige und kosteneffiziente Produktionen für die Plattform zu entwickeln. Das müssen nicht immer Neuheiten sein, sondern durchaus auch das ein oder andere kleine Handy-Spiel. Da haben sich 10tons nicht lumpen lassen und gleich einmal "Tennis in the Face" auf die Nintendo Switch portiert. Was der bescheidene Titel zu bieten hat, schauen wir uns direkt einmal an.

Level werden von einer Art Stadtkarte ausgewählt. Mit Zug und Co. kommt ihr dann in die nächsten Stadtgebiete.

"Tennis in the Face" bietet euch genau das, was ihr von einem Spiel mit solchem Namen erwarten würdet. In einer 2D-Ansicht schlagt ihr durchgeknallten Figuren Tennisbälle um die Ohren – oder ins Gesicht, was euch einen schönen "Headshot-Bonus" gibt. Das Spiel ist in zahlreiche Level unterteilt, die alle ihre eigene Herausfordung bieten. Gezielt wird entweder mit den Sticks oder aber ihr nutzt im Handheld-Modus den Touchscreen der Nintendo Switch und könnt so, ganz genau wie auf einem Smartgerät, die Fluglinie eures Balls festlegen, indem ihr mit dem Finger über den Bildschirm fahrt. Lasst ihr los, so holt euer Charakter aus und donnert den Tennisball in die von euch bestimmte Richtung.

Ziel ist es selbstverständlich alle gegnerischen Figuren mit euren Tennisbällen, oder später auch anderen Gegenständen, wie explosive Dosen, zu erledigen. Es genügt meistens, sie irgendwo an ihrem Körper zu treffen, dann fliegen die Figuren bereits herrlich verrückt durch das Level, wobei ihr dem Spielmotto folgen und das Gesicht des armen Tropfs vor euch anvisieren solltet. Das gibt nicht nur Extrapunkte, sondern sieht auch wahnsinnig lustig aus. Manche Gegner verlangen von euch sogar, sie von einer bestimmten Seite anzugreifen oder mehrmals zu treffen, um sie zu erledigen. Polizisten etwa tragen ein Schild vor sich, was zuerst zerstört werden muss, oder aber ihr trefft sie von hinten und erleichtert sie um ihre Donuts.

Schlage ich diese explosive Dose nun dort hinein, drückt die Explosion die Kugel nach rechts, was schließlich eine Kettenreaktion auslöst und den Gegner besiegt. Genial, was?

Wichtig ist dabei natürlich vor allem die Ballphysik und das Planen der Fluglinie. Viele Level erfordern von euch zumindest eine leise Ahnung davon, was ihr da tut, da ihr mit sinnlosem Umherprobieren nicht weit kommen werdet. Schrägen deuten beispielsweise bereits darauf hin, dass dort ein Ball hingeschickt werden sollte, um schließlich in einem hoffentlich sauberen 90°-Winkel abgestoßen zu werden. Im Physik-Unterricht hat man gelernt: Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel – und das Wissen kann hier definitiv angewandt werden. Hin und wieder werdet ihr auch mit anderen Level-Objekten interagieren müssen, zum Beispiel mit explosiven Kisten, damit ihr den Gegnern den Garaus macht oder aber eure Bälle weiterschickt. Unter bestimmten Umständen könnt ihr nämlich auch allerlei Objekte in Bewegung setzen, welche dann mit etwas Glück auf die Gegner fallen oder sie umstoßen.

Großen Wiederspielwert gibt es nicht. Einzige Herausforderung neben dem Meistern des Levels ist es, das Level mit so wenigen Bällen wie möglich abzuschließen. Die Anzahl des geforderten Maximums varriiert von Level zu Level, doch in der Regel sollte es euch nicht mehr als zwei Schläge kosten, ansonsten könnt ihr den Tennisball-Belohnungen adieu sagen. Derartige Belohnungen werden dafür genutzt, um spezielle Bereiche auf der Levelauswahl-Karte freizuschalten und insgesamt im Spiel weiterzukommen. Das Spielprinzip wird zwar schnell repetitiv, wohl auch, weil es spätestens seit Angry Birds und Konsorten nichts Neues mehr ist, aber immerhin kann die Anzahl an kleinen Leveln überzeugen. Musikalisch braucht man keine großartigen Symphonien zu erwarten, sondern wird mit einem soliden Hauptthema beglückt, und optisch kann man auch nicht wirklich meckern. Das Spiel hat seinen eigenen etwas Cartoon-artigen Stil und sieht so auch vernünftig aus.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Tennis in the Face

Meinung von Daniel Kania
Wen Angry Birds und ähnliche Spielereien für Smartgeräte begeistern können, der ist auch bei "Tennis in the Face" richtig. Dem einfachen, aber schnell repetitiven Spielprinzip sieht man seine Mobile-Wurzeln an, was dem kurzweiligen Spielspaß aber keinen Abbruch tut. Stärken des Spiels sind ganz klar die humorvolle Gestaltung der Charaktere sowie dazugehörige Animationen und die Geschicklichkeitsherausforderung, jedes Level perfekt abzuschließen. Perfektionisten werden sich dabei die Zähne ausbeißen, für die Allgemeinheit dürfte "Tennis in the Face" aber sicher für ein paar kleine, lustige Runden taugen.
Mein persönliches Highlight: Als Donuts aus den Polizisten herausgeschossen kamen, nachdem ich sie erledigt habe.

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