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Test zu Yooka-Laylee - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Yooka-Laylee
  • USA USA: Yooka-Laylee
  • Japan Japan: Yooka-Laylee
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
14.12.2017
Vertrieb
Team 17
Entwickler
Playtonic Games
Genre
Platformer, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Eine Reise zurück in die nostalgische Vergangenheit, nur anders als geplant

Von Ilja Rodstein ()
Das Unternehmen Playtonic Games, das, wie euch sicher bekannt ist, aus Ex-Rare-Mitarbeitern besteht, hat eine Geschichte, die schon bis ins Jahr 2012 zurückgeht. So haben sich mehrere ehemalige Rare-Mitarbeiter und Entwickler von Titeln wie Banjo-Kazooie und Banjo-Tooie zusammengetan und schließlich das Studio Playtonic Games gegründet. Anschließend gaben sie bekannt, dass sie gerade an einem spirituellen Nachfolger von Banjo-Kazooie und Banjo-Tooie arbeiten, welcher unter dem Codenamen Projekt Ukulele notiert ist. Mit der Bekanntgabe der Präsenz auf Kickstarter, wurde letztendlich der finale Name von Projekt Ukulele bekanntgegeben, nämlich das ähnlich klingende Yooka-Laylee. Die Kickstarter-Kampagne war eine der erfolgreichsten aller Zeiten und so erreichte das Team das gesetzte Mindestziel in nur etwa 40 Minuten und nach 30 Tagen sind insgesamt etwa 2,1 Millionen Pfund zusammengekommen. Durch diese enorme Summe konnte Playtonic Games mit vielen finanziellen Rücklagen arbeiten, holten Team17 als Publisher und noch mehr ehemalige Rare-Mitarbeiter mit ins Boot.

Hier fängt das Spiel an, ein wirklich schönes und friedliches Tutorial-Gebiet.

Yooka-Laylee basiert auf der Unity-Engine. Ursprünglich wurde das Projekt nicht nur für PlayStation 4, Xbox One und PC, die allesamt im April bedient wurden, entwickelt, sondern auch noch für Wii U geplant. Aufgrund von technischen Hürden, wurde das Spiel auf die Nintendo Switch verschoben, wodurch aber jede Menge zusätzliche Entwicklungszeit benötigt wurde. Im Laufe der Entwicklung kamen außerdem viele Probleme mit der Unity-Engine zusammen, sodass das Spiel letztendlich im Dezember erschienen ist. Das Ziel des Spiels ist es, nicht nur der spirituelle Nachfolger der Banjo-Reihe zu sein, sondern auch eine Nostalgiereise für die Fans der Titel zu ermöglichen. Da die Banjo-Lizenzrechte bei Rare liegen und Rare derzeit zu Microsoft gehört, mussten die Entwickler zwei neue Spielfiguren erfinden. Es wurden also die Echse Yooka und die Fledermausdame Laylee in die Welt gebracht. Unerkennbar sind beide Charaktere von Banjo und Kazooie inspiriert. Selbst die freche Art von Laylee ähnelt der frechen Art von Kazooie, aber auch das Spiel hält sich sehr stark an den Banjo-Spielen fest.

Nostalgiker werden bei den Dialogen ins Schwärmen kommen
Das Spiel beginnt in einer humorvollen Anfangssequenz, in der ihr den Bösewicht und Unternehmer Capital B und seinen Vize-Präsidenten Dr. Quack kennenlernt. Capital B ist ein Geschäftsmann, dessen Ziel es ist, den höchsten Profit zu erwirtschaften. Sein böser Plan ist es zudem, alle Bücher der Welt mit dem Novellisator 64 zu stehlen, um so ein Monopol anzuführen. Das Gerät kann alle Bücher aus der gesamten Welt anziehen. Der Name Novellisator 64 ist sicherlich eine von vielen Referenzen mit Blick auf die Vergangenheit des Studios Rare, welches auf dem Nintendo 64 einen Höhepunkt erlebt hat. Solche Referenzen werden noch ziemlich oft vorkommen und Kenner von Rares Vergangenheit werden hier sicherlich einige erfreuliche Dialoge erleben. Es fängt schon damit an, dass in jedem Dialog verrückte Aussprechgeräusche zu hören sind, die man sicherlich schon aus den beiden Banjo-Teilen kennt. Diese sind zwar für manche nervig, können aber bei Bedarf in den Einstellungen ausgeschaltet werden.

Endlich! Wir haben die Hivory Towers (Oberwelt) erreicht.

Nach der Introsequenz lernt ihr Yooka und Laylee kennen. Diese befinden sich in einer Schiffsbucht und haben dort ein goldenes Buch als teuren Schatz gefunden. Doch der Novellisator 64 hat es ihnen aus den Armen gesaugt. Beide entschließen sich also, das Buch zurückzuholen. So lernt ihr die beiden erstmals in Aktion kennen und das obwohl beide noch gar nicht so viele Tricks auf Lager haben. Dies ist allerdings nicht schlimm, sondern sogar ganz gut, da es den Spieler vorerst nicht überfordert. Im Anfangsareal werdet ihr mit der Steuerung vertraut gemacht, indem ihr auf dem Weg Federn sammelt. Diese Federn, die das Äquivalent zu den Noten aus den Banjo-Spielen sind, müsst ihr für die Verkäuferschlange Trowzer sammeln. Trowzer hat eine sehr wichtige Funktion im Spiel, denn er bringt euch nach und nach neue Fähigkeiten und Tricks bei. In der Oberwelt gibt es diese zwar kostenlos, jedoch werdet ihr später in eine der fünf unterschiedlichen Welten, Großwälzer genannt, einsteigen. In jedem Großwälzer werdet ihr Trowzer ebenfalls finden, der aber die Fähigkeiten nur für gesammelte Federn verkauft. Ihr lernt später Fähigkeiten wie die Reptilrolle, den Sonarschuss oder den Kumpelkracher kennen. Insgesamt kommen so mehr als 10 neue Fähigkeiten hinzu, die durch eine Tastenkombination ausgelöst werden können. Es macht wirklich Spaß diese Fähigkeiten kontinuierlich freizuschalten und auszuprobieren. So ist man motiviert diese Federn zu sammeln, denn durch die neuen Fähigkeiten erreicht man neue Gebiete. Auch die Steuerung ist wirklich sehr intuitiv und alleine durch den Doppelsprung, der als Sprungkorrektur dient, ist es möglich, sehr präzise Sprünge zu vollführen.

Abwechslungsreiches Welten- und Missionsdesign
Die fünf Großwälzer sind in der Oberwelt stationiert, nämlich in den Hivory Towers, die den Unternehmensstandort des Bösewichts Capital B darstellen. In den Hivory Towers ist es gar nicht mal so übersichtlich. Doch seit April hatte Playtonic Games dort Hinweisschilder eingebaut, die euch auf den Eingang zu den verschiedenen Großwälzern hinweisen. Diese sind wirklich sehr hilfreich und notwendig, denn ohne diese Schilder hatte man sich schnell verlaufen. Der Eingang zu einem Großwälzer erfolgt über das jeweilige große Buch, welche in der Oberwelt verstreut sind. Um neue Großwälzer freizuschalten, müsst ihr diese nicht nur finden, sondern auch eine bestimmte Anzahl an Pagies besitzen. Pagies sind goldene Buchseiten und der wichtigste einsammelbare Gegenstand des Spiels und sind vergleichbar mit den Puzzleteilen aus den Banjo-Spielen. Diese sind teilweise leicht und teilweise wirklich sehr schwer zu finden. Oft ist es nötig, Herausforderungen zu bestehen oder Aufträge für Charaktere in den Spielwelten zu erfüllen. Die Herausforderungen, die man in den Welten erledigen soll, wiederholen sich zwar manchmal in anderen Welten, sind aber meistens abwechslungsreich. Es macht definitiv Spaß die unterschiedlichen Missionen und Herausforderungen zu erledigen und diese sind nur selten frustrierend zugleich.

Diese Welt geht nicht in die Breite, aber dafür umso mehr in die Höhe.

Eine interessante Neuerung im Spiel ist die Erweiterung einer Großwälzerwelt. So könnt ihr euch sobald ihr eine Gewisse Anzahl an Pagies gesammelt habt dafür entscheiden, ob ihr entweder in die nächste Welt zieht oder die bestehende Welt erweitert. So werden neue Pfade geöffnet, neue Gebiete aufgebaut und die Welt wird nochmal doppelt so groß. Dies ist wirklich eine gute Neuerung, denn vor der Weltenerweiterung kann man sich schon einmal in der kleineren Welt zurechtfinden, bevor die Welt nochmal wesentlich vergrößert wird. Die Welten selber haben es wirklich in sich. Es gibt zwar kleinere übersichtliche Welten, die eher in die Höhe gehen, als in die Breite, jedoch gibt es auch teils verwirrende Welten, die eher wie ein Labyrinth wirken. Die Themen und die Kulissen der Welten sind sehr schön gestaltet, wir möchten aber nicht zu sehr ins Detail gehen, damit ihr auch selber die Großwälzerwelten erkunden könnt. Oft sind in den Welten auch Gegner verteilt, welche aber meistens einfach umlaufen werden können und manchmal einfach nur unnötig platziert sind. Abgesehen davon ist das Gegnerdesign im Spiel wirklich sehr eintönig. Die Anzahl der Gegnerarten können schon an einer Hand abgezählt werden, ziemlich schwach für einen 3D-Plattformer. Solltet ihr es wirklich eilig haben, so braucht ihr zum Durchspielen etwa 12-15 Stunden, wenn nicht auch 20 Stunden. Seid ihr eher auf 100 % hinaus, dann seid ihr gut und gerne 20-25 Stunden am Spiel dran. Ein Umfang, der für diese Art des Spiels und diesen Preis absolut gerechtfertigt ist.

Yooka-Laylee ist mit einer ordentlichen Prise Humor entwickelt worden. Nahezu in jedem Dialog des Spiels ist irgendein Witz oder irgendeine Anspielung wiederzufinden. Meiner Meinung nach ist zwar etwas zu viel Humor verbaut worden, doch gefällt es mir sehr, die Dialoge mit den unterschiedlichsten Charakteren zu lesen. Ergänzend dazu ist das Charakterdesign gut gelungen. Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Charakteren, so gibt es sowohl sprechende Objekte, als auch sprechende Tiere. Nur sind die Charaktere leider statische Objekte und stehen immer nur an einer Stelle herum und bewegen sich in keinem Fall. Auch merkwürdig ist die Tatsache, dass sich die Münder der Charaktere nicht bewegen während sie sprechen. Dies macht das Ganze meiner Meinung nach sehr künstlich.

So viel zum Sammeln
Im Verlauf der unterschiedlichen Welten gilt es verschiedene Objekte zu sammeln. So sind in jeder Welt neben 25 Pagies und insgesamt 200 Federn auch fünf Geister zu finden. Diese sind mal mehr, mal weniger gut versteckt und der Spieler erhält nach dem fünften Geist einen Pagie. Abgesehen davon gibt es noch pro Großwälzerwelt einen Schmetterling, welcher einen Herzcontainer darstellt und außerdem gibt es ein Energieleistenupgrade. Die Energieleiste wird für viele der erlernten Fähigkeiten verbraucht und so ist es ganz gut, dass man die Energieleiste mit der Zeit verbessern kann. Im Spiel verteilt und nach dem Besiegen von Gegnern findet man oft Schmetterlinge. Diese haben zweierlei Funktion, denn wenn ihr diese berührt lädt sich die Energieleiste auf, solltet ihr die Schmetterlinge mit der Zunge aufnehmen, laden sich eure Leben auf.

Dank der Hinweisschilder, ist es nicht mehr so einfach, sich in der Oberwelt zu verlaufen.

Innerhalb von jeder Welt befindet sich ein Boss. Es ist wirklich gut, dass sich die Bosse nicht am Ende jeder Welt befinden, denn diese kommen meistens sehr überraschend. So ist man meist nicht darauf vorbereitet, bevor die Einblendung kommt, dass gerade ein Bosskampf beginnt. Auf der anderen Seite sind die Bosskämpfe nicht wirklich gut gelungen. Das Kampfschema der Bossgegner fühlt sich nicht wirklich frisch an und diese sind entweder viel zu einfach oder auch viel zu schwer und reißen einen nicht wirklich vom Hocker. Sollte der Bossgegner viel zu schwer sein, dann fängt es auch schnell an, sehr frustrierend zu werden. Zumindest bin ich persönlich von den Bosskämpfen sehr enttäuscht. Bosskämpfe sind damals ein Ziel bei der Kickstarter-Kampagne gewesen. So wurden „einzigartige und epische Bosskämpfe“ versprochen, doch ist davon im Spiel wenig zu spüren. Wünschenswert wären wenigstens unterschiedliche Phasen im Bosskampf, die sich nicht nur vom Kampfschema, sondern auch vom Bossdesign unterscheiden. Wären Überraschungen eingebaut worden, so wären die Bosskämpfe wesentlich einprägsamer geworden. Doch zumindest sind die coolen Soundtracks während der Kämpfe ein schwacher Trost.

Das Spiel hat aber noch einige Schwachstellen, die ebenfalls die Kickstarter-Ziele betreffen. In jeder Großwälzerwelt findet ihr den Polygon-Dinosaurier Rextro. Rextro ist wirklich mein Highlight des Spiels, zwar alles andere als aus der spielerischen Sicht, sondern wegen der einzigartigen Dialoge mit Yooka und Laylee. Rextro ist in einer Art Zeitblase hängen geblieben und für ihn sind Floppy-Disks, Disketten und Pixelspiele der Alltag. So machen sich Yooka und Laylee oft über Rextro und damit über die frühere Vergangenheit der Videospiele lustig. Rextro betreibt in jeder Welt Spielautomaten, die Arcade-Spiele abspielen können. Um diese Spiele freizuschalten ist eine Spielmünze erforderlich, die zu den Sammelgegenständen in der Welt gehört. Die Arcade-Spiele können entweder in der Oberwelt im Arcade-Raum gespielt werden oder auch über einen Zugriff im Hauptmenü. Durch das Hauptmenü kann man diese Spiele mit bis zu 4 Spielern spielen, aber da diese Arcade-Spiele eher unterer Durchschnitt und damit eher langweilig sind, lohnt es sich weniger, seine Freunde einzuladen. Oftmals ist außerdem die Steuerung nicht intuitiv, sodass der Spielspaß auch dadurch verdorben wird. Diese Minispiele waren ebenfalls ein Ziel der Kickstarter-Kampagne und wurden leider auch miserabel umgesetzt.

Hilfe, Yooka und Laylee sind eine Pflanze geworden!

Innerhalb der Welt findet ihr außerdem das Tintenfischmädchen Dr. Puzz, welches euch in ein Objekt verwandeln kann, sofern ihr das Sammelitem Mollekühl gefunden habt. Dr. Puzz ist in jeder Welt anzutreffen und mit jeder Verwandlung erwarten euch einige Pagies. Auch wenn sich die Verwandlungen teilweise schwer steuern, sind diese eine interessante Ergänzung zum Spiel. Nicht nur das war ein Ziel der Kickstarter-Kampagne, sondern auch ein Koop-Modus, in welchem der zweite Spieler einen Cursor steuern kann. Dieser kann eigentlich nur nahe gelegene Items anziehen. Die weitere Funktion ist nicht erkennbar und auch das Spiel geht nicht darauf ein. Rechnet einfach nicht damit, dass es einen Koop-Modus gibt. Diese Funktion ist eher für eure dreijährige Nichte gedacht, die zufällig Tasten auf dem Controller drückt und dabei denkt, dass sie gerade ein Videospiel spielt. Auf eurem Weg durch die Welt lernt ihr außerdem die Lore Kartos kennen. Spieler, denen die Donkey Kong-Country-Reihe bekannt ist, werden sich sicherlich an die Lorenfahrten erinnern. Diese gibt es auch hier, denn auch die Lorenfahrten waren ein Ziel der Kickstarter-Kampagne. Doch anders als in den Donkey Kong Country Returns-Spielen, sind die Lorenfahrten wirklich schwer zu bestehen. Dies liegt jedoch größtenteils an der schwammigen Steuerung und der unübersichtlich Kameraführung. Aber auch generell hat das Spiel Probleme mit der Kamera. Diese kann zwar durch eine bestimmte Einstellung frei rotiert werden, aber der Perspektivenabstand zu Yooka und Laylee ist immer gleich. Dies macht einige enge Passagen sehr schwer kontrollierbar.

Der Soundtrack und die deutsche Übersetzung sind rundum gelungen
Doch genug gemeckert, denn das Spiel hat auch einige besonders positive Facetten wie beispielsweise den Soundtrack. Dieser ist wirklich herausragend und nimmt sehr gut den Charme des Spiels auf. Doch ist dies kein Wunder, denn Soundtrackpioniere wie Grant Kirkhope (Banjo-Kazooie, Banjo-Tooie, Donkey Kong 64), David Wise (Donkey Kong Country-Serie) und Steve Burke (Starfox Adventures) sind mit dabei und wurden sogar teilweise von einem Orchester unterstützt. Jeder von ihnen gibt dem Soundtrack eine eigene Note und dies harmoniert wunderbar mit dem Spiel. Sicherlich gibt es auch Lieder, die mir nicht so gefallen haben, wie beispielsweise der Soundtrack aus der ersten Welt, doch die guten Lieder überwiegen hier eindeutig. Was ebenso grandios ist, ist die deutsche Übersetzung. Selten sieht man, dass so viele Witze und Wortspiele nach einer deutschen Übersetzung übrig geblieben sind. Es wurden bestehende Witze größtenteils übernommen und sogar eigene mit der deutschen Sprache eingefügt, großartig!

Ein Screenshot aus der Handheld-Version zeigt die wesentlich schwächeren Texturen und die geringe Kantenglättung in der Nintendo Switch-Version. Im Handheld-Modus ist alles etwas schlechter, als im TV-Modus.

Ein großes Problem des Spiels ist einfach die Tatsache, dass es zu stark an die Banjo-Spiele angelehnt ist. Es fehlen hier leider neue Ideen, denn die Entwickler haben nicht einmal das Niveau der Banjo-Spiele gehalten. Vom Spielprinzip ist wirklich viel kopiert worden, doch die Spiele sind schon älter und man hätte es wenigstens moderner und innovativer gestalten können. Ich traue Playtonic Games zu, neue Ideen entwickeln zu können und wünsche mir für den nächsten Titel viele neue Ideen, denn im Team sitzen wirklich intelligente Köpfe, die mit Yooka-Laylee nicht ihr volles Potential entfaltet haben.

Die Nintendo Switch-Version des Spiels läuft kontinuierlich mit 30 Bildern pro Sekunde in 900p im TV-Modus und 600p im Handheld-Modus. Die Texturen sehen verglichen mit der PC-Version recht unscharf aus und auch die Kantenglättung ist stellenweise wenig bis gar nicht vorhanden. Doch schon nach einer kurzen Einspielzeit gewöhnt man sich an diese Schwächen und bemerkt sie kaum. Selbst im Handheld-Modus spielt sich das Spiel ganz gut, denn schwache Texturen stören kaum den Spielfluss. Das Spiel läuft wirklich flüssig und es kommt nur sehr selten zu Rucklern. Diese waren aber auch auf anderen Konsolen vorhanden und sind eher der Unity-Engine geschuldet. Die anderen Konsolenversionen laufen übrigens auch mit 30 Bildern pro Sekunde, nur der PC schafft mehr. Bei diesem Genre sind aber 30 Bilder pro Sekunde völlig in Ordnung, jedoch hätten die Ladezeiten ruhig etwas kürzer sein können. Insgesamt ist die Portierung ganz gut gelungen und wenn ihr euch zwischen den unterschiedlichen Versionen entscheiden müsst, so könnt ihr ohne Bedenken zur Nintendo Switch-Version greifen.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Yooka-Laylee

Meinung von Ilja Rodstein
Yooka-Laylee macht wirklich großen Spaß, ja wirklich, es konnte mich viele Stunden lang unterhalten. Seien es die bunten Welten, die lustigen Dialoge oder der grandiose Soundtrack. Die Entwickler hatten ein Ziel und zwar ein Spiel zu entwickeln, welches ein spiritueller Banjo-Nachfolger sein soll. Doch das Niveau konnten die Entwickler leider nicht halten, denn es ist stellenweise schwächer, als die Banjo-Spiele. Das Spielprinzip ist mittlerweile etwas eingerostet und so fehlte mir leider die Innovation in dem Spiel. Einige neue Ideen waren schlecht umgesetzt und damit auch eine Art Spaßbremse. Fans von 3D-Plattformern kann ich trotzdem empfehlen in Yooka-Laylee hineinzuschnuppern, denn es ist trotz der Schwächen immer noch ein ziemlich gutes Spiel.
Mein persönliches Highlight: Rextros Dialoge mit Yooka und Laylee sind einfach genial.
Meinung von Dennis Gröschke
Ich habe vor 2,5 Jahren das Spiel bei Kickstarter unterstützt und nun drei Tage vor Release meinen Code erhalten. Ursprünglich hatte ich mir das Spiel für die Wii U gewünscht, da das Spiele-Lineup dort vor über 2 Jahren doch recht übersichtlich war und ein 3D-Platformer sich dort gut gemacht hätte. Nun erscheint das Spiel für die Nintendo Switch und kann sich dort nicht so prominent platzieren, wie es auf der Wii U der Fall gewesen wäre. Dazu ist Yooka-Laylee einfach zu sehr in den 90er Jahren verhaftet (und ja, das war es auch was ich damals noch geil fand) und muss nun gegen ein Super Mario Odyssey konkurrieren, auch wenn der Vergleich unfair ist. So bleibt Yooka-Laylee immer noch ein gutes Spiel, ist aber weit davon entfernt ein Meisterwerk zu sein, dazu ist mir die Kamera zu wacklig, die Steuerung zu schwammig und die Welten sind (bisher) zu generisch. Ich lasse mich gerne noch vom Spiel überraschen, hier und da glänzen Details in den Animationen und Umgebungen, die mich schmunzeln lassen und die musikalische Untermalung gefällt mir bisher auch ganz gut. Insgesamt hätte ich mir mehr Mut zur Veränderung gewünscht, hatte aber bisher auch meinen Spaß und darauf kommt es an.
Mein persönliches Highlight: Die Animationen von Yooka und Laylee begeistern mich bisher schon, ich bin gespannt was mich noch erwartet.

Kommentare 42

  • Arraklon F-Zero-Junkie - 14.12.2017 - 10:11

    Prinzipiell schöner Test, ich finde es nur immer etwas "deplatziert", ständig auf die fehlende Innovation hinzuweisen. Das Spiel fährt ganz bewusst die "Old School"- Schiene und das ist auch, was die Fans wollten. Das nun den Entwicklern vorzuwerfen, ist unfair.

    Zum Spiel: Es macht sehr viel Spaß und erinnert mich an die guten, alten N64-Tage... und genau das wollte das Spiel auch!
  • Buee Turmritter - 14.12.2017 - 10:14

    @Arraklon

    Danke, du hast es erfasst und bringst es auf den Punkt.
  • Marvomat Turmbaron - 14.12.2017 - 10:26

    Da hat der Test wohl den Sinn von Yooka-Laylee nicht verstanden.
  • Gast - 14.12.2017 - 10:36

    @Arraklon @Marvomat
    Wo steht denn das? Das wurde von der Fachpresse so betitelt. Aber wieso darf man das Spiel nicht mit zeitgemäßen Spielen vergleichen oder eben darauf hinweisen, dass es da keine eigenen Idee gibt, die es nicht anders schon gab? Selbst wenn man offiziell die Ideen-Armut als Absicht hinstellt, warum darf man das dann nicht negativ sehen? Die Absicht eines Entwicklers (so sie überhaupt von diesem so geäußert wurde) muss nicht automatisch etwas Gutes sein. Es ist ja auch keine große Kunst etwas nachzubauen, was es so schonmal gegeben hat und man nur Figuren und Schauplatz austauscht. So bekommt das Spiel eben keine eigene Seele und ist eben im Ganzen dann eben auch austauschbar und nichts besonderes.
  • Ninwed Turmfürst - 14.12.2017 - 10:39

    @Marvomat Na ja, trotzdem kann man es ja kritisieren. Nostalgie ist zwar schön, aber nicht automatisch gut. Es sind halt einfach Sachen die vielleicht vor 20 Jahren modern waren, es aber heute nicht mehr sind. Es spricht ja nichts dagegen das alte Spielprinzip mit neuen Ideen zu mischen und der Schritt fehlt Yooka Laylee leider, denn dann wären sowohl die alten Fans sowie Neueinsteiger glücklich. Eine 7 ist ja jetzt auch nichts schlechtes, nur fehlt halt der letzte Schritt zu einem sehr guten Spiel
  • Splatterwolf Troll seit 1889 - 14.12.2017 - 10:51

    Also ich finde schon, dass man die Leute darauf hinweisen sollte. Der Test ist ja nicht für die gemacht, die das Spiel haben wollen und wissen, worauf sie sich einlassen, sondern für Unentschlossene, die vielleicht nichts vom Spiel wissen oder bisher nur wenig dazu gesehen haben.

    Wenn man diese Kritik weglässt, könnte der Eindruck aufkommen, dass Spiel könne sich mit heutigen Genre-Größen messen, was nicht der Fall ist, weil es absichtlich eine angemessene Optik mit Gameplay aus den 90ern mischt.

    Sehr guter Test.
    #iljaloben
  • lumpi3 Meister des Turms - 14.12.2017 - 11:01

    Nicht ein mal das Niveau von Banjo Kazooie gehalten !?! Was ist den das für ein Satz ? 95% aller Hüpfspiele egal auf welcher Platform schafft es nicht diese Qualität zu erreichen........

    Top Spiel mit einer 7 auch ordentlich bewertet .

    Finde es aber auch so das man es differenzierter machen muss im Test und zwar mit eben dem Hinweis das das Spiel extra 90er like sein will.

    Wenn Iwan mal der 90th Arcarde Racer erscheinen sollte, bin ich mal auf den Test gespannt, den schließlich impliziert der Name schon das Programm.
  • Raveth Turmbaron - 14.12.2017 - 11:05

    Dann müsste man Spiele wie Shoval Knight die selbe Kritik vor die Füße werfen. Oder nicht? Wurde das gemacht?

    Und das die Nostalgie an allen Ecken gewollt ist, war doch schon fast von Anfang an klar.

    Man kann Kritik auf unterschiedliche Arten schreiben. Man kann etwas negativ behalten oder positiv. Kommt immer auf die Erwartungshaltung an.
  • billy_blob aka DelPadio - 14.12.2017 - 11:17

    Und da ist es wieder, das typisch deutsche Phänomen, deine Meinung kann und will ich so nicht akzeptieren.

    Leute habt ihr nichts besseres zu tun als euch über alles und jeden aufzuregen? Es gibt bei der "eigenen" Meinung kein richtig und kein falsch nur das subjektive empfinden. :rolleyes:

    So und nun warte ich Mal darauf, wie sich gefühlt 60% über meinen Beitrag aufregen und mir haargenau erklären wollen warum ich mit meinem Beitrag falsch liege. Feuer frei, ich liebe das internet. :ugly:

    Zum Spiel:
    Ich fand es schon in den ersten Veröffentlichungsvideos total öde. Von daher bleibt ein Kauf bei mir aus.
  • lumpi3 Meister des Turms - 14.12.2017 - 11:21

    @billy_blob

    Man kann keinem b Movie vorwerfen das er ein b Movie ist wenn er nur das sein will.
    Egal ob es Blockbuster gibt die das selbe Genre abdecken.

    Man kann darauf hinweisen. Das das so ist aber Kritik daran zu üben das ein Spiel nicht moderner in seiner Art ist geht einfach nicht wenn es nicht moderner sein will und dazu steht.

    Das ist dann eher überzogene oder falsche Erwartungshaltung des Testers / Users als ein Fehler des Herstellers.
  • JimmyKnopf Turmritter - 14.12.2017 - 11:24

    Gutes Review! Eine 7 ist auch eine ordentliche Wertung. Ein Banjo Kazooie würde heutzutage auch nicht mehr die 90% erreichen , dass haben die Remaster (2008/2009) auf der Xbox 360 gezeigt. Banjo Kazooie hatte hier eine 77 auf MC bekommen, Banjo Tooie eine 73.

    Zu der Sache, dass man die "Old School " Schiene den Entwicklern nicht vorwerfen dürfte: Bei der ersten Präsentation von Project Ukulele meinte Playtonic, dass sie eben nicht nur das alte Spielsystem kopieren wollen, sondern sie wollten ein zeitgemäßes Spiel entwickeln ( das Genre up to Date bringen ) und von daher ist die Kritik im Review völlig legitim meiner Meinung nach.
  • Raveth Turmbaron - 14.12.2017 - 11:30

    @billy_blob

    Typisch deutsches Phänomen? Was ist den daran so schlimm seine Meinung zu einer anderen Meinung zu geben? Was ist an der ersten Kritik okay und an der zweiten dann nicht?

    Und nein auch eine Meinung kann falsch oder richtig sein.
    Gerade weil Meinungen nie Objektiv sind oder auf falschen Tatsachen beruhen können.

    Zum dritten Absatz Gerngeschehen XD
  • Amber - 14.12.2017 - 11:32

    Ich kann schon verstehen, wenn man sagt, dass Y-L nicht ansatzweise an B-K ankommt. Es hinkt in allem hinterher, was Banjo damals so grossartig gemacht hat. Die Charaktere sind bei weitem nicht so charmant und einprägsam wie die aus B-K, nicht einmal die zwei Hauptfiguren, die Welten sind viel zu gross und zu leer, die ganze Sammelobjekte einzusammeln macht bei weitem nicht so viel Spass und ist bei weitem nicht so motivierend wie in B-K und B-T, die Bosse sind viel zu gimmickhaft, langweilig, wiederholend und einige haben sogar schlimme Bugs in sich drin, die Musik ist, obwohl sie eigentlich typisch Grant Kirkhope ist, in keiner weise so einprägsam wie die aus B-K, B-T, Grabbed by the Ghoulies oder DK64, die Minispiele sind nervig, haben sehr schlechte Controls und dauern einfach viel zu lange, das Spiel erklärt einem nicht wirklich gut, wie man man manche Moves richtig einsetzten kann, das Problem kann aber auch nur an der PS4 liegen und evtl. sind die Controls auf anderen Plattformen besser erklärt usw.

    Also, mir hat Y-L überhaupt keinen Spass gemacht. Playtonic muss da schon einen grossen Schritt nach vorne machen, damit Y-K wirklich ein würdiger B-K-Nachfolger wird.

    Zugegeben es ist zwar kein Sonic oder Bubsy, aber Y-L ist leider auch kein Mario, Yoshi, Kirby, DKC, Wario Land, Banjo-Kazooie, Conker, Ratchet & Clank, Rayman, Sly, Crash Bandicoot, Spyro, Jak & Daxter, Shantae oder Shovel-Knight.
  • Splatterwolf Troll seit 1889 - 14.12.2017 - 11:35

    Zitat von Raveth:

    Dann müsste man Spiele wie Shoval Knight die selbe Kritik vor die Füße werfen. Oder nicht?
    Das beziehst du aber ja auch nur auf die Optik, das muss aber kein Bewertungskriterium sein, wenn die Grafik stimmig ist. Vom Gameplay ist Shovel Knight einfach großartig gemacht. Zwar hat man Altes adaptiert, aber modernisiert und mit vielen neuen Ideen angereichert, trotzdem fühlt es sich so an, als würde ich eine NES-Perle spielen.

    Zitat von lumpi3:

    Man kann keinem b Movie vorwerfen das er ein b Movie ist wenn er nur das sein will.
    Ein B-Movie wird aber dann nicht besser bewertet und auch in einer Filmkritik würde man Optik, Handlung, Dialoge usw. kritisieren. Wieso sollte man da wohlwollender in seiner Kritik sein, nur weil der Film das machen wollte? Das könnte man vielleicht bei einem Indie-Film, der optisch nicht so viel hermacht, wo das Drehbuch aber vielleicht sehr gut ist oder eine schauspielerische Leistung heraussticht, aber selbst da werden Defizite auch genannt.
  • Emme Words of wisdom - 14.12.2017 - 11:39

    Zwei Sachen: zum einen wuesste ich gerne, wieso der Tester meint, dass die Ruckler an der Engine liegen.
    Zum zweiten , ich finde das Game sieht sehr generisch und stellenweise lieblos aus, und der Humor ist stellenweise aufgesetzt.Ich kann nix daran erkennen, was irgendwie auf die Genialität der Entwickler hinweist. Standard Indiekost.
  • Gast - 14.12.2017 - 11:40

    @Raveth @lumpi3
    Spiele werden getestet wie sie sind und müssen sich daher auch Vergleiche zu anderen Spielen gefallen lassen.
    Was der Hersteller sich dabei gedacht hat, spiel doch überhaupt keine Rolle! Woher soll ich das auch als Normal-Kunde denn her wissen? Nicht jeder ist 10 Stunden am Tag im Netz unterwegs und liest jeden Quatsch, der zu den Games so veröffentlicht wird.

    Dann sollen sie eben einen deutlichen Hinweis im eShop platzieren "Achtung: Dieses Spiel ist ein Plagiat ohne eigene Ideen und absichtlich so langweilig wie Spiele vor 30 Jahren."
  • NicellGamer Sternenkrieger - 14.12.2017 - 11:46

    Ich glaube ich hole mir die PC Version und schließe den Pro Controller an. Ist außerdem günstiger.
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 14.12.2017 - 11:58

    @Raveth

    Shovel Knight ist einfach ein sehr gutes Spiel, unabhängig vom Retro-Design. Das hätte auch mit moderner Grafik und Orchester-Soundtrack funktioniert, weil das Gameplay nicht altmodisch ist.
    Yooka-Laylee hat dagegen zwar grafisch einen neuen Anstrich erhalten, setzt aber spielerisch genau da an wo Banjoo Ende der 90er aufgehört hat. Das kann man natürlich finden wie man will, aber zeitgemäß ist dieser Sammel-Overkill sicherlich nicht mehr.
  • eatfrishkirby Fufufu - 14.12.2017 - 12:00

    Ich habe es schon selbst 2-3 Mal gespielt und muss sagen, dass der Test ziemich gut ist - man merkt, dass man sich mit dem Spiel auseinandergesetzt hat und nicht das Haar in der Suppe sucht. Den meisten Kritikpunkten kann ich genau zustimmen, vor allem bei den Bossen. Die sind wirklich extrem schlecht (den vierten und das Finale fand ich nur ganz gut). Die fehlende Innovation würde ich eher als inspirationslos bezeichnen. Die Welten sind einfach gestrickt und etwas generisch, es fehlt einfach an Würze und Mut. Dafür braucht es auch keine Innovation.

    Ansonsten ist die Musik top, der Humor klasse und die Charaktere eindeutig wie in Banjo. Solides Spiel, mehr will es auch wohl nicht sein.
  • Thal Turmknappe - 14.12.2017 - 12:06

    Eine Frage an Dennis Gröschke:

    Was meinst du mit "...die Welten sind (bisher) zu generisch. Ich lasse mich gerne noch vom Spiel überraschen"?
    Hattet ihr nur eine Beta oder nur x Levels zum testen?
  • Amber - 14.12.2017 - 12:11

    Zitat von Emme:

    Zum zweiten , ich finde das Game sieht sehr generisch und stellenweise lieblos aus, und der Humor ist stellenweise aufgesetzt.Ich kann nix daran erkennen, was irgendwie auf die Genialität der Entwickler hinweist. Standard Indiekost.
    Das ist auch ein Punkt, den ich vergessen habe zu erwähnen. Der Humor fühlte sich teilweise wirklich zu sehr erzwungen an. In den anderen Rare games wie Banjo, Conker oder Ghoulies kam dieser wesentlich natürlicher rüber. Ich glaube, das Hauptproblem bei dem Humor von Y-L liegt darin, dass Y-L einfach viel zu oft versucht hat witzig zu sein, zudem Punkt wo sie sich fast dazu selbst zwingen mussten.
    Andere Spiele wie Bubsy, Sonic Boom oder auch die späteren Crash Bandicoot-Titel haben auch alle viel zu stark versucht witzig zu sein.
  • sCryeR Turmbaron - 14.12.2017 - 12:31

    Also ich habe das Game nun auch schon 3 Tage und habe mich auch im Forum bereits dazu geäußert.

    Y&L will ein B&K sein, dies ist spielerisch auch gelungen. Es ist eben auch dort noch B&K wo zeitgemäßes eher angebracht gewesen wäre.

    Aber dieser Titel hatte ein klares Ziel, deshalb sind Beschwerden darüber eigentlich fehl am Platz.

    Für mich als J&R Fan seit dem NES war und bleibt die B&K Serie Unangefochten die Nummer 1.
    Auch wenn M64 und MO dessen in geringem Abstand folgt.

    Y&L ist ein gutes Game, welchem die Größe des Entwicklerteams aber anzumerken ist. Vor allem die Kamera hat bei mir nach längeren Partien sogar zu Motion Sickness geführt, bis ich dann zur manuellen Kamera umgestellt hatte.
    Das war sie beste Entscheidung und hat das Game für mich um einiges aufgewertet.
    Spielerisch dachte ich mir schon ab und an: Hier stand wohl mal eine Idee, jedoch viel diese wohl dem Zeitplan im weg"

    Generell ist das Game aber jedem J&R Spieler zu empfehlen, dass es an diesen Vorgänger nicht ran kommen könnte ist vielerlei Dingen zu verschulden, dennoch ist das Resultat ein gutes Game.
    Vor allem die Animationen lassen oftmals die Leidenschaft dahinter klar erkennen.

    Nen DLC soll es ja noch geben, danach einfach einen Nachfolger ohne Zeitdruck und einem etwas größeren Team, das Potenzial haben sie.
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 14.12.2017 - 12:44

    @sCryeR

    ...und dann auch bitte ein paar Innovationen wagen, denn die absolute Banjoo Fanboy & Girl-Vollbedienung haben ja jetzt schon! ;)
  • Booyaka Meister des Turms - 14.12.2017 - 13:00

    Der Titel wird irgendwann mal geholt wenn es grade nix anderes gibt nach Mario Odyssey kann ich mir erst mal kein anderes Game aus dem Genre geben das würde mich zu 1000% nur enttäuschen.
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 14.12.2017 - 13:35

    Ich freue mich auf das Spiel, da es von AAA 3D Jump and Runs seit Jahren viel zu wenige gibt. Ich erwarte kein Mario Odyssey, ich erwarte ein gutes 3D Jump and Run der Macher von DK 64 und Banjo-Kazooie.
  • Dennis Gröschke Anung un rama - 14.12.2017 - 13:52

    @Thal
    Aber gerne doch. Haupttester war ilja, der das Spiel durchgespielt hat. Ich hab das Spiel (so wie beschrieben) erst seit Montag und zur Hälfte durchgespielt, um zumindest einen ordentlichen Eindruck zu erhalten. Keine Beta, sondern den vollen Titel, aber keine Zeit bisher das komplette Spiel zu spielen. Ilja war so nett, mich ein zweites ergänzendes Fazit schreiben zu lassen.
  • Amber - 14.12.2017 - 14:21

    Zitat von megasega1:

    Ich freue mich auf das Spiel, da es von AAA 3D Jump and Runs seit Jahren viel zu wenige gibt. Ich erwarte kein Mario Odyssey, ich erwarte ein gutes 3D Jump and Run der Macher von DK 64 und Banjo-Kazooie.
    Dann ist Yooka-Laylee eher nichts für dich. A Hat in Time kommt näher an das was Y-L hätte sein sollen, als Y-L selbst.
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 14.12.2017 - 15:02

    @Amber A Hat in time sieht auch gut aus, allerdings wurde mir der Titel dadurch etwas "verdorben", da sbis 1 Tag vor Release dort noch Online-MP aufgeführt war, was ich sehr begrüßt hätte. Das wurde erst wenige Stunden vor Release geändert ohne vorherige Ankündigung. Auf Anfrage haben die Entwickler auch nicht geantwortet.

    Bin auf beide Titel sehr gespannt.
  • Moe Skywalker Nintendo Anhänger seit NES - 14.12.2017 - 15:39

    Mir macht Yooka-Laylee unheimlich viel Spaß. Als ich das Spiel gestern abend gestartet habe musste ich nur grinsen. Habe meiner Freundin ständig Dinge erklärt, die bei den Banjo-Spielen auch so waren. Hör mal die Titelmusik genauso wie damals, wie die Charaktere sprechen.. herrlich! Meine Freundin konnte die Dialoggespräche gar nicht ertragen. Für mich ist es pure Nostalgie und in Kindheitserinnerungen schwimmen. Das Spiel hat also gerade erst begonnen und es hat bereits einen Platz in meinem Herz. Playtonic hat geschafft was sie erreichen wollten. Ein Spiel für die Fans. Jetzt kommt das aber. Ich muss zugeben, den gleichen Zauber wie Banjo kann das Spiel nicht mehr entfachen. Es begeistert mich ohne Frage aber es kommt wirklich nicht an die alte Titel ran. Ich muss mich vielleicht auch erstmal an die neuen Gesichter gewöhnen. Sympatisch sind die Beiden ja schon. Es wäre zu göttlich gewesen, wenn man die Banjo-Lizensen noch hätte. Ich bin auf die DLC's und auf die weiteren Projekte von Playtonic sehr gespannt. Hatte gestern auch den Gedanken, dass Yooka-Laylee als Gastkämpfer beim nächsten Super Smash Bros. auftreten könnten. Ich weiß sehr unwahrscheinlich aber ich würde mich freuen.
  • Fabinho84 Turmheld - 14.12.2017 - 15:45

    Da ich Yooka für einen 10er als Retail für die Xbox One gekauft habe (gebraucht bei Kleinanzeigen)freue ich mich [email protected]'megasega1' A Hat in Time ist auf dem Pc bspw bei weitem der beste Plattformer und soll auch vieles besser machen als Yooka.Ich hab es selber zu 100 Prozent durchgedaddelt.Tolle Steuerung,abwechslungsreiche Welten und witzige Charaktere .Im Frühjahr kommt dann der Dlc mit 2 neuen Welten und Multiplayer.Das Spiel ist ein absoluter Pflichtkauf für 3d Plattformer Fans(Steambewertung 96 Prozent positiv bei 3000 Bewertungen)
  • roqpir Turmknappe - 14.12.2017 - 15:45

    Weiß jemand von euch, ob ein physikalischer Release denkbar ist?
  • Aya Turmfürstin - 14.12.2017 - 15:54

    Ich möchte das Spiel für meine Switch. :)
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 14.12.2017 - 18:12

    @roqpir Bisher nicht angedacht, bzw. wird vom Erfolg der eshop Variante abhängig gemacht.
  • MrWeasel Turmbaron - 14.12.2017 - 18:18

    @Lockenvogel
    "aber zeitgemäß ist dieser Sammel-Overkill sicherlich nicht mehr."

    Bei Mario Odyssey hat es doch auch mit den 999 Monden geklappt :mario:
  • Amber - 14.12.2017 - 18:46

    Ich denke, bei Mario hat es halbwegs funktioniert, weil es bloss 1 Item gewesen ist. Bei B.K auch, da waren es bloss 2 wirklich wichtig Items = Puzzleteile und Musiknoten aber DK64 war wirklich der Overkill. Y-L geht da auch noch, aber noch knapp.
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 14.12.2017 - 20:49

    @MrWeasel

    Von den 999 Monden sind aber drei Viertel rein optional, es hat einen Sinn sie zu suchen, der fliegenmde Hut braucht Treibstoff (ja ist doof, aber immerhin) und das Erkunden ist wirklich motivierend, weil die einzelnen Level von Mario Odyssey einfach super-abwechslungsreich inszeniert sind.

    Die Level einfach nach Altväter-Sitte mit Tonnen von sammelbaren Items vollzustopfen, so wie es das klassische RARE-Rezept verheißt und sammeln des Sammelns willen war auch schon 1997 beim Erscheinen von Banjoo & Kazooie eigentlich nicht mehr das Maß aller Dinge.

    Nicht falsch verstehen: ich mag Yookay & Kaylee und die N64 Spiele von RARE sowieso, nur waren sie schon damals noch lange nicht so ausgefeilt und zeitlos z.B. ein Super Mario World. Das ist aber gleichwohl ein Problem, was ziemlich viele 3D Games der Generation PS1, Saturn, 3DO und N64 betrifft.
  • DBGHSKuLL Turmknappe - 14.12.2017 - 22:17

    @'Fabinho84: Nicht dein Ernst Oder? Ich habe zum Vergleich Y-L noch nicht gespielt. Aber a hat in Time hat genau die selben Defizite. Die Kamera u Steuerung ist Murks. Und die Grafik hatte mich auch nicht entzückt, die scheint wenigstens bei Y-L besser zu sein. Bin mega enttäuscht von a hat in time. Ganz billiger Abklatsch
  • Fabinho84 Turmheld - 14.12.2017 - 22:51

    Die Steuerung ist murks?Ich hab selten ein Plattformer gesehen,wo man so präzise steuern konnte (erfordert natürlich Übung).Die Kritiken sind dahingehend auch absolut eindeutig.Das sehen 9 einhalb von 10 Leuten so:).Die Kamera ist nicht besser oder schlechter als bei anderen Spielen auch.Grafik ist nichts weltbewegendes aber passend.Die ist aber eh völlig nebensächlich.Hört sich für mich eher so an als ob du das Spiel nicht gespielt hast(oder bist du der unseriöse 4 Players Tester ?:)).Zumal das Weltendesign absolut top ist.Immer abwechslungsreiche Missionen,völlig unterschiedliche Gebiete und um alles einzusammeln braucht man dann auch locker über 20 Stunden.
  • kaputten10 Turmbaron - 16.12.2017 - 12:23

    Also mir gefallen die ersten paar Stunden schon besser als die ersten Stunden in Mario odyssey, da war ich ein bisschen ernüchtert :ugly: . Lag wahrscheinlich an den hohen Erwartungen.
    Mir gefällt aber auch der Fokus aufs Erkunden und die größeren Welten besser. Der Soundtrack ist auch bombe. An die Kamera muss man sich aber gewöhnen, hatte anfangs kurz mal das Gefühl von motion sickness.
  • Amber - 16.12.2017 - 13:41

    Entweder ist die Switch-Version wirklich wesentlich besser als die PS4-Version, oder ich bin einfach viel zu kritisch dem Spiel gegenüber. Was etwas komisch ist, de Rare-Spiele sind mir bis heute meine liebsten Spieltitel.
    Aber schön, dass euch das Spiel so gefällt. Ich hoffe dennoch, dass der nächste Teil etwas besser wird.
  • Captnkuesel Turmbaron - 16.12.2017 - 14:39

    Kamera auf manuell stellen, ich habe bisher absolut kein Problem und find es auch super. Kann das ganze geheule überhaupt nicht nachvollziehen, auf ps4 muss das Spiel ja der horror gewesen sein?
  • zocker-hias Turmbaron - 21.07.2018 - 03:59

    Also ich hab mir das Spiel jetzt erst gekauft und bin aktuell in Welt 4 also doch schon sehr weit und ich finde es echt spitzenmäßig.
    Es hat mich sehr positiv überrascht und fängt den alten Rare Charme dermassen perfekt ein das es mich auf eine kleine Zeitreise mitnimmt.
    Genau das hatte ich mir erhofft, nicht mehr und nicht weniger. ...es spielt sich wie ein lang vergessenens Spiel.

    Die Kritikpunkte kann ich nur bedingt nachvollziehen... das Spiel ist genau das was es sein soll. Die ganzen Zelda (1, 3) Klone da draussen die hochgelobt werden liefern sich nichts neues und erreichen dabei nie den charme der oroginale.

    Yooka laylee ist da sehr nah dran.