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Test zu OPUS: The Day we found Earth - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: OPUS: The Day we found Earth
  • USA USA: OPUS: The Day we found Earth
  • Japan Japan: OPUS: The Day we found Earth
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
30.11.2017
Vertrieb
Flyhigh Works
Entwickler
Sigono
Genre
Adventure
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Mit Emeth durch das Weltall

Von ComputerSaysNay ()
Es ist wieder die Jahreszeit, in der es besinnlich wird, kitschige Musik im Radio läuft und man am liebsten die Zeit eingekuschelt zu Hause verbringt. Da kann es vorkommen, dass man lieber Mal zu einem Titel greifen möchte, bei dem man keine Hektik und keinen Stress hat. Wer mehr Entspannung auf seiner Nintendo Switch erleben möchte, kann seit dem 30. November zum Download-Titel OPUS: The Day we found Earth greifen.

Hologramm-Lisa unterstützt Emeth tatkräftig bei seiner Mission.

Das Spiel dreht sich um den putzigen Roboter Emeth, der in der Zukunft an Bord eines Weltraumschiffs namens OPUS nach der Erde sucht. Mit ihm unterwegs sind seine Erschafferin Doctor Lisa und ihr Kollege Makoto. Anlass für die Suche nach der Erde ist eine starke genetische Veränderung des Menschen, die nur durch die Entdeckung der ursprünglichen Gene auf der längst vergessenen Erde rückgängig gemacht werden kann. Emeth, der sehr an Doctor Lisa hängt, verspricht ihr, dass er die Erde finden wird. Eines Tages wacht er in einem verlassenen OPUS auf. Durch den Verlust erschüttert versucht er nun zusammen mit einem Hologramm von Lisa sein Versprechen einzulösen und die Erde zu finden.

Im Spiel, das nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch, Japanisch, Koreanisch oder Chinesisch spielbar ist, steuert man als Emeth ein Teleskop des OPUS Raumschiffs. Durch das Teleskop kann man im Weltraum verschiedene Galaxien, Sterne, Planeten und Supernovae finden. Während die Entdeckung von Supernovae und Sternen nur der eigenen Freude dient, ist das Auffinden der Galaxien und Planeten notwendig für den Fortschritt des Spiels. Im Menü des Teleskops hat man deshalb die Wahl zwischen dem Modus "EarthLocator" und "Curiosity Locator". Sobald man ersteres im Menü, das zu Beginn nur eine Zone des Universums anzeigt, wählt und einen Planeten anklickt, kann man mit dem Teleskop das Universum durchstreifen auf der Suche nach diesem Planeten. Hat man ihn gefunden, wird einem die Ähnlichkeit des Planeten mit der Erde in Prozent angegeben sowie Gründe, weshalb er für den Menschen nicht bewohnbar ist. Die Grafik des Spiels ist weder besonders ansprechend noch schlecht. Lediglich die Cut-Scenes, von denen es einige wenige im Spiel gibt, sind grafisch schön. Was das Spiel jedoch besonders macht, ist der Soundtrack. Durch die ruhigen, verträumten Melodien erhält das Spiel seine besondere Atmosphäre.

So sieht es aus, wenn ihr mit Emeth durch das Teleskop schaut.

Die meiste Zeit verbringt man hinter dem Teleskop. Je mehr man mit Emeth das Universum durchkämmt – wobei man ihn selbst nicht steuert, sondern selbst nur klickt – desto mehr Funktionen des Teleskops und Bereiche des Raumschiffs OPUS schaltet man frei. Zusätzlich gibt es zwischendurch immer mal wieder unterhaltsame Gespräche zwischen dem Roboter und dem Hologramm. Der Wechsel zwischen der Durchsuchung des Universums und den Dialogen bietet eine gute Abwechslung und verleiht dem Spiel seinen Reiz. Ich habe mich selbst recht schnell dabei ertappt, dass ich mich bei der Suche mancher Planeten besonders beeilt habe, um neue Informationen über das Verschwinden von Doctor Lisa zu erfahren oder um einen bisher unerreichbaren Teil des Raumschiffs freizuschalten. Doch muss erwähnt werden, dass die Story sich auf kurze Dialoge, wenige Cut-Scenes und das Erkunden von kleinen Bereichen der OPUS beschränkt. Man sollte demnach nicht zu viel Story erwarten. Das Entdecken der Planeten, die auf der Liste "Earth Locator" angezeigt werden, wird einem sehr leicht gemacht. Noch leichter wird es durch die zusätzlichen Funktionen, die man freischalten kann. Also darf man auch keine hohe Herausforderung bei dem Spiel erwarten, was ich persönlich sehr schade finde. Neben dem Entdecken von Planeten und anderen Himmelskörpern und der Story rundum Emeth liefert das Spiel keine weiteren Optionen. Entweder man durchsucht das Universum mit dem Teleskop, man klickt sich durch das Raumschiff oder es laufen Dialoge.

Wenn man OPUS: The Day we found Earth durchgespielt hat, wird einem angezeigt, zu wie viel Prozent man alles, was es zu entdecken gibt, gefunden hat. Spieler, die es sich als Ziel setzen, jedes Spiel zu 100 Prozent zu komplettieren, könnten hierin einen Anlass sehen, das Spiel erneut zu starten. Doch mich persönlich hat es nicht gereizt, nach der letzten Filmszene weiter nach Himmelskörpern zu suchen. Wer sich nach dem Abschluss der Story nochmal mit Emeth auf die Suche begeben möchte, sollte zudem den „Free-Roaming“-Modus einstellen, der es einem erlaubt, ohne Rücksicht auf die Geschehnisse der Hauptquest das Spiel zu komplettieren.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu OPUS: The Day we found Earth

Meinung von Lisa Zander
Abschließend kann man sagen, dass OPUS: The Day we found Earth ein sehr ruhiges Spiel mit einigen emotionalen Momenten ist. Besonders akustisch – zu Beginn des Spiels wird empfohlen, Kopfhörer zu benutzen, was sich wirklich lohnt – überzeugt das Erkundungsspiel durch einen verträumten Soundtrack. Optisch ist es auch recht ansprechend, wobei vor allem die Filmszenen grafisch schön sind. Vom Umfang der Story her könnte das Spiel etwas größer sein, wobei 100-Prozent-Komplettierer wahrscheinlich längere Zeit Spaß daran hätten. Das Adventure-Spiel mit Emeth kann vor allem denen empfohlen werden, die nach einem entspannten Gelegenheitsspiel suchen, bei dem sie nach Herzenslust das Universum erkunden können. Für längeres Spielen und für Action-Liebhaber ist das Spiel hingegen nicht zu empfehlen.
Mein persönliches Highlight: Der ruhige Soundtrack, der sehr gut zur Atmosphäre des Spiels passt

Kommentare 2

  • wonderboy Turmbaron - 14.12.2017 - 23:04

    nicht auf deutsch - nicht interessant für mich..
  • Andianer Turmknappe - 15.12.2017 - 10:31

    Schade, dass es nicht möglich war, die Switch Version mit der für Smartphones/Tablets zu vergleichen. Wenn man bedenkt, dass dort eine Unterstützung der deutschen Sprache vorliegt und diverse DLCs zum Kauf angeboten werden.

    Ich habe das Spiel am Tablet sehr genossen. Die Kopfhörer aufgesetzt und eine kleine Runde nach Feierabend gespielt hat einen sehr gut entspannt. Für längere Sessions war es aufgrund der sehr schnell wiederholenden Spielmechanik nicht geeignet.