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Test zu Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive
  • USA USA: Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive
  • Japan Japan: Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
07.12.2017
Vertrieb
Mages.
Entwickler
5pb.
Genre
Kampf, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Das Beat 'em Up zu Steins;Gate oder doch mehr?

Von Niels Uphaus ()
Ich gebe zu: Klassische Beat ‘em Ups, beziehungsweise Hack & Slay-Spiele sind eigentlich nicht mein Fall. Das Gameplay ist mir zu chaotisch und zu stupide. Da konnten auch die Anime-Mädels aus Senran Kagura kaum etwas ändern. Durch Umwege ist nun aber Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive vom Entwicklerstudio MAGES. in meine Hände gefallen. Nutze ich nun also die Chance und gebe dem Genre eine weitere Chance.

Am Anfang des Spiels ist euer Level noch "Unendlich" hoch.

Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive versetzt euch in die Rolle von verschiedenen Frauen, die am Anfang des Spiels ihre magischen Kräfte verlieren. Um sie zurückzuholen prügeln sie sich durch verschiedene 2D-Level von links nach rechts (oder rechts nach links) durch Horden von Gegnern. Wie bei Spielen dieser Art üblich habt ihr verschiedene Moves, die von Charakter zu Charakter unterschiedlich sind. Springen und ducken gehört genauso dazu wie die drei verschiedenen normalen Angriffe, die unterschiedlich stark sind, aber auch unterschiedlich lange bis zu ihrer Ausführung dauern. Habt ihr die Steuerung erstmal drauf, könnt ihr auch erweiterte Techniken wie das Werfen von Gegnern oder Rückwärtsangriffe ausführen. Daneben gibt es auch besondere Techniken wie den Notfall-Modus, bei dem etwas von eurer Lebensanzeige angezogen wird, ihr dafür aber für einen begrenzten Zeitraum allen Angriffen ausweicht. Wollt ihr richtig Schaden austeilen, solltet ihr eure Burstleiste auffüllen, um EX-Angriffe oder den Phantom Break einzusetzen. Ihr merkt: Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive ist deutlich anspruchsvoller als man es von anderen Ablegern des Genres gewohnt ist.

Doch gegen wen kämpft ihr eigentlich? Das ist eine ziemlich gute Frage. Euch erwarten verschiedenste Gegner. Neben normalen Schlägertypen gibt es brutale Golfschläger, Autos, Drohnen und mehr. Diese greifen euch in diversen Panoramen innerhalb Japans an. Wer jedoch Blut und andere abstoßende Dinge erwartet, wird enttäuscht. Stattdessen lassen die Gegner Geld und Edelsteine fallen. Wozu diese nützlich sind? Dazu komme ich später noch. Wie bei Spielen dieser Art üblich gilt es natürlich auch hier, möglichst lange Angriffsketten zu landen, um hohen Schaden auszuteilen. Das Spiel selbst hat vier Schwierigkeitsgrade, trotzdem werdet ihr nur in den ersten Leveln mit simplen Drücken des gleichen Buttons Stages schaffen. Im späteren Verlauf verlangt der Nintendo Switch-Titel einiges an Taktik und Können.

Da bekommt der Begriff "Golfschläger" eine ganz neue Bedeutung.

Ein besonders interessantes Element von Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive ist die Möglichkeit, zwischen Vor- und Hintergrund zu wechseln. Das ist jedoch nicht nur ein Talent, das ihr beherrscht, sondern auch eure Gegner. Dennoch kann es durchaus hilfreich sein, auf eine andere Ebene zu gehen, wenn euch zu viele Gegner gleichzeitig bedrängen. Solltet ihr alle Gegner und den Boss besiegt haben, kommen unter anderem die Edelsteine ins Spiel. Eure Charaktere können nämlich im Level aufsteigen und Attribute wie Angriff und Verteidigung steigern. Auch neue Fähigkeiten können erworben werden. Ich persönlich bin ein Fan davon, während des Rennens Gegner zu verletzen. Das gibt dem Gameplay eine ganz neue Dynamik. Solltet ihr innerhalb eines Levels draufgehen, könnt ihr die bereits gesammelten Münzen und Edelsteine nutzen, um euren Charakter zu stärken und den betreffenden Bereich erneut anzugehen. So könnt ihr nach und nach selbst die schwierigsten Passagen meisten.

Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive hat einen durchaus ansprechenden Mehrspielermodus, der jedoch leider nur lokal funktioniert. So könnt ihr einerseits zusammen mit bis zu drei Freunden die Level des Storymodus bestreiten oder aber direkt in Arenen gegen eure Mitspieler antreten. Gerade hier merkt man, dass durch die unterschiedlichen Fähigkeiten der einzelnen Charaktere ein überraschend komplexes Kampfsystem in Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive zu finden ist. Es steht zudem für den Einzelspieler ein Arcademodus bereit, bei dem ihr versuchen könnt, einen möglichst hohen Highscore aufzustellen. Dort bleibt der Titel dann doch seinen Genre-Wurzeln treu.

Die Grafik des Spiels setzt wieder einmal auf einen Retro-Look. Die verschiedenen Kämpferinnen sind alle im schicken Pixellook anzuschauen. Die Hintergründe der Level sehen fantastisch aus und zeigen zum Teil sogar echte Panoramen Tokios bzw. Japans. Auch die Musik, natürlich ebenfalls Retro, ist ansprechend. Charaktere haben zudem vereinzelte japanische Kampfschreie, die die Action nochmals unterstreichen.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

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Unser Fazit zu Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive

Meinung von Niels Uphaus
Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive ist ein tolles Beat ‘em Up mit einem überraschend komplexen Kampfsystem. Es wird für Unerfahrene zwar einige Zeit dauern, bis sie die Mechaniken vollständig verstanden haben, doch dafür bietet das Spiel ein 25-seitiges Tutorial, das selbst während der Level eingesehen werden kann. Gerade der Mehrspielermodus konnte mich begeistern. Ich habe mit Freunden nicht nur zusammen die durchaus langen Level bestritten, sondern mit Kurisu, der Forscherin aus Steins;Gate, die hier einen Gastautritt hat, auch etliche Kämpfe im Versus-Mode gewonnen. Ohne Frage gehört Phantom Breaker: Battle Grounds Overdrive zu den besseren Titeln dieses Genres und ist ein weiteres gutes Spiel für das ohnehin schon grandiose Angebot im Nintendo eShop der Nintendo Switch.
Mein persönliches Highlight: Man kann Kurisu aus Steins;Gate spielen. Wie cool ist das denn bitteschön?

Kommentare 7

  • Cyd Turmbaron - 31.12.2017 - 17:09

    Das hört sich gut an. Und kostet nur 8€... hmmm... überredet, wird geholt. :D
  • FloX99 Lokale Gottheit - 01.01.2018 - 01:35

    das Spiel ist wirklich nicht schlecht, lohnt sich zu dem Preis hab es ebenfalls schon ein paar Stündchen gespielt, gefällt mir soweit und ist besonders gut für zwischendurch...
  • Herr von Faultier Turmbaron - 01.01.2018 - 02:15

    Das klingt wirklich gut und als Spiel für nebenbei zum guten Preis. Werde ich wohl mal einen Blick drauf werfen.
  • Repede Turmbaron - 01.01.2018 - 12:41

    Das Spiel verfolgt mich schon seit langem , sei es auf der Xbox 360 oder der Vita. Aber immer kam nicht dazu es zu holen. Es würde sich für die Switch wohl lohnen, der Test sagt ja viel aus, dass es sich lohnt, besonders für 8€. Diesmal ist es soweit .
  • Genkidama Turmknappe - 01.01.2018 - 13:35

    hatte eine version für die xbox 360 und war sehr cool.
    Glaube werd es mir auch für die switch holen, hab gar nicht mitbekommen das es erschienen ist
  • Songbird Nachtschwärmer - 02.01.2018 - 05:38

    Christina ist spielbar. Gekauft.

    Hab auf PS Vita immer draufgelinst, aber war da war es mir zu teuer und Kurisu hätte ich für 8€ dazu kaufen müssen. Jetzt bekomme ich das vollständige Spiel zusammen mit ihr und anderem Krams um diesen Preis. Da kann ich doch gar nicht Nein sagen. Der Test bestärkt mich da nochmal umso mehr.
  • Lazarus Turmbaron - 02.01.2018 - 20:34

    Sieht aus wie diese Little Fighters freeware Spiele von früher.