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Test zu Brawlout - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Brawlout
  • USA USA: Brawlout
  • Japan Japan: Brawlout
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
19.12.2017
Vertrieb
Angry Mob Games
Entwickler
Angry Mob Games
Genre
Kampf
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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Die Bedeutung von "Super" in "Super Smash Bros."

Von David Pettau ()
Wohl auf keiner anderen Plattform hat es der chaotische Prügler “Brawlout“ so schwer, wie auf der Nintendo Switch – beziehungsweise auf einem Nintendo-System allgemein. Innerhalb der PC-Plattform “Steam“ kam Brawlout nach seiner Erstveröffentlichung am 20. April des vergangenen Jahres beispielsweise ziemlich gut an. Der Grund, weshalb speziell Nintendo-Spieler unausweichlich etwas kritischer mit Brawlout umgehen, liegt angesichts der hauptsächlichen Inspirationsquelle des Brawlers auf der Hand: Brawlout bedient sich zahlreicher Elemente der populären und Nintendo-eigenen Super Smash Bros.-Reihe, die je nach Serienteil als nahezu perfekter Brawler gilt.

Natürlich ist es zunächst einmal keinesfalls eine schlechte Idee, sich von der Crème de la Crème eines Genres eine Scheibe abschneiden zu wollen, wenn das entsprechende Spiel eben genau Fans dieses Genres bedienen soll. Doch stößt Brawlout genau aufgrund dieses Umstands bei wohl sämtlichen geübten Smash-Spielern auf einige Probleme – am ehesten könnte man Brawlout als eine Art stark vereinfachte Variante eines Super Smash Bros.-Ablegers bezeichnen.

Zwar gibt es keine regulären Griffe, einige Kämpfer greifen allerdings in Form eines Spezialangriffs zu.

Im Kern sind sich die beiden Spiele dabei sehr ähnlich – vor allem, was die grundlegende Steuerung und viele grundlegenden Aktionen angeht. Die verschiedenen Kämpfer bewegen sich je nach Wunsch im Lauf- oder Gehschritt, vollführen eine Basis-Kombo aus neutralen Standardangriffen, setzen in der Luft wahlweise zu einem Doppelsprung an und weichen per Knopfdruck je nach Eingabe nach links, rechts oder an Ort und Stelle aus – selbstverständlich auch in der Luft. Gegnerische Treffer treiben dabei die Prozent-Anzeige des Spielers in die Höhe. Je mehr Prozent ein Spieler auf dem Konto hat, desto anfälliger ist er für schwere Angriffe des Gegners, deren Ziel es ist, den Spieler von der Stage zu schleudern.

Den größten Unterschied zu Smash Bros. stellen dabei die individuellen Spezialangriffe eines jeden Charakters dar. Während in Nintendos Brawler jeder Kämpfer mit vier vordefinierten Spezialangriffen daherkommt, kann die Anzahl und die kontextsensitive Ausführungsweise dieser Angriffe in Brawlout von Kämpfer zu Kämpfer variieren. Auf dem Papier würde dies eigentlich bedeuten, dass die Kämpfer in Brawlout eine längere Eingewöhnungszeit benötigen, im Gegenzug fallen allerdings einige aus der Smash Bros.-Reihe bekannte Mechaniken weg, wodurch sich die Kämpfe um einiges simpler bestreiten lassen. Die Rede ist hauptsächlich von den in Smash bekannten “Tilts“ bzw. “starken Angriffen“, die in Nintendos Prügelreihe einen zentralen Spielbestandteil darstellen. In Brawlout gibt es neben der normalen Basis-Kombo, die oftmals mit einer Spezialattacke erweitert werden kann, und einem Sprint-Angriff lediglich drei Angriffe, die ihr vom Boden aus ausführen könnt. Diese Angriffe können dabei ähnlich wie die “Smashes“ in Smash Bros. aufgeladen werden, was ihren Effekt von Angriff zu Angriff nochmal abändern kann. Hinzu gesellen sich natürlich noch die üblichen Luftangriffe – und damit sind alle Aktionen, die ihr ausführen könnt, beisammen.

Luft- und Bodenkampf sind genreüblich gleichermaßen wichtig.

Das spielerische Tempo erinnert dabei vor allem an das beliebte Super Smash Bros. Melee, das als der rasanteste Ableger der Serie gilt. Dies ist dabei vor allem zwei Designentscheidungen von Brawlout zu verdanken – zum einen verfügt ihr in Brawlout über keinen Schild, sondern habt stattdessen lediglich die Möglichkeit, auszuweichen. Zum anderen bedeutet dies natürlich auch, dass es keine reguläre Möglichkeit gibt, euren Kontrahenten zu greifen. Einerseits heißt das, dass Brawlout den Spieler zu einer offensiven Spielweise ermutigt, andererseits bedeutet dies aber auch, dass das wiederholte Ausführen von immergleichen Aktionen (Spam) aufgrund der sehr einfachen Spielweise auf der Tagesordnung steht. Da tut es dem Spiel auch keinesfalls gut, dass einige Angriffe nahezu übermächtig wirken (beispielsweise der seitliche Spezialangriff des Drifters) – es scheint, als wolle Brawlout die Spieler dazu ermutigen, zu spammen.

Die Kämpferauswahl besteht dabei aus zum Großteil eigens entworfenen Figuren, allerdings auch aus wenigen bekannten Charakteren anderer Spielen – beispielsweise dem Drifter aus dem Indie-Hit “Hyper Light Drifter“. Die acht Kämpfer, die ihr von Beginn an spielen könnt, unterscheiden sich dabei allesamt massiv voneinander. Was die restlichen freischaltbaren Kämpfer angeht, so konnte ich diese im Rahmen dieses Tests leider nicht ausprobieren, was mich zum vielleicht größten Problem von Brawlout führt.

In seiner gesamten Aufmachung im Hauptmenü und seinem absurden Progressionssystem erinnert Brawlout an ein handelsübliches Free to Play-Spiel, das in diesem Fall allerdings nicht gerade den Ruf hätte, mit einem fairen Modell aufzuwarten. Zwar bietet Brawlout keine Möglichkeit echtes Geld in neue Kämpfer, Skins etc. zu investieren, doch kommen nichtsdestotrotz zwei verschiedene Währungen zum Einsatz, die dafür benötigt werden, neue Charaktere oder andere Spielinhalte freizuschalten. An gewöhnliche Währung kommt ihr dabei durch das simple Bewältigen von Kämpfen – sobald ihr euch die nötige und viel zu hohe Summe erspielt habt, könnt ihr euch eine Lootbox kaufen, die einen zufälligen Skin oder andere Boni enthalten kann. Neue Kämpfer gibt es lediglich in einer davon losgelösten Lootbox – dabei kommt das zweite Währungssystem zum Einsatz. Diese Währung erhaltet ihr unter anderem durch das Absolvieren von inspirationslosen Tagesherausforderungen. Auf diese Art und Weise kann es schon einmal einige Monate in Anspruch nehmen, bis ihr Zugriff auf alle 18 Kämpfer habt – vorausgesetzt, ihr wollt in eurer Freizeit auch hin und wieder etwas anderes tun, als Brawlout zu spielen.

Altbewährte Taktik: Macht es euch am Rand der Stage gemütlich und lasst die Anderen mal machen.

Echte Langzeitmotivation werdet ihr in Brawlout sowieso nicht finden, da das Spiel vor allem auf kurzweilige Gefechte, bestenfalls mit Freunden, ausgelegt ist. Nach dem Absolvieren eines Tutorials steht Einzelspielern lediglich ein Arcade-Modus zur Verfügung, bei dem es sich um eine Aneinanderreihung von mehreren Kämpfen handelt. Was den Multiplayer-Aspekt angeht, so könnt ihr euch mit bis zu vier Spielern auf einem Bildschirm prügeln, Online-Gefechte gegen Freunde bestreiten oder euch gegen zufällige Gegner im Mann gegen Mann-Onlinematch prügeln. Die Peer-to-Peer-Verbindung ging in meiner Testphase vor allem gegen zufällige Gegner gerne einmal in die Knie, im Spiel mit Freunden liefen die Matches aber, von einem Absturz des Spiels abgesehen, größtenteils reibungslos ab. Natürlich verfügt das Spiel auch über die Möglichkeit, lokal mehrere Nintendo Switch-Konsolen miteinander zu verbinden. Im unkomplizierten Kampf mit bestenfalls mehreren Freunden kommt mit Brawlout übrigens auch am meisten Spaß auf, da die kompetitive Note eines Mann gegen Mann-Gefechts dabei in den Hintergrund rückt und unausweichliche Aktionen, wie gelegentlicher Spam, dabei nicht allzu sehr ins Gewicht fallen.

Zuletzt noch einige Worte zur Präsentation von Brawlout, die insgesamt einen runden Eindruck macht. Die verschiedenen Kämpfer sind optisch ansprechend designt und vor allem toll animiert, was ihnen ein wenig individuelle Persönlichkeit einhaucht. Natürlich, auch wenn der Vergleich unfair sein mag, kann Brawlout in Sachen “Wiedererkennungswert“ der Charaktere, wie auch in sämtlichen anderen Bereichen, nicht mit der Super Smash Bros.-Reihe mithalten. So stellt Brawlout unter dem Strich ein gelungenes und unkompliziertes Prügelspiel dar, das, Hand aufs Herz, allerdings niemanden interessieren würde, gäbe es schon einen Super Smash Bros.-Ableger auf der Nintendo Switch.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Brawlout

Meinung von David Pettau
Mit seinem absurden Progressionssystem tut sich Brawlout absolut keinen Gefallen – prinzipiell ist der Umfang des Prüglers im Verhältnis zu seinem Preis durchaus ansehnlich, nur wird ein Großteil dieses Inhalts hinter einer riesigen Paywall gebunkert – beziehungsweise einer riesigen “Grindwall“, in diesem Fall. Die wenigsten Spieler dürften über die Langzeitmotivation verfügen, die es benötigen würde, all diese Inhalte freizuspielen – und selbst, wenn man sich fest vornehmen würde, alle Kämpfer freizuspielen, gäbe es vermutlich schon einen Super Smash Bros.-Ableger auf der Nintendo Switch, bevor man dieses Ziel erreicht hätte. Und dann? Nun, dann würde niemand mehr Brawlout spielen.
Mein persönliches Highlight: Die Erkenntnis, dass Super Smash Bros. mit dem Nintendo Switch Pro Controller einfach grandios sein muss.
Meinung von Maik Dallherm
Auch wenn Brawlout eine recht kurz geratene Alternative zu Super Smash Bros. darstellt – es ist immerhin eine Alternative. Wer die Geschwindigkeit aus Super Smash Bros. Melee vermisste, wird hier schon mal etwas gefallen finden. Doch ich erinnere mich an einen Satz von David, während wir spielten, und ich bedingungslos zustimmen muss: "Wer Smash Bros. spielte, für den wird es hier gleichermaßen vorteilhaft, aber auch hinderlich sein". Bezogen auf die veränderten und fehlenden Moves. Praktisch sind aber ein paar Optionen, die je nach Modi die Tasteneingaben und Hitboxen anzeigen oder online den Inputlag variieren können. Die zunächst belanglos wirkenden Charaktere (von Gästen abgesehen) finde ich aber gar nicht so schlecht. Besonders Volt und Chief Feathers mag ich doch sehr und durch den ziemlich harten Arcade-Mode bekommen alle zu ihrer ursprünglichen Lore noch eine kleine Story zum Abschluss. Freischaltbare Charaktere konnte ich wegen Davids Kritikpunkt während unserer Testphase leider auch nicht freischalten, hoffe aber, dass es sich nicht bei allen um "Klone" handelt. Zumindest sieht es mir stark danach aus. Wie auch immer: Wenn ich Brawlout in irgendeiner Weise empfehlen kann, dann für kurzfristige Sessions mit Freunden, denn dafür macht es eigentlich nichts verkehrt.
Mein persönliches Highlight: Der Soundtrack von der Wasser-Stage. Wie heißt sie denn gleich noch...?
Meinung von Daniel Kania
Brawlout ist eigentlich eine eindeutige Sache. Wer Lust auf Super Smash Bros. für die Nintendo Switch hat, aber nicht länger warten möchte, der kann sich mit dem Prügler voller austauschbarer Kämpfer (plus einiger Gastauftritte) die Zeit vertreiben. Zeit vertreiben ist dabei ein gutes Stichwort, da man sehr lange daran sitzen wird, bis man alles durch das grindlastige Level-System freigeschaltet hat. Es ist schlichtweg blöd, dass man nicht von vornherein eine ganze Palette an interessanten Kämpfern und Stages zur Verfügung hat, wenn man davon überhaupt in Brawlout sprechen kann. Das allgemeine Spieldesign wirkt immerhin recht austauschbar und die "Kombos" verfallen öfter dem Button-Mashen als einem lieb ist.
Mein persönliches Highlight: Einfach nur auf die Knöpfe hämmern. So einen Maik kriegt man damit sicher schon von der Stage.

Kommentare 29

  • Dunkare Hardcore Noob - 09.01.2018 - 13:02

    Zitat von ntower:

    Der Zutritt zu dieser Seite ist Ihnen leider verwehrt. Sie besitzen nicht die notwendigen Zugriffsrechte, um diese Seite aufrufen zu können.
    :dk:
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 09.01.2018 - 13:10

    Mein Überraschungshit von 2017! :thumbup:
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 09.01.2018 - 13:14

    @Dunkare
    Danke, ist behoben
  • HonLon1 Turmheld - 09.01.2018 - 13:29

    Hatte hier denn jemand das Durchhaltevermögen, den Arcade Modus auf schwer auch nur mit einem Charakter durchzuspielen? Ich hab nach weniger als 5 Siegen aufgegeben, weil es einfach so heftig ist. Aber man könnte dort wohl am schnellsten seine Charaktere auf Stufe 10 bringen...

    Es ist dann übrigens kein Splitscreen, wie es im Text steht, sondern wie bei Smash wird natürlich nur die Arena auf dem gesamten Bildschirm dargestellt, während alle Kämpfer stets abgebildet sind (sofern noch Leben vorhanden).

    Ich hab auch genau die gleichen Kritikpunkte und auch das gleiche Lob. Allerdings selbst, wenn ein Smash Port oder ein Smash 5 für die Switch kommt, wird Brawlout lokal noch gelegentlich gespielt werden, weil es sich schon ganz anders als Smash spielt. Weniger taktisch/strategisch als Smash, weil man weniger Reichweite hat oder zumindest keinen gefährlichen Angriff mit großer Reichweite und vor allem aber kann man nicht blocken. Die Pace liegt mir außerdem auch mehr als bei Smash Wii U.
  • KingDDD Turmheld - 09.01.2018 - 13:33

    Da man die erste 10000h nur 3 Stages hat, ist es einfach entäuschend!
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 09.01.2018 - 13:46

    Also nach Lesen des Tests muss ich mal folgendes allgemein klarstellen:

    • Ich habe nach nur einer Woche ohne Glitch vier Charaktere freigespielt. Mit mehr Zeit auch mehr.
    • Das Freispielen ist auf den Online-Modus ausgelegt und soll Spieler motivieren mehr Online zu spielen - zumindest möglichst oft.
    • Gegen Europäer laggt Online nicht.
    • Die Stages hab ich nebenbei beim Fernsehen freigespielt. War kein großes Ding. Aber kann ich als Kritik verstehen.
    • Das Rage-Meter gibt dem Spiel mehr Tiefe als Smash.
    • Ich hab das Spiel zu einem Switch Treffen mitgebracht und meine Mitspieler haben sich danach sofort das Spiel gekauft.
    7/10
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 09.01.2018 - 13:48

    Zitat von HonLon1:

    Es ist dann übrigens kein Splitscreen, wie es im Text steht, sondern wie bei Smash wird natürlich nur die Arena auf dem gesamten Bildschirm dargestellt, während alle Kämpfer stets abgebildet sind (sofern noch Leben vorhanden).
    Stimmt natürlich, danke... Die Macht der Gewohnheit, das gemeinsame Spielen an einem Bildschirm "Splitscreen" zu nennen :D

    Ist angepasst :)
  • HonLon1 Turmheld - 09.01.2018 - 15:14

    Zitat von cedrickterrick:

    Die Stages hab ich nebenbei beim Fernsehen freigespielt. War kein großes Ding. Aber kann ich als Kritik verstehen.
    Ja, also ich finde die Kritik mehr als berechtigt. Das ist einfach billiges Grinding und mit deinem Argument kann man jedes Grinding schönreden. Würde man über den Arcade Modus oder Missionen Charaktere freischalten, wäre das negative Echo leiser.

    Und ja, das Spiel legt es sehr auf den Online Modus zum Freispielen aller Sachen an. Mir passt das aber z. B. gar nicht, weil bisher war jeder Kampf einfach nur ne schnellere Diashow oder es kam erst gar nicht zum Kampf. Die Quote meiner Online-Erfahrung liegt daher ziemlich fatal bei 50% unmöglich und 50% nur als Diashow möglich.
    Meine Verbindung zu Nintendo Servern ist dabei aber sehr gut, zumindest bei Download-Geschwindigkeiten. Erschwerend kommt hinzu, dass Europa einfach ein noch zu kleiner Markt für die Switch ist, wenn gefühlt die Hälfte aller Switch Verkäufe in Japan zustande kommen und 30% in Nordamerika muss man das bei p2p als Europäer erwarten.
    Und auch abseits von den Online-Problemen steh ich einfach nicht so auf Online-Multiplayer und ich hab bestimmt nicht vor, ein Fan davon zu werden, wo das bald auch auf Nintendo Konsolen kostet.

    Ich würde wohl ne 6 oder 7 vergeben. Die Spielmechaniken gefallen mir, nur sind die Kritikpunkte wirklich nicht zu verachten. Für Smash Fans zu empfehlen, auch weil der Preis nicht so hoch ist und versuchen.
  • Weird Turmbaron - 09.01.2018 - 15:17

    Das mit dem Freischalten der Chars kingt echt extremst ungünstig gelöst. Würde mir wünschen, dass man die Chars einfach per Arcade Mode freischaltet, sprich je nachdem mit welchen Char man diesen bestreitet, kann man wen Anderes freischalten. Das gäbe auch eine gewisse Motivation länger zu spielen und auch alle Chars einmal auszuprobieren^^
    Ma sehen, wie dieses andere angekündigte Spiel wird, welches ja auch von den Smash Titeln inspiriert sein soll^^
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 09.01.2018 - 15:22

    @HonLon1
    Es soll halt eine gewisse Langzeitmotivation bieten - was zwar hier dumm ist, aber hat man eben so gemacht.

    @Weird
    Momentan gibt es noch einen Glitch wie man sich Belohnungen vervielfältigen kann. ;)
    Mein Kumpel hatte innerhalb einer Stunde alle Charas.
    Einfach an der Belohnung des Tutorials den Glitch anwenden.
    Vermutlich wird der aber bald gepatcht.
  • Cyd Turmbaron - 09.01.2018 - 15:31

    Auf dem PC ist es in der Early Access Phase, also noch gar nicht fertig entwickelt, in irgendeiner (frühen) Entwicklungsphase: store.steampowered.com/app/263720/Brawlout/

    Ist bei der Switch wohl nicht anders. Aber ist es garantiert, dass die Switch-Version überhaupt weiterentwickelt wird? Oder lassen sie es so und sagen es wäre "final", verändern wenn dann nur wenig?

    Wäre schön, wenn auf Konsolen Early Access Spiele auch als solche gekennzeichnet werden. Klaro, so entsteht der Eindruck als gäbe es hier sowas nicht... aber... naja... :D
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 09.01.2018 - 15:44

    @Cyd
    Es wurde bereits zusätzlicher Content angekündigt und dass es keine kostenpflichtigen DLC sein werden. Also for free. Beim ersten Update sind auf jeden Fall schon neue Taunts dabei.
  • Cyd Turmbaron - 09.01.2018 - 15:46

    @cedrickterrick
    danke für die Info. :) Also entwickeln sie es wahrscheinlich parallel zum PC noch weiter. Ich warte mal wie die fertige Version sein wird, bis ein Smash Bros für die Switch erscheint, wird es wohl eh noch ein wenig dauern. ;)
  • Tarik Turmbaron - 09.01.2018 - 16:33

    Es ist halt Smash ohne Items, ohne abgefahrene Events in den Stages und mit wenigen - nicht allzu unterschiedlichen - Kämpfern, das muss einem klar sein. Aber 5 Punkte hat es wirklich nicht verdient.
    Gemessen am Preis sind mind. 7 angemessen.
  • Albert Turmfürst - 09.01.2018 - 17:00

    Wenn das Spiel unter 15€ fällt wage ich es mal. Die 5/10 Wertung ist es für mich kein 20€ (25€ Prepaid) Wert.
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 10.01.2018 - 08:34

    Typischer Brawlklon der nicht einmal Beachtung finden würde, wenn das Original da wäre. Brauch ich nicht.
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 10.01.2018 - 08:42

    @Dirk Apitz
    Das Spiel hat schon ein ziemlich anderes Gameplay als Smash, wenn man sich mehr damit beschäftigt. Es bietet völlig andere Strategien und ist wesentlich offensiver.
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 10.01.2018 - 11:05

    @cedrickterrick

    Das mag alles sein, dennoch ist es klar ein Klon und scheinbar ein stumpfer, weil er es eben so macht
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 10.01.2018 - 12:13

    @Dirk Apitz

    Das Spiel ist nicht Smash, sondern anders und man liest Enttäuschung, weil es anders ist.

    Es mag auf der Smash-Formel basieren, aber es will gar kein Smash Ersatz sein. Mortal Kombat und StreetFighter sind auch drin.

    Wenn es wie Smash sein wollte, hätte es ja Schilde, Grabs und andere fehlende Features. Aber die hat es nunmal nicht und dafür noch neuere Features wie Rage Meter, Rage Cancel, Jab Special...

    Außerdem haben die Entwickler die meisten Kritikpunkte bisher eingesehen und arbeiten an einem Januar Patch, der CPU-Gegner-Lagg, Charakter-Freischaltung, Online Regional und mehr verbessern soll. Und zusätzlich mehr kostenloser Content.
    Wir sprechen hier von 20 € und keinem Vollpreis. Ich finde das völlig in Ordnung.
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 10.01.2018 - 12:35

    @cedrickterrick

    Es ist ganz klar ein smashklon. Es ist nicht enttäuschend weil es im Kern anders ist, es ist deswegen enttäuschend weil das was anders ist, wie die Mechaniken, nicht sinnvoll sind oder schlecht umgesetzt. Dieser Sony smash Klon das gleiche zum Beispiel.
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 10.01.2018 - 13:12

    @Dirk Apitz

    Der Sony Smash Klon war scheiße, weil sie nicht gemerkt haben, was Smash genial macht - die Prozent-Anzeige.
    Aber nur weil man einzelne Elemente übernimmt, ist es nicht gleich ein schlechterer Klon.
    Dead or Alive ist auch kein Tekken-Klon. Es kann auch neue Spiele eines Genres geben. Ist Banjo-Kazooie ein schlechter Super Mario 64-Klon?
    Kann man Super Mario 3D World danach bewerten, dass es kein Super Mario 64 Nachfolger ist?
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 10.01.2018 - 13:45

    Es sagt ja auch niemand dass es schlecht ist weil es was kopiert. Ich sage nur dass es schlecht ist, weil das schlecht umgesetzt wurde.
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 10.01.2018 - 14:02

    @Dirk Apitz
    Was ist denn deiner Meinung nach so schlecht umgesetzt, das auch durch einen Patch nicht mehr besser werden kann?
    Lokal, sowohl Drahtlos als auch an einer Konsole, läuft das Spiel absolut stabil. :D
    Die acht Kämpfer sind alle absolut einzigartig und kopieren vllt einzelne Moves von anderen Fighting Games, aber das ist ja nicht schlimm.
    Die Klone lassen sich teilweise so unterschiedlich wie Marth, Roy, Lucina oder Captain Falcon und Ganondorf spielen. Auch das ist besser als einfach nur Kostüme hinzuzufügen.
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 10.01.2018 - 14:53

    @cedrickterrickdie Spielmechanik ist nur zu simpel und die Auswahl zu dürftig.

    Keine Schilde, kein Griff ubd das ganze ist dadurch auch nicht nur simpel, es führt dazu dass es keine taktische Tiefe gibt. Spam ist damit um einiges einfacher Variation gering.


    Und davon abgesehen habe ich kein Bock zu grinden. Das finde ich bei ssb schon nervig aber hier wirkt das ja auch gar nicht durchdacht.

    Und Patch hier Patch da. Das Spiel ist da und wird auch so bewertet und nicht wie es sein könnte in Zukunft. Und so sehe ich nur einen durchschnittlichen smashklon der keine Beachtung finden würde, wenn es schon smash gäbe.

    Ubd fast ist ein f-zero Klon, macht vieles anders. Es spielt sich dennoch gut und kann für Fans von futuristischen Rennspielen gespielt werden, selbst wenn man f-Zero hätte.
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 10.01.2018 - 15:13

    @Dirk Apitz
    Statt Schild gibt es Rage-Cancel. Diesen kann man nur einmal mit halbgefüllter Rageleiste einsetzen. Die Rage Liste leert sich aber auch wenn man Specials einsetzt.
    Die Taktik besteht darin:
    • Spam ich Specials oder
    • spar ich mir Leiste auf einen Rage-Cancel oder
    • sogar auf den Rage-Mode
    Und schon muss man das ganze mit mehr Bedachtheit spielen. Da es keine Schilde gibt, ist der Rage-Mode gleich viel gefährlicher und man hat den Rage-Cancel nur einmal zur Verfügung.
    Haben beide Spieler dieses System erstmal verinnerlicht, ist es ein noch nie dagewesenes Kampfgefühl.

    Ja, du hast vollkommen Recht. Der Patch ist noch nicht da und soll auch nicht in die Bewertung mit einfließen, aber er kommt.
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 10.01.2018 - 15:46

    @cedrickterrick

    Es ist völlig egal ob er kommt weil das eigentliche Spiel unverändert bleiben wird.

    Was du beschreibst ist doch aber überhaupt nicht mit smash zu vergleichen, wo es mehr als nur drei Taktiken gibt ubd schon im Kampf variiert werden muss. Mir fehlt da die Tiefe.
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 10.01.2018 - 16:04

    @Dirk Apitz
    Ich versuch dir doch die ganze Zeit klar zumachen, dass das Spiel nicht mit Smash vergleichbar ist, weil es einfach was anderes ist. Man muss nicht F Zero mit Mario Kart vergleichen nur, weil es ein Rennspiel ist. F Zero hat keine Items!

    Der Drifter hat sein Gameplay voll auf Specials und Paco dagegen voll auf Rage. Es spielt sich taktisch schon unterschiedlich. Und es kommt ja immernoch auf den Gegner an.
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 10.01.2018 - 16:14

    @cedrickterrick

    Aber der Vergleich zwängt sich ja schon fast auf weil es die gleichen Mechaniken nutzt. so wie bei fast eben der Vergleich mit f-Zero.

    Das ist ja auch erstmal nichts schlimmes, wenn das eigentliche Spiel super ist. Das ist es aber nicht da die Veränderungen nicht funktionieren und nicht genug Spieltiefe liefert. Und smashfan bin ich da nun einmal sehr kritisch und wählerisch. Das bedeutet nicht dass andere spiele, die ebenfalls so eine Mechanik nutzen, schlecht sind, aber im Vergleich verliert Brawlout nun einmal klar und selbst wenn ich das ausnehme, ist Brawlout ein Spiel mit zu wenig Tiefgang. Und Spieltiefe ist bei einem brawler nun einmal nicht unwichtig. Und das ist eben gar kein Vergleich zu smash. Mit anderen Worten: der größte Unterschied ist gleichzeitig der größte Kritikpunkt.

    Das ist bei FAST eben anders. Dort ist der größte Unterschied das Alleinstellungsmerkmal und gleichzeitig Pluspunkt, weil es funktioniert und ein wichtiges Element von einem Rennspiel, die fahrkontrolle, sinnvoll erweitert/verändert. Dazu schafft es auch interessant zu bleiben, auch wenn es f-zero gäbe.
  • cedrickterrick And so the legend begins! - 10.01.2018 - 16:44

    @Dirk Apitz
    Ich gebs auf. Du hast die Diskussion gewonnen. :/
    Aber wir müssen glaub ich mal ne Runde smashen. :D