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Test zu RXN: Raijin - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: RXN: Raijin
  • USA USA: RXN: Raijin
  • Japan Japan: RXN: Raijin
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
23.12.2017
Vertrieb
Kayac
Entwickler
Kayac
Genre
Shooter
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Generische Test-Überschrift für generisches Shoot 'em Up gesucht!

Von Max Kluge ()
RXN: Raijin ist ein Shoot 'em Up, in dem ihr euch in einem von drei verschiedenen schlagkräftigen Mechas einer mysteriösen Armee von Außerirdischen entgegenstellt – die sogenannten Ulkas. Was es genau mit diesen auf sich hat, erfahrt ihr im Verlaufe der verschiedenen Level. Die Handlung fällt dabei recht rudimentär aus, trotzdem kann man ihr nur schwer folgen, da die Textform der Gespräche, die nur auf Japanisch vertont sind, häufig während der Gefechte auftaucht und ihr daher keine Zeit habt diese zu lesen. Somit wird eine epische Narration direkt im Keim erstickt, was sich eigentlich durch das gesamte Spiel hindurchzieht – die Handlung von RXN: Raijin ist absolut uninteressant.

Die Bosse von RXN: Raijin machen Spaß und sind fordernd.

Beim Gameplay macht RXN: Raijin dabei ebenfalls keine großen Sprünge. Je nachdem, welchen Mecha ihr ausgewählt habt, bekommt ihr drei verschiedene Schusswaffen an die Hand und dürft damit möglichst viele Feinde in den verschiedenen Abschnitten killen. Opfert ihr einen Teil eures Lebens, könnt ihr zudem eine Spezialattacke auslösen, die den Gegnern auf dem Bildschirm massiv Schaden zufügt.

Dem Begriff „Bullet Hell“ macht das Spiel dabei alle Ehre. An manchen Stellen ist der gesamte Bildschirm voller Feinde, die alle ihre kleinen Geschütze auslösen und das Spielfeld somit in einem Meer von feindlichen Projektilen versinken lassen. Ihr habt also nur eine Möglichkeit: konzentrieren und genau manövrieren! Dabei entsteht interessanterweise beinahe nie eine unmögliche Situation, sondern es gibt stets einen Ausweg, den man durch geschicktes Steuern seines Mechas finden kann. Grundsätzlich ist das Gameplay also zwar recht spartanisch gestaltet, aber so umgesetzt, dass man den Titel durchaus gut spielen kann.

Doch hier gibt es einen Haken: die allgemeine Performance von RXN: Raijin. Sobald es einmal ein wenig mehr Feinde und Projektile werden, wird das Gameplay auf dem Bildschirm immer langsamer. Einerseits ist das praktisch, weil man so den feindlichen Schüssen besser ausweichen kann, ganz Sinn der Sache kann das aber eigentlich nicht sein. Flüssig läuft der Titel ohnehin leider überhaupt nicht. Besonders merkt man das in den letzten paar Leveln, in denen sich euer Mecha sonderbarerweise schneller und geschmeidiger bewegt, als in den vorherigen Abschnitten. Woher das kommt, kann ich nicht sagen.
Das grundsätzliche Gameplay macht Spaß, sollte aber heutzutage niemanden mehr vom Hocker reißen

Auch einige erweiterte Gameplay-Elemente in RXN: Raijin sind etwas seltsam. So sammelt ihr, wenn ihr Gegner abknallt, immer wieder diverse Items ein, die in verschiedenen Farben vorhanden sind und ein bisschen wie Kristalle aussehen. Diese müsst ihr einsammeln, damit ihr mit eurem Mecha ein Level aufsteigt und somit mehr Schaden austeilen könnt. Kurios ist bei meinem Spieledurchlauf nur gewesen, dass ich stets genug Materialien hatte, bis auf eine bestimmte Art. Diese konnte man dann in bestimmten Abschnitten farmen und sich somit verbessern.

Das Bullet Hell-Prinzip ist kein Fremdwort für RXN: Raijin

Wofür die anderen gut waren und wie genau das ganze System funktioniert, wird euch vom Spiel nicht erklärt und erschließt sich euch auch nicht. Ein simples Erfahrungspunkte-Prinzip, bei dem ihr euch verbessert, wenn ihr eine gewisse Anzahl an Feinden erlegt habt, hätte es also eigentlich auch getan. Hier wäre definitiv noch mehr drin gewesen – zum Beispiel hätte man die verschiedenen Items konkret für das Aufleveln bestimmter Eigenschaften seiner Kriegsmaschine nutzen können.

Die verschiedenen Level von RXN: Raijin kommen übrigens relativ kurz daher, sodass man sich häufig wundert, dass man schon das Ende erreicht hat. Wirklich viel Inhalt bietet das Spiel daher nicht und kann locker an einem Abend in rund fünf Stunden durchgezockt werden. Auch werden Bossgegner häufig recycelt, sodass ihr mehrmals gegen ein und denselben großen Gegner antreten müsst. Ein wenig mehr Auswahl wäre hier noch angemessen gewesen. Zudem gibt es nach dem Durchspielen keinen New Game Plus-Modus oder Ähnliches. Selbst wenn ihr sämtliche optionale Missionen absolviert habt, schaltet ihr keine weiteren Inhalte frei, was angesichts des gehobenen Preises für einen Indie-Titel schon enttäuschend ist.

In grafischer Hinsicht entpuppt sich das Spiel im Handheld-Modus eigentlich ganz solide. Die verschiedenen Gegnertypen sehen interessant aus und sind gut in Szene gesetzt. Vor allem die Bosse machen optisch Einiges her und weisen ein passendes Design auf. Leider macht sich die niedrige Auflösung am Fernseher dann doch bemerkbar, sodass die Hintergründe, die übrigens recht spartanisch und wenig abwechslungsreich daherkommen, verpixelt und/oder verwaschen sind.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu RXN: Raijin

Meinung von Max Kluge
RXN: Raijin ist ein Shoot 'em Up mit Bullet Hell-Elementen, welches im Prinzip nicht viel falsch macht, das Rad aber auch nicht neu erfindet. Die Bosse sind ganz cool in Szene gesetzt und an sich macht das Gameplay auch Spaß, wenn man denn Fan des Genres ist. Der mickrige Inhalt für den doch recht stattlichen Preis, die miese Performance und austauschbare Handlung lassen es allerdings zu einem Titel werden, der im Nintendo eShop sicherlich – zurecht – in Vergessenheit geraten wird. Shmup-Enthusiasten können einen Blick riskieren, sofern sie alle anderen Spiele der Sparte aus dem Nintendo eShop bereits absolviert haben.
Mein persönliches Highlight: Die Bullet Hell-Momente, die durch die schlechte Performance des Titels einfacher zu überstehen waren.

Kommentare 3

  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 11.01.2018 - 13:13

    Landen Shoot em Ups eigentlich bisher immer unter "Für Genre Fans"? xD naja etwas verständlich schon, da sie sich dennoch relativ ähnlich spielen und somit für andere Geschmäcker nicht so passend sind.
  • Tarik Turmheld - 11.01.2018 - 13:36

    Zitat von Wowan14:

    Landen Shoot em Ups eigentlich bisher immer unter "Für Genre Fans"? xD naja etwas verständlich schon, da sie sich dennoch relativ ähnlich spielen und somit für andere Geschmäcker nicht so passend sind.
    Nein, SkyForce sticht zum Beispiel aus der Masse heraus.
  • Max Kluge Damn Good Coffee... - 11.01.2018 - 13:50

    @Wowan14
    Nicht alle :D Xenoraid habe ich zum Beispiel eine 7 verpasst, weil das in der Tat ziemlich interessante Mechaniken hatte.