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Test zu Vesta - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Vesta
  • USA USA: Vesta
  • Japan Japan: Vesta
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
19.01.2018
Vertrieb
FinalBoss Games
Entwickler
FinalBoss Games
Genre
Action
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Lasst uns die Energie aller Gegner einsammeln!

Von Lisa Zander ()
In einer postapokalyptischen Welt findet sich Vesta, ein achtjähriges Mädchen, wieder und muss aus einem von Maschinen bewachten und organisierten Komplex an die Oberfläche der Welt zurück. Sie weiß nicht, was mit der Menschheit passiert ist und warum sie der letzte Mensch innerhalb des Komplexes ist. Während ihr sie durch die einzelnen Level steuert, sollt ihr auf Englisch oder auf Spanisch – eine deutsche Fassung des Spiels gibt es bisher leider nicht – herausfinden, was sich vor 200 Jahren abgespielt hat.

Die Story wird im Comic-Stil erzählt. Das macht die Handlung definitiv ansprechender.

Zusammen mit Droid, eurem Roboter-Gefährten, müsst ihr euch von einem Ende des Levels bis zum nächsten in insgesamt vier Kapiteln kämpfen. Genau, kämpfen. Vesta selbst kann jedoch keinen Schaden anrichten und muss auf die Kraft ihres Begleiters setzen, der Raketen abfeuern kann. Dadurch allein sind eure Gegner jedoch nicht besiegt. Sobald ein Gegner durch einen Schuss von Droid für kurze Zeit gelähmt ist, müsst ihr schnell mit Vesta die Energie des Gegners einsammeln. Diese Energie braucht ihr, um weiterzukommen. Denn am Ende jedes Levels gibt es Türen, die sich nur öffnen lassen, wenn ihr mit Vesta, Droid und aufgesammelter Energie davorsteht. Um das Durchqueren der Level noch weiter zu erschweren, lassen sich beide Charaktere nur abwechselnd steuern. Schwieriger wird es dadurch insofern, als dass man darauf aufpassen muss, dass einer der beiden nicht von einem Gegner getötet wird, während man den anderen gerade steuert. Solche unnötigen Tode haben mich des Öfteren zur Verzweiflung gebracht.

Das interessante an der Story ist, dass sie einem häppchenweise in Zwischensequenzen erzählt wird. Zudem gibt es zum Ende jedes Kapitels Story, die im Comic-Stil erzählt wird. Im Gegensatz zur Erzählweise der Story innerhalb der Level, deren Humor überhaupt nicht an mich ging, sind die Comic-Sequenzen sehr gut gelungen und werten die Story deutlich auf. Die Dialoge der Zwischensequenzen in den Leveln zwischen Droid und anderen Robotern wollte ich am liebsten nur wegdrücken, um weiterspielen zu können. So durchdacht die Hintergrundgeschichte auch ist, die Art, wie sie in den Dialogen erzählt wird, hat mich nicht überzeugt.

Ob ich diese Begegnung mit unzähligen Kisten, bösem Roboter und Bomben wohl überlebt habe?

Je weiter man im Spiel kommt, desto schwieriger werden die Level. Durch Hindernisse wie Bodenplatten, die man nur einmal überqueren kann, oder Laserstrahlen, durch die nur Droid laufen kann, wird ein schnelles Durchspielen der Level deutlich erschwert. Alle mit Zelda- und Rätsel-Erfahrung dürften bei einigen Kniffen von Vesta weniger Probleme haben. Doch wird es ab dem zweiten Kapitel zunehmend schwerer für alle Zocker, die mit Rätseln weniger Erfahrung haben. Zum Glück gibt es bei einigen Leveln Zwischenspeicherpunkte, sodass man bei einem Tod oder einem Fehler dort wieder starten kann. Ohne diese Speicherpunkte hätte ich vermutlich an einigen Stellen aufgegeben. Damit möchte ich anmerken, dass man auch eine ordentliche Portion Geduld für Vesta braucht – vor allem für die Level mit den versinkenden Bodenplatten.

Einen Wiederspielwert generieren in diesem Spiel nur die Sammelobjekte, die in jedem Level versteckt sind. Komplettierer können darin einen Anreiz sehen, alle Level mit fehlenden Objekten nochmals durchzuspielen. Aber da man, sobald man ein Level einmal durchgespielt hat, weiß, worin das Rätsel und der Kniff dieses Levels liegen, kann ich persönlich keinen Grund sehen, Vesta erneut an gegnerischen Robotern vorbeizuführen.

Wenn dieses Symbol über den Gegnern erscheint, kann seine Energie entnommen werden.

Grafisch ist das Spiel in Ordnung. Mir sind keine Bildverzögerungen oder Fehler aufgefallen. Aber besonders aufpoliert und hübsch ist die Grafik auch nicht. Der Soundtrack des Spiels ist ebenfalls okay. Zur Atmosphäre in den von Robotern geleiteten Hallen passt die Musik durchaus. Doch wenn ich nach Beenden des Spiels an die Musik zurückdenke, komme ich auf keinen einzigen Ton.

Der Reiz von Vesta liegt eindeutig in seinen Rätseln und der Steuerung von Vesta und Droid. Gekrönt wird das Ganze von Bosskämpfen am Ende jedes Kapitels, in denen ihr unter dem Ausstoß von Tonnen von Adrenalin mit Droid den Boss anschießen und mit Vesta seine Energie entnehmen müsst. Auch sonst sind die Kämpfe mit normalen Gegnern immer spannend, da jede Gegnerart sich anders verhält und ihre Benommenheit durch Schüsse unterschiedlich lange andauert.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Vesta

Meinung von Lisa Zander
Alles in allem macht das Lösen der Rätsel in Vesta Spaß. Es gibt einige unterschiedliche Arten von Gegnern, die einem das Steuern durch die Level mit Vesta und Droid erschweren und Hindernisse, die es erst einmal zu überwinden gilt. Wenn man sich nicht von der holprig erzählten Story ablenken lässt und kein Spiel sucht, das man immer und immer wieder zocken kann, lässt sich Vesta durchaus weiterempfehlen.
Mein persönliches Highlight: Ein Level abzuschließen – jedes Mal ein kleiner Triumph!

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