Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu Super One More Jump - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Super One More Jump
  • USA USA: Super One More Jump
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
25.01.2018
Vertrieb
SMG Studio
Entwickler
SMG Studio
Genre
Platformer, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
eBay

Ein Spiel, das sich mit einem Knopf spielen lässt

Von Thomas Steidle ()
Heutige Spiele bieten immer mehr Spielmechaniken und Steuerungsmöglichkeiten. Damals hat man sich als Mario in Super Mario Bros. von links nach rechts bewegt und das Springen stand im Vordergrund. Heute bieten ein Super Mario Odyssey oder The Legend of Zelda: Breath of the Wild so viele Möglichkeiten der Fortbewegung, dass ich sie gar nicht zusammenfassen kann, da es den Rahmen sprengen würde. Nun kommt aber Super One More Jump daher und es gibt genau eine Sache, die man als Spieler macht: Springen. Aber macht das wirklich Spaß, wenn man dauernd denselben Knopf drückt?

Hier bleibt ihr bei den lila Kreisen automatisch stehen und müsst auf den richtigen Moment zum Springen warten.

Ohne eine Hintergrundgeschichte startet ihr direkt ins Abenteuer. Schon wenige Sekunden nach Spielstart könnt ihr euch ins erste Level von 142 stürzen. Nur selten sind diese länger als eine halbe oder ganze Minute, was sich erst einmal nach wenig anhört. Sobald ihr aber die späteren Level erreicht, sind auch gut und gerne mal ein paar Dutzend Minuten für ein Level drin. Dabei könnt ihr jedes in vier verschiedenen Versionen absolvieren, nämlich klassisch, gespiegelt, verdunkelt und rotierend. Eure einzige Fähigkeit ist – neben dem automatischen Laufen – das Springen. Allerdings ist es mehr, als einfach einen beliebigen Knopf zu drücken. Ihr müsst das Ganze im richtigen Moment machen und durch nur einen falschen Knopfdruck müsst ihr das Level wieder von vorne beginnen. Die Gravitation spielt auch eine wichtige Rolle, da ihr somit auch an Decken und Wänden springen könnt. Zudem bietet das Gameplay auch verschiedenste Elemente. So wechselt ihr bei einem Feld die Richtung, bei einem anderen springt ihr automatisch höher als normal und bei dem nächsten Feld bleibt ihr dort stehen und müsst auf den richtigen Moment warten, um zu springen. Oft müsst ihr mit Trial & Error-Passagen rechnen, da exakte Sprünge im richtigen Moment gefordert werden. Manchmal kann das wirklich viele Nerven rauben, besonders da der Schwierigkeitsgrad konstant ansteigt. Nichts für schwache Nerven, besonders da jeder einzelne Tod in einem Level mitgezählt wird. Falls ihr einmal absolut verzweifeln solltet, dann könnt ihr auch einen Übungsmodus auswählen. In diesem bewegt ihr euch langsamer, die Tode werden nicht mitgezählt und die blauen Kristalle – die Sammelgegenstände – sind deaktiviert. In jedem Level gibt es nämlich diese drei Kristalle, auf deren Funktion ich später zurückkomme.

Eines der Level im Nachtmodus, bei dem ihr die Level gut kennen müsst.

Neben den normalen Leveln stehen euch auch einige andere Modi zur Verfügung. Diese schaltet ihr nach und nach frei, abhängig davon, wie viele normale Level ihr bereits geschafft habt. Darunter befindet sich ein Endlosmodus, bei dem ihr so lange wie möglich springt und eure Highscores knacken könnt. Jedoch ist der Levelaufbau jedes Mal zufällig generiert, aber immer schaffbar. Ein weiterer Endlosmodus ist "Race", der wie ein Autorennen aufgebaut ist, denn ihr bewegt euch lediglich in einem Rechteck über den ganzen Bildschirm. Allerdings wäre es so zu simpel, weshalb bei jedem neuen Versuch und jeder neuen Runde das Level zufällig neu aufgebaut wird. Auch hier gilt es eure Highscores zu knacken. Beim Menüabschnitt "Vault" findet ihr 40 zusätzliche Level, die allerdings keine einsammelbaren Kristalle bieten. Für die Multiplayer-Fans gibt es zudem einen Mehrspieler-Modus für zwei bis vier Spieler, bei dem ihr euch beim Drücken vom Sprungknopf abwechseln müsst. Allerdings könnt ihr auch zu zweit den normalen Endlosmodus bestreiten. In einer bestimmten Zeit müsst ihr mehr Distanz zurücklegen als euer Gegner. Solltet ihr sterben, dann beginnt ihr nach einer kurzen Zeit wieder am Anfang, liegt dann aber bei der zurückgelegten Distanz deutlich hinter eurem Gegner und müsst hoffen, dass dieser einen Fehler macht.

Neben dem simplen zweifarbigen Design könnt ihr noch zehn andere Varianten auswählen. Diese und zusätzliche Charaktere, die sich lediglich im Aussehen unterscheiden und jeweils vier blaue Kristalle kosten, wurden von externen Künstlern erstellt, deren Name auch angegeben ist. Ich persönlich fand das simple Standarddesign am besten, da mich die anderen eher verwirrt haben und ich mich beim normalen Design am meisten konzentrieren konnte. Viel Mehrwert bieten sie zwar nicht, aber nett sind sie allemal. Musikalisch sind die Stücke alle dem Electro-Genre zuzuordnen. Es gibt leider nicht allzu viele, weshalb sie sich relativ schnell wiederholen. Technisch läuft das Spiel sowohl im TV- also auch im Handheld-Modus ohne Probleme.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Super One More Jump

Meinung von Thomas Steidle
Was sich aus einer so simplen Mechanik – dem Springen – machen lässt, das zeigt uns Super One More Jump. Es gibt nicht viele Gameplay-Mechaniken, da man nur diese eine Fähigkeit hat und es nur wenige Levelelemente gibt. Dafür ist das Spiel knüppelhart und bietet so einige Herausforderungen neben den normalen 142 Leveln. Zwar hätte ein wenig mehr Abwechslung nicht geschadet, aber das Spiel holt viel aus dieser einen Mechanik heraus. Für alle Fans von schwierigen Spielen auf jeden Fall ein Blick wert.
Mein persönliches Highlight: Die Überraschung, wie viel aus dem Springen gemacht wurde.

Kommentare 0

  • Noch keine Kommentare verfasst :(