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Test zu Black Hole - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Black Hole
  • USA USA: Black Hole
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
06.02.2018
Vertrieb
DUFGames
Entwickler
DUFGames
Genre
Shooter
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Weltraumabschlachte

Von Ilja Rodstein () Mit Black Hole bringt das deutsche Entwicklerstudio Dufgames ihr erstes Spiel auf die Nintendo Switch. Und nein, es ist keine Brauerei im Baden-Württembergischen Balingen, sondern tatsächlich ein kleines Entwicklungsstudio. Black Hole ist nicht nur ihr erstes Nintendo Switch-Spiel, sondern sogar ihr erstes Spiel allgemein. Dieses ist vor fast zwei Jahren für die Systeme OUYA und Razer ForgeTV erschienen. Das Spiel soll von Arcade-Shootern der alten Schule inspiriert sein. Dies ist spiegelt sich nicht nur in der Grafik wieder, auch der Retro-Soundtrack geht besonders ins Ohr. Doch fangen wir mal von vorne an.

Dort drüben ist eine hexagonale Bedrohung!

Im Startmenü stehen zwar mehrere Optionen zur Auswahl, doch an sich gibt es nur einen spielbaren Modus, nämlich den "Single Player". Im Übrigen schon der erste Kritikpunkt und zwar die fehlende deutsche Übersetzung. Diese ist natürlich nicht zwingend notwendig, dennoch frage ich mich warum ein deutsches Entwicklungsstudio keine deutsche Sprache integrieren kann. Es ist dennoch halb so wild und so begeben wir uns in den Single Player-Modus. Hierbei steuert ihr ein Raumschiff, welches sich stets in der Mitte des Bildschirms befindet und folglich müsst ihr die in Wellen auftauchenden Objekte mit Schussprojektilen zerschmettern. Die Steuerung funktioniert in einer Twin-Stick-Variante, das heißt, dass ihr mit dem linken Analogstick das Raumschiff auf der zweidimensionalen Fläche steuert und mit dem rechten Analogstick führt ihr eure Schüsse in definierte Richtungen aus. Alternativ könnt ihr auch das Spiel in Bewegungssteuerung genießen, was durch das Neigen der Joy-Con funktionieren soll, zumindest in der Theorie. Auch eine Touchscreen-Steuerung ist auswählbar. Interessanterweise könnt ihr das Spiel sogar mit dem IR-Sensor des rechten Joy-Con steuern. Angeblich müsst ihr dafür ein spitzes Objekt wie einen Finger oder einen Stift halten, doch ist mir leider nicht klar geworden, wie die Steuerung gemeint ist. Aber zumindest dieses Experiment, den IR-Sensor zu benutzen, hat mir sehr gefallen.

Training, Leicht, Mittel, Schwer – was will man denn noch mehr?

Es stehen bereits zu Beginn vier Schwierigkeitsstufen zur Auswahl, wobei die leichteste Schwierigkeitsstufe zum Üben geeignet ist. Wählt ihr den Übungsmodus aus, so spielt ihr dasselbe Spiel in sehr einfach. Es kommen nicht nur weniger Feinde, sondern ihr werdet auch schneller stärker. Ihr könnt eines von drei Raumschiffen wählen, wobei diese sich in den Attributen unterscheiden. Doch könnt ihr weitere Attribute auch zwischen den Runden upgraden. Dabei stehen euch Upgrades wie Schussfrequenz, Stärke oder auch einige defensive Attribute zur Verfügung. Ihr könnt außerdem auch eine zusätzliche Sekundärwaffe ausrüsten, die aber einfach nur in geringeren Frequenzen in dieselbe Richtung schießt, wie eure Primärwaffe.

Eine Sekunde später, waren die beiden nur noch Weltraumasche

Mehrere Gegnertypen versuchen euch auf eurer Reise durch vier Welten mit jeweils zehn Levels aufzuhalten. Mal fliegen Asteroiden auf euch zu, mal fliegende Kreissägen und manchmal folgen euch außerirdische Raumschiffe. Die Bedrohung kommt immer aus allen Richtungen und so muss das Timing besonders auf höheren Schwierigkeitsstufen stimmen, wenn ihr überleben wollt. Zur Not lassen auch einige besiegte Gegner kleine, bunte Power-ups fallen. Diese sind oft nur Punkte für Highscores oder auch Punkte, um Upgrades zu kaufen, doch darunter verbergen sich mitunter auch nützliche Dinge, wie ein temporäres Schild oder auch etwas, was die Lebensleiste erhöht. Es lohnt sich wirklich immer die Power-ups einzusammeln. Das Spiel ist auf Highscores ausgelegt, denn im Menü findet ihr eine globale Online-Highscore-Liste. Solltet ihr bei dem Spiel verlieren, wird eure Punktzahl gespeichert und ihr müsst komplett von vorne starten. Dadurch ist das Spiel nicht für jede Person geeignet, denn einige wird diese Tatsache sehr frustrieren. Wenn euch Highscores nicht sonderlich reizen, ist für euch auch nicht wirklich ein Wiederspielwert gegeben, denn der Levelaufbau bleibt immer gleich. Zwischen den vier Welten erwarten euch Bossgegner, die selbst im einfachen Modus gar nicht mal so einfach sind. Relativ schnell habt ihr seine Taktik durchblickt und schießt euch gegen den gigantischen Gegner durch. Besonders für eine Nintendo Switch-Version ist es übrigens sehr praktisch, dass man jederzeit speichern kann und in dem selben Level weitermachen kann.

Im Punkt Grafik gibt sich das Spiel nicht besonders viel Mühe. Die Texturen sind eintönig und das Spiel spielt sich immer auf dem selben Hintergrund ab, der sich nur innerhalb der Welten ändert. Wenigstens wird dies durch den gelungenen Soundtrack ausgeglichen, der ein wenig Retro-Gefühl hervorruft. Auch die HD-Vibration begleitet euch im Verlauf des Spiels und wurde ziemlich gut integriert. Generell ist das Spiel ziemlich fair, aber dennoch ist das Spielprinzip nicht innovativ und etwas altbacken. Zumindest preislich kann man bei dem Spiel nicht meckern, denn ihr zahlt nur knapp über fünf Euro dafür.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Black Hole

Meinung von Ilja Rodstein
Black Hole ist ein ziemlich minimalistisches Spiel, welches für eine Runde zwischendurch unterhalten kann. Der Umfang ist zwar nicht wirklich groß, aber für einen kleinen Preis erhaltet ihr ein Spiel, bei welchem ihr euch spontan auf die Highscore-Jagd machen könnt. Solltet ihr mal wissen wollen, wie der IR-Sensor des rechten Joy-Con funktioniert, so könnt ihr auch in diesem Spiel daran experimentieren, auch wenn dieser nicht wirklich einen Sinn hat. Die Grafik ist zwar in dem Spiel sehr schwach, doch die Steuerung und das Gameplay sind ziemlich präzise. Insgesamt ein Gesamtpaket, welches besonders Highscore-Jäger interessieren könnte.
Mein persönliches Highlight: Jetzt weiß ich also, wie der IR-Sensor des rechten Joy-Con funktioniert, interessant!

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