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Test zu AeternoBlade - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: AeternoBlade
  • USA USA: AeternoBlade
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
01.02.2018
Vertrieb
Corecell Technology
Entwickler
Corecell Technology
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Dreht bei Gefahr einfach die Zeit zurück.

Von Lisa Zander () Einige von euch dürften AeternoBlade noch vom Nintendo 3DS kennen. Seit dem 1. Februar dieses Jahres gibt es den Action-Platformer auch im Nintendo eShop der Nintendo Switch. In AeternoBlade spielt ihr Freyja, eine junge Kriegerin, die sich an Beladim, einem Bösewicht, der ihr Heimatdorf zerstört hat, rächen möchte. Dabei benötigt sie die Waffe „AeternoBlade“, die magische Kräfte hat. Nur mit dieser Waffe kann sie Beladim bezwingen. Freyja wird unterstützt von Vernia, die ihr helfen möchte, das volle Potential der AeternoBlade zu nutzen.

Wenn euch rote Balken am Weitergehen hindern, müsst ihr erst alle Gegner besiegen.

Um der AeternoBlade zu ihrer wahren Stärke zu verhelfen und um letztlich zu Beladim zu kommen, müsst ihr euch durch Level mit vielen Monstern kämpfen. Die Level haben Abzweigungen, denen ihr folgen könnt, um beispielsweise Relikte zu finden, mit denen ihr euren Charakter aufbessern könnt. Außerdem gibt es Minibosse, die von euch verprügelt werden wollen. Diese sind um einiges stärker als die anderen Gegner, denen ihr sonst im Spiel begegnet. Zum Glück gibt es einige Checkpoints, die über die Level verteilt sind, an denen ihr eure Energie auffüllen könnt und an denen ihr das Spiel wieder fortsetzt, solltet ihr einmal dem Bildschirmtod erliegen. Ihr könnt auch wieder im gleichen Gebiet respawnen, in dem ihr gestorben seid, sodass Boss- oder Minibosskämpfe weniger frustrierend sind. Um in den Leveln voranzukommen oder um in einem Bosskampf einer fatalen Attacke auszuweichen, müsst ihr manchmal die Zeit zurückdrehen. Das macht ihr mithilfe der AeternoBlade, die euch durch das Zurückdrehen der Zeit auch zu Beginn des Spiels das Leben rettet.

Sobald man einen Gegner besiegt, kann man insgesamt vier verschiedene Orbs erhalten. Diese füllen je nach Farbe eure Energieleiste, eure Magieleiste, die ihr für das Zurückspulen der Zeit braucht, sowie eure Spezialattackenleiste auf. Die vierte Orb-Art, die gelbe, sammelt ihr ein, um euren Charakter zu verbessern. Dabei könnt ihr zwischen der Aufbesserung von Freyjas Lebenspunkten, ihrer Angriffsstärke und ähnlichem sowie neuen Attacken-Kombinationen wählen. Es lohnt sich vor allem, die gelben Orbs in Attacken zu investieren, weil diese etwas mehr Abwechslung in die Kämpfe bringen, die nun mal den Großteil des Spiels ausmachen. Dennoch bleibt es bei den Attacken zumeist dabei, dass man die Y-Taste drückt und diese mit einer Bewegung des linken Analogsticks kombiniert. Die Geschichte um Freyja und die anderen Charaktere, die sie während des Spiels trifft, hat mich nicht fesseln können. Auch die Level und die vermeintlichen Rätsel, die man durch das Zurückspulen der Zeit lösen muss, sind schon ab dem zweiten Level sehr repetitiv. Die einzige Abwechslung im Spiel, bekommt man durch das Freischalten neuer Angriffstechniken und durch die knackigen Bosskämpfe.

Das Design dieses Gift spuckenden Gegners hat mir besonders gut gefallen.

Wie bereits im Test der 3DS-Version des Spiels erwähnt wurde, gibt es als Zusatzinhalte einen Arena-Modus und ein Bikini-Outfit, die käuflich im Nintendo eShop erworben werden müssen. Weshalb diese vier Jahre nach erstmaligem Release für den 3DS nicht kostenlos in die Nintendo Switch-Version gepackt werden, ist mir ein Rätsel. Generell scheint sich diese Version nicht – abgesehen von der Grafik – von der Nintendo 3DS-Version zu unterscheiden. Dabei ist hervorzuheben, dass die Grafik deutlich aufpoliert wurde. Als Vergleich habe ich die Demo-Version für den Nintendo 3DS neben die Nintendo Switch-Version gehalten. Die Kanten auf der Nintendo Switch sind glatter und das Spiel wirkt weniger kantig. Einen möglichen Wiederspielwert erkenne ich in der Aufmachung der Level. Wer Spaß am hundertprozentigen Komplettieren eines Spiels hat, kann immer wieder in vorherige Level zurückkehren, um dort nach bisher unentdeckten Bereichen und womöglich vergessenen Relikten zu suchen. Als Orientierungshilfe, welche Räume man bereits entdeckt hat, gibt es eine Karte von jedem Level sowie eine Anzeige, die verrät, zu wie viel Prozent das Level abgeschlossen ist.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu AeternoBlade

Meinung von Lisa Zander
Aeternoblade auf der Nintendo Switch ist deutlich hübscher als auf dem Nintendo 3DS. Dennoch hat es in puncto Abwechslung und Handlung die gleichen Macken. Das Kampfsystem ist schnell repetitiv und die Rätsel nicht fordernd. Dennoch machen die fordernden Kämpfe Spaß. Wer Lust auf eine Menge Kampf hat und sich nicht an der sperrigen Story stört, könnte an AeternoBlade seine Freude haben.
Mein persönliches Highlight: Wenn ich in Bosskämpfen ordentliche Kombis raushauen konnte.

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