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Test zu Xeodrifter - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Xeodrifter
  • USA USA: Xeodrifter
  • Japan Japan: Xeodrifter
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
15.02.2018
Vertrieb
Atooi
Entwickler
Atooi
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Warum kann man nicht einmal auf einem friedlichen Planeten notlanden?

Von Niels Uphaus () Lange Zeit mussten Fans von 2D-Metroids auf einen neuen Titel warten. Um die Fans bei Laune zu halten, haben Indie-Entwickler diese Lücke ausgefüllt. Mit Metroid: Samus Returns hat Nintendo zwar endlich wieder einen eigenen Titel dieser Art veröffentlicht, doch das hält kleinere Studios nicht davon ab, der Kopfgeldjägerin Konkurrenz zu machen. So auch Atooi mit ihrem Port des Nintendo 3DS-Spiels Xeodrifter.

Direkt zu Beginn erwarten euch schon fiese Monster.

Wie bereits Mutant Mudds glänzt auch Xeodrifter mit einem 8-Bit-Stil. Ihr steuert einen Weltraumpiloten, dessen Raumschiff nach einem Meteoriten-Einschlag schwer beschädigt wurde. Nur noch vier verschiedene Planeten könnt ihr mit Mühe und Not besuchen. In der Hoffnung, Teile zu finden, um euer Gefährt wieder startklar zu kriegen, erforscht ihr die diversen Gebiete. Die Story selbst steht jedoch eigentlich immer im Hintergrund.

Nicht umsonst vergleichen viele Spieler Xeodrifter mit einem klassischen Metroid. Aus der 2D-Perspektive ballert ihr euch durch unterirdische Höhlen, besiegt kleinere Gegner, vernichtet Endbosse und findet Upgrades. Seid ihr anfangs noch recht schwach und eingeschränkt, findet ihr bald darauf weitere Energieeinheiten und ein Item, das euch ermöglicht, zu tauchen. Später könnt ihr sogar noch so schnell laufen, dass ihr über Lava und Ähnliches hinweg schwebt. So können auch alte Gebiete erneut besucht werden, um Geheimnisse zu entdecken oder weiter fortzuschreiten. Neben dem Tauchgerät stoßt ihr manchmal zum Beispiel auch auf Wände, die sich nur mit besseren Waffen zerstören lassen. Das Erkunden ist ein Kernaspekt des Titels. Die meiste Zeit wurde dies auch gut umgesetzt, nur manche Geheimnisse empfand ich als ein wenig unfair.

Ein weiteres Nintendo 3DS-Spiel schafft es auf die Nintendo Switch.

Auf diesem Schneckenhäuschen wollt ihr nicht landen.

Xeodrifter ist schwer. Die Bossgegner, die leider oft recycelt werden und immer nur etwas andere Taktiken verwenden, sowie auch manche normale Gegner sind durchaus eine Herausforderung. Ich hatte jedoch besondere Probleme mit der Steuerung. Der Held des Abenteuers bewegt sich immer noch ein Stück weiter, nachdem man den Control-Stick oder das Steuerkreuz losgelassen hat. Kämpfte ich beispielsweise gegen ein Monster und sprang in seine Richtung, rutsche ich häufiger in es hinein und nahm Schaden. Erst mit der Zeit habe ich die Physik intus gehabt. Wirklich glücklich wurde ich mit der Steuerung jedoch nie. Generell ist das Spiel über seine durchschnittliche Spielzeit (ich habe knapp vier Stunden für die 100 % benötigt) sehr anspruchsvoll. Um das Gameplay zu individualisieren, könnt ihr immerhin eure Waffen modifizieren. So schießen sie nicht nur geradeaus, sondern auch in Wellen, im Zickzack, etc.

Technisch macht der Titel nur wenig falsch. Die 8-Bit-Grafik ist zwar längst nicht mehr so hip wie vor einigen Jahren und wirkt deshalb auf den ersten Blick wenig innovativ, zudem wirken die Planeten an sich recht leblos. Der Soundtrack hingegen ist fantastisch. Ich mag 8-Bit-Soundtracks und diese passen sich hervorragend dem Spiel an. Atooi hat zumindest in diesem Bereich ganze Arbeit geleistet. Das Spiel unterstützt im Übrigen die Möglichkeit, Videomaterial aufzuzeichnen. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Unterstützung der HD-Vibration, die das Abenteuer zu etwas ganz Besonderem macht.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Xeodrifter

Meinung von Niels Uphaus
Wer kein Problem mit schweren Spielen hat und einen Titel spielen will, der zumindest ein wenig Metroid-Feeling vermittelt, kann mit Xeodrifter nicht viel falsch machen. Technisch glänzt der Titel und auch das klassische Suchen und Kämpfen aus der Nintendo-Reihe wurde weitestgehend gut umgesetzt. Eine präzisiere Steuerung und abwechslungsreichere Bosse hätten dem Titel jedoch gutgetan. Außerdem ist die Spielzeit des Titels relativ gering. So haben wir mit Xeodrifter eine weitere gute, wenn auch nicht perfekte Bereicherung für die Nintendo Switch.

Kommentare 2

  • Splatterwolf Flop-Weltstar seit 1889 - 21.02.2018 - 12:34

    Muss auch sagen, ist ein sehr witziges Spiel. Metroidvania meets Mutant Mudds würde ich sagen. Dazu kommt halt, dass es durchaus schwer ist. Da hüpft man nicht mal eben durch. ^^
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 21.02.2018 - 12:43

    Ich hab's auch schon auf der Wii U gezockt und fand es ziemlich fordernd, aber nicht unfair und insgesamt wirklich gut. Wenn man Spiele dieser Art mag und keine Pixel-Allergie hat ist Xeodrifter definitiv einen Blick wert!