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Test zu ATOMIK: RunGunJumpGun - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: ATOMIK: RunGunJumpGun
  • USA USA: ATOMIK: RunGunJumpGun
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
08.02.2018
Vertrieb
Gambitious
Entwickler
ThirtyThreeGames
Genre
Action, Shooter, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Mit einer Kanone in der Hand rennen und springen

Von Thomas Steidle () Schwere Spiele können die Spieler richtig motivieren, sofern sie gut gemacht sind. Besonders Super Meat Boy ist für seine Schwierigkeit bekannt und hat dadurch einige Fans gewonnen. Auch auf der Nintendo Switch tauchen solch schwere Spiele auf. ATOMIK: RunGunJumpGun geht in diese Richtung und will euch in 120 Leveln leiden sehen, während ihr springt oder vielmehr schwebt und schießt, um vor euch alles zu zerstören. Aber wovon handelt die Geschichte des Spiels?

Weltraum-Creme macht saure Kotze ... vielleicht will ich doch lieber keine kaufen.

Ihr spielt einen namenlosen Plünderer, der die sogenannten Atomiks stiehlt. Von diesen sind bis zu zwölf in einem Level versteckt und werden für weitere Level benötigt. Während ihr diese plündert, stirbt momentan die Sonne. Das ist eigentlich auch schon die ganze Story hinter dem Spiel, denn ein Charakter sagt in der Levelauswahl immer nur einen Satz. Diese haben auch nicht immer etwas mit der Story zu tun, sondern sagen manchmal nur etwas Lustiges aus. Allerdings liegt das Hauptaugenmerk des Spiels nicht auf der Geschichte, sondern auf dem Gameplay.

Das Spiel benutzt lediglich zwei Knöpfe, nämlich L und R. Mit L schießt ihr nach unten, aber nicht um Gegner zu töten, sondern damit ihr springt beziehungsweise eher schwebt. Mit R schießt ihr nach rechts, um kommende Gegner und Hindernisse zu zerstören. Das Knopf-Layout könnt ihr nach Belieben ändern und anpassen. Das Schießen funktioniert an sich gut und ohne Probleme, allerdings wird es auch nicht spannender. Während neue Gameplayelemente dazu kommen und der Schwierigkeitsgrad steigt, bleiben eure Fähigkeiten dieselben. Besonders in manchen Situationen hätte ich gerne Kontrolle über meinen Charakter gehabt, denn dieser bewegt sich automatisch von links nach rechts, weswegen man nur seine Höhe verändern kann. So fühlt es sich nicht wirklich so an, als könnte ich so gut spielen wie es eigentlich möglich wäre, was zu häufigen Wiederholungen führt, da ich mangels Rettungsmanövern sterbe. Mehr Fähigkeiten und Bewegungskontrolle hätten sicher nicht geschadet, fehlen aber sicherlich, da es ursprünglich ein Smartphone-Spiel ist.

Oben und unten links könnt ihr Portale erkennen. Zudem machen die Laser schießenden Gegner euch die Hölle heiß.

Abwechslung findet ihr in den Levels genug, da ihr in den verschiedenen Weltabschnitten verschiedene Elemente vorfindet. Von Stacheln bis zu Laser schießenden Gegnern ist alles dabei. Allerdings haben mich einige Elemente manchmal verwirrt, beispielsweise die Portale an den Decken und Böden. Geht ihr in das Portal am Boden, dann kommt ihr an derselben Stelle nur an der Decke wieder heraus und andersherum. Besonders in diesen Leveln alle Atomiks zu sammeln, zehrt an den Nerven, weil man immer drauf achten muss, ob man nicht jetzt durch ein Portal gehen muss. Wie bereits oben erwähnt, könnt ihr in jedem Level bis zu zwölf Atomiks sammeln, um neue Level freizuschalten. Allerdings war es das auch und ihr bekommt nichts, wenn ihr mehr als nötig sammelt. Im Hauptmenü seht ihr lediglich die Prozentanzahl und außerdem eure gesamten Tode. Im Level-Auswahl-Menü lassen diese sich auch für jedes Level einzeln anzeigen. Die 120 Level sind in drei Welten aufgeteilt, was 40 pro Welt macht. Innerhalb jeder Welt gibt es zudem vier Abschnitte mit jeweils zehn Levels. Allerdings müsst ihr nicht jedes Level beenden, da ihr immer eine bestimmte Anzahl von Leveln in einem Abschnitt überspringen könnt, jedoch nicht alle.

Grafisch orientiert sich das Spiel an einem Pixel-Artstyle und setzt diesen konsequent um. Dieser fügt sich gut ein. Der Soundtrack ist weder gut noch schlecht. Er bietet zwar kein Ohrwurmpotenzial und hört sich immer gleich an, allerdings nervt er euch auch nicht. Leider bietet das Spiel keinerlei Verwendung der HD-Vibration. ATOMIK: RunGunJumpGun lässt sich in bis zu drei Stunden durchspielen, abhängig von eurem Können. Solltet ihr alle Atomiks sammeln wollen, dann könnt ihr sicher nochmal mit dem Doppelten rechnen.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu ATOMIK: RunGunJumpGun

Meinung von Thomas Steidle
Insgesamt ist ATOMIK: RunGunJumpGun ein nettes, wenn auch sehr schwieriges Spiel. Ihr seid sicherlich ein paar Stunden damit beschäftigt, die Trial & Error-Passagen zu schaffen. Die simple Steuerung, die lediglich zwei Knöpfe erfordert, erscheint zwar leicht, benötigt aber einiges an Übung, um sie zu meistern. Einige weitere Fähigkeiten wären jedoch schön gewesen, besonders um sich zu retten, da man oft sieht, wie man in den Tod fliegt. Der Schwierigkeitsgrad steigt enorm an und wer kein Fan schwerer Spiele ist, der sollte die Finger von ATOMIK lassen. Alle anderen können einen Blick auf das Spiel werfen.
Mein persönliches Highlight: Die simple Steuerung, die schnell erlernt ist, allerdings einige Zeit zum Meistern benötigt.

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