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Test zu Escape Trick: 35 Fateful Enigmas - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Escape Trick: 35 Fateful Enigmas
  • USA USA: Escape Trick: 35 Fateful Enigmas
  • Japan Japan: The Misshitsu Kara no Dasshutsu: Unmei o Tsunagu 35 no Nazo
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
15.02.2018
Vertrieb
D3 Publisher
Entwickler
Intense
Genre
Adventure
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Ihr seid gefangen? Zum Glück ist alles nötige für eine Flucht im Raum.

Von Lisa Zander () Stellt euch vor, ihr seid in einem Raum gefangen und kommt nicht heraus. Glücklicherweise hat jemand im Raum genug Hinweise und Gegenstände verteilt, mit denen ihr aus dem Raum entfliehen könnt. Dieses und ähnliche Szenarios begegnen euch in Escape Trick: 35 Fateful Enigmas. Wie der Titel bereits verrät, müsst ihr in diesem Spiel 35 mal entkommen. Gespickt ist das Ganze noch mit einer Handlung, die sich über die Szenarien erstreckt. Dabei ist die Geschichte zweigeteilt in 16 Rätsel, „The 16 Riddles of the Beginning“, also die 16 Rätsel des Anfangs, und in 19 weitere Rätsel mit dem Titel „The 19 Erased Memories“, die 19 gelöschten Erinnerungen. Dass das Spiel und seine Teile englische Titel und keine deutschen haben, lässt bereits darauf schließen, dass Escape Trick: 35 Fateful Enigmas leider nicht auf Deutsch spielbar ist.

In einem Level findet ihr zufällig den heiligen Gral. Natürlich nehmt ihr den nicht mit, sondern verwendet ihn in einem Rätsel.

Das Spiel beginnt damit, dass ihr in einem Hotel seid und jemanden treffen wollt. Dadurch, dass aber plötzlich ein Feuer ausbricht und ihr euch in ein Zimmer begebt, aus dem ihr nicht mehr herauskommt, seid ihr gezwungen, kreativ zu werden, um euch mit allem, was sich in diesem Zimmer befindet, irgendwie einen Weg nach draußen zu verschaffen. Ihr müsst entweder mit euren Joy-Con oder mit dem Pro Controller einen Cursor durch den Ausschnitt des Raumes navigieren, in dem ihr euch im Moment befindet. Mit Pfeilsymbolen am Rand des Bildschirms könnt ihr zu anderen Winkeln des Raumes wechseln. Statt der Controller könnt ihr auch den Touchscreen verwenden, mit dem ich persönlich am besten zurecht kam, da der Cursor bei der Steuerung mit den Controllern entweder zu schnell und zu ungenau ist und meist über das Ziel hinausschießt oder viel zu langsam. Gegenstände, die ihr beim Abgrasen der Räume findet, könnt ihr zum Teil auch miteinander kombinieren, und erst danach könnt ihr sie verwenden. Sobald ihr durch die richtige Anwendung der Gegenstände einen Weg aus den Räumen findet, ist das Level abgeschlossen.

Über das Thema Grafik und Sound sollte bei Escape Trick: 35 Fateful Enigmas am besten geschwiegen werden. Dazu muss gesagt sein, dass das Spiel in Japan bereits für die Wii U erschien und nun auf die Nintendo Switch geportet wurde. Doch auch für Wii U-Verhältnisse scheint die Grafik zu schlecht zu sein. Auf den Screenshots sollte das gut erkennbar sein. Auch die Soundeffekte tragen nicht zu einem besseren Spielerlebnis bei. Im Vergleich zur Musik sind die Soundeffekte zu laut, was ihr auch in den Einstellungen nicht ändern könnt. Zudem sind sowohl die Musik als auch die Soundeffekte nichts Besonderes und verleihen dem Spiel keinen zusätzlichen Reiz.

Die Grafik des Spiels schmeichelt ihrer Schönheit.

Die Rätsel selbst konnten sowohl positiv als auch negativ auffallen. Obwohl ihr die Rätsel stets mit derselben Person lösen müsst, passiert es kaum, dass ihr an gleich wirkenden Orten zu viele ähnliche Probleme lösen müsst, da ihr im Spiel unterschiedliche Gebiete bereist. Es gibt eine Menge an kniffligen Rätseln aber auch sehr einfache. Ich bekam es dennoch häufiger mit Frust zu tun, als ich beispielsweise zwei Gegenstände hatte, die offensichtlich zusammengefügt werden mussten, es jedoch nicht angezeigt wurde. Viel zu lange verbrachte ich meine Zeit damit, nach einer anderen Lösung für das Zusammenfügen der Objekte zu suchen, bis ich aus Zufall ein Mal den Bereich unterhalb eines Objekts angetippt habe und ich erst dann die Gegenstände zusammenfügen konnte. Ebenfalls unschön ist die Orientierung in den Räumen. Dass es in einer schmalen Ecke hinter einem Spind noch etwas zu sehen gibt, ist bei der sperrigen Bewegung in den Räumen nicht erkennbar, wird aber auch nur beim punktgenauen Anklicken der richtigen Stelle ersichtlich. Diese Erfahrung sowie die Schwierigkeiten bei der Verwendung der Gegenstände können dazu führen, dass ihr, sobald ihr nicht mehr weiterkommt, wahllos auf den Touchscreen einhämmert, um zufällig irgendetwas zu erwischen, das euch voranbringt.

Dazu kommt, dass die Kombination von Escape Room-Spiel und Story genauso löblich wie auch schlecht ist. Die Absicht, die Escape Room-Level mit einer Story zu versehen, ist ganz interessant, gerade weil die beiden Teile des Spiels dadurch auf eine gewisse Art miteinander verbunden werden, was bei einfachen Escape Room-Spielen, die aus nicht miteinander zusammenhängenden Leveln bestehen, nicht der Fall ist. Andererseits erhält das Spiel durch die Story eine ungewollte Komik. Ihr spielt eine Person, die in kürzester Zeit immer wieder eingesperrt wird oder in Situationen gerät, aus denen sie fliehen muss. Das lässt den Protagonisten nicht als Helden sondern eher als Opfer der Geschichte wirken.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Escape Trick: 35 Fateful Enigmas

Meinung von Lisa Zander
Escape Trick: 35 Fateful Enigmas bietet euch 35 knackige Rätsel, die durchaus abwechslungsreich sind. Doch sowohl Steuerung, Grafik, Sound und Story können euch oftmals den Spielspaß nehmen. Wer an Escape Room-Spielen seinen Spaß hat und über diese gravierenden Fehler hinwegsehen kann, könnte mit diesem Titel durchaus einige spaßigen Stunden verbringen. Wer von euch weniger Frust, ungewollte Lacher und schlechte Soundeffekte und Grafik von einem Spiel verlangt, sollte die Finger davon lassen.
Mein persönliches Highlight: Die schwierigen Rätsel, die nicht aufgrund der schlechten Steuerung schwer zu lösen sind.

Kommentare 4

  • Aktenordner Turmritter - 27.02.2018 - 21:49

    danke für den Test. Wollte schon zuschlagen
  • Switch Turmritter - 28.02.2018 - 09:25

    Dieser Test ist nicht fair !
    Ich habe das Spiel gekauft, ich stellte keine Fehler fest.
    Wo sollen diese denn sein?
    Die Musik kann man ebenfalls in der Konfig abstellen....
    Wurde das Spiel nur installiert und 5min gespielt und dann bewertet und dann wieder deinstalliert?
  • Gast - 28.02.2018 - 10:48

    @Switch
    Bitte den Test komplett lesen, da wurden Beispiele für Fehler genannt.
    Wenn man grauenhafte Musik abschalten kann, muss man die dann gut bewerten? Dein Ernst?
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 01.03.2018 - 16:29

    @Switch Klar wenn man alle Fehler ausblendet hat dann jedes Spiel dann keine :troll:

    zudem wie kann man Story bitte durch kurzes anspielen bewerten, geschweige denn kritisieren wollen? Steuerung, Sound und Grafik hingegen lassen sich leicht früh bewerten.