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Test zu Super Toy Cars - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Super Toy Cars
  • USA USA: Super Toy Cars
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
02.03.2018
Vertrieb
Eclipse Games
Entwickler
Eclipse Games
Genre
Rennspiel, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Spielzeugautos erobern die Nintendo Switch

Von Ilja Rodstein () Die Nintendo Switch hat mittlerweile ein ganz solides Spieleaufgebot. Für jeden ist etwas dabei: Horror, Adventures, Jump'n'Runs und vieles mehr. Aber auch die Fun-Racer-Rubrik darf man nicht aus den Augen verlieren. So ist Mario Kart 8 Deluxe einers der wenigen guten Fun-Racer auf der Nintendo Switch. Nun erschien Super Toy Cars im Nintendo eShop der Nintendo Switch. Wie der Name schon verrät, geht es nicht nur um Fahrzeuge, sondern auch um Spielzeug. Was das mit einem Fun-Racer zu tun hat?

Guter Soundtrack und kreatives Streckendesign heben sich besonders hervor

Im Jahr 2014 erschien Super Toy Cars bereits für den PC und die Konsolen, darunter auch für die Wii U. Das Spiel besitzt auf dem PC nicht nur einen guten Offline-Modus, auch der Online-Modus und der Strecken-Editor sind wichtige Bestandteile. In dem Spiel könnt ihr in Autos einsteigen und wahnwitzige Kurse befahren. Am Anfang und im Laufe des Spiels erhaltet ihr Geld, um ein Auto und Upgrades kaufen zu können. Den ersten Wagen erwerbt ihr auch gleich am Anfang, um die Karriere-, Quick-Race- oder Multiplayer-Modi (leider kein Online-Modus) überhaupt erst nutzen zu können.

Auf dieser Strecke jagt ihr euch zwischen Bauklötzchen durch das Kinderzimmer.

Im Karriere-Modus müsst ihr verschiedene Arten von Rennen bestreiten. So zählt es in klassischen Rennen, als Erster über die Ziellinie zu sausen. Aber auch außergewöhnliche Herausforderungen sind mit von der Partie. Die typischen Zeitrennen, die ihr alleine bestreitet, sind ebenso vorhanden. Besonders Bock machen die Rennen, in denen alle 15 Sekunden der Letzte in die Luft geht und man somit bis zum Ende den Druck hat, sich immer weiter vorzukämpfen. In den anderen über 48 Events könnt ihr euch auf zwölf unterschiedlichen Pisten unter Beweis stellen. Zwar klingt die Anzahl der Events ganz ordentlich, jedoch ist die Zahl von zwölf unterschiedlichen Strecken etwas zu klein geraten, obwohl alle super abwechslungsreich gestaltet sind. So fahrt ihr in eurem Spielzimmer, in einer Küche oder in einer Garage. Als Hindernisse auf der Strecke dienen Dosen, Bausteine oder sogar Plüschtiere. Je nach Rennen erhaltet ihr wertvolle Credits, mit denen ihr die 16 verfügbaren Autos kaufen und mit Upgrades versorgen könnt. Während des Rennens zählt auch, ein gutes Händchen für die Power-Ups zu haben. Wie beim großen Vorbild Mario Kart könnt ihr auf den Strecken Items aufsammeln und einsetzen. So bekriegt ihr euch mit Billard-Kugeln, Raketen oder Schleim. Schon von Anfang an könnt ihr je nach Drift- oder Sprungvermögen einen Turbo auffüllen, den ihr verwenden könnt, sobald die Leiste voll ist. Das sind alles Faktoren, die ihr in den Rennen beachten müsst, um erfolgreich zu sein.

Schwammige und unpräzise Steuerung gepaart mit fragwürdiger Physik

Doch vielleicht fragt ihr euch jetzt, wie gut die Steuerung funktioniert. Meistens ziemlich schwammig und sehr unpräzise. Selbst auf geraden Strecken will das Auto einfach nicht geradeaus fahren. Bei Kollisionen ist es leider oft zufällig, in welche Richtung euer Auto steuert. Leider fühlt sich das dadurch sehr künstlich an. Vor allem, wenn ihr über Rampen hinweg saust, um euere Boost-Anzeige aufzufüllen, merkt ihr, dass die Erdanziehungskraft überraschend stark ist. Wenigstens unterstützt das Spiel vom Nintendo Switch Pro Controller bis zum geteilten Joy-Con alle Steuerungsarten der Nintendo Switch.

Mit bis zu vier Spielern könnt ihr euch im freien Modus beliebig austoben.

Im Quick-Race-Modus könnt ihr schnell ein Rennen absolvieren. Jedoch könnt ihr den Schwierigkeitsgrad selber einstellen. Im Mehrspielermodus könnt ihr zu viert loslegen. Falls ihr mal keine Lust auf die typischen Strecken haben solltet, könntet ihr euch am Track-Editor versuchen, sofern dieser da wäre. Auf der Wii U noch vorhanden, wurde dieser Modus offenbar auf der Nintendo Switch-Version komplett entfernt. Sicherlich war dieser mit der fehlenden Online-Aktivität sehr eingeschränkt verfügbar, doch hätte ich mir diesen sehr gerne auch in dieser Version gewünscht. Die Grafik und der Sound sind übrigens auf einem guten Niveau gehalten. Klar, die Grafik fordert nicht die gesamte Leistung der Nintendo Switch, jedoch können sich einige Stellen sehen lassen. Gepaart mit der passenden Musik, die in den Rennen eher rockig ausgefallen ist, zeigen sich die spannenden Rennen also von ihrer guten und manchmal sogar besten Seite. Die Performance ist leider nicht jederzeit gleich gut, denn ab und zu ruckelt das Spiel und läuft nicht mit flüssigen 30 Bildern pro Sekunde. Vor allem im Mehrspielermodus ist die eingeschränkte Bildrate auffällig.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Super Toy Cars

Meinung von Ilja Rodstein
Lasst euch nicht von der Wertung erschrecken, denn Super Toy Cars ist ein sehr günstiges Spiel. Für unter 10 Euro erhaltet ihr ein überraschenderweise für den Preis umfangreiches Spiel. Dennoch kann ich leider nicht verstehen, warum der Strecken-Editor, der auf allen anderen Plattformen vorhanden war, grundlos entfernt wurde. Außerdem hat sich das Spiel leider sehr undynamisch angefühlt und die Physik der Autos ist sehr altbacken. Dennoch eignet sich das Spiel für eine kleine Partie zwischendurch ziemlich gut.
Mein persönliches Highlight: Das Streckendesign im Kinderzimmer-Stil ist dem Spiel sehr gelungen.

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