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Test zu Superola and the Lost Burgers - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Superola and the Lost Burgers
  • USA USA: Superola and the Lost Burgers
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
22.02.2018
Vertrieb
Undergames
Entwickler
Undercoders
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Ein Lama umgeben von Memes

Von Patrick Gawor () In den tiefen Weiten der Videospiellandschaft findet man immer mal wieder das ein oder andere Spiel, welches einem nicht nur ein Fragezeichen über den Kopf zaubert, sondern gleich eine ganze Armee schickt. Nicht jeder Spieleentwickler hat die größten Ambitionen oder möchte etwas Neuartiges erschaffen. Das ist auch in Ordnung, manchmal kann es auch gut sein, einfach eine bekannte Formel zu nehmen und diese so gut es geht im eigenen Stile umzusetzen. Oder man geht noch einen Schritt weiter und kopiert sich einfach alle möglichen Dinge, die einen gerade so durch den Kopf gehen und setzt den Begriff „Hommage“ dahinter. Wie Flappy Bird, hab ich Recht?

I’M A’ FIRIN’ MAH LAZER“- Meme im Einsatz

Superola and the Lost Burgers, welches alleine schon durch seinen Namen hindurchscheinen lässt, dass es sich hier um möglichen Müll handeln könnte, möchte genau diese Kerbe an „Hommage“ oder auch „Parodie“ ausfüllen. Dabei orientiert es sich an bekannten Filmen, Spielen oder auch Memes aus dem letzten Jahrzehnt, um aufzuzeigen, wie lustig es doch ist. Also packt eure „Lolz“ und „Rofls“ aus, denn wir begeben uns auf eine Reise voller schlechter Anspielungen und eintönigem Gameplay! Die Story des Spiels ist schnell erklärt, die Hotdog-Aliens greifen die Erde an und wollen alle herumliegenden Burger stehlen. Ihr – ein Lama namens Superola – könnt dies selbstverständlich nicht auf euch sitzen lassen, da am Sonntag Burgertag ist. Also macht ihr euch auf die Jagd, um alle Burger wieder an die Menschheit zu verteilen. Klingt idiotisch? Ist es auch. Was die Tatsache aber noch viel idiotischer macht sind schon jetzt die ersten Meme-Anspielungen innerhalb der ersten paar Sekunden. Doch damit weiß man schon direkt in den ersten Spielminuten, wohin die Reise gehen wird, denn wer mit dem ältesten Meme der Welt „All your base are belong to us“ sein Spiel anfängt, weiß, worauf er sich hier eingelassen hat.

Nach einer kleinen Einführung in die bemerkenswerte Geschichte des Spiels, finden wir uns auf einer recht bunten Oberweltenkarte wieder. Der Stil des Spiels orientiert sich dabei natürlich an der 16-Bit-Grafik eines Super Nintendos oder eines SEGA Mega Drives, was aber Dank der Zeitlosigkeit dieser Optik recht schön anzusehen ist. Wir starten also das erste Level und sehen, dass das Spiel ein "2D-Auto-Runner" zu sein scheint. Bedeutet, ihr rennt automatisch von links nach rechts, drückt auf die Sprungtaste, wenn sich vor euch Abgründe oder Gegner auftun und schießt einen „I’M A’ FIRIN’ MAH LAZER“- Meme aus eurem Mund. Während ihr also durch die grünen, eisigen, feurigen oder auch maschinellen Welten springt, die allesamt mal mehr, mal weniger an Super Mario erinnern, müsst ihr gleichzeitig immer darauf achten, dass ihr die herumliegenden Burger innerhalb der Level einsammelt. Denn die Burger sind die Munition für euren Laser, und der Laser brutzelt jegliches Hindernis oder auch Gegner hinweg. Neben dem eigentlichen Ziel, bis ans Ende der einzelnen Level zu gelangen, solltet ihr auch versuchen, immer ein paar Burger mit in die Zielflagge zu nehmen. Der Grund hierfür liegt in eurer Endabrechnung, in der euch eine weitere Sonic-Anspielung erwartet und eure gesammelten Burger in Münzen umgewandelt werden können. Diese benutzt ihr dann in den wenig verteilten Shops auf der Oberweltenkarte, um euch Items zu kaufen, die euch während der Levels behilflich sein können... oder aber ihr kauft euch eine Karte, welche euch geheime Wege auf der Oberweltenkarte offenbart.

Die zu kaufenden Items könnt ihr allerdings auch immer beim Abschließen eines Levels bekommen. Sie werden euch mittels des Ziels, wie aus Super Mario Bros. 3 bekannt, präsentiert. Somit könnt ihr also beispielsweise eine Sonnenbrille ergattern, welche euch einen Treffer einstecken lässt oder aber auch einen zusätzlichen Burger, der euch Extramunition bietet. Es ist auch relativ unsinnig sich Items im Shop zu kaufen, da ihr wirklich genug Gegenstände beim Abschluss eines Levels bekommt und diese ohnehin nicht von größter Relevanz sind. Da lohnt es sich schon mehr auf die Karten zu sparen, um neue, geheime Level freizuschalten.

Eine leere Fassade hinter altbackenen Memes

Während ich anfangs noch dachte, dass das Spiel durchaus eine gewisse Abwechslung innerhalb seines Gameplays bieten möchte, wurde ich im späteren Spielverlauf eines besseren belehrt. Denn es gibt genau vier unterschiedliche Schritte, die ihr in Superola immer wieder aufs Neue durchlebt. Schritt 1: In 2D-Autoscroll-Passagen durch die Level hüpfen und dabei Gegnern wie Fröschen, dem "Awesome Face" oder dem "Jet Pack Guy" ausweichen. Schritt Nummer 2: Als Anspielung auf die Röhrenanimation in Welt 1-2 von Super Mario Bros. die gleichen Autoscroll-Passagen bestreiten, nur dass ihr schwimmt bzw. fliegt, wodurch ihr euch in Flappy Bird ähnlichen Levels durchschlagen müsst. Schritt Nummer 3: "Schere, Stein, Papier, Echse, Spock" gewinnen, welches die Bosskämpfe gegen die Hotdogs darstellen sollen. Hier müsst ihr nur schnell reagieren und im richtigen Moment mittels Tastendruck den richtigen Contra geben. Und Nummer 4: Eine stark reduzierte Version eines Rhythmusspiels, indem ihr im richtigen Takt die auf euch zukommenden Tasten drücken müsst. Dies wird dann innerhalb einer Street Fighter 2-Referenz dargeboten.

Hier seht ihr einen der unzähligen absolut witzigen Memes, die das Spiel zu bieten hat

Die letzten zwei der vier Schritte kommen allerdings nur eher selten dran, wodurch das Hauptgameplay sich auf die Auto-Scroll Passagen beschränkt. Diese haben mich zugegebenermaßen länger unterhalten als sie wohl eigentlich sollten, auch wenn man schnell sieht, weshalb dieses Spiel sich keinerlei Mühe darin gibt, wirklich ein gutes Spiel zu sein, sondern sich bloß hinter seinen ganzen Anspielungen und Meme-Referenzen versteckt, um das eintönige Gameplay zu vertuschen. Die einzelnen Sprünge und Plattformen sind zu 95% kopiert und eingefügt, bedeutet also, ihr bestreitet im Grunde genommen immer die gleichen Level, nur mit anderen Gegnersprites und unterschiedlichem Setting. Selbst die Entfernung der einzelnen Plattformen wiederholt sich andauernd im genau gleichen Schema, wodurch es quasi schon merkwürdig auffällt, wenn ein Level mal etwas leicht anders macht und eine Plattform dichter oder weiter Weg platziert ist. Auch die Wasser-Level sind da kein bisschen besser, denn dort kommen stellenweise überhaupt keine Gegner mehr auf euch zu. Dadurch wirkt es fast schon so, als seien die Level leer, um dann in der nächsten Situation komplett überladen mit Gegnern um sich zu werfen, wodurch man quasi gezwungen wird, den Laser einzusetzen und damit wertvolle Burger zu verschwenden. Dabei dröhnt einem das Spiel mit seinen immer gleichen 3 Chiptune-Soundtracks ins Ohr und wird dabei ebenfalls auf musikalischer Ebene komplett eintönig und sogar schon leicht nervig.

Doch versteht mich jetzt bitte nicht falsch: Ich liebe es, wenn Spiele Anspielungen auf diverse Filme oder auch anderweitige Spiele innerhalb ihrer Level andeuten oder verstecken. Doch Superola and the Lost Burgers nimmt sich einzig und alleine dieses Element und baut drum herum ein absolut uninspiriertes Spiel, welches lustig wirken will, versucht den Nerv der Zeit zu treffen, dabei aber kläglich versagt. Die Entwickler haben wohl übersehen, dass gerade Memes sowie die gesamte Internetkultur als solches so schnelllebig ist, dass niemand mehr lacht, wenn er das „Awesome Face“ sieht oder keiner mehr brüllend sich zusammenrollt, wenn plötzlich eine Zelda-Referenz gebracht wird. Dafür haben dies schon zu viele Spiele gemacht, besser hinbekommen und vor allem nicht ihr gesamtes Spiel auf altbackene Memes aufgebaut. Würde zumindest ein ansprechendes Gameplay dahinterstecken, könnte man zumindest annehmen, dass das Spiel nicht nur für einen schnellen "Cash-Grab" gemacht wurde.

Redaktionswertung

4

Erträglich

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Unser Fazit zu Superola and the Lost Burgers

Meinung von Patrick Gawor
​Superola and the Lost Burgers fühlt sich wie ein schnell produziertes Flash-Spiel innerhalb des Browsers an. Dies wäre auch kein Problem, wenn man nicht genau solche Spiele gratis online spielen könnte. Das Gameplay ist uninspiriert, die Level recyceln sich immer wieder aufs Neue und der ewig gleiche Chiptune-Soundtrack nervt auf Dauer. Das alles versteckt sich hinter einer pseudo-ironischen Meme- und Referenz-Landschaft, welches das öde Leveldesign rechtfertigen soll. Wer also so eine Art von Spiel wirklich spielen möchte, muss nur seinen Browser öffnen und findet dort eine zahlreiche Bibliothek an Hommagespielen, die zum einen besser gemacht und zum anderen kostenlos sind.
Mein persönliches Highlight: Der immerhin mittelmäßige Pixel-Look

Kommentare 10

  • Steeled Demon Turmritter - 06.03.2018 - 09:47

    Ich verstehe gar nicht wie Spielentwickler glauben können, dass jetzt der neue 8-bit Pixelboom ausgebrochen ist, nur weil eins zwei Spiele dieser Art auf dem Markt erfolgreich sind.
    Wer kauft sich denn heutzutage eine über 300€ teure Spielkonsole, um solche Spiele zu spielen, die es in der Art schon in den 80er Jahren gab?

    Nicht falsch verstehen: Ich liebe Shovel Knight wie verrückt.
    Aber so ein Müll wie Superola and the lost burgers würd ich an Nintendos Stelle sofort durch die Qualitätskontrolle rasseln lassen, damit es niemals im eShop erscheint.

    Ich will nicht, dass man sich eines fernen Tages an die Switch erinnert und sich denkt: "Scheiße, das war die Konsole mit den vielen 8-bit Pixelspielen."
  • Splatterwolf In der Anstalt seit 1889 - 06.03.2018 - 09:58

    Zitat von Steeled Demon:

    Wer kauft sich denn heutzutage eine über 300€ teure Spielkonsole, um solche Spiele zu spielen, die es in der Art schon in den 80er Jahren gab?
    Man kann das mit damals sowieso nicht vergleichen. Oberflächlich mag die Optik so sein, aber spiel mal ein Spiel von früher und vergleich das mal mit sowas wie Shovel Knight, da liegen Welten dazwischen.

    Ich spiele sowas gerne, weil die Oberfläche eben nicht viel über die Qualität eines Spiels aussagt. Die Switch kriegt hierbei mit die besten Games dieses Genres: Shovel Knight, Stardew Valley, Meatboy, Celeste, 88 Heroes, Blossom Tales, Kamiko, Golf Story, Cave Story+, The End is Nigh, Owlboy...

    Sieht aber so aus, als könnte man sich dieses Game sonst wohin schmieren, aber sonst hätte man sicherlich auch schon eher von dem Game gehört. ;)
  • Steeled Demon Turmritter - 06.03.2018 - 10:19

    Zitat von Splatterwolf:

    Oberflächlich mag die Optik so sein, aber spiel mal ein Spiel von früher und vergleich das mal mit sowas wie Shovel Knight, da liegen Welten dazwischen.
    Hab ich ja gesagt, dass Shovel Knight da mit eine der Ausnahmen ist, die richtig toll sind.
    Obwohl ich ehrlich gesagt nichts dagegen hätte, wenn Shovel Knight eine schöne glatte HD-Grafik hätte bzw. so aussehen würde wie Shantae oder gar Hollow Knight, Ori and the blind Forest oder das grandiose Meisterwerk Unravel.
    Es ist ja nicht so, dass die Spiele, die nach 8-bit aussehen, sich aber modern spielen und durchweg auf positive Kritik stoßen nur aufgrund des Pixellooks so beliebt sind. Da spielen ja ganz andere Faktoren eine Rolle. Den Pixellook find ich allerdings meistens überflüssig. Das kann man heutzutage anders lösen.
  • Splatterwolf In der Anstalt seit 1889 - 06.03.2018 - 10:23

    Zitat von Steeled Demon:

    Es ist ja nicht so, dass die Spiele, die nach 8-bit aussehen, sich aber modern spielen und durchweg auf positive Kritik stoßen nur aufgrund des Pixellooks so beliebt sind.
    Es gibt halt immer mehrere Möglichkeiten: Entweder ist das Budget zu klein oder der Entwickler selbst hat keine Erfahrung mit anderen Engines oder Grafiken. Schlussendlich gibt es aber auch Spiele wie Stardew Valley oder Shovel Knight, die mit Absicht diese Optik wählen, weil sie eben auch optisch nah an den Vorbildern sein sollen.

    Man darf das nicht zu sehr verallgemeinern. Ich finde viele Pixelspiele optisch sehr gelungen und hübsch. Owlboy sieht fantastisch aus und würde mir in einer modernen Optik vielleicht nicht so gut gefallen. Auch Axiom Verge, was ja sehr an die frühen Metroid-Spiele angelehnt ist, finde ich stylisch. Das kann schon viel vom Charme ausmachen.

    Man merkt aber auch beim Spielen sofort, ob der Entwickler sich hier mit Leidenschaft reingehängt hat oder eben nur die schnelle Kohle machen wollte. Bei Superola kann man eben von Letzterem ausgehen.
  • Steeled Demon Turmritter - 06.03.2018 - 10:28

    Zitat von Splatterwolf:

    Es gibt halt immer mehrere Möglichkeiten: Entweder ist das Budget zu klein oder der Entwickler selbst hat keine Erfahrung mit anderen Engines oder Grafiken.
    Ein zu kleines Budget ist kein Argument dafür einen Pixellook einzusetzen. Mit Unity gibt es heutzutage schon eine vorgefertigten Baukasten mit HD Grafiken, die dieses Argument total ins Abseits befördern. Und Unity ist die Standard-Engine schlechthin... neben der Unreal Engine.
  • Splatterwolf In der Anstalt seit 1889 - 06.03.2018 - 10:45

    @Steeled Demon
    Joa und wenn man sich damit nicht auskennt, sieht es am Ende scheiße aus oder es hat mit Bugs zu kämpfen. Mir ist es lieber, man schafft ein sauberes Spielerlebnis in einem sehr hübschen Look, aber so ist das nun mal. Nicht jedem kann alles auch optisch zusagen.

    Fe finde ich bspw. sehr hässlich, obwohl den Artstyle andere wiederum sehr mögen. Das Secret of Mana Remake finde ich hässlicher als das Original.

    Wie gesagt, das ist aber auch nur ein Aspekt, der bei der Entwicklung berücksichtigt wird, oft dient es ja auch als Hommage. Genau wie in jedem anderen Bereich gibt es da auch Spiele, die einfach unglaublich mies sind.

    Und wenn ich an Indie-Spiele in 3D oder zeitgemäßerer Optik denke, fallen mir echt einige Spiele ein, die unten durchgefallen sind, weil man sich vollkommen übernommen hat.

    Nenne es subjektives Empfinden. Eine Pixeloptik spricht mich primär an und weckt mein Interesse.
  • Steeled Demon Turmritter - 06.03.2018 - 11:03

    Zitat von Splatterwolf:

    Nenne es subjektives Empfinden. Eine Pixeloptik spricht mich primär an und weckt mein Interesse.
    Das ist meiner Meinung nach genau das, wofür es mal angedacht war: Interesse zu wecken.
    Dadurch ist Shovel Knight so beliebt geworden. Weil der Pixellook so "neu" war. Wenn das in HD gewesen wäre, dann hätten viel weniger Leute ein Auge darauf geworfen. So hat man es gesehen und sich gedacht: "Hey, was ist das... is ja n Ding!"

    Dieses Phänomen zieht aber mitlerweile nicht mehr, weil zu viele Entwickler auf den Zug aufgesprungen sind. Jetzt seh ich auf den ersten Blick nur noch... "Ach, Pixelspiel..." und click es einfach nur weg, obwohl es sicherlich durchaus ein super Spiel sein könnte.

    Ich wette auch, dass bei der Wonder Boy Umsetzung für die Switch die meisten Käufer des Spiels in HD Grafik gespielt haben, obwohl man das Spiel auf die alte 8-bit Optik umstellen kann. Und genauso wäre es bestimmt auch bei Shovel Knight. Wenn es da eine Umstellmöglichleit geben würde von Pixellook auf HD-Look, dann würd ich das nur in HD spielen.
  • Splatterwolf In der Anstalt seit 1889 - 06.03.2018 - 11:11

    Zitat von Steeled Demon:

    Ich wette auch, dass bei der Wonder Boy Umsetzung für die Switch die meisten Käufer des Spiels in HD Grafik gespielt haben, obwohl man das Spiel auf die alte 8-bit Optik umstellen kann.
    Also das ist kein guter Vergleich. Das Remaster kauft man sich ja aufgrund des Remasters. Wenn man das Original spielen will, muss man ja nicht 20 oder 30 € investieren für die Switch-Version. Die Pixeloptik ist nun mal das Originalspiel. Ich bin ab und zu hingewechselt, weil es halt möglich war. Die neue Optik war natürlich auch sehr schick. Nehmen wir mal an in Zukunft kämen gefühlt jede Woche Spiele in der neuen Wonderboy-Optik, dann würde man sich daran ja genauso irgendwann satt sehen.

    Natürlich funktioniert der Ersteindruck über die Optik. Es gibt Spiele wie Cuphead, die genau deshalb diese Aufmerksamkeit kriegen. Wenn dahinter noch ein gutes Spiel steckt umso besser. Genau deshalb sind aber auch diese Tests ja immer gut. Gut, wenn man Augenkrebs kriegt, sollte man diese Spiele nicht spielen, aber wenn man generell nix gegen die Optik einzuwenden hat, kann man ja zumindest noch immer ein Blick in die Reviews werfen, ob das jeweilige Spiel irgendwas taugt.

    Zitat von Steeled Demon:

    Jetzt seh ich auf den ersten Blick nur noch... "Ach, Pixelspiel..." und click es einfach nur weg, obwohl es sicherlich durchaus ein super Spiel sein könnte.
    Kann ich mir durchaus vorstellen, aber das muss eben nicht auf jeden zutreffen. Bei mir weckt das halt eher Interesse, weil ich mir davon auch klassisches Gameplay erwarte. Das Eine bedingt ja oft auch das Andere.
  • Steeled Demon Turmritter - 06.03.2018 - 12:04

    @Splatterwolf
    Hast du mal Unravel gespielt? Das ist einfach unfassbar schön gemacht! Von sowas würde ich mir mehr wünschen.
  • Splatterwolf In der Anstalt seit 1889 - 06.03.2018 - 12:05

    @Steeled Demon
    Ja, fands auch ganz hübsch, spielerisch fand ich das aber echt öde. Da habe ich mich von der Optik täuschen lassen. :dk: