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Test zu Twin Robots: Ultimate Edition - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Twin Robots: Ultimate Edition
  • USA USA: Twin Robots: Ultimate Edition
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
23.02.2018
Vertrieb
Ratalaika Games
Entwickler
Ratalaika Games, Thinice
Genre
Platformer, Puzzle
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Doppelter Spaß mit den Zwillingsrobotern

Von Dennis Gröschke () Die Welt der Unterhaltung hat uns im letzten Jahrhundert bereits einige Duos beschert, die bis heute unvergesslich sind. Stan Laurel und Oliver Hardy („Dick & Doof“), Tom & Jerry sowie Waldorf und Statler (die beiden Greise aus der Muppet Show), um nur ein paar zu nennen. Aber auch in der Welt der Videospiele gibt es einige Duos, die sich im Lauf der Zeit in unsere Herzen „gespielt“ haben, Ratchet & Clank, Jak & Daxter oder aber, um mal im Nintendo-Universum zu bleiben, Mario & Luigi. Die beiden Roboter „Watt & Volt“ sind sogar Zwillinge und wurden im Spiel Twin Robots in einer Roboterfabrik zurückgelassen, aus der sie versuchen zu fliehen. Mit der „Ultimate Edition“ kommt das Spiel nun auch auf die Nintendo Switch, nachdem die beiden Roboter bereits auf der Wii U ihr Unwesen getrieben haben.

Mit Aufzügen gelangt ihr auch auf höhere Plattformen.

Watt & Volt wurden als defekte Roboter aussortiert und müssen nun im Verlauf des Spieles in den einzelnen Levels zeigen, dass sie zu Unrecht auf die Ersatzbank geschoben wurden. Bei Twin Robots handelt es sich um einen 2D-Platformer mit Rätseleinlagen. Ihr startet gemeinsam an einem Startpunkt, wobei euch eine Tür voneinander trennt und ein Roboter eingesperrt ist. Der linke Roboter muss nun zunächst aus seiner Misere befreit werden, dazu steht euch der rechte Roboter zur Verfügung. Dieser kann sich nun im Level bewegen und sich seinen Weg durch die Fabrikhalle suchen. Dabei ist der Weg mit ein paar Abzweigungen durchaus linear vorgegeben und relativ einfach zu erkennen. Eure erste Aufgabe ist nun, euren Zwilling aus seiner Gefangenschaft zu befreien, dazu sucht ihr einen großen roten Schalter und stellt euch auf diesen. Dadurch öffnet sich die Türe vom Startpunkt und der linke Roboter kann nun ebenso das Level bestreiten. Ziel des Spieles ist es, beide Roboter durch das Level zu manövrieren, sonst könnt ihr dieses nicht abschließen.

Die Level finden allesamt in der Fabrik statt, mit den entsprechenden Gefahren, die in einer solchen Umgebung zu finden sind. Es gibt Abhänge, die ihr runterrutschen müsst, Aufzüge, von denen ihr rechtzeitig abspringen müsst und einfache Sprungpassagen über Laserbarrieren, um nur ein paar Hindernisse aufzuführen. Giftige Gase in einigen Passagen, aus dem Boden schießende Stacheln und der Abgrund sind dabei ebenfalls eure „natürlichen“ Feinde auf dem Weg zum Ausgang. Ihr springt und lauft durch die Hallen und sucht euch den Weg zum Ausgang. Dabei bedient das Spiel alle möglichen Elemente aus dem Platformer-Genre, wie sich bewegende Plattformen oder, dass ihr euch an Vorsprüngen automatisch festhaltet.

In erster Linie geht es bei dem Spiel darum, den Ausgang des jeweiligen Levels zu erreichen. Findige Spieler suchen und finden aber auch noch eine Extra-Batterie, die in jedem Level versteckt ist. Weiterhin läuft eine Zeit in der oberen Bildschirmhälfte, die euch darstellt, wie lange ihr für das Level benötigt. Dies ist natürlich nur relevant, falls ihr einzelne Levels später nochmals spielen wollen würdet, um eure Zeit zu verbessern. Es gibt aber noch Aspekte, die das Spiel dann doch noch ein Stück über den Durchschnitt heben und eine Prise strategisches Vorgehen mit einbringen.

Das Licht am Ende des Tunnels?

Jeder eurer beiden Roboter hat eine Energieleiste, die sich leert, sobald ihr euch bewegt oder andere Aktionen ausführt. Jedoch habt ihr die Möglichkeit eure Energie mit eurem Zwilling zu teilen. Auf Tastendruck schickt ihr Energie von einem Roboter zum anderen. Dies ermöglicht es euch, auch in brenzligen Situationen noch auf ein gewisses Kontingent eures Zwillings zurückzugreifen. Weiterhin befinden sich auf dem Boden in den Levels Symbole, die eure Energie ein wenig aufladen, sobald ihr darüber hinweg lauft. Der Clou zum Abschluss des Levels ist jedoch, dass ihr, um den Ausgang zu öffnen, ebenfalls noch Energie benötigt. Es reicht also nicht bis zum Ende des Levels zu gelangen, ihr müsst dann auch noch einen Rest eurer Energie dazu verwenden, die letzte Tür zu öffnen. Hier sind ganze 100 Punkte eurer Energie notwendig, um dann noch den Abschluss zu vollziehen. Dazu startet ihr mittels Tastendruck den Ladevorgang, und euer Roboter schnappt sich den Stecker, den er an seinem imaginären Gesäß trägt und steckt diesen in die vorgesehene Steckdose, um die Energie zu transferieren. Chibi-Robo! lässt grüßen!

In den Levels könnt ihr auf Tastendruck zwischen den beiden Zwillingen wechseln, um so euer Vorgehen abzustimmen und zu perfektionieren. Ihr könnt jeden Level nämlich so oft spielen wie ihr wollt, es gibt keine Bestrafung dafür, dass ihr ein Level nicht geschafft habt. Ihr könnt die Level so oft wiederholen wie ihr wollt, gerne auch zu zweit. Schnappt euch ein zweites Paar Joy-Con oder einen Nintendo Switch Pro Controller und ein Kumpel oder Familienmitglied kann mit einsteigen. Jedoch müsst ihr die Level dann aus dem Auswahlmenü erneut starten, ein Einstieg mitten im Spiel wollte mir nicht gelingen. Spielt ihr zu zweit, steuert ein Spieler Watt und der andere Spieler Volt. Dann müsst ihr euch untereinander abstimmen und absprechen, was den Spielspaß ein wenig erhöht. Einen Online-Modus bietet das Spiel nicht, vermisst habe ich einen solchen allerdings auch nicht.

Grafisch und akustisch bietet das Spiel eher Langeweile als aufregende Unterhaltung. Viele Levels sind aufgrund der Prämisse mit der Fabrik ähnlich gestaltet, was die Hintergründe angeht, das ist schon monoton. Die Musik dudelt im Hintergrund daher, hinterlässt aber ebenfalls keinen bleibenden Eindruck. Angenehm ist, dass das Spiel mit deutschen Menü-Texten daherkommt und auch im Spiel alle Texte übersetzt sind. Für ein paar Level ist Twin Robots ganz nett und unterhält euch auch in der Ultimate Edition mit einigen ergänzten Levels, die in der normalen Fassung noch nicht enthalten waren. Achievements und einige Minispiele, die ihr im Verlauf der Kampagne freischaltet, runden das Pakt ab.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Twin Robots: Ultimate Edition

Meinung von Dennis Gröschke
Twin Robots: Ultimate Edition kommt völlig unaufgeregt daher und spielt sich so weg. Zumindest in den ersten Levels ist von einer Schwierigkeit noch nichts zu spüren, erst in den höheren Abschnitten wird ein wenig Hirnschmalz von eurer Seite benötigt. Ihr könnt die Level ja so oft spielen wie ihr möchtet, somit verkommt das Spiel oftmals zu einem Versuch & Irrtum-Prinzip, um den besten Weg ausfindig zu machen. Allerdings besteht hier bei den 40 Levels insgesamt wenig Anreiz, diese nochmals zu spielen, um beispielsweise seine Zeit zu verbessern. Im Vergleich zur Wii U-Fassung wurde wohl die musikalische Untermalung ausgetauscht, mir hätte ein Soundtrack mit mehr Energie bei diesem Spiel ganz gut gefallen. In der Ultimate Edition der Nintendo Switch langweilte mich das Spiel bereits nach kurzer Zeit, weil alles insgesamt zu belanglos präsentiert wird. Die Steuerung funktioniert dabei einwandfrei, wobei der Rest das leider nicht ausgleichen kann.

Kommentare 1

  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 07.03.2018 - 12:07

    'Twin Robots' hatte ich schon vor ein paar Jahren für meine beiden kruden Android-Konsolen Ouya und den GameStick und fand es schon damals eher mittelprächtig. Es ist halt so ein Spiel das zwar kurzzeitig ganz unterhaltsam ist, dann aber auch ebenso schnell wieder in Vergessenheit gerät... 5 Punkte gehen meiner Meinung nach voll in Ordnung!