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Test zu Steredenn: Binary Stars - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Steredenn: Binary Stars
  • USA USA: Steredenn: Binary Stars
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
08.03.2018
Vertrieb
Plug In Digital
Entwickler
Pixelnest Studio, Plug In Digital
Genre
Shooter, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Auf zur Schlacht am Doppelstern!

Von Max Kluge () First Things First: Du magst keine Arcade-Shmups (Shoot 'em Ups), die einen beträchtlichen Schwierigkeitsgrad an den Tag legen und durch viel Schweiß, Blut und Tränen gelernt werden möchten? Dann hör jetzt auf diesen Test zu lesen. Steredenn: Binary Stars ist kein Spiel für dich. Die obigen Schlüsselwörter haben bei dir Interesse geweckt? Dann willkommen zu unserem Review!

Manche Bosse hinterlassen euch interessante Waffen-Upgrades.

Steredenn: Binary Stars schlägt sich nicht erst mit einer komplizierten Handlungs-Prämisse umher, sondern kommt gleich auf den Punkt: Ihr und euer Schiff gegen eine Horde von Feinden. Somit kleidet sich das Shmup in ein durchaus genretypisches Gameplay-Gewand: Es gibt insgesamt 7 Level, die ihr bestehen müsst und an deren Ende stets ein Endboss auf euch wartet. Der Weg zum großen Gegner ist dabei prozedural generiert, sodass ihr immer wieder auf Überraschungen stoßt oder euer Spielverhalten der Situation anpassen müsst. An eurer Seite sind ausschließlich zwei verschiedene Waffen, zwischen denen ihr wechseln könnt, und eure Spezialfähigkeit, die abhängig vom Schiff ist, was ihr gewählt habt.

Habt ihr einen Bossgegner gekillt, lässt dieser einige mögliche Upgrades für euer Schiff fallen. Davon könnt ihr euch eines aussuchen, dann geht es weiter in den nächsten Level. Unter den Verbesserungen sind zum Beispiel eine Aufstockung eurer Lebenspunkte, bessere Schilde, eine Aufwertung eurer speziellen Fähigkeit oder besondere Waffenverbesserungen. Leider sind diese Upgrades stets zufällig, wodurch man bei einem Versuch einfach Pech haben kann und keine passenden Aufwertungen spendiert bekommt.

Aber nicht nur durch derartige Verbesserungen steigen eure Chancen, möglichst lang zu überleben. In den Leveln könnt ihr auch Waffentransporter angreifen und euch somit weitere Schießeisen sichern – und davon gibt es eine ganze Menge! Hierbei punktet das Spiel ganz besonders: Ob Laserwaffe, zielsuchende Raketen, Flammenwerfer, riesiger Bohrer oder sogar Bots, die ihr auf dem Schlachtfeld verteilen könnt und die anschließend eigenständig angreifen, die Waffenauswahl in Steredenn: Binary Stars ist wirklich klasse und bringt sehr viel Abwechslung mit sich.

Steredenn: Binary Stars ist ein forderndes Arcade-Shmup für Highscore-Jäger

Bei den Schiffen, die ihr nach und nach freischaltet, ergeben sich ebenfalls neue Spielmöglichkeiten. Möchtet ihr auf Nummer sicher gehen und in den Kreuzer mit hoher Verteidigung steigen, oder setzt ihr alles auf eine Karte und nutzt ein schnelles Schiff für euren Angriff? Das liegt ganz bei euch. Weitere Weltraumbarken schaltet ihr übrigens durch das besiegen von Bossen frei. Je weiter ihr im Spiel kommt, desto mehr Schiffe stehen euch also zur Verfügung.

Dass Steredenn: Binary Stars ein Arcade-Shmup ist, habe ich bereits in der Einleitung durchscheinen lassen. Das bedeutet, fällt euer Schiff dem feindlichen Feuer anheim, dürft ihr komplett von neu starten. Checkpoints oder Passwörter für besondere Abschnitte gibt es nicht. Das gestaltet sich besonders in den späteren Leveln wahrlich kniffelig, da diese einen ziemlich hohen Schwierigkeitsgrad aufweisen. Meistens sind es dabei allerdings nur die Bosse, die einem Probleme bereiten. Hier hat das Spiel mit seinem „Arena“-Modus die besten Voraussetzungen geschaffen, um sich die Bewegungsmuster der Bosse genau anzusehen und sie schließlich auswendig zu lernen, ohne dass man immer bis zu einem bestimmten Punkt spielen muss.

Jedes Schiff kommt mit einer anderen Grundausstattung daher.

Der Soundtrack von Steredenn: Binary Stars ist äußerst gelungen. Hieran dürften besonders Fans der härteren Musikarten ihre Freude haben: Metallische Riffs und rasante Gitarrensoli sind während des Gameplays keine Seltenheit. Etwas seltsam sind jedoch die Soundeffekte. Es gibt nämlich kein auditives Feedback, wenn ihr Schüsse abgebt, oder diese eure Feinde treffen. Ob das so gewollt ist, oder es sich hierbei um einen Bug handelt, habe ich leider nicht in Erfahrung bringen können.

Die optische Komponente des Titels glänzt in einem tollen Retro-Pixel-Stil, der sehr detailreich und liebevoll daherkommt. Besonders die verschiedenen Projektil-Effekte, das Licht und die Explosionen sind echte Hingucker. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen.
Auch die verschiedenen Modi, die das Spiel abseits des normalen Singleplayers bietet, sind durchaus ansehnlich: So gibt es neben dem bereits erwähnten Arena-Modus auch noch den sogenannten Tageskampf, bei dem ihr pro Tag einmal teilnehmen und euren Highscore in globale Leaderboards hochladen könnt. Im Boss Rush-Modus wiederum versucht ihr, möglichst viele aufeinanderfolgende Bosse zu erlegen, während ihr im Koop-Modus das Spiel zusammen mit einem Freund bestreiten könnt. Vor allem für Punktejäger ist der Inhalt von Steredenn: Binary Stars daher umfangreich.

Eher weniger gelungen ist übrigens die deutsche Übersetzung: Umlaute werden nicht als solche dargestellt und manchmal klingt die Wortwahl etwas seltsam. Da es im Spiel aber so oder so nicht sonderlich viel zu lesen gibt, fällt das auch nicht allzu schwer ins Gewicht.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

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Unser Fazit zu Steredenn: Binary Stars

Meinung von Max Kluge
Steredenn: Binary Stars ist ein actiongeladenes Arcade-Shoot 'em Up, welches Fans des Genres definitiv gefallen dürfte. Die Präsentation ist wunderbar, der Schwierigkeitsgrad knackig und die Bosskämpfe sind spannend. Das Verbesserungssystem seines Schiffs ist zwar ein bisschen zu zufällig, mit genug Spielerfahrung kann man das aber ausgleichen. Jeder, der zudem gerne Highscores aus der ganzen Welt knackt, dürfte mit dem Titel erst recht gut beraten sein.
Mein persönliches Highlight: Das spannende Gameplay und der tolle Grafikstil

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