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Test zu A Hole New World - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: A Hole New World
  • USA USA: A Hole New World
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
01.03.2018
Vertrieb
Dolores Entertainment
Entwickler
Dolores Entertainment
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Bewerft die Monster mit Zaubertränken!

Von Lisa Zander () Versee war einst ein friedlicher Ort. Eines Tages wurde er vom Bösen angegriffen und fiel in die Dunkelheit. Um Versee zu schützen, teilte die Göttin Yakshini diese Welt und verbannte somit das Böse. Durch die Trennung der Welt in zwei Teile war Yakshini so erschöpft, dass sie verwundbar wurde. Um zu verhindern, dass sie manipuliert werden konnte, erschuf sie fünf Orbs, in denen sie ihre Macht verschloss und verteilte sie auf die beiden Welten. Jahre später errang das Böse erneut so viel Macht, dass es versuchte, dieses Mal angeführt von Lord Baruk, das Gute zu unterwerfen. An dieser Stelle kommt euer Held ins Spiel: der Zaubertrank-Meister. Das Böse bricht Löcher in den Boden und überfällt die Menschen, die sie mit herkömmlichen Waffen nicht besiegen können. Mit Zaubertränken bewaffnet zieht ihr in diesem Action-Platformer los, um euch Lord Baruk zu stellen.

Hüpft ihr in ein Loch, verliert ihr kein Herz, sondern landet in der Upside Down World.

Nun könntet ihr euch fragen: Warum zieht der Zaubertrank-Mischer los? Warum trinken die Soldaten von Versee nicht die Zaubertränke und gehen selber auf Monsterjagd? Ganz einfach: Die Zaubertränke sind so gefährlich, dass man Monster erledigt, wenn man sie mit diesen abwirft. Also obliegt es eurem Geschick als Zaubertrank-Meister, alle Monster auf dem Weg zu Lord Baruk alleine zu bekämpfen. Glücklicherweise könnt ihr unterwegs die Orbs, die die Macht der Göttin enthalten, einsammeln und dadurch neue Zaubertränke freischalten. Dabei ist es den meisten Gegnern egal, ob sie mit Feuer, Eis oder Blitz besiegt werden. Die Tränke unterscheiden sich durch verschiedene Effekte und ihre Flugdynamik, die ihr sinnvoll in den Leveln benutzen müsst. Es gibt auch Blöcke, wie beispielsweise die Blöcke mit der Flamme, die ihr auf dem Screenshot sehen könnt, die nur mit einem bestimmten Zaubertrank zerstört werden können. Da ihr die meiste Zeit sowieso nur damit beschäftigt seid, eure Zaubertränke zu werfen und zu überleben, und es keine für den Verlauf der Story wichtigen Dialoge gibt, sollte es für die meisten nicht sonderlich gravierend sein, dass das Spiel nur auf Englisch spielbar ist. Dennoch kann das für alle, die auch die Geschichte im Vorspann genießen wollen, durchaus ein Minuspunkt sein.

Ein typisches Level sieht so aus, dass ihr eine obere Welt und eine untere Welt habt. Wie ihr auf dem oberen Screenshot erkennen könnt, steht in der unteren Welt das Bild auf dem Kopf. Das macht das Navigieren durch die untere Welt deutlich schwieriger. Wenn ihr nach oben springt und gleichzeitig leicht nach rechts oder links springen wollt, kann es dabei vorkommen, dass ihr stattdessen nach unten drückt und gänzlich woanders landet, als ihr ursprünglich geplant habt. Genau das ist mir in zwei Bereichen passiert, in denen ich eine längere Zeit mit den Füßen an der Decke hing. Aber genau das macht das Spiel aus. Ihr flucht und flucht und flucht. Und am Ende habt ihr es geschafft. Auf dem unteren Screenshot seht ihr ein Beispiel für einen der ersten Endgegner, bei denen ich anfangs dachte: „Nope, nicht mit mir. Das wird nie im Leben funktionieren.“ Aber auch diesen Gegner könnt ihr besiegen und am Ende – wenn auch nur mit einem lachenden und einem weinenden Auge – darüber lachen. Solche Endgegner oder auch die Level, in denen ihr an vielen Stellen von Massen an Gegnern überrollt werdet, wären nur unter besonders großen Schmerzen und Anstrengungen zu schaffen, wenn es keine Speicherpunkte gäbe. In jedem Level gibt es viele Speicherpunkte, sodass ihr bei einem Game-Over-Screen das Level nicht wieder von vorne beginnen müsst. Der Zaubertrank-Meister hat nur fünf Herzen, wobei er bei jedem Gegnerkontakt ein Herz verliert. Eure Fee Fäy, die optisch sehr an Links Fee Navi erinnert, kann euch bis zu zwei Mal wiederbeleben. Verliert ihr erneut alle Herzen, müsst ihr das Level bei dem letzten Speicherpunkt fortsetzen.

Einen Schritt nach links oder rechts und der Zaubertrank-Meister hat ein Herz weniger.

Das Besondere an A Hole New World ist der Schwierigkeitsgrad. Ihr werdet im Spiel sehr schnell mit vielen unterschiedlichen Gegnern, von denen einige zum Ende des Spiels hin auch nur auf eine bestimmte Art besiegt werden können, konfrontiert. Durch die Vielfalt der Gegner, der abwechslungsreich gestalteten Level und dem ausgesprochen hohem Schwierigkeitsgrad kann dieser Titel eindeutig herausstechen. Auch Optik und Sound sind ausgefallen. Mit seinem Retro-Pixel-Stil und seinem Soundtrack in NES-Manier konnte das Spiel bei mir hoch punkten. Dennoch kann die Pixel-Optik auch für einige, die hochauflösende 3D-Grafik bevorzugen, ein Grund sein, sich nicht als Zaubertrank-Meister zu beweisen. Auch der Schwierigkeitsgrad kann ein Ausschlusskriterium für die Entscheidung gegen A Hole New World sein. Wenn ihr es unter dem Verlust einiger Nerven und mit schwitzigen Händen geschafft habt, zum letzten Endboss zu kommen und diesen auch zu besiegen, könnt ihr neue Spiel-Modi freischalten, die euch einen weiteren Wiederspielwert liefern. Auch ohne diese Modi liefert euch A Hole New World mit einem Score, den ihr entweder oben rechts oder unten rechts in der Ecke angezeigt bekommt, einen Anreiz, das Spiel erneut zu zocken. Wer nun auf dem oberen Screenshot entdeckt hat, dass ich einen Score von null Punkten hatte, muss wissen, dass bei jedem Game Over der Score wieder auf null fällt. Zudem wirbt das Entwicklerstudio Mad Gear Games mit multiplen Enden, die ihr erleben könnt. Wie unterschiedlich diese ausfallen, habe ich selbst bisher noch nicht herausgefunden. Aber das könnte durchaus ein Grund für mich sein, diesen Titel erneut zu zocken.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

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Unser Fazit zu A Hole New World

Meinung von Lisa Zander
Mit A Hole New World kommen Fans von Retro-Titeln, die sich gerne an Leveln die Zähne ausbeißen, zu hundert Prozent auf ihre Kosten. Durch die gut verteilten Speicherpunkte kann man das Spiel abschließen, ohne allzu viel Frust zu bekommen und kann gleichzeitig aber auch nicht zu leicht gewinnen. Auch das Leveldesign und die Gegner bringen Abwechslung in das Spiel. Doch sollten alle Zocker, die keinen Spaß an einem zu hohen Schwierigkeitsgrad haben – und diesen in den Optionen auch nicht anpassen können – zu einem anderen Platformer greifen. Auch ist A Hole New World nur Spielern zu empfehlen, die ihre Freude an Retro-Titeln haben und keine hochgestochene Grafik verlangen.
Mein persönliches Highlight: Endlich den Doppelsprung erlernt zu haben.

Kommentare 2

  • thehunter Turmfürst - 11.03.2018 - 18:09

    Ehrlich gesagt, so an diesen ganzen 8 Bit Spielen verliere ich langsam die Lust, kommt mir einfach so rüber, als würde man sich keine Mühe mehr machen wollen, weil es ja „absichtlich“ als Retro vermarktet werden will.

    Retro schön und gut, aber wie wärs mal mit wenigstens 32bit Spielen, die sind doch auch schon Retro geworden :)
  • Blackstar Turmbaron - 12.03.2018 - 17:12

    Schöner Test :)