Unser Test zum Spiel: Family Party - 30 Great Games

Seit die Wii auf dem Markt ist, gibt es massig Partyspiele. Eine Minispiel-Sammlung folgte nach der anderen und sollte jedes Familienmitglied unterhalten. Egal ob Mutter, Vater, Kind oder die Großeltern. Doch meistens blieben sie hinter den Erwartungen zurück und letztendlich wurde es nur ein durchschnittlicher Titel. Doch nun hat D3 mit Family Party - 30 Great Games ein weiteres Spiel in den Ring geschmissen. Besteht das Spiel in unserem Review? Lest weiter und ihr werdet es erfahren.

Frisch gestartet und nach einigen Einblendungen diverser Firmenlogos könnt ihr so gut wie loslegen. Wollt ihr euch direkt der Herausforderung stellen, müsst ihr zuvor eines der sechs möglichen Profile anlegen. Doch diese fallen nicht wie gewohnt aus. Neben eurem Namen könnt ihr einen Charakter auswählen, der euch über alle Minispiel-Aktivitäten begleitet. Mit dabei wären unter anderem der Sohn, die Tochter, der Vater und weitere Mitglieder der Familie. Somit kann man bei jedem Start problemlos seinen Charakter ausfindig machen. Nun befindet ihr euch in der Arena und könnt einen Bereich auswählen, in denen jeweils fünf Minispiele, durch gute Leistungen derer sogar sechs, auf euch warten. Vor jedem Spielchen wird euch die Steuerung erklärt, doch diese ist einer der großen Schwachpunkte des Spiels.

Ihr benötigt lediglich die Wii-Remote, mehr kommt nicht zum Einsatz. Und das ist womöglich auch der wunde Punkt. Teilweise wirkt sie überladen und bringt den Spieler eher zum verzweifeln. Meistens werden auch Bewegungen nicht richtig erkannt und somit sind weitere Frustmomente vorprogrammiert. Schnell frustrierte Mitspieler werden die weiße Fernbedienung schneller aus der Hand legen als einem lieb ist.

Die Auswahl der Minispiele ist insgesamt abwechslungsreich ausgefallen. Im Stil von Takeshis Castle rennt ihr über Brücken, die unter Beschuss stehen, müsst Fässer über Markierungen werfen oder das Gleichgewicht auf einem Stapel Kissen halten. Erbringt ihr in mehreren Partien besonders gute Leistungen, sammelt ihr Bronze-, Silber- und Goldmedaillen, die euch weitere Minispiele sowie Bereiche freischalten. Um am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen, bekommt ihr je nach Abschneiden Punkte gutgeschrieben. Das fängt bei 10.000 an und endet mit einem Trostpreis von 1.000 Punkten. Wer am Ende der fünf beziehungsweise sechs Minispiele die meisten Punkte hat gewinnt das Turnier.

Solltet ihr der Herausforderung gewachsen sein und habt alles freigeschaltet, sinkt das Interesse. Denn außer dem Singleplayer- sowie Multiplayer-Modus gibt es nicht viel zu bestaunen. Danach folgen nur noch das Rekorde-Buch sowie die Optionen. Dort könnt ihr lediglich die Soundausgabe und Lautstärke ändern. Mehr ist leider nicht drin, womit die gesamte Spielzeit relativ gering ausfällt.

So sehr das auch überraschen mag, aber teilweise sieht das Spiel nicht schlecht aus. Manchmal blitzen gute Szenen hervor und hieven das Spiel auf ein gutes durchschnittliches Level. Doch insgesamt bleibt es die Kost, die bei vielen Projekten vorkommt. Leider. Aber ein Pluspunkt ist die Wiedergabegeschwindigkeit. Das Spiel läuft flüssig und bietet keinerlei Aussetzer oder Ruckeleinlagen und somit leiden die Augen nicht darunter. Es besteht auch auch die Wahl zwischen 50 und 60Hz. Der EDTV/HDTV Modus wird ebenfalls mitgeliefert.

Damit jeder aus der Familie auch alles versteht, wurde eine deutsche Synchronisation mit eingebaut, die bei jeder Gelegenheit drauflosbrabbelt. Schon ab dem Hauptmenü wird sie euch begleiten und lässt euch im übertragenen Sinne nicht mehr los. Auch die einzelnen virtuellen Familienmitglieder werden sich immer wieder äußern, wenn sie gewinnen beziehungsweise verlieren. Der integrierte Lautsprecher der Wiimote wurde mitintegriert und ertönt zum Beispiel bei Kanonenabschüssen. Das fällt aber keinesfalls negativ aus und geht einem nicht auf die Nerven. Falls doch, besteht die Möglichkeit, die Lautstärke in den Optionen der Wii-Remote zu ändern.

Unser Fazit

5

Für Genre-Fans

Meinung von Daniel Pohl

Wer was für Minispiele übrig hat und auch gerne und oft mit seiner Familie zusammen spielt könnte in der Theorie eigentlich zugreifen. Wären da nicht diverse Punkte, die die Gesamtwertung etwas schlechter aussehen lassen. Denn durch eine nicht gut gelöste Steuerung sowie einer geringen Spielzeit bietet euch das Spiel leider nicht viel. Somit kann der Titel nur bedingt weiter empfohlen werden. Wer mehr erwartet und gerade steuerungsmäßig alles perfekt haben will, sollte auf dem längst überfüllten Markt an Minispiel-Sammlungen weiterhin Ausschau halten.

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