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Test zu Owlboy - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Owlboy
  • USA USA: Owlboy
  • Japan Japan: Owlboy
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
13.02.2018
Vertrieb
SOEDESCO, D-pad Studio
Entwickler
D-pad Studio
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Wenn man seinem Ruf nicht gerecht wird

Von David Pettau () Die Spieleauswahl im Nintendo eShop der Nintendo Switch hat sich während des ersten Jahres der Hybridkonsole zu einer wahren kleinen Goldgrube entwickelt. Kleine und auch große Perlen findet man dort mittlerweile zuhauf. Die Spieleauswahl ist von derart vielen gelungenen Titeln geprägt, dass es selbst ein Titel wie Owlboy schwer hat, wirklich herauszustechen. Der etwas außergewöhnliche Genre-Mix aus Twin-Stick-Shooter, 2D-Platformer und Action-Adventure, den mal wohl am ehesten als “Fly and Shoot“ beschreiben könnte, erschien erstmals Ende 2016 für den PC und heimste sowohl in der Fachpresse, als auch unter Fans teils Traumwertungen ein.

Dies kurbelte meine Erwartungen an diesen Titel natürlich ziemlich an – bewusst hatte ich mich dazu entschieden, auf die Nintendo Switch-Version des Spiels zu warten. Nachdem ich Otus nun auf seinem rund sechs bis siebenstündigen Abenteuer begleitet habe, bleibt mir erstmal allerdings nur eines zu sagen: Ich bin verblüfft, wie spieleverwöhnt ich von den vielen großen und kleinen Perlen des Nintendo eShops mittlerweile bin. Owlboy hat leider nicht das Zeug dazu, nennenswert hervorzustechen.

Dank Otus' Fähigkeit, zu fliegen, genießt ihr in Owlboy eine große Bewegungsfreiheit.

Damit allerdings kein falscher Eindruck entsteht: Das Indie-Projekt aus dem Hause D-Pad Studio ist keinesfalls schlecht. Während eurer Spielzeit könnt ihr die Liebe seitens der Entwickler, die in dieses Spiel investiert wurde, geradezu spüren. Viele Ideen von Owlboy, sowohl auf das Gameplay, als auch auf die Handlung des Spiels bezogen, sind sehr kreativ und funktionieren super. Das Problem von Owlboy ist vor allem die Summe zahlreicher kleiner Patzer, die das Spiel immer wieder daran hindern, derart erinnerungswürdig zu sein, wie es eigentlich sein könnte. Doch beginnen wir einmal mit der Grundprämisse des Spiels.

Ihr schlüpft in die Rolle von Otus, einem stummen Eulenjungen. Eulen haben in der Welt von Owlboy einen hohen Stand und halten hohe Erwartungen an sich selbst. Wie jede junge Eule wird Otus von einem Meister ausgebildet, dessen strengen Ansprüchen er allerdings nie gerecht werden kann. Ausschließlich Geddy, ein Mensch und Otus‘ bester Freund, scheint zu ihm zu halten, wenn Otus wieder einmal niedergeschlagen von den hohen Erwartungen und strengen Worten seines Meisters ist. Um weitere Details, die ihr am besten selbst erleben solltet, auszulassen: Früh im Spielverlauf tun sich Otus und Geddy zusammen, um sich einer Bedrohung durch Himmelspiraten zu stellen. Nach und nach schließen sich den beiden sogar noch weitere Charaktere an, in der Hoffnung, die zunehmende Bedrohung abwenden zu können.

Zwar würde ich die Geschichte nicht als fesselnd bezeichnen, doch verleiht sie Owlboy genau die richtige Würze an Emotionen – von Trauer bis Freude ist alles dabei. Obwohl Owlboy kein allzu umfangreiches Spiel ist, wird während der Zeit eures Abenteuers ein sehr stimmiges und allumfassendes Bild der Spielwelt gezeichnet, das mit einigen interessanten Mysterien aufwartet. In diesem Aspekt kann man dem Spiel wahrlich nichts vorwerfen, auch wenn es natürlich keinen Meilenstein des Storytellings im 2D-Platformer Bereich darstellt.

Mit Geddy im Schlepptau könnt ihr auf dessen Waffe zurückgreifen.

Die Bezeichnung “2D-Platformer“ ist aber, wie eingangs erwähnt, nicht ganz korrekt. Ein interessantes Spielkonzept bietet Owlboy allemal: In der Rolle von Otus könnt ihr nicht nur in klassischer Platformer-Manier laufen und springen, als Eule könnt ihr natürlich auch in jede beliebige Himmelsrichtung fliegen. Dabei kann Otus stets einen Gegenstand oder eine Person greifen und mit sich führen. Meistens seid ihr mit einem eurer drei Begleiter unterwegs, die im Laufe eures Abenteuers zu euch stoßen und euch mit unterschiedlichen Fähigkeiten unterstützen. Bleiben wir in diesem Test allerdings bei Geddy: Dieser führt eine Pistole mit sich, mit der ihr eure Feinde aufs Korn nehmen könnt. Hierbei kommt eine klassische Twin-Stick-Steuerung zum Einsatz, um eure Gegner anzuvisieren. In Gefechten ist es meist entscheidend, ein ideales Schussverhalten mit den agilen Fähigkeiten von Otus zu kombinieren.

Auf Tastendruck könnt ihr Objekte oder Personen, die ihr mit euch herumtragt, auch wieder fallen lassen oder in eine beliebige Richtung werfen, was für allerlei Rätsel eingesetzt wird – in einem frühen Ruinenkomplex müsst ihr beispielsweise Behälter mit Wasser füllen, indem ihr euch eine Wolke schnappt und diese über dem entsprechenden Behälter sprichwörtlich ausquetscht. Derartige Rätsel werden in der Regel verständlich eingeführt, bevor sie nach und nach komplexer werden oder mit gänzlich anderen Rätseln kombiniert werden – so könnte der Weg zum Wasserbehälter beispielsweise von einer Wand versperrt sein, die ihr zuerst mittels einer Felsbombe freisprengen müsst. Hier beweisen die Entwickler Kreativität und die kleineren Rätseleinlagen weisen einen angenehmen Schwierigkeitsgrad auf. Weder sind die Denkaufgaben Selbstläufer, noch stellt euch das Spiel vor haarraufende Kopfnüsse.

Otus besitzt zwar keine Okarina, doch er kennt andere Methoden, um es regnen zu lassen.

In Dungeon-artigen Komplexen, von denen ihr mehrere besucht, wechseln sich solche Rätseleinlagen meist mit Geschicklichkeitspassagen ab, die beispielsweise Kämpfe beinhalten. Um dem Thema nicht weiter auszuweichen: Die Rätsel spielen sich dabei weit angenehmer als die Geschicklichkeitspassagen. Owlboy versteht sich nur bedingt als Twin-Stick-Shooter, was man dem direkten Kampf mit unterschiedlichen Gegnern auch anmerkt. Die Angriffsindikatoren der verschiedenen Gegnertypen sind teils schwer lesbar und sorgten in meinem Spieldurchlauf häufig dafür, dass ich nicht gänzlich nachvollziehen konnte, wie der eingesteckte Treffer nun zustande kam. Das Trefferfeedback von Geddys Pistole, die auch nach dem Erhalt weiterer Begleiter in den meisten Kämpfen eure erste Wahl sein wird, ist darüber hinaus nicht allzu gut gelungen. Dies hat mehrere Gründe, vor allem liegt es aber an den extrem dumpfen Soundeffekten dieser Waffe, insbesondere im Verhältnis zum restlichen Spiel. Stellt es euch in etwa vor, als würdet ihr auf einem Schießstand zwischen Sturmgewehren mit einer Nerf Gun herumballern – satte Soundeffekte bietet Owlboy in vielen Momenten nämlich allemal.

Dort hören die Probleme der Kämpfe und der allgemeinen Geschicklichkeitspassagen allerdings noch lange nicht auf. Otus steuert sich allgemein sehr hakelig, was im Kern zwei Ursachen hat. Otus‘ elementare Fähigkeit Dinge zu greifen, wird gerne einmal zur kleinen Herausforderung der ungewollten Art, sobald ihr einen Begleiter im Schlepptau habt. Diesen müsst ihr stets weit genug wegwerfen, bevor ihr einen Gegenstand aufnehmen könnt, da eure Begleiter beim Greifen priorisiert werden. Diese Designentscheidung macht zwar Sinn, die dadurch resultierenden Probleme hätte man allerdings anderweitig eindämmen können. So besitzt Otus eine Energieleiste, die bei eingesteckten Treffern nach und nach zuneige geht – um sich zu heilen, muss Otus allerlei Früchte oder Gemüsearten verspeisen, die er in der Erde oder an Bäumen findet. Um dem allerdings nachzukommen, müssen diese erst einmal umständlich aufgenommen und teils aus der Erde gezogen werden, um sie anschließend mittels eines weiteren Tastendrucks zu essen. Die stetige Herausforderung, Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, ohne dass der Begleiter in die Quere kommt, hätte man komplett eindämmen können, indem diese Otus‘ Lebensleiste bei Berührung aufgefüllt hätten, wie es in derartigen Spielen üblich ist. Vor allem in hektischen Situationen kann dies zu Frust führen, der wohlbemerkt aber nie lange anhält, da die Speicherpunkte im Falle eines Bildschirmtods sehr großzügig verteilt sind.

Das zweite Manko der Steuerung bezieht sich auf Otus‘ Bewegungen. Wie eingangs erwähnt könnt ihr in jede beliebige Himmelsrichtung fliegen – nur ist dies nicht ganz korrekt. Ihr steuert Otus ausschließlich auf digitalem Wege durch die verschiedenen Gebiete des Spiels. In Anbetracht der offensichtlichen Retro-Liebe der Entwickler und der ursprünglichen PC-Veröffentlichung mag diese Designentscheidung nachzuvollziehen sein, eine analoge Steuerung hätte dem Spiel allerdings unglaublich gut getan. In engen Passagen, beispielsweise mit Dornen an den Wänden, steuert sich Otus sehr hölzern. Ihr habt keinerlei Einfluss auf dessen Fluggeschwindigkeit und könnt nicht so frei navigieren, wie es angesichts des Leveldesigns oftmals von Vorteil wäre. Auch in Kämpfen fallen die acht möglichen Bewegungsrichtungen von Otus nicht selten negativ ins Gewicht, da in vielen Konfrontationen präzises Ausweichen gefragt ist.

Die Angriffsmuster großer Bossgegner solltet ihr euch tunlichst einprägen.

Dies gilt vor allem für einige Bossräume des Spiels – und ich nenne es bewusst nicht “Bosskämpfe“. Einerseits bietet Owlboy nämlich teils unglaublich große Bossgegner mit individuellen und gut ausgeklügelten Mechaniken, der Großteil aller Gefechte hinter verschlossenen Türen gestaltet sich aber als unglaublich eintönig und zeugt von sehr wenig Inspiration. Immer wieder landet ihr in Räumen, die euch nach und nach mehrere normale Gegner desselben Typs auf den Hals hetzen – erst einen, anschließend zwei, anschließend drei, anschließend vier, anschließend fünf, anschließend sechs und anschließend, ihr habt es erraten, sieben Gegner desselben Typs. Nicht einmal dann, wenn das Kampfsystem richtig gut wäre, was es aufgrund der beschriebenen Mankos nicht ist, würden solche Gefechte Spaß machen, geschweige denn in Erinnerung bleiben – zumindest nicht positiv.

Natürlich findet diese Kritik auf hohem Niveau statt, doch dem vielerorts grandiosen Ruf, der Owlboy vorauseilt, wird ein teils solch repetitives Spieldesign schlicht nicht gerecht. Fans des Spiels dürfen nun aber aufatmen, denn nun widmen wir uns wieder einer der großen Stärken des Spiels, auch wenn ich dort ebenfalls Kleinigkeiten auszusetzen habe. Was die Präsentation anbelangt, so gelingt es Owlboy trotz klassischem Pixel-Look einen völlig eigenen Stil zu kreieren. Die detailverliebte Spielwelt wirkt dank viel Bewegung im Bild sehr lebendig und insbesondere die charmant designten Charaktere sind toll animiert. Als etwas eintönig gestalten sich leider oftmals die Dungeon-artigen Komplexe des Spiels, die wirklich markante Örtlichkeiten gerne einmal vermissen lassen, was die Orientierung hin und wieder erschwert – dabei sei allerdings gesagt, dass Owlboy meist sehr linear aufgebaut ist. Zwar gibt es eine Art frei begehbares Zentrum der Spielwelt, Tropos, von dort aus seid ihr aber meist auf linearen Pfaden unterwegs. Musikalisch ist Owlboy ein zweischneidiges Schwert. Die diversen Tracks des Spiels bieten allesamt denselben Retro-Flair wie dessen Look, eingängig sind dabei allerdings nicht alle Musikstücke. Insbesondere im angesprochenen und offen gestalteten Tropos läuft Owlboy zur akustischen Höchstform auf. Es sind wieder einmal die Dungeons, deren musikalische Untermalung meist nahezu belanglos erscheint.

Und zum Abschluss will ich all meine Kritik an Owlboy noch einmal relativieren: Wie eingangs erwähnt ist die Spieleauswahl im Nintendo eShop mittlerweile von vielen Perlen durchzogen. Owlboy gehört sicherlich zum gehobenen Qualitätsdurchschnitt des Angebots, wirklich herausragen will es allerdings nicht. Der interessante Genre-Mix und der stilsichere Retro-Flair machen Owlboy für viele Interessenten außergewöhnlicher Spielkonzepte oder Retro-Liebhaber aber dennoch zu einem kleinen Pflichttitel – und denjenigen würde ich das Spiel auch ans Herz legen. Allen anderen kann ich nur mit auf den Weg geben, dass man Owlboy definitiv nicht gespielt haben muss.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Owlboy

Meinung von David Pettau
Ich kann meine Enttäuschung wohl kaum verschleiern: Nach all den positiven Rezensionen zu Owlboy war ich mehr als überrascht, wie viele Patzer sich das Spiel in deren Summe leistet. Teils musste ich mir die Frage stellen, ob vielleicht sogar zwei Versionen von Owlboy existieren. Ich will dem Spiel seine Stärken nicht absprechen, doch gerade in den letzten Jahren gab es derart viele kleine Meisterwerke in Anlehnung an die Retro-Zeit, dass Owlboy mir einfach nicht in Erinnerung bleiben wird. Die Spielzeit, die ich in Owlboy investiert habe, sehe ich zwar keinesfalls als verschwendet an, da ich durchaus Spaß mit dem Titel hatte, zu einem zweiten Spieldurchlauf wird es allerdings nicht kommen.
Mein persönliches Highlight: Das Musikstück, das ertönt, wenn man das erste Mal in Tropos emporsteigt.

Kommentare 13

  • buburoi Turmknappe - 16.03.2018 - 13:06

    Ich habe mir das Spiel am Erscheinungsdatum gekauft und bis heute noch nicht komplett durchgespielt. Mit voranschreitender Spielzeit kam bei mir nämlich immer mehr Langeweile auf, da konnten auch die charmanten Animationen und der großartige Soundtrack nicht viel retten. "Owlboy" ist sicherlich kein schlechtes Spiel, von einem Meisterwerk ist es aus meiner Sicht jedoch meilenweit entfernt. ;(
  • Guybrush Mighty Pirate - 16.03.2018 - 13:06

    Kann dem Test leider nicht zustimmen. Für mich ist Owlboy aufjedenfall mindestens eine Neun. Ich sehe solche retro spiele oft und ich mag 2D scroller eigentlich null. Owlboy hat es aber geschafft das ich mich komplett in so einem 2D Scroller wohl fühle! Die Grafik ist total schön gemacht, der Soundtrack gefällt mir sehr gut, die Charaktere sind witzig und der Humor ist generell lobenswert zu erwähnen! Außerdem finde ich die Story selbst ganz ordentlich für so einen 2D Scroller! :) also von mir kriegt Otus und seine Freunde aufjedenfall mindestens eine Neun. :thumbsup: :love:
  • camora Werder + Hansa - 16.03.2018 - 13:09

    Bin auch noch nicht richtig warm mit dem Titel geworden und spiele erstmal Celeste. Mich stört auch irgendwie die Steuerung. Ich komm damit nicht klar.
  • Xenokah - 16.03.2018 - 13:39

    Aaah auf diesen Test habe ich sehnsüchtig gewartet. Bin mir immer noch unsicher ob ichs kaufen soll... wird jetzt wohl erst mal links liegen gelassen. Irgendwie springt der Funke bei mir nicht über.
  • justchriz Nintendo Gaming - 16.03.2018 - 15:43

    Warte auf den bestätigten retail im mai... schaut sehr gut aus!
  • rpg master BOSS - 16.03.2018 - 16:09

    da ich das game durch hatte, würde ich ebenfalls eine maximale 7 geben..eher sogar ne 6..
  • Fabinho84 Turmheld - 17.03.2018 - 17:55

    Das ist glaub ich der mieseste Test,den ich je zu Owlboy gelesen hat.Kann natürlich an vielem liegen(der Tester ist mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden,kein guten Tag,empfindet Sachen schlimmer als sie wirklich sind usw. und sofort).Deswegen auch kein großer Vorwurf an den Tester.Allein grafisch und erzählerisch ist das Game top.Die Mischung aus tollen Rätseln,liebevollen Protagonisten und toll vorgetragener Story funktioniert super.Das Artdesign ist zudem echt mal wahre Pixelkunst und davon gibt es ganz wenige Spiele.Steuerungstechnisch hat es vlt minimale Defizite ,die aber kaum Gewicht haben und nur auffallen ,wenn speziell drauf geachtet wird.Muss auch noch dazu erwähnen das der Soundtrack eine Wucht ist. Metacritic liegt übrigens auch bei 88 Prozent für den Pc und 87 für die Switch. Deswegen schaut ruhig mal neben Ntower auch bei anderen Magazinen den Owlboy Test an.Meiner Meinung nach ,wird hier ein viel zu negatives Bild vom Spiel vermittelt.
  • rpg master BOSS - 17.03.2018 - 18:04

    @Fabinho84
    bin wohl bei meinem damaligen (durch)spielen die sache auch mit dem falschen fuß angegangen..
  • Fabinho84 Turmheld - 17.03.2018 - 18:20

    @rpg master Wollte damit niemanden angreifen. Allgemein ist das auch alles Geschmackssache. Gibt auch einige Titel die durchschnittlich bewertet wurden, die ich bspw.total klasse finde und umgekehrt.
  • rpg master BOSS - 17.03.2018 - 18:29

    @Fabinho84
    unser gesamtes hobby ist eine reine geschmackssache ;)
    weswegen man bei seinen aussagen immer alles in relation setzen und die meinung(en) anderer akzeptieren sollte, auch wenn man jene nicht teilt..
  • Captnkuesel Turmbaron - 17.03.2018 - 19:09

    Habe es auch direkt zum Release gekauft mit dem damaligen Hype. Fand das Spiel dann aber eher langweilig, habe es dann irgendwann abgebrochen :dk:
  • David Pettau Mugiwara no Maeve - 18.03.2018 - 02:43

    @Fabinho84

    Bei deinem Lob zum Spiel kann ich dir nicht widersprechen, was ich in meinem Test ja ebenfalls nicht getan habe – das Artdesign, die Animationen, die Charaktere, die Geschichte die Rätsel usw. sind allesamt gut bis super. Letztlich ist es die Frage, wie man diese Dinge im Verhältnis zu den Punkten, die ich (in meinen Augen auch völlig zurecht) kritisiert habe, gewichtet.

    Dir scheinen diese Punkte ganz klar sehr wichtig zu sein, ich selbst lege allerdings mindestens ebenso viel wert auf ein rundum stimmiges Gameplay – und in diesem Punkt empfinde ich Owlboy als ein sehr zweischneidiges Schwert, was ich aber im Test denke ich auch ganz gut verdeutlicht habe. Auf der einen Seite stehen die kreativen Rätselansätze, auf der anderen die Geschicklichkeitspassagen und Kämpfe, die sich nicht zuletzt aufgrund der Steuerung schlicht nicht sonderlich gut spielen.

    Aber ja, der Test ist allgemein von einem sehr negativen Tonus durchzogen, was ich allerdings auch immer wieder konkret anspreche – es ist Kritik auf relativ hohem Niveau und hängt vor allem mit dem unglaublich guten Ruf zusammen, den Owlboy genießt – Metascore 88, wie du schon sagst. Würde es sich bei Owlboy um ein Spiel handeln, das keinen solchen Ruf hat und das auch niemand kennt, dann hätte ich das Positive im Laufe des Textes sicherlich mehr in den Vordergrund gerückt – ohne, dass das etwas an der Wertung von 7 geändert hätte. Owlboy kennt aber vermutlich jeder – und so ging es mir in dem Test weniger darum, zu erläutern, weshalb Owlboy eine 7 bekommt, sondern vielmehr darum, deutlich zu machen, weshalb es keine höhere Wertung als eine 7 bekommt, wenn du verstehst.
  • Fabinho84 Turmheld - 18.03.2018 - 16:42

    @David Pettau Habe selber bei meinem Kommentar gemerkt,dass es etwas zu abwertend rübergekommen ist (im zweiten Kommentar berichtigt).Letztendlich hast du da definitiv recht.Jeder hat bei gewissen Punkten eine andere Gewichtung und eine 7 ist ja jetzt auch bei weitem keine schlechte Wertung.Hast ja auch sehr deutlich gemacht,warum du das ganze so bewertest.Von daher ist alles gut:)(ist ja nichts völlig unerklärliches wie beim A Hat in Time Test bei 4 Players:))