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Test zu Grid Mania - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Grid Mania
  • USA USA: Grid Mania
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
02.03.2018
Vertrieb
QubicGames
Entwickler
QubicGames
Genre
Puzzle
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Mal eben 'ne ruhige Kugel schieben?

Von Tim Czerwinski () Grid Mania zählt zu einem der populärsten Videospielgenres überhaupt: den Puzzle-Spielen. Diese sind gleichermaßen für Spieler als auch für Entwickler attraktiv, da Spiele dieses Genres zum einen leicht zugänglich und zum anderen mit relativ wenig Aufwand zu programmieren sind. Dies hat zur Folge, dass tausende Spiele auf diversen Plattformen in diesem Genre vertreten sind. Da auf ein gutes Spiel zu treffen, scheint gar nicht so leicht zu sein. Schauen wir uns also an, ob Grid Mania zu diesen guten Genrevertretern gehört.

In diesem Level müsst ihr mit vier Zügen jede Kugel auf einem Feld mit derselben Farbe platzieren.

Zunächst gehe ich dafür auf die Prämisse ein. In dem Spiel geht es darum, innerhalb eines Rasters farbige Kugeln zu verschieben und abhängig vom gewählten Modus damit verschiedene Ziele zu erreichen. Insgesamt könnt ihr so aus vier Modi wählen, die summiert auf die stolze Anzahl von 170 Levels kommen. Wer nach Abschluss dieser Level noch nicht genug hat, kann zudem auf zufallsgenerierte Level zurückgreifen, sodass auch über die Level hinaus ein Wiederspielwert geboten wird. Die Kugeln verschiebt ihr, indem ihr den Cursor auf die zu verschiebende Kugel bewegt, mit dem A-Knopf die Auswahl bestätigt und anschließend in ein benachbartes Feld schiebt. Dabei könnt ihr nicht diagonal verschieben, sondern lediglich nach oben, unten, links und rechts. Während euch in einigen Levels bestimmte Felder blockiert werden, sind andere Level frei von jeglichen Blockaden. Wichtig ist noch, dass ihr stets die Reihe insgesamt verschiebt, nicht nur die ausgewählte Kugel. So werden alle Kugeln, die sich auf derselben Achse befinden, ebenfalls in die Schubrichtung verschoben – fast wie bei "Das verrückte Labyrinth". Sollte eine Kugel den Rand des Spielfeldes erreichen, kommt sie auf der anderen Seite wieder zum Vorschein, woraus sich wieder zahlreiche taktische Möglichkeiten ergeben. Auf eine Story verzichtet man genrebedingt.

Bewaffnet mit diesem Wissen, geht es in die jeweiligen Modi, die mit einigen Tutorial-Levels starten. Zunächst gibt es den "Casual Puzzle-Modus", in dem ihr frei von Beschränkungen die Kugeln auf die entsprechend gleichfarbigen Felder schieben müsst. Sowohl die Zeit als auch die Zuganzahl werden zwar angezeigt, sind jedoch gänzlich irrelevant. Anders im "Quick Challenge-Modus", der euch eine festgelegte Anzahl an Zügen vorgibt, um die Kugeln auf ihren vorgesehenen Platz zu bugsieren. Solltet ihr diese Anzahl überschreiten, müsst ihr erneut beginnen. Im Modus "Grid Madness" hingegen steht die Einfärbung sämtlicher Flächen im Fokus. Dafür müsst ihr jeweils drei gleichfarbige Kugeln zusammenbringen, damit diese sich auflösen und die belegten Felder einfärben. Ihr habt dann gewonnen, wenn jedes Feld eingefärbt wurde, wobei die Verteilung der verschiedenen Farben keine Rolle spielt. Der letzte Modus nennt sich "Chain Reaction" und erwartet von euch, dass ihr Ketten aus Kugeln bildet, wobei aber jeweils eine Kugel auf einem Feld mit der gleichen Farbe verbleiben muss. Habt ihr eine Kette aus allen verfügbaren Kugeln gebildet, habt ihr das Level gemeistert.

Im Modus Grid Madness färbt ihr die Felder durch das Zusammenbringen von je mindestens drei Kugeln derselben Farbe.

Damit das Gameplay nicht allzu schnell repetitiv erscheint, werden je nach eigenem Voranschreiten neue Kugelfarben eingebracht. Startet ihr zunächst mit Blau und Rot, so werden schon bald Farben wie Grün oder auch Lila dazukommen. Zusätzlich werden aber auch die Spielfelder größer. Dadurch steigt auch der Schwierigkeitsgrad in einem gesunden Rahmen an. Während ich vor allem Spaß am Grid Madness-Modus hatte, hat auch die Quick Challenge-Variante einen gewissen Charme, da man in diesem Modus jeden Zug bedenken muss. Vor allem der Casual Puzzle-Modus ist auch gut für zwischendurch geeignet und kann auch mal parallel zum TV-Programm gespielt werden. Was mich jedoch verwundert, ist die Tatsache, dass das Spiel keine Touchscreen-Steuerung anbietet, obwohl es in der Theorie dafür prädestiniert ist. So war meine erste Intention das Verschieben der Kugeln über den Touchscreen, was aber nicht funktioniert. Hier hätte man ruhig an die Generation Smartphone denken können.

Audiovisuell sollte man keinen Blockbuster erwarten. Es handelt sich um ein Puzzle-Spiel mit einer simplen Gameplay-Mechanik, woran sowohl die Grafik als auch der Soundtrack angelehnt ist. Letzterer hat nicht unbedingt einen Ohrwurmcharakter, ergänzt jedoch die allgemeine Darstellung passend. Das Spiel ist komplett in Englisch, aber auch ohne entsprechende Kenntnisse sollte keine allzu große Sprachbarriere auftreten, da das Gameplay im Prinzip selbsterklärend ist.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu Grid Mania

Meinung von Tim Czerwinski
Grid Mania ist ein solides Puzzle-Spiel, das dem Spieler mehrere Spielmodi zur Verfügung stellt. Der Umfang ist dabei mit 170 Levels zuzüglich einer schier endlosen Anzahl an zufällig generierten Levels recht ansehnlich. Der Schwierigkeitsgrad steigt durch das Hinzufügen von neuen Farben und größeren Spielfeldern kontinuierlich an, wodurch das Gameplay etwas weniger repetitiv erscheint, jedoch dennoch recht monoton ist. Die audiovisuelle Darstellung gliedert sich dabei in die eher einfache Grafik und den unauffälligen Soundtrack. Freunde von Puzzle-Spielen können ohne Bedenken zugreifen, auch Einsteiger können hier nicht viel falsch machen. Ist man jedoch von wiederkehrenden Aufgaben schnell gelangweilt, sollte man sich den Kauf dieses Spiels gut überlegen.

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