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Test zu Tengai for Nintendo Switch - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Tengai for Nintendo Switch
  • USA USA: Tengai for Nintendo Switch
  • Japan Japan: Sengoku Blade for Nintendo Switch
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
30.03.2018
Vertrieb
Zerodiv
Entwickler
Psikyo, Zerodiv
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Wie viele Projektile passen auf einen Bildschirm?

Von David Pettau () Mit Tengai fand ein klassisches Arcade-Shoot ‘em up, das auch unter dem Namen “Sengoku Blade“ bekannt ist, kürzlich seinen Weg auf die Nintendo Switch. Der Ballerspaß aus alten Tagen bietet dabei genau das, was man vermuten würde – haufenweise Pixel-Explosionen auf dem Bildschirm, unzählige Projektile, die euch entgegenkommen und ein heutzutage unaussprechlicher Schwierigkeitsgrad. Willkommen zurück in den Neunzigern.

Mit einem aufgeladenen Schuss kann es heiß zur Sache gehen.

In einem von der japanischen Historie angehauchten Fantasy-Setting ballert ihr euch, als einer von insgesamt sechs spielbaren Charakteren, durch neun sehr kurzweilige Level, die stetig an Schwierigkeit zunehmen. Die Highscorejagd steht dabei Genre- und Arcadetypisch im Vordergrund, zunächst einmal müsst ihr es aber auf die Reihe bekommen, alle Level überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Das Spielprinzip ist dabei streng genommen sehr simpel – Während ihr euch über den scrollenden Bildschirm bewegt, könnt ihr im Dauerfeuer ballern, einen besonderen aufgeladenen Angriff abfeuern oder Bomben werfen. Die Art der Angriffe variieren dabei von Charakter zu Charakter, wodurch ihr je nach eurer Wahl einen unterschiedlichen Spielstil an den Tag legen müsst. Junis kann beispielsweise diagonale Schüsse abgeben, während Sho voll und ganz auf frontale Feuerkraft setzt.

Besiegt ihr bestimmte Widersacher, lassen diese Power-ups fallen, die euch mehr Feuerkraft bescheren. Bis zu vier dieser Power-ups könnt ihr dabei aufnehmen, doch wird euch das nicht allzu oft gelingen. Werdet ihr von einem der endlosen feindlichen Projektile getroffen, so wird euch sofort ein Leben abgezogen und ihr startet wieder ohne aufgemotzte Waffe. Berührt ihr einen Gegner, so erleidet ihr zwar keinen Schaden, eure Power-Stufe wird allerdings heruntergesetzt. Nicht nur deswegen solltet ihr es selbstverständlich vermeiden, Treffer einzustecken, was eure Konzentrationsfähigkeit ans Limit treiben dürfte.

Mit mehreren Power-ups haben eure Schüsse mächtig Wumms und decken einen großen Bereich ab.

Doch seid ihr dem gnadenlosen Schwierigkeitsgrad aus den Neunzigern dank einer großen Optionsvielfalt in der Nintendo Switch-Version nicht gänzlich ausgeliefert. Ihr selbst könnt einstellen, wie viele Leben und zusätzliche Continues euch zur Verfügung stehen, bevor ihr einen Spieldurchlauf startet – so könnt ihr euren persönlichen Schwierigkeitsgrad generieren. Auch bietet das Spiel beispielsweise mehrere Filter-Optionen für den Pixellook, sodass sich Tengai entweder leicht verschwommen oder gestochen scharf präsentiert. Auch lohnt es sich, einen Blick ins Handbuch des Spiels zu werfen, das sich ebenfalls im Options-Menü befindet – dort erfahrt ihr unter anderem, wie ihr den einst geheimen sechsten Charakter anwählen könnt, der besonders mächtig ist.

Im Grunde sind alle Level in Tengai gleich aufgebaut. Anfangs schlagt ihr euch meist mit einer großen Horde an normalen Gegnern herum, in der Mitte des Levels erwartet euch ein kleiner Zwischenboss und am Ende bekommt ihr es mit einem oder mehreren zähen Bossgegnern zu tun, deren Angriffsverhalten ihr euch gut einprägen solltet. Optisch kann man das Spiel dabei heutzutage natürlich nur noch als zweckmäßig beschreiben, dank der simplen Optik sind aber beispielsweise feindliche Projektile stets deutlich erkennbar. Etwas nervtötender verhält es sich mit der musikalischen Untermalung des Spiels – in der zweiten Hälfte eines jeden Levels ertönt der immergleiche Soundtrack, der auf Dauer regelrecht nerven kann.

So bietet Tengai unterm Strich klassische und wahlweise bockschwere Shoot ‘em up-Kost, die allerdings niemanden vom Hocker reißen dürfte. Vor allem dank des mobilen Aspekts der Nintendo Switch dürfte Tengai gerade für Fans des Genres aber allemal einen Blick wert sein – das Spielprinzip ist für kurzweilige und intensive Runden wie gemacht.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Tengai for Nintendo Switch

Meinung von David Pettau
Erst nachdem all meine ersten Versuche, über das fünfte Level hinauszukommen, kläglich gescheitert waren, entdeckte ich die Option, meine verfügbaren Leben und Continues selbst einzustellen. War wahrscheinlich gut so, ansonsten hätte ich es mir womöglich viel zu früh viel zu einfach gemacht – wenn man sich mit Tengai auseinandersetzt, dann merkt man durchaus, dass man Fortschritte macht. Man kann gegnerischen Projektilen einfacher ausweichen, man kennt die Muster der einzelnen Bossgegner und weiß die Eigenheiten seines Charakters besser zu nutzen. Um wirklich lange zu motivieren, bietet Tengai dann aber doch zu wenig Abwechslung. Die Level unterscheiden sich schlussendlich nur marginal voneinander und unter den Charakteren hat man sich bald für seinen persönlichen Liebling entschieden. So bleibt Tengai zwar ein nettes Shoot ‘em up aus alten Tagen, mehr ist es dann allerdings auch nicht.
Mein persönliches Highlight: Jedes Mal, wenn ich mich aus einer eigentlich aussichtslosen Lage herauswurschteln konnte, ohne einen Treffer einzustecken. Wie auch immer.

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