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Test zu Urban Trial Playground - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Urban Trial Playground
  • USA USA: Urban Trial Playground
  • Japan Japan: Urban Trial Playground
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
05.04.2018
Vertrieb
Tate Multimedia
Entwickler
Teyon
Genre
Rennspiel
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Motorradaction auf der Nintendo Switch

Von Ilja Rodstein () Ein langer Anhänger der Trials-Serie bin ich zwar nicht, doch mit den Spielen Trials Evolution und Trials Fusion hatte ich in letzter Zeit besonders viel Spaß gehabt. Als ich dann mitbekommen habe, dass Urban Trial Playground, ein Spiel, welches ein ähnliches Spielprinzip verfolgt wie die Trials-Serie, für die Nintendo Switch erscheint, war ich an dem Titel sehr interessiert. Die Urban Trial-Serie umfasst bislang drei Titel, wobei der erste, Urban Trial Freestyle, noch für mehrere Plattformen erschien und der Nachfolger Urban Trial Freestyle 2 exklusiv den Nintendo 3DS bevölkerte. Nun erschien am 5. April der dritte Ableger unter dem Namen Urban Trial Playground für Nintendo Switch und wieder ist der Titel exklusiv auf einer Nintendo-Konsole. Er erhält Ende April übrigens auch eine Version im Handel.

Kein Objekt ist vor unseren Motorradreifen sicher

Ich muss zugeben, ich habe meine Erwartungen etwas falsch positioniert. Als Fan der Trials-Serie habe ich ein Spiel erwartet, welches mich nach einem Trial & Error-Prinzip fordert und an dem man sich Checkpoint für Checkpoint entlanghangeln muss, um ein Level zu schaffen. Doch das Spiel verfolgt ein ganz anderes Ziel. Es ist eher weniger auf schwere Kurse ausgelegt, sondern darauf, auf der Strecke möglichst viele Punkte mitzunehmen, indem man Wheelies oder auch Salti ausführt. Die Level sind zwar nicht schwer zu meistern, doch wenn man dabei versucht, möglichst viele Punkte mitzunehmen, verfolgt das Spiel doch ein Trial & Error-Prinzip. Es bestraft sehr wohl eure Fehler und so bekommt ihr einen satten Punktabzug, wenn ihr euch doch mehrmals zum letzten Checkpoint zurücksetzen lassen müsst.

Vorder- und Hinterbremsen zu beherrschen ist gar nicht mal so einfach

Die Steuerung funktioniert dabei ziemlich gut und präzise. Mit A beschleunigt und mit dem linken Stick balanciert ihr euch, um Drehungen in der Luft durchzuführen. Ja, auch ohne analoge Schultertasten funktioniert das Fahren ganz gut, denn diese sind nämlich dazu da, um die Vorder- und Hinterbremsen zu benutzen. Um beide Bremsarten meistern zu können, ist jede Menge Training vonnöten. So könnt ihr kurz vor der Rampe die Vorderbremse einsetzen, um damit einen Vorwärtssalto zu schaffen. Vorwärtssalti sind wesentlich schwerer als Rückwärtssalti und bringen auch deshalb viel mehr Punkte. Ebenso bringt es mehr Punkte, auf dem Vorder- als auf dem Hinterrad zu fahren, dies hängt ebenfalls mit der Schwierigkeit zusammen. Mit der Taste X ist es möglich sich zum letzten Checkpoint zurücksetzen zu lassen, doch dafür werden bei der Endabrechnung Punkte abgezogen. Wesentlich weniger spannend als dieser Einzelspielermodus ist das Zeitfahren. Bei diesem müsst ihr die Strecke nur in einer vorgegebenen Zeit schaffen. Dabei solltet ihr auf Wheelies setzen, denn mit diesen seid ihr wesentlich schneller als auf zwei Rädern.

Mehr Tricks = Mehr Kombos = Mehr Punkte

Eure Erfolge werden mit bis zu fünf Sternen bewertet, diese braucht ihr, um die nächsten Level freizuschalten. Habt ihr nicht genug Sterne für das nächste Level, müsst ihr die alten wiederholen und eure Punktzahl sowie die Sternewertung verbessern. Optional ist es möglich, einige zusätzliche Aufträge zu erfüllen. So geht es darum, einen Sprung für 2 Sekunden zu halten oder auch das Level ohne einen Unfall abzuschließen. Die Aufträge sind je nach Level individuell und abwechslungsreich. Für die optionalen Aufträge gibt es zusätzliche Punkte, mit denen man im Ingame-Shop sein Motorrad mit besseren Bremsen, Motoren und sonstiger Ausstattung upgraden kann. Auf der Strecke sind außerdem sammelbare Chips verteilt, die beim Aufnehmen ebenfalls zusätzliche Shop-Währung mitbringen. Sammler werden auch hier ihren Spaß haben, denn das Spiel zählt, wie viele Chips ihr insgesamt gesammelt sowie wie viele Herausforderungen ihr erfolgreich beendet habt.

Das Spiel kann mit bis zu zwei Spielern gespielt werden. Dabei werden alle Controller-Modi der Nintendo Switch unterstützt. Zu zweit spielt ihr im Splitscreen-Modus und startet entweder einen Wettbewerb oder ein Verfolgungsrennen. Überraschenderweise gibt es keinen Modus, in dem es darum geht, die meiste Punktzahl zu sammeln. Im Modus Wettbewerb spielt ihr beide ein Rennen und wer zuerst das Ziel erreicht, gewinnt. Im Modus Verfolgung startet der eine Spieler mit einigen Sekunden Abstand und gewinnt, sobald er den Kontrahenten überholt hat. Der Multiplayer ist eine nette Zugabe, es fehlt aber leider ein Online-Modus, die Online-Funktionalität des Spiels ist leider nur auf Ranglisten beschränkt.

Die Technik ist der größte Schwachpunkt des Spiels

Technisch kann das Spiel leider eher weniger Punkten. Die miserable Texturqualität ist dabei mein größter Kritikpunkt, denn auch wenn ich die Hintergründe sehr schön finde, der Motorradfahrer und die Texturen wirken dabei allgemein sehr unscharf. Hinzu kommen die undynamischen Strecken, die sich sehr steril anfühlen. Fahrt ihr euer Motorrad auf ein Sprungbrett an einem Pool, bleibt dieses leider starr wie ein Stein. Dies stört ein wenig und widerspricht dem abwechslungsreichen Streckendesign. Die Bildrate ist nicht immer konstant gleich, reicht aber meistens, um so ein Spiel vernünftig spielen zu können. Ein netter Soundtrack dient ebenfalls als kleine positive Ergänzung.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Urban Trial Playground

Meinung von Ilja Rodstein
Urban Trial Playground ist definitiv nicht so gut wie die Trials-Serie von Ubisoft und doch ist dies ein sinnvoller und spaßiger Titel auf der Nintendo Switch. Der Umfang ist für den Preis sehr angemessen und die Level sind sehr schön designt. Die Texturqualität lässt aber leider zu wünschen übrig und selbst die Bilder im Nintendo eShop sind wesentlich hübscher als die Grafik im Spiel selbst. Die Modi bieten wenig Abwechslung, aber das Spiel ist ein ziemlich guter Zeitvertreib für Zwischendurch. Fans solcher Spiele werden sicherlich auch mit diesem Titel viel Spaß haben.

Kommentare 10

  • Gast - 19.04.2018 - 09:20

    Zitat von Ilja Rodstein:

    selbst die Bilder im Nintendo eShop sind wesentlich hübscher als die Grafik im Spiel
    Sowas sollte generell verboten werden. Steam untersagt das den Publishern ja schon. Generell empfinde ich das als Betrug, wenn man mit etwas wirbt, was dem eigentlichen Produkt nicht entspricht.
    Sowas erzeugt in mir auch nicht unbedingt Vertrauen in das Spiel oder den dahinter stehenden Firmen. Ganz im Gegenteil, ich mache dann generell um alle Spiele einen Bogen, die von dort kommen.
  • camora Werder + Hansa - 19.04.2018 - 12:15

    ich bleibe bei trials. das kommt dann auch noch für die switch.
  • Ais Turmknappe - 19.04.2018 - 12:17

    Das Spiel macht Spass, ist jedoch definitiv simpler gestaltet als die Trails-Serie von UbiSoft. Für Fans definitiv geeignet. Für mich könnte das Spiel ruhig etwas komplexer sein. So ist es nur ein Spiel für Zwischendurch.
  • Dirk Apitz Dr. Pepper - 19.04.2018 - 12:21

    @MAPtheMOP

    Bin mir bei fifa oder so anderen spielen die es für anderen Konsolen gibt sicher, dass man da fast immer nur die anderen Bilder zeigt und nicht von der Switchversion. Ist echt schlimm.

    Früher zu ps1 Zeiten war es auch schlimm mit der Rückseite der Hülle. Meine damals war das mit dem Internet nicht so wie heute und oft war das der einzige Eindruck vorab. Da fühlt man sich schon beschissen.
  • Loco4 ❣ 8-bit era ❣ - 19.04.2018 - 12:28

    Zitat von camora:

    ich bleibe bei trials. das kommt dann auch noch für die switch.
    wäre schön wenn es noch kommt, aber gerade bei den extremen strecken wird man ohne analoge trigger nicht weit kommen.
  • Gast - 19.04.2018 - 12:39

    @Dirk Apitz
    Für PS1 und 2 gab es tatsächlich nicht wenige Games, die auf der Hülle mehr versprachen, als sie ablieferten. Zusätzlich gab es dann auch noch Testberichte in "offiziellen" (von Herstellern bezahlten) Magazinen...
  • Basti Basti - 19.04.2018 - 12:51

    Ganz ok Preis ist sehr sozial gehalten gefällt mir
  • x Eviga x - 19.04.2018 - 13:25

    Wie erwartet Müll im Vergleich zu Trials ... schade.
  • Gast - 20.04.2018 - 07:29

    Im HH-Modus ist mir noch gar keine grafische Schwäche aufgefallen, was allerdings auch an mir bzw. meinen Augen liegen könnte. ^^
    Mein größter Kritikpunkt an ,,Playground" ist tatsächlich der, dass ich den animierten Flitzpiepen und sein "Rumgedabbe" gar nicht mag. Schade, dass man nur zwischen zwei Fahrern auswählen kann.
  • blither aToMiisiert - 20.04.2018 - 08:01

    Meine Erwartungen an das Spiel waren recht hoch, da ich die Vorgänger mag. Der Test liest sich sehr schlüssig, und daher scheint die Bewertung auch gut zu passen.

    Ich freue mich auf die Retailversion!