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Test zu Skee-Ball - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Skee-Ball
  • USA USA: Skee-Ball
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
19.04.2018
Vertrieb
Ocean Media
Entwickler
Ocean Media
Genre
Action
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Ein Schuss ins Leere

Von Ilja Rodstein () Das Spiel Skee Ball ist vor allem im nordamerikanischen Raum sehr populär. Es lässt sich dort öfter in Spielautomaten und Jahrmärkten finden, doch auch hierzulande gibt es das Spiel oftmals auf den Rummelplätzen. So müsst ihr dabei einen Ball in bestimmte Löcher rollen lassen, wobei diese unterschiedliche Punktzahlen vorweisen. Es ist wichtig, euch taktisch gut aufzustellen und auch das richtige Loch zu treffen.

Spielerische Abzocke
Der Nintendo Switch-Titel Skee-Ball soll diesen klassischen Arcade-Spaß auf die Konsole bringen und erschien am 19. April für Nintendos Hybrid-System. Das Spiel versucht damit zu werben, dass es viele Spielmodi gibt. Auch spannende Mehrspielerpartien für bis zu zwei Spieler sind möglich. Spielerisch ist der Ansatz gar nicht mal so schlecht. Im klassischen Spielmodus habt ihr pro Partie zehn Bälle zur Verfügung und dürft dementsprechend zehn Mal hintereinander den Ball rollen lassen. Dabei rollt ihr diesen auf eine Rampe, sodass er in einem Loch mit einer zugewiesenen Punktzahl landen kann. Ihr könnt den Ball zuerst auf der horizontalen Achse bewegen, die Rollrichtung auswählen und anschließend mit einem Indikator, ähnlich wie bei vielen Golfspielen, auf A drücken, damit der Ball losrollt.

Das Spiel lädt förmlich zu Mehrspieler-Partien ein, aber sammle erstmal 750 Tickets.

Klingt doch eigentlich nicht verkehrt. Doch lustig wird es, wenn man realisiert, wie zufällig der Ball eigentlich rollt. Ihr habt also nicht wirklich die Kontrolle über die Kugel, denn unabhängig von der erreichten Stärke, kann diese entweder ganz weit hinten oder vorne landen. Doch das ist nicht alles, denn ihr könnt eure Punktzahl durch Bonusbälle verbessern, die ihr über verdiente Tickets im Shop kaufen könnt. Gelegentlich erhaltet ihr solche Bälle auch zwischen den Partien. Diese machen die Highscore-Jagd ziemlich sinnlos, denn letztendlich hängt dieser davon ab, wie stark die Bonusbälle wirklich sind.

Von den Tickets wird übrigens alles gekauft. Alle Modi, neue Spielbretter, alles! Und die Inflation hat die Skee-Ball-Welt ordentlich getroffen, denn für einen neuen Modus braucht man 750 und für ein neues Spielbrett 2000 Tickets. Sicherlich sagen euch diese Zahlen ohne Kontext nicht viel: Pro Partie, also mit 10 Bällen, erhält man insgesamt, wenn man relativ gut ist, 10-15 Tickets. Wenn wir also einen neuen Modus freischalten möchten, brauchen wir insgesamt etwa 50 erfolgreiche Partien. Ihr wollt den Mehrspielermodus spielen? Pech! Spielt erstmal den Einzelspielermodus 50-60 Mal, erst dann kann der Freund eine Mehrspieler-Partie mit euch spielen. Die Motivation lässt natürlich ziemlich schnell nach, denn nicht nur das Spielprinzip ist sehr monoton, sondern auch die Musik, die einen irgendwann aggressiv macht. Nein wirklich, es fällt mir einfach kein Grund ein, warum man das Spiel kaufen sollte. Es spielt sich wie ein kostenloses Smartphone-Spiel, welches man direkt vom Smartphone deinstallieren möchte. Vom Preis wollen wir aber gar nicht erst anfangen, denn es sollte mehr als klar sein, dass ein Preis in Höhe von 19,99 € etwas unangemessen für den Titel ist.

Redaktionswertung

2

Enttäuschend

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Skee-Ball

Meinung von Ilja Rodstein
Seit über einem Jahr bin ich bereits bei ntower und ich habe einen Traum: Einem Titel die schlechteste Wertung geben zu können. Leider musste mich Skee-Ball enttäuschen, denn es reicht nicht ganz für die schlechteste Wertung. Leider ist das Spielprinzip einigermaßen erträglich, sodass dieser Aspekt mich davon abhält, dem Titel eine 1 zu geben. Dennoch, das Freischaltsystem macht den Titel einfach kaputt und quasi unspielbar. Der Preis ist viel zu hoch und die Technik sehr unausgereift. Tut mir bitte einen Gefallen und meidet diesen Titel, danke!

Kommentare 2

  • Dr Fred Auf der Suche nach Elysium - 27.04.2018 - 17:17

    So langsam ist die Grenze des erträglichen erreicht. Nicht nur dass die Switch von Spielen von irgendwelchen Hinterhof-Entwicklern überflutet wird, nein, auch der noch so kleinste indie oder Handy Game Entwickler verlangt auf der Switch ein vielfaches von dem was auf anderen Plattformen verlangt wird. Schade dass die Switch dadurch gerade von Besitzern anderer Konsolen immer mehr als „Spiele Konsole für überteuerte Indie games“ wahrgenommen wird, und nicht als die Konsole mit dem genialen Konzept und sehr geilen NINTENDO Exklusiv Titeln, für die ich sie immer noch halte!
  • UncleACid Turmritter - 27.04.2018 - 17:34

    @Dr Fred
    An sich müsste Nintendo dagegen vorgehen, indem sie den Entwicklern als Höchstpreis den Durchschnittspreis auf anderen Plattformen auferlegen. Nur hat Nintendo selbst leider ein Problem mit fairen Preisen, die dank Amazon und einiger Angebote zum Glück umgangen werden können.