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Test zu Sky Rogue - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Sky Rogue
  • USA USA: Sky Rogue
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
26.04.2018
Vertrieb
Fractal Phase Games
Entwickler
Fractal Phase Games
Genre
Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Test zu Sky Rogue - Nintendo Switch

Von Krispin Berndt () Schon im August letzten Jahres hat das 2-Mann-Entwicklerstudio Fractal Phase die Flugzeug-Action-Simulation Sky Rogue auf Steam veröffentlicht. Am 28. April folgte eine Version im Nintendo eShop für die Nintendo Switch. Ob ihnen mit Sky Rogue eine spannende Simulation gelungen ist oder ob das Spiel in die Tiefen der endlosen Indie-Bibliothek der Nintendo Switch abstürzt, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen:
Eine Lobeshymne auf die Bewegungssteuerung.
Ist das Spiel einmal gestartet und die Sprache sowie die Steuerungsmöglichkeit eingestellt, darf man gleich den Helm aufsetzen und in sein Flugzeug steigen. Dabei kann man unter anderem Deutsch und Englisch als Sprache und zwischen Controller oder Bewegungssteuerung wählen. Letztere Möglichkeit sieht auf den ersten Blick ziemlich gewöhnungsbedürftig und unhandlich aus. Man muss dabei den linken Joy-Con waagerecht und den rechten horizontal halten. Ähnlich wie bei einem Motorrad beschleunigt und bremst man, indem man seine Hand vor und zurück bewegt. Mit dem rechten Joy-Con steuert man das Flugzeug und gibt die Raketen zum Abschuss frei. Die Bewegungssteuerung funktioniert dabei tadellos und punktgenau.

Die Bewegungssteuerung scheint auf den ersten Blick unhandlicher zu sein, als sie in Wirklichkeit ist.

Gerade bei kleinen, wendigen Jets ist es durchaus von Vorteil, die Verfolgungsjagd aufzunehmen und reaktionsschnelle Manöver auszuführen. Ohne, dass das Spiel weitere große Worte verliert, nimmt das Flugzeug Fahrt auf und steigt in die Luft. Dort angekommen, werden einem die Grundschritte in einem übersichtlichen Tutorial genau erklärt und man nimmt direkten Kurs auf die erste Mission.

Das Spielprinzip ist leicht und schnell erklärt: Man bekommt verschiedene Missionen und muss mit seinem Kampfflugzeug in der Third-Person-Perspektive mal gegnerische Basen zerstören oder die Jagd auf feindliche Kampfflugzeuge, Drohnen oder Träger aufnehmen. Da die Missionen immer schwerer und knackiger werden, hat man die Möglichkeit, sein Flugzeug mit diversen Waffen und anderem Schnickschnack auszustatten. Diese kosten jedoch eine Menge Geld, welches man durch das Bestehen von Missionen erhält. Auch das Zerstören von feindlichen Objekten wie Schiffe, Drohnen oder Flugzeugträger bringt bei Bestehen der Mission die wertvolle Währung ein. Ohne sich stetig zu verbessern und seinen Kampfjet aufzurüsten, wird man mit der Zeit öfter in die Knie gehen. Der Schwierigkeitsgrad ist durchaus fordernd und ermutigt einen dazu, verschiedene Kombinationsmöglichkeiten auszutesten. Ist genug Geld gespart, hat man mit der Zeit die Möglichkeit, andere Kampfflugzeuge zu kaufen, die andere Attribute und Lenkverhalten mit sich bringen. Gerade bei Verfolgungsjagden ist es wichtig, einen kleinen, wendigen Jet in Besitz zu haben.
Auch hier regiert das Geld die Welt.
Jeder noch so kleine Fehler wird manchmal ziemlich böse bestraft und man muss die Mission von vorne beginnen. Sollte das eigene Flugzeug während einer Mission beschädigt werden, kann man zurück zu seiner Basis fliegen und es reparieren lassen. Dies ist jedoch gerade in den ersten Missionen nicht von Vorteil, da die Reparatur viel Geld kostet, das man sich hart zusammen gespart hat.

Oft ist das Spielgeschehen zu hektisch, um die ganzen Pfeile mit der Beschriftung rechtzeitig zu erkennen.

Sollte man mal nicht weiterkommen, gibt es im Hauptmenü die Möglichkeit, sein Können im Freiflug sowie im Endlosmodus stetig zu verbessern und zu verfeinern. Auch an einen Mehrspieler-Modus im Splitscreen wurde gedacht und dieser erlaubt es, gemeinsam die Koop-Modus-Kampagne durchzuspielen. Selbst im Tabletop-Modus erkennt man auf dem Bildschirm genug, sodass beide Spieler auch unterwegs problemlos zusammen spielen können. Ein großer Vorteil ist, dass beide Spieler ihre eigene Flotte haben, die sie individuell aufeinander abstimmen können.

Sky Rogue ist grafisch ziemlich einfach gehalten. Durch die eckige Grafik wirken die Welt, Objekte und Flugzeuge sehr markant. Das Spiel mag zwar in erster Linie in der Luft spielen, trotzdem hätte man sich etwas mehr Leben auf dem Land gewünscht. So wirken besonders Gebäude sehr lieblos in die Welt gesetzt. Ein paar Tiere, Menschen und mehr als eine Sorte von Bäumen hätten diese Welt um einiges lebendiger wirken lassen. Auch ist die Schrift teilweise zu verpixelt, um sie in schnellen Gefechten anständig lesen zu können. Stets begleitet wird man auch von einem relativ hektischen Soundtrack. Die von Phonetic Hero produzierte Musik ist leider relativ monoton und auf Dauer dementsprechend langweilig. Die Musikstücke wiederholen sich ziemlich oft und geben einem das Gefühl, in einer Dauerschleife fest zu hängen. Auch hier hätte man sich etwas mehr Abwechslung und entspannte Töne gewünscht.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu Sky Rogue

Meinung von Krispin Berndt
Im Großen und Ganzen macht Sky Rogue durchaus Spaß. Vor allem werden Flugsimulator-Fans definitiv auf ihre Kosten kommen. Leider wiederholen sich sowohl die Missionen als auch der Soundtrack mit der Zeit. Daran hätte man meiner Meinung nach etwas arbeiten müssen, damit die Langzeitmotivation nicht flöten geht. Dahingegen sind die verschiedenen Möglichkeiten, seine Flotte aufzurüsten und diese den Missionen anzupassen, ein wertvoller Bonus, der viele schwere und aussichtslose Missionen doch noch retten konnte. Positiv hervorheben muss ich die Bewegungssteuerung. Diese ist sehr präzise und die Joy-Con liegen angenehm in der Hand, ohne nach einer längeren Spielzeit verkrampfte Hände zu verursachen.
Mein persönliches Highlight: Die Bewegungssteuerung ist sehr gut umgesetzt worden.

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