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Test zu Yonder: The Cloud Catcher Chronicles - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Yonder: The Cloud Catcher Chronicles
  • USA USA: Yonder: The Cloud Catcher Chronicles
  • Japan Japan: Yonder: The Cloud Catcher Chronicles
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
17.05.2018
Vertrieb
Merge Games, Prideful Sloth
Entwickler
Prideful Sloth
Genre
RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Erkundet eine große Welt ohne Monster und findet eure Eltern wieder

Von Niels Uphaus () Der März 2017 stand ganz im Zeichen von The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Der Titel hat das Open-World-Adventure-Genre seiner Zeit trotz einiger Schwächen für immer verändert. Nun, gut ein Jahr später, versucht sich ein Indie-Titel an dem Konzept auf der Nintendo Switch. Ob Yonder: The Cloud Catcher Chronicles für ähnlich atemberaubende Momente sorgen kann, erfahrt ihr in diesem Spieletest.

Ihr, ein junger Mann oder eine junge Frau (je nach Avatar) findet euch auf einem Schiff wieder, welches auf der Reise zu einem versteckten Königreich ist. Dort sollt ihr eure Eltern wiederfinden, die euch vor langer Zeit weggeschickt haben. Nach einer eher unglücklichen Landung auf der Insel und einer kurzen Durchreise durch eine Höhle erreicht ihr eine Klippe, die wohl die Intro-Szene aus Zelda: Breath of the Wild imitieren soll. Dank eines Geistes, den ihr zuvor gefunden habt, findet ihr schnell heraus, dass ihr ein nahegelegenes Dorf besuchen sollt. Auf den Weg dorthin sammelt ihr die verschiedensten Gegenstände wie Steine, Pflanzen oder mehr auf. Im Dorf angekommen erhaltet ihr einige kurze Nebenquests, die euch das grundsätzliche Gameplay näherbringen. Dieses besteht im Großen und Ganzen aus dem Sammeln von Gegenständen und dem Bauen von Items wie Hämmern. Schon bald trefft ihr auch dunkle Materie an, die einige Gebiete unbetretbar macht, bis ihr eine gewisse Anzahl an Geistern gefunden habt. So wird die eigentlich offene Welt trotzdem beschränkt.

Hier betretet ihr das erste Mal die Welt von Gamea. Die Inszenierung erinnert an einen gewissen Nintendo Switch-Launch-Titel.

Eines sollte euch sofort bewusst sein: In Yonder: The Cloud Catcher Chronicles gibt es keine Gegner, die euch angreifen. Ihr könnt also in aller Ruhe die verschiedenen Gebiete wie grüne Wiesen und Wüsten untersuchen. Auch Fallschaden gibt es nicht, da ihr automatisch einen Regenschirm zückt, der die Landung abfängt. Daher baut ihr auch keine Waffen, sondern nutzt eure Werkzeuge nur zum Sammeln von Gegenständen oder zum Bauen von Farmen. Habt ihr einen eigenen Bauernhof erbaut, könnt ihr Tiere mit Futter anlocken und sie in verschiedene Ställe verstauen. Die Tiere geben euch dann Ressourcen wie Milch. Ich selbst hatte jedoch immer mehr Interesse gehabt, die verschiedenen Welten zu erkunden und Nebenquests zu erledigen. Auf der Karte seht ihr zudem zu jeder Zeit, wo euer nächstes Ziel ist.

Im Laufe der Zeit tretet ihr auch diversen Gilden bei. Diese beschäftigen zum Beispiel Handwerker. Seid ihr den Organisationen beigetreten, könnt ihr spezielle Items dieser Zunft craften, eure Farmen aufrüsten oder sogar Bauwerke wie Brücken erschaffen, die euch zu geheimen Gebieten bringen. Auch neue Kleidung könnt ihr so erhalten. Eine andere Art zum Entspannen ist das Fischen, was ich jedoch nur selten gemacht habe, oder das Anpflanzen von Bäumen, die ihr zuvor mit eurer Axt zerstört habt. Umso mehr Aktivitäten ihr durchführt und Sidequests löst, desto höher steigt der Zufriedenheitslevel der Einwohner.

Die große Schwäche von Yonder: The Cloud Catcher Chronicles ist die Tatsache, dass das Spiel nicht wirklich weiß, was es sein will. Da gibt es zum Beispiel die Farmen. Wer ein Konzept ähnlich wie bei Harvest Moon oder Stardew Valley erwartet, wird enttäuscht, da das Konzept in dem Nintendo Switch-Spiel deutlich simpler ist. Auch die Sidequests bestehen zumeist nur aus Items sammeln oder Gegenstände ausliefern. Immerhin das Interagieren mit den Menschen aus den verschiedenen Dörfern ist interessant. Die Hauptstory selbst tritt recht früh in den Hintergrund. Sehr positiv hingegen fiel mir die Welt von Yonder auf. Diese ist groß und bunt und bietet einiges an Abwechslung. Auch die Musik lädt dazu ein, die Welt von Gamea (so der Name der Insel) ausführlich zu erkunden. Zwar setzt die Grafik-Performance des Spiels keine neuen Standards, aber das muss sie auch nicht wirklich.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Yonder: The Cloud Catcher Chronicles

Meinung von Niels Uphaus
Yonder: The Cloud Catcher Chronicles ist ein interessanter Titel für die Nintendo Switch. Während ich anfangs noch ein wenig das Gefühl hatte, ein Zelda: Breath of the Wild Lite zu spielen, musste ich schnell feststellen, dass das Gameplay recht schnell monoton wird. Auch die Story tritt relativ zügig in den Hintergrund. Dafür konnte mich das Weltendesign durchaus überzeugen. So ist es vielmehr das Erkunden der Welt und das Entdecken der Geheimnisse, das mich motiviert hat, das Spiel zu starten, als die diversen Sidequests und das Crafting-System. Gerade jüngere Spieler dürften sich aber auch über diese simplen Gameplay-Aspekte freuen.
Mein persönliches Highlight: Die Szene aus dem oben eingebetteten Bildschirmfoto konnte mich aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu Zelda: Breath of the Wild zum Schmunzeln bringen.

Kommentare 4

  • Remus Turmknappe - 23.05.2018 - 17:14

    Sorry, aber der Test geht ja mal gar nicht. Musste der in 5 Minuten fertig werden?
    Kaum Inhalt, rechtschreibliche Schwächen und insgesamt mehr eine Beschreibung davon, was du im Spiel getan hast, als genaue Aufschlüsselung der Inhalte, Pro- und Contra etc.
    Zudem liest sich der ganze Text, als wäre da jemand sehr enttäuscht vom Spiel; am Ende prangt aber eine 7, was bei Ntower ja mittlerweile Durchschnitt ist.
  • Splatterwolf Waschlappen seit 1889 - 23.05.2018 - 17:14

    Klingt nach einem Spiel für mich. Ich freu mich drauf, wenn es endlich Retail rauskommt.

    Ein Vergleich mit Zelda Brot mag zwar naheliegend sein, aber die Spiele sind wohl zu nah von den Releases, als dass man sich da gegenseitig beklaut hätte.
  • Lazarus Turmbaron - 23.05.2018 - 23:42

    Scheint ja auch wieder sone verwaschene Seifenoptik auf der Switsch zu haben. Dann doch lieber für ne andere Plattform vielleicht.
  • Nachtasyl Turmknappe - 24.05.2018 - 12:40

    Das ist eine der lieblosesten Reviews die ich hier je gelesen habe. Vielleicht gibt man das Spiel einem anderen Autoren, wenn man wenig Lust hat sich damit auseinander zu setzen?