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Test zu Pokémon Quest - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Pokémon Quest
  • USA USA: Pokémon Quest
  • Japan Japan: Pokémon Quest
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
30.05.2018
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
GAME FREAK
Genre
Action, RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Willkommen in Kubo-Eiland…

Von Krispin Berndt () Etwas über einer Woche ist es nun her als The Pokémon Company auf einer Pressekonferenz die neuen Pokémon-Spiele für die Nintendo Switch vorgestellt hat. Neben der Pokémon: Let’s Go-Reihe wurde mit Pokémon Quest ein weiteres Spiel für die Nintendo Switch und Smart Devices angekündigt. Das Entwicklerstudio GAME FREAK, welches sich hauptsächlich um die Hauptreihe kümmert, hat sich höchstpersönlich um die Entwicklung von Pokémon Quest gekümmert und brachte das Spiel nur wenige Minuten nach der Pressekonferenz heraus. Wir haben das Spiel für euch näher unter die Lupe genommen und verraten euch in den folgenden Zeilen, ob sich hinter Pokémon Quest mehr als nur eine simple Spielmechanik und eckige Grafik verbirgt.

Eine Insel, die nicht von Menschen besiedelt wird? Ein Traum!

Bevor das Abenteuer beginnen konnte, musste ich zuerst einmal die passende Sprache auswählen. So konnte ich unter anderem zwischen Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch wählen. Aber auch Sprachen wie Japanisch, Chinesisch und Koreanisch werden unterstützt. Ist diese getroffen, erscheint eine kleine Zwischensequenz auf dem Bildschirm. Dort zu sehen ist ein kleines Boot, welches im Meer schwimmt und Kurs auf Kubo-Eiland nimmt. Kubo-Eiland ist eine Insel auf der Spuren einer alten Zivilisation und unzählige Schätze zu finden sein sollen. Die Informationen bekam ich aus dem Dialogfenster, das unterhalb des Bildes erschien. Das Ziel ist es, die Insel zu erkunden und die herrlichen Schätze aufzuspüren. An der Insel angelegt, flog eine von der Silph Co. hergestellte Drohne in Form eines Pokéballs vom Boot und stürzte wenige Meter zwischen vielen verschiedenen Pokémon mit Störgeräuschen ab. Diese Drohnen werden auch Pokébi IV genannt. Nach einigen Verbindungsversuchen wurde die Drohne unter nicht entzifferbaren Zeichen neu gestartet und ich dazu aufgefordert, den eigenen Namen einzugeben. Dieser darf maximal 12 Zeichen lang sein. Danach schickte ich die Drohne auf eine kleine Erkundungstour, um die Umgebung auszukundschaften. Wie es für eine bisher unerforschte Insel typisch ist, wurden natürlich keine Daten zu der Insel gefunden. Ich war also auf externe Hilfe angewiesen.

Die beschauliche Insel Kubo-Eiland, wo die unterschiedlichsten Pokémon auf engsten Raum leben...

Wie es der Zufall wollte, fand ich in der Nähe eine kleine Gruppe Pokémon, die sich auf der Insel besser auskennen sollten. Jetzt durfte ich mir, wie es für Pokémon-Spiele üblich ist, ein Pokémon aussuchen. Die Wahl musste ich zwischen einem Evoli, Pikachu oder einem der allseits bekannten Kanto-Starter: Bisasam, Schiggy und Glumanda treffen. Nach meiner Wahl fand ich mich im Tutorial wieder. Dort wurde mir erklärt, dass die Pokémon von selbst auf Gegner zu laufen und diese angreifen. Prompt folgte mein erster, kleiner Kampf gegen ein wildes Rattfratz. Hatte ich dieses besiegt, folgten zwei angreifende Taubsis.

Der nächste Tipp erschien, der mir sagte, dass die Pokémon bis zu zwei Attacken besitzen oder erlernen können. Je nach Steuerungsart musste ich nun entweder per Touchscreen oder Controller die Attacke auswählen. Schon jetzt hatte ich die Möglichkeit, die Attacken manuell oder automatisch ausführen zu lassen. Als ich die Pokémon besiegt hatte, erschien der erste Boss von Pokémon Quest. Vor mir stand ein größeres und stärkeres Rattfratz, als es die bisherigen waren. Als ich dieses nach einer Weile besiegen konnte, kam ich das erste Mal mit der Berichterstattung in Berührung. Dort sah ich den Avatar vom Pokémon, das Level, den Typen, die KP- und Angriffswerte, sowie die Attacken und neun Bingo-ähnliche freie Felder. Dieses große Feld wird auch P-Amulett genannt. Dort konnte ich das Pokémon mit sogenannten P-Steinen ausrüsten lassen, um dessen Werte zu erhöhen. Je weiter ich bei den Stufen komme, desto besser werden auch die dort zu findenden P-Steine. Abschließend bekam ich noch einmal eine Übersicht über die gesammelten Gegenstände. Darunter befand sich ein Kraftstein, der die Angriffswerte erhöht, sowie Pilze, Beeren und Eicheln. Diese brauche ich für das Kochen, doch dazu später mehr.

Jetzt musste eine passende Stelle für die eigene Basis gesucht werden. Dies lief automatisch ab und ich fand mich auf einer großen, grünen Wiese wieder. Ich wurde dazu aufgefordert, den bei der Erkundung gefundenen P-Stein meinem Starter-Pokémon zu geben. Eine kleine Einweisung, was die Steine genau bedeuten, durfte natürlich auch nicht fehlen. Die roten P-Steine erhöhen den Angriffswert, die blauen P-Steine mit dem Herz in der Mitte erhöhen die Gesundheit von dem Pokémon. Zudem erschien ein Hinweis, dass ich meinem Pokémon einen Ewigstein geben könnte, damit es sich nicht entwickeln kann. Diese Methode kannte man ja schon aus anderen Pokémon-Spielen. Nun war ich bereit endlich eigenständig die Insel zu erkunden. Dazu gibt es in der unteren rechten Ecke einen eigenen Button. Drückt man auf diesen, findet man sich auf der Karte von Kubo-Eiland wieder. Das Ziel vom Spiel ist es, die Insel immer weiter zu erkunden und die hier schlummernden Schätze zu finden. So startete ich natürlich im Anfangsgebiet und es erschien ein weiteres Fenster, in dem ich die verschiedenen Ebenen vom Gebiet sah. Diese sind mit unterschiedlichen Zahlen versehen und zeigen einen Richtwert der Stärke an. Man sollte Ebenen, die viel stärker als das eigene Team-Level sind, also meiden und weiter trainieren, bevor man diese betritt. Auf der ersten Ebene kämpfte ich mich durch Horden von Pokémon. Um bis zum Endgegner zu kommen, musste ich gegen zwei Gruppen voller Pokémon standhalten. Wurde der Endgegner besiegt, erreichte mein Pokémon das nächste Level und es wurde ein weiteres Feld auf dem P-Amulett freigeschaltet. Neben einem weiteren P-Stein erhielt ich, wie nach jeder abgeschlossenen Ebene, erneut verschiedene Zutaten.

Und weil Arceus nicht überall sein konnte, erschuf er die Küche…

Sind die ersten Schritte sowie das Tutorial gemeistert und die ersten Zutaten gesammelt, werdet ihr mit dem Kochen vertraut gemacht. Dazu habt ihr in eurer Basis einen großen Kochtopf stehen. So müsst ihr nun, die auf Kubo-Eiland zu findenden, Zutaten benutzen, um Gerichte zuzubereiten, die Pokémon anlocken und sich eurem Team anschließen wollen. Dabei habt ihr acht verschiedene Zutaten zur Auswahl, die ihr beliebig miteinander kombinieren könnt. Zusätzlich gibt es mit dem Regenbogenmaterial eine weitere Zutat, die anstelle einer beliebigen Zutat verwendet und damit eine andere ersetzen kann. Als Letztes gibt es in der unteren rechten Ecke etwas, das aussieht wie eine Muschel. Was diese bewirkt, kann im späteren Spielverlauf herausgefunden werden.

Auch in Pokémon Quest muss nicht auf die beliebten Shiny-Pokémon verzichtet werden. Auch in die Basis von meinem Redakteurs-Kollegen Erwin hat sich ein seltenes Exemplar verirrt.

So benötigt ihr am Anfang für ein Standardgericht fünf Zutaten, die jeweils drei Mal vorhanden sein müssen. Sind die Zutaten ausgewählt und auf den „Kochen“-Knopf gedrückt, erscheint eine Zahl über dem Kochtopf. Diese bedeutet, dass ihr so oft auf Inselkundschaft gehen müsst, bis das Gericht fertig gekocht ist. Bei einigen Gerichten dauert es länger, bei anderen muss man ein bis zwei Ebenen abschließen. Die fertigen Gerichte locken dabei Pokémon an, die dann in den Pokédex eingetragen werden und in der eigenen Basis auf ihren Einsatz im Team warten. Es gibt 18 verschiedene Gerichte, die je nach Geschmack und Qualität passende Pokémon anlocken. Ist das Gericht erfolgreich gekocht, wird dieses im Rezeptbuch aufgeführt. Später im Spiel bekommt ihr zudem stetig bessere Kochtöpfe, die seltene Pokémon mit einem höheren Level und besseren Werten anlocken. Diese verbrauchen aber auch je nach Kochtopf weitaus mehr Zutaten als noch der Normale. Habt ihr zudem das Glück auf eurer Seite und ein Sternegericht gekocht, erscheint hin und wieder auch mal ein Shiny-Pokémon.

Ihr müsst also nicht nur eine Menge durch die Ebenen ziehen, um viele Zutaten zu sammeln, sondern diese auch mit gutem Gewissen einsetzen. Schnell kann es passieren, dass man zu oft die gleichen Gerichte kocht und dadurch mehrmals hintereinander die gleichen Pokémon anlockt. Meistens ist es nur eine einzige Zutat, die aus einem Standardgericht ein Sternegericht machen kann. Zudem erhält man, wenn man ein Gericht erfolgreich gekocht hat und dieses im Rezeptbuch hinterlegt wurde, kleine Tipps, die einem helfen das passende Gericht für den aktuell gesuchten Typen zu finden.

Seid ihr bereit? TEAMARBEIT!

Nun kommen wir zu dem Dreh & Angelpunkt des Spieles: Das Team. Dieses ist essenziell für ein reibungsloses Gameplay und muss stetig verbessert werden, um die Ebenen erfolgreich meistern zu können. Neben dem, am Anfang ausgewählten, Starter-Pokémon dauert es zwar eine Weile, bis man ein Team zusammen bekommt, welches auch gut miteinander harmoniert. Die ersten Ebenen lassen sich aber gut auf einem fairen Schwierigkeitsgrad bewältigen. Jedes Pokémon hat dabei seine Stärken und Schwächen. Ein Sichlor ist zum Beispiel sehr stark im Angriff, hält im Gegenzug aber auch nicht so viel aus. Es ist daher besonders wichtig, mit den P-Steinen eine gesunde Balance finden. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Das P-Amulett schaltet bei einem Level-Up nur sehr unregelmäßig einen weiteren, zufälligen Slot frei. Ist jedoch eine Reihe des 3x3-Feldes freigeschaltet, so gibt es noch einmal einen extra Bonus auf die Werte.

Nach dem Abschließen einer Ebene, egal ob erfolgreich oder nicht, bekommt ihr eine aktualisierte Übersicht über das eigene Team und dessen Statuswerte...

Dabei kommen durch das Kochen hin und wieder Pokémon mit einem hohen Level in die Basis, wo schon mehrere Slots im P-Amulett frei sind. Sollten sich mal zu viele P-Steine in der Tasche angesammelt haben und keine Verwendung finden, so könnt ihr diese recyceln und dafür eine Handvoll Zutaten bekommen. Natürlich sollte vorher darauf geachtet werden, dass die eigenen Pokémon immer die besten und stärksten P-Steine bekommen, bevor man diese recycelt. Zudem kann sich jedes entwicklungsfähige Pokémon auch in Pokémon Quest auf dem gleichen Level entwickeln, wie in den Pokémon-Hauptspielen. Dies kann jedoch eine ganze Zeit in Anspruch nehmen, da es im Verlauf wie üblich länger dauert, einen Level-Up zu erreichen.

Wird ein Pokémon im Kampf besiegt, so wird es an der gleichen Stelle in einem Pokéball eingefangen und ist nach einer etwas längeren Pause wieder einsatzbereit, sofern mindestens ein weiteres Teammitglied noch am Leben ist. Allerdings ist dies dann sichtlich geschwächt, was sich an der niedrigen KP widerspiegelt. Dann gäbe es da noch das Training. Dort können die eigenen Pokémon miteinander entweder das Level oder neue Attacken trainiert werden. Dabei wählt man ein Pokémon aus, das trainiert werden soll und kann weitere Pokémon hinzufügen, die als Trainingspartner fungieren. Wird das Training gestartet, verschwinden nach diesem die Trainingspartner aus dem eigenen Besitz und werden in Richtung Freiheit entlassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Training erfolgreich war oder nicht. Jedoch wird die Wahrscheinlichkeit des Erfolges in Prozent angezeigt. Bei Attacken muss dabei eine der maximal Zwei ausgewählt werden, die vergessen werden soll. Dabei schlägt das Training aufgrund niedriger Chance fehl oder das Pokémon vergisst die Attacke und erlernt eine neue, zufällige Attacke. Wenn man Pokémon des gleichen Typs, wie das zu trainierende Pokémon, auswählt, steigt die Wahrscheinlichkeit auf nahezu 100 % an. Auch bei einem Level-Up wird ein ordentlicher Sprung gemacht. Doch ihr solltet euch, gerade was neue Attacken angeht, sehr genau überlegen, ob es sinnvoll ist diese gegen eine neue auszutauschen.

Augenscheinliche Attacken wie Brüller sind teilweise für das ganze Team sehr wertvoll. Deshalb solltet ihr besonders auf eure aktuelle Taktik achten, die ihr mit eurem Team verfolgt. Jede kleinste Veränderung kann das komplette Konzept über den Haufen werfen. Außerdem ist es wichtig, nicht zu viele Pokémon vom gleichen Typen in seinem Team zu haben. Besonders weil sich Pokémon auf den Ebenen sehr oft unterschieden, führt eine gesunde Mischung aus unterschiedlichen Typen, sowie Fern- und Nahkämpfer eher zum Erfolg. Um euer Team dem aktuellen Level anzupassen, erhaltet ihr, bevor ihr die Ebene betretet, einen Überblick über die dort vorkommenden Typen.

Willkommen auf Pokémon24, ihrem Shoppingkanal für Dekoartikel...

Die Grafik ist ziemlich einfach und schlicht gehalten. Natürlich ist diese Klötzchen-Grafik nicht jedermanns Geschmack. Teilweise gibt es durch die Pixelgrafik auch Verwechslungsgefahr mit anderen Pokémon aus einer späteren Generation. So hat ein Sichlor ziemlich große Ähnlichkeiten mit einem Despotar aus der zweiten Generation. Die Ebenen sind alle sehr vielfältig und ähneln sich nur sehr selten. Auch ist es möglich, die Umwelt mit Attacken zu zerstören und damit weitere Zutaten zu sammeln. Leider ist es dem Spiel anzumerken, dass es hauptsächlich für Smart Device-Geräte entwickelt wurde. Da sich die Pokémon automatisch bewegen und das nächste Ziel ansteuern, hat man kaum Möglichkeiten das aktuelle Geschehen zu beeinflussen. Mehr Freiheiten bei der Bewegung hätten dem Spiel sicher gut zu Gesicht gestanden und den Erkundungsinstinkt verstärkt. So geht es linear von Ebene zu Ebene.

Im Pokémon-Supermarkt hat man die Möglichkeit, Dekorationen für seine Basis zu kaufen. Um ausgiebig shoppen gehen zu können, werden PS-Gutscheine oder Echtgeld benötigt...

Auch die Steuerung mit einem Controller ist eher umständlich als hilfreich. Für einfache Arbeiten mag ein Controller ausreichen, aber sobald es gegen einen starken Endgegner geht, ist manchmal jede Sekunde, die man mit dem Analog-Stick und Navigieren verbringt, verschwendet. Eine einfache Tastenbelegung hätte das alles erleichtert. Am besten spielt sich Pokémon Quest jedoch mit dem Touchscreen. Dies funktioniert einwandfrei und ohne jegliche Verzögerungen. Der Soundtrack ist meist eher ruhig gehalten, nimmt aber besonders bei stärkeren Gegnern Fahrt auf. So beginnt das Spiel mit ein paar verspielten Tönen und endet in einem hektischen, musikalischen Finale bei der Boss-Ebene.

Die Pokémon selber machen ihre, aus den anderen Spielen bekannten, Geräusche. Ein weiterer, wichtiger Bestandteil vom Spiel ist die Basis. Dort sind nicht nur alle Pokémon, mit denen man befreundet ist, versammelt, sondern auch der Kochtopf und die Statuen. Statuen erhaltet ihr relativ am Anfang durch das Erreichen von Hauptaufgaben im Spiel. Diese geben dem Team oder dem Spieler nützliche und wertvolle Boni. Oben rechts ist ein blauer Shop-Button zu finden, wo ihr euch alle 22 Stunden 50 PS-Gutscheine als Mitgliederbonus kostenlos abholen könnt. Mit diesen könnt ihr im Deko-Objekte-Shop die eigene Basis schmücken und gleichzeitig das Team verstärken. Neben dem Shop gibt es auch noch den Box-Erweiterungs-Tab, wo ihr euch für 50 PS-Gutscheine eine Pokémon-Box-Erweiterung, sowie eine Stein-Box-Erweiterung zulegen könnt. Diese öffnen weitere 20 Slots für eure Pokémon- oder P-Steine. Dabei liegt das Limit für beide Boxen bei jeweils 300 Slots. Hat man die beiden Boxen bis zum Maximum ausgereizt, ist genug Platz für jedes Pokémon und dessen ganze Entwicklungsreihe, sowie viele verschiedene P-Steine vorhanden. Die vielen verschiedenen Haupt- und Nebenaufgaben halten die Motivation aufrecht und füllen zudem das PS-Gutschein-Konto stetig auf.

Zusätzlich gibt es, wie in einem Free-to-Play-Spiel üblich, einen Shop, in dem ihr Gegenstände mit Echtgeld kaufen könnt. Dort findet ihr neben Attacken-Steine, die die Werte und Wahrscheinlichkeiten des tragenden Pokémon verbessern, auch 3 spezielle Erkundungspakete. Diese beinhalten neben vielen Deko-Objekten auch Pokémon, wie zum Beispiel ein Lapras oder Relaxo mit besonderen Attacken. Als Bonus ist bei jedem Paket neben einem weiteren Kochtopf, auch eine Pokéball-, Superball-, oder Hyperball-Statue, die jeweils den Mitgliederbonus erhöht, enthalten. Entscheidet ihr euch für das Erkundungspaket-Dreierset erhaltet ihr alle drei Pakete zu einem günstigeren Preis und ein Meisterball-Modell als Deko-Objekt. Habt ihr alle Pakete in eurem Besitz, dürft ihr euch alle 22-Stunden über 190 PS-Gutscheine freuen, die nach Belieben für Energie oder Deko-Objekte ausgegeben werden können. Apropos Energie: Auf Erkundungstour kann nur gegangen werden, wenn ihr die benötigte Energie habt. Das Limit für die Batterie ist Anfangs auf 5 begrenzt. Ist diese aufgebraucht, muss 30 Minuten gewartet werden bis 1/5 der Batterie wieder aufgefüllt ist, welche mindestens benötigt wird, um eine Ebene spielen zu können. Dabei spielt es keine Rolle ob ihr diese geschafft habt oder nicht. Durch spezielle Dekoartikel im Pokémon-Supermarkt ist es zudem möglich, die Energie dauerhaft bis auf 9 Einheiten zu erhöhen. Möchte man nicht warten, gibt es die Möglichkeit 25 PS-Gutscheine zu verwenden, um die komplette Batterie voll aufzufüllen.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Pokémon Quest

Meinung von Krispin Berndt
Ich war am Anfang ziemlich skeptisch was Pokémon Quest betrifft. Ich bin ein großer Fan von der Pokémon Mystery Dungeon-Reihe und der ersten Generation. Dementsprechend war der erste Eindruck vom Spiel eher ernüchternd und ich hatte die Befürchtung, dass das Spiel nach kurzer Zeit zu langweilig und eintönig wird. Ich hätte mich zu dem Zeitpunkt wohl mehr über einen neuen Mystery Dungeon-Teil, als über eine Lite-Version ohne richtige Story und Dialoge gefreut. Diese ganzen negativen Eindrücke wurden aber schon nach wenigen Spielstunden widerlegt und ich habe dann doch relativ schnell großen Gefallen am Spiel gefunden. Mittlerweile starte ich Pokémon Quest mehrmals am Tag, um auf Erkundungstour zu gehen, Quests und Belohnungen zu finalisieren und abzuholen sowie um an meinem Team zu arbeiten. Besonders das Teambuilding hat mich dann doch überrascht und glänzt mit einem facettenreichen und komplexen System. Trotzdem bleibt für mich der größte Kritikpunkt die fehlende Bewegungsfreiheit. Es hätte dem Titel definitiv besser zu Gesicht gestanden, wenn man sein Team selber durch die Ebenen steuern und selbstständig erforschen könnte. Auch hätte es mit einer etwas komplexeren Story mehr Tiefgang gehabt. Andererseits sollte man von einem Free-to-Play-Spiel keinen Blockbuster-Titel erwarten. Diese Erwartungen kann Pokémon Quest zu keinem Zeitpunkt erfüllen. Auch wenn ich Mikrotransaktionen sehr kritisch sehe, finde ich, dass man hier eine wirklich gute Balance gefunden hat. Die Boni bieten dem Spieler zwar Vorteile, aber keine die das Spiel zu langweilig und zu einfach werden lassen. Besonders wenn man mit den Erkundungspaketen und der größeren Menge an PS-Gutscheinen in Energie umwandelt, kann man jeden Tag die eine oder andere Stunde mit dem Spiel verbringen. Trotzdem macht Pokémon Quest auch als Free-to-Play-Titel Spaß und man kommt, wenn auch mit etwas Geduld, sehr gut voran. Wer mit einem Mystery Dungeon-ähnlichen Spiel, der Grafik, dem Spielprinzip und der ersten Generation etwas anfangen kann, findet in Pokémon Quest einen kostenlosen, netten Zeitvertreib für ein paar Runden zwischendurch. Genug Inhalt für längeren Spielspaß ist vorhanden. Und wer weiß, vielleicht folgen später auch neuer Content und Pokémon der nachfolgenden Generationen…
Mein persönliches Highlight: Die schier unendlichen Möglichkeiten sein Team zu verändern.

Kommentare 8

  • Skerpla 任天堂 - 08.06.2018 - 16:00

    Ein schön ausführlicher Test, welcher einem definitiv vermitteln kann, ob das Spiel für einen etwas ist.
  • Wolf_Erik Howling Wolf - 08.06.2018 - 16:12

    Ich finde das Spiel eigentlich auch echt gut.
    Die Batterie ist nur extremst störend und dass wir später den Spielstand nicht aufs Handy übertragen können auch, aber es hypet mich umso mehr auf Pokemon Let's Go - Ziel also erreicht.
  • kold Deutscher Patriot - 08.06.2018 - 17:13

    ich zocke es seit tag 1 ^^
  • Yuni Turmknappe - 08.06.2018 - 17:40

    Habs durch...ist ganz nett
    Wenn man es nur kurz spielt gehen 7/10 voll in Ordnung.
    Spoiler anzeigen
    Hab aber in der 12 Welt nur die hälfte gemacht da das grinding doch echt Wahnsinn ist am Ende.Der Boss hat 35k !!
  • Pascal Hartmann Ta da da daaaaaaa - 08.06.2018 - 18:15

    Bin auch am Zocken, macht mir Spaß. Gerade das Bewältigen von Levels, die 2.000 Punkte über einem liegen, sind dann doch anspruchsvoll. Ist halt aber sehr grindig, dafür reicht es aber, es einfach immer ein bisschen nebenbei zu spielen. Geld werde ich wohl nicht investieren.
  • Repede Turmbaron - 08.06.2018 - 19:07

    Wenn man anfängt, muss man bedenken, dass viel grinding vonnöten ist. Und mit dem Faktor der Batterie, geht es nicht immer ganz so schnell voran. Sonst aber ein schönes Spiel.
  • Randomdragon Herr der Katzen - 08.06.2018 - 21:28

    Persönlich finde ich Pokemon Quest sehr langweilig. Ich lasse es auch die ganze nur auf Auto-Kampf weil alle paar Sekunden einen Move auswählen für mich nicht genug ist. Und das bisschen Micro-Management ist auch zu wenig
  • Wunderheiler Turmbaron - 09.06.2018 - 08:24

    Muss man für das Spiel online sein?