Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu Jumping Joe & Friends - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Jumping Joe & Friends
  • USA USA: Jumping Joe & Friends
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
01.06.2018
Vertrieb
QubicGames
Entwickler
QubicGames, Vixa Games
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
eBay

Springinsfeld auf Nintendo Switch

Von Dennis Gröschke () Mein Name ist Joe und ich springe hier so rum. So oder ähnlich könnte man das Spiel Jumping Joe & Friends von Qubic Games beschreiben, was eher überraschend im Nintendo eShop der Nintendo Switch auftauchte. Es ist ja nicht so, dass Qubic Games wenig auf der Switch veröffentlichen würden, da sind schon eine Handvoll Spiele wie Pirates All Aboard! oder Astro Bears Party erschienen. Nun also das Spiel vom Joe, dem kleinen Springinsfeld.

Nun, so ganz stimmt das mit dem „ins Feld springen“ nicht. Joe springt gerne auf Plattformen, entweder links oder rechts oberhalb von ihm, womit das Spielprinzip im Kern erklärt wäre. Ein erster Vergleich mit Doodle Jump drängt sich förmlich auf, auch wenn der Autor dieser Zeilen das Spiel schon längst wieder verdrängt hatte. Aber ja, doch, da gab es mal so etwas.

Joe auf dem Weg an die Spitze!

Zunächst schauen wir uns den Arcade-Modus an, wir wollen ja schließlich schnelle Erfolge einheimsen. Wir starten mit Joe am unteren Bildschirmrand und müssen uns nach oben vorarbeiten. Mittels ZL- oder ZR-Taste bewegen wir Joe nach oben auf die nächste Plattform. Entsprechend bringt uns die linke Schultertaste auf die Plattform links oberhalb von uns und die rechte Schultertaste (egal ob ZR- oder nur R-Taste) auf eine Plattform rechts oberhalb von uns. So simpel und einfach ist das Spielprinzip. Jede erfolgreich erklommene Plattform beschert uns einen Punkt (in Form eines Sternes), und so sammeln wir unseren ersten Highscore. Dieser fällt leider nicht sehr hoch aus, wenn wir nicht darauf achten, dass auch eine Plattform rechts oberhalb von uns ist, wenn wir diese Taste betätigen. Befindet sich dort keine Plattform, fallen wir in die Tiefe und sterben. Das Spiel gibt uns also in vielen Fällen Pfade vor, die wir empor klettern können. Manches Mal sind sowohl rechts als auch links Plattformen, die wir anspringen können. Dann obliegt es euch, welchen Weg ihr nehmt. Einen weiteren Anreiz bieten euch die Edelsteine auf dem Weg, die euch Extrapunkte geben. Beim Springen gibt es auch keine besonderen Gameplay-Mechaniken oder dergleichen, drückt ihr die rechte Taste, springt Joe automatisch auf die Plattform rechts über euch.

Nun wäre das allein nicht wirklich spannend. Aus diesem Grund sind auf dem Weg nach oben nicht nur Edelsteine und andere Items platziert, sondern es erwarten uns auch noch Gegner oder Hindernisse. Es wäre ja auch sonst ein wenig zu einfach. Aber für die Gegner und Hindernisse kann Joe sich auch wappnen. Eine Kappe oder ein Helm schützt ihn einmal vor einem gefährlichen Item. Gerne erscheinen auf einigen Plattformen nämlich auch stacheln, die euch verletzen können. Tragt ihr eine Kappe, schützt diese euch einmalig vor den Stacheln. Einige Stacheln wiederum verschwinden nicht wieder, sondern sind permanent. Diese gilt es dann zu umgehen. Dafür müsst ihr auf eine andere Plattform ausweichen.

Eine Rakete gibt uns einen ordentlichen Boost nach oben, hui!

Unterwegs sind im Hintergrund auch Zahlen angebracht, die euch darauf hinweisen, wie viele Plattformen ihr schon erfolgreich absolviert habt. Auch allerlei Getier wie Fledermäuse oder Vögel fliegt euch über den Weg, von Sägeblättern oder Kanonen gar nicht zu sprechen. Alle wollen nur unseren Tod, wie gemein! Doch die haben die Rechnung ohne uns gemacht: Magneten ziehen in der Nähe platzierte Edelsteine an, Raketen geben uns einen gehörigen Boost nach oben und Bomben lassen alle gegnerischen Widersacher in unserer Umgebung auf der Stelle explodieren. Je weiter wir nach oben gelangen, desto schwieriger werden die Passagen. Gelegentlich ändert sich bei den prozedural generierten Abschnitten auch die Umgebungsgrafik und das Gegnerdesign, allerdings solltet ihr keine Wunderwerke erwarten. Der Grund unserer Flucht an die Spitze des Berges ist übrigens ganz simpel: Unter uns steigt ein See aus Lava unaufhörlich an und verschlingt alles, was ihm in das Magma kommt.

Joe ist auch nicht der einzige spielbare Charakter. Nach und nach schaltet ihr weitere tapfere Recken frei, die sich auf den Weg nach oben begeben. Einige sind mit weiteren speziellen Eigenschaften ausgestattet, die euch Vorteile verschaffen. Weiterhin finden sich neben dem Arcade-Modus noch ein Race-Modus sowie ein Hero-Modus in der Menü-Auswahl. Diese müsst ihr natürlich erst mittels genügend gesammelter Sterne oder Edelsteine freischalten, bieten aber keine wirklich neuen Spielmechaniken. Anstatt soweit nach oben zu gelangen wie möglich, müsst ihr im Race-Modus einen Abschnitt in möglichst geringer Zeit schaffen.

Der Multiplayer-Modus lässt euch mit bis zu vier Spielern gleichzeitig spielen.

Wirklich nett ist lediglich noch der Multiplayer-Modus, der euch mit bis zu vier Spielern an einer Nintendo Switch spielen lässt. Hier ist Spielspaß geboten, wenn auch nicht auf lange Zeit. Überhaupt ist Jumping Joe & Friends eher auf eine kurze Session zwischendurch ausgelegt, sowohl im Single- als auch Multiplayer-Modus. Spielt ihr mit mehreren Leuten, könnt ihr auch noch die Rundenanzahl bis zu einem Gewinn, die Rundenzeit sowie einen Schwierigkeitsgrad einstellen.

Jumping Joe & Friends kommt mit einem spaßigen und treibenden Soundtrack daher, der sofort gute Laune verbreitet. Jedoch lässt sich nach kurzer Zeit diesbezüglich schon Ernüchterung feststellen, denn so wahnsinnig abwechslungsreich ist dieser nicht. Die grafische Präsentation ist in einem Comic-Stil gehalten und bewusst auf minimalistisch getrimmt, was für das Genre des „Endlos-Springers“ auch vollkommen in Ordnung geht. Inhaltlich müsst ihr euch auf eine Smartphone-Umsetzung gefasst machen, zumindest gab es einen Vorgänger von Jumping Joe & Friends mit demselben Spielprinzip. Technisch ist hier natürlich alles flüssig und sauber, aber das war auch zu erwarten. Das Spiel ist ausschließlich in englischer Sprache verfügbar, aber die meisten Begriffe kennt der erfahrene Spieler entweder oder sie sind selbsterklärend.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Jumping Joe & Friends

Meinung von Dennis Gröschke
Für eine Runde zwischendurch eignet sich Jumping Joe mit seinen Freunden allemal. Nur kurz den Highscore verbessern und dann wieder abschalten, mehr ist leider nicht drin. Dabei ist das Spielprinzip auch nicht wirklich neu, aber tadellos umgesetzt. Ein wenig mehr Inhalt und eventuell ein paar Missionen hätten dem Titel aber mit Sicherheit nicht geschadet. Für kurze Zeit packt einen der Ehrgeiz und man möchte Joe noch weiter nach oben befördern als in der letzten Runde. In der Regel klappt das auch ganz gut und der Erfolg stellt sich schnell ein, erst recht, wenn ihr in einem "Flow" seid. Dann kommt aber bis auf freischaltbare Charaktere und wenige Modi nicht mehr viel, und das ist ein wenig Schade. Immerhin kann der Mehrspieler-Modus den Titel noch ein wenig erweitern, für einen Hit ist er in dieser Hinsicht aber bei Weitem nicht ausreichend.

Kommentare 0

  • Noch keine Kommentare verfasst :(