Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu Wolfenstein II: The New Colossus - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Wolfenstein II: The New Colossus
  • USA USA: Wolfenstein II: The New Colossus
  • Japan Japan: Wolfenstein II: The New Colossus
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
29.06.2018
Vertrieb
Nintendo, Bethesda Softworks
Entwickler
Panic Button, MachineGames
Genre
Shooter, First-Person
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
Amazon eBay

Shooter spiel' ich nur für den Plot!

Von David Pettau () Mit Wolfenstein werden Rambo-Fantasien des pubertierenden Alters eines jeden Fans von flotter und nicht an Blut sparender Action zur Wirklichkeit: Mit einer fetten Brumme in jeder Hand sprintet ihr in Höchstgeschwindigkeit umher, während ihr eure Knarren auf tausende Anhänger des dunklen Regimes entladet, die selbstverständlich nichts mit dem Dritten Reich zu tun haben. Während die Grundfaszination von Wolfenstein also hauptsächlich auf der schnellen, klassischen Run-and-Gun-Action fußt, steckt unter der Haube aber noch weit mehr: Dem eigentlich blödsinnigen oder aber makabren Setting wird hier ein Storytelling zugrunde gelegt, das nicht nur mit Leichtigkeit die mit dem Thema verbundene Satire mit einer ebenfalls damit verbundenen erschreckenden Ernsthaftigkeit verbindet, sondern diese Elemente auch filmreif inszenieren kann.

Mit Wolfenstein II: The New Colossus können nun auch Nintendo Switch-Besitzer an dieser Faszination teilhaben. Der Shooter aus dem Hause “MachineGames“ erschien erstmals im Herbst des vergangenen Jahres und wurde, wie etwa bereits DOOM, das ebenfalls von Bethesda vermarktet wurde, von Panic Button auf die Nintendo Switch portiert. Eine ziemliche Mammutaufgabe, wie man schnell vermutet, sobald man sich das technisch beeindruckende Material der Original-Fassung anschaut. Wie zu erwarten hat Wolfenstein II auch mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie die Portierung von DOOM – doch dazu am Ende des Tests mehr. Gehen wir zuallererst auf das ein, was der Shooter spielmechanisch zu bieten hat.

Euer Kampf, eure Vorgehensweise

Bricht man es aufs Wesentliche herunter und schiebt die Geschichte beiseite, so bekommen Shooter-Fans mit Wolfenstein II einen Hybriden aus moderner und klassischer Ballerei geliefert, der sich durch seine spielerische Freiheit auszeichnet. Die linearen Levelstrukturen der einzelnen Missionen führen euch immer wieder in offene Areale, wie man es etwa aus dem Halo-Franchise kennt. Euer Ziel ist es dabei meist schlicht, von A nach B zu gelangen. Da ihr aber natürlich einen Shooter spielt, lasst ihr euch potenzielle Ballereien selbstverständlich nicht entgehen – oder? Die spielerische Freiheit, die Wolfenstein II bietet, macht sich vor allem in der Wahl eurer Vorgehensweise bemerkbar. Stets habt ihr die Wahl, ob ihr leise und ungesehen agieren wollt, oder ob ihr blindlings mit einer Waffe in jeder Hand in die Action stürmt. Die Stealth-Mechaniken sind dabei zwar sehr simpel gehalten, funktionieren aber im Wesentlichen – auf etwaige Komfortfunktionen, wie man sie aus derartigen Spielen mit der Option zum Stealth gewohnt ist, müsst ihr allerdings verzichten.

Zaubertrick: Man halte eine Schrotflinte in jeder Hand, drücke den Abzug und verwandle Regime-Soldaten in rote Blutfontänen!

In den meisten offenen Arealen patrouilliert ein Kommandant des Regimes – hin und wieder können es auch mehrere sein. Ein HUD-Element gibt euch Aufschluss darüber, in welcher Richtung sich dieser befindet und wie weit er entfernt ist. Werdet ihr von seinen Truppen entdeckt, schlägt der Kommandant Alarm, was ihr tunlichst vermeiden wollt – zumindest, wenn es euch nicht nach Blut dürstet, doch dazu gleich mehr. Fürs leise Vorgehen habt ihr mehrere Möglichkeiten – zunächst einmal ist es natürlich wichtig, dass ihr die richtigen Wege einschlagt und das Geschehen aufmerksam beobachtet. Regime-Soldaten könnt ihr auf mehrere Weisen heimlich aus dem Verkehr ziehen – im unbemerkten Nahkampf-Angriff von hinten, mittels eines geworfenen Beils, von dem ihr einige mit euch tragen könnt, oder natürlich unter Einsatz eines Schalldämpfers mit einer eurer Schusswaffen. Vor allem bei Letzterem ist natürlich Präzision gefragt – Feinde halten einer größeren Menge an Kugeln stand, als man das vermuten würde, Kopftreffer sind hier also Pflicht. Während all dieser Aktionen seid nun allerdings ihr selbst dafür verantwortlich, die Übersicht zu behalten – es gibt beispielsweise keine HUD-Elemente, die euch darüber informieren, ob ihr euch im Sichtkegel eines feindlichen Soldaten befindet. Insbesondere in der modernen Zeit des Genres mit Spielen wie Far Cry, in dem man sich sogar alle Feinde fein säuberlich markieren kann, dürfte dies eine gewöhnungsbedürftige Schwierigkeit darstellen. Doch sind wir ehrlich: Wenn man sein hart verdientes Geld für Wolfenstein II opfert, dann will man sicherlich nicht umherschleichen.

Kommen wir also zu dem spielerischen Ansatz, für den die Reihe in erster Linie bekannt ist. Mit einem Standardarsenal von sechs verschiedenen Schießeisen ballert ihr euch in flinker Manier durch die feindlichen Linien. Ebenso flink wird dabei natürlich vom entsprechenden Kommandanten der Alarm ausgelöst – für euch bedeutet das in erster Linie “mehr Futter!“. Nachdem ihr euren Blutdurst ein wenig gestillt habt, dürftet ihr aber schnell merken, dass die Wellen von nachrückenden Regimesoldaten gar nicht mehr nachzulassen scheinen. In der Tat werden über einen langen Zeitraum gefühlt unendlich viele Gegner gespawnt, solange der Alarm aktiv ist. Stellenweise kann das durchaus ein wenig nerven, erst recht dann, wenn ihr den Kommandanten nicht ausfindig machen könnt. Sobald der Alarm ausgelöst wurde, leuchtet das angesprochene HUD-Element, das euch über dessen Position und Entfernung informiert, rot. Im gleichen Atemzug verschwindet allerdings die Richtungsanzeige dieser Hilfestellung – heißt, ihr habt nur noch Aufschluss darüber, wie weit der Kommandant entfernt ist, der immer wieder neue Truppen beordert. Egal, ob ihr leise oder laut vorgeht: Der Kommandant sollte stets eure oberste Priorität haben. Nachdem dieser erledigt ist, könnt ihr euch der restlichen Soldaten annehmen – ein guter Zeitpunkt, um einmal genau auf euer Waffenarsenal einzugehen.

Auch zwei Sturmgewehre machen großen Spaß. Zumindest euch.

Mit einem Sturmgewehr, einer Maschinenpistole, einer Schrotflinte und Co. bietet Wolfenstein II in dieser Hinsicht zwar keine großen Innovationen, aufgrund der geringen Waffenanzahl spielen sich diese allerdings allesamt sehr abwechslungsreich und auch sehr gut. Das Sturmgewehr fühlt sich wuchtig an und die Schrotflinte ist im Nahkampf ein wahrhaftiges Monster. Auch die Klänge der einzelnen Knarren hören sich meist ordentlich an – eine kleine Ausnahme stellt die Maschinenpistole dar, die bereits ohne Schalldämpfer klingt, als hätte man versehentlich einen draufgeschraubt. Seid ihr mit einer einzelnen Waffe ausgerüstet, so dürft ihr für eine erhöhte Präzision über Kimme und Korn zielen. Dort macht sich der starke Rückstoß der Waffen, der ordentlich zum wuchtigen Schussgefühl beiträgt, am stärksten bemerkbar. Was Wolfenstein II aber natürlich auszeichnet, ist die Möglichkeit, Akimbo bzw. mit einer Waffe in jeder Hand zu spielen. Um dies zu bewerkstelligen kommt ein Ring-Menü für die Waffenauswahl zum Einsatz. Neigt ihr den Stick innerhalb des Menüs nach links oder rechts, wechselt ihr zur jeweils anderen Hand, sodass ihr beide Hände individuell bewaffnen könnt. Insbesondere inmitten intensiver Gefechte ist dies allerdings mehr als fummelig, vor allem, da das Spiel währenddessen nicht pausiert. Im späteren Spielverlauf erhaltet ihr zwar die Fähigkeit, das Spielgeschehen in Zeitlupe ablaufen zu lassen, während ihr euch im Ring-Menü befindet, zu empfehlen ist es allerdings nicht, mitten im Gefecht die Bewaffnung drastisch zu verändern. Per Druck auf die X-Taste könnt ihr immerhin zwischen eurer letzten und aktuellen Bewaffnung hin- und herschalten. Ein kleines spielerisches Highlight dürften abgesehen vom mit euch geführten Arsenal die schweren Waffen darstellen, die ihr innerhalb der Missionen finden oder Feinden abnehmen könnt. So habt ihr die Möglichkeit, dem Regime mit einem schweren MG, mit einem Brandgranatenwerfer oder mit einem verheerenden Lasergeschütz den Garaus zu machen.

Die Gegnervielfalt aus den Reihen des Regimes, die sich euch während Wolfenstein II in die Quere stellt, ist dabei zwar nicht riesig, sorgt aber für genügend Abwechslung. Normale Fußsoldaten, agile Flugdrohnen, zerstörerische und gewaltig große Roboter – eure Waffen dürfen sich auf jede Menge Kanonenfutter freuen. Für ein frisches Spielgefühl sorgt während der Gefechte vor allem die hohe Geschwindigkeit, in der ihr euch fortbewegt – wenn ihr nicht gerade eine schwere Waffe mit euch herumschleppt. Insbesondere während des Sprints seid ihr unaufhaltsam. So kommt ihr nicht nur sehr schnell in die Action hinein, in Notsituationen könnt ihr auch fix wieder das Weite suchen. Heilgegenstände, zusätzliche Rüstung und Munition liegen in den verschiedenen Arealen von Wolfenstein II in Hülle und Fülle bereit. Auch diverse Sammelgegenstände, die etwa Konzeptillustrationen freischalten, gilt es zu finden – zumindest, wenn man Lust darauf hat. Leider wirkt dieser Sammelwahn nämlich ein wenig erzwungen. Die Areale, in denen ihr euch bewegt, sind zwar nicht riesig, beinhalten allerdings gerne einmal viele abgelegene Winkel und Sackgassen – mit dem Vorhaben, alles Sammelbare zu finden, seid ihr letztlich nur damit beschäftigt, in jeden toten Winkel der Levelareale zu rennen. Auch mit besagten Heilgegenständen und Munition wirken die Gebiete etwas überfüllt – auch, weil man diese Gegenstände bei der hohen Geschwindigkeit, mit der ihr euch bewegt, nie so eindeutig erkennen kann. Dies führt dazu, dass ständig ein HUD-Element aufpoppt, das euch darüber informiert, dass ihr Gegenstand XY aufnehmen könnt – das automatische Aufnehmen von beispielsweise Munition funktioniert nämlich blöderweise nur bis zu einem bestimmten Grad. In meinem Spieldurchlauf sorgte dies oft dazu, dass ich während des Durchstreifens eines Gebiets immer wieder von besagter HUD-Meldung heimgesucht wurde – noch bevor ich allerdings mit einem Druck auf die richtige Taste reagieren konnte, war ich angesichts des hohen Tempos schon wieder zu weit davon entfernt. Also: Umdrehen und so lange langsam den Rückwärtsgang einlegen, bis man das entsprechende Objekt wieder aufnehmen kann. Das nervt.

Die Charaktere lernt man in den hübschen Filmchen richtig gut kennen.

Was dagegen richtig gut funktioniert, ist die Spezialisierung auf einen bestimmten Spielstil, den ihr nach und nach vornehmen werdet – zumindest dann, wenn ihr euch wirklich auf einen Stil beschränkt. Dies erfolgt über drei Instanzen: Viele Aktionen, die ihr in Wolfenstein II vollführen könnt, werden innerhalb eines “Vorteilsystems“ festgehalten. Dort wird beispielsweise gezählt, wie viele Feinde ihr bereits lautlos ins Nirwana geschickt habt. Habt ihr eine bestimmte Anzahl erreicht, erhaltet ihr einen passiven Bonus auf diesen Spielstil – wenn ihr beispielsweise viele Gegner unter Einsatz zweier getragener Waffen erledigt, könnt ihr nach und nach mehr Munition mitschleppen. Neben Sammel- und Heilgegenständen beherbergt die Spielwelt außerdem Waffenverbesserungs-Kits. Mit diesen könnt ihr jede eurer Waffen in drei Kategorien aufmotzen – etwa durch einen Schalldämpfer oder ein Zielfernrohr. Zuletzt erhaltet ihr im Spielverlauf Zugriff auf einen weiteren Bonus, den ich euch an dieser Stelle allerdings nicht vorwegnehmen will – dieser nimmt direkten Einfluss auf euren Spielstil.

Neben den Hauptmissionen, die für einen Spieldurchlauf auf dem normalen Schwierigkeitsgrad und ohne Sammelwahn etwa 11 Stunden in Anspruch nehmen dürften, bietet Wolfenstein II zusätzlich einige Nebenmissionen, in denen ihr in bekannte Areale zurückkehrt, um einen führenden Kommandanten des Regimes auszuschalten. Für diejenigen, die dem Gameplay des Shooters wirklich verfallen sind, bieten diese Missionen durchaus spielenswerte, wenn auch repetitive Kost. Nun ist es allerdings langsam an der Zeit, endlich auf das einzugehen, was Wolfenstein II richtig gut macht – soll nicht heißen, dass das reine Shooter-Gameplay keinen Spaß macht, doch es reißt letztlich mit Sicherheit keine Bäume aus. Die wahre Stärke von Wolfenstein II liegt nämlich in dessen Geschichte und deren Inszenierung.

David Cage in Verlegenheit gebracht

In Wolfenstein II schlüpft ihr in die Rolle von William Joseph Blazkowicz, einem Mitglied des Widerstandes, das sich auf amerikanischem Boden gegen die Terrorherrschaft des Regimes auflehnt. Auch, wenn ihr den direkten Vorgänger Wolfenstein: The New Order nicht gespielt haben solltet, so sei euch erst einmal versichert, werdet ihr mit der Rahmenhandlung von Wolfenstein II viel Spaß haben. Nicht nur präsentiert euch Wolfenstein II zu Beginn einen Videorückblick auf die Ereignisse des Vorgängers, das Spiel führt auch all seine bereits bekannten Charaktere sowie dem Spieler unbekannte Persönlichkeiten ein. Und insbesondere Blazkowicz sei dabei unbedingt hervorzuheben: Nicht nur lernt ihr diesen sehr früh auf einer sehr persönlichen Ebene kennen, im Verlauf der Handlung werdet ihr dazu in der Lage sein, richtig mit ihm zu fühlen und auch in seine Vergangenheit einzutauchen. Und im Verlauf von Wolfenstein II macht dieser auch so einiges mit – ihr dürft euch auf den einen oder anderen Gänsehaut- und “Was zur Hölle?!-Moment einstellen. Denn um nun nicht weiter um den heißen Brei zu reden: Ja, das Regime stellt natürlich das nationalsozialistische deutsche Reich dar, das in dieser Version der Geschichte siegreich aus dem zweiten Weltkrieg hervorgegangen war. Auch die zahlreichen Anpassungen der deutschen Version des Spiels lassen euch dies zu keinem Zeitpunkt vergessen. Und obwohl dieses Thema natürlich sehr heikel ist, schafft es MachineGames hier mit Bravour, genau die richtige Mischung an notwendiger Ernsthaftigkeit und Satire zu finden, wodurch ein spannendes und beängstigendes Grundszenario entsteht, auf dem eine nicht weniger spannende und toll inszenierte Geschichte fußt.

General Engel entzückt stets mit einem bezaubernden Lächeln auf den Lippen.

Insbesondere gelingt dies dank der vielen erinnerungswürdigen Charaktere, die in Wolfenstein II mit oder gegen euch kämpfen. Die Basis eures Widerstands ist die Hammerfaust, ein weitläufiges U-Boot. Dieses frei begehbare Areal dient nicht nur als Hub-Welt im Spiel selbst, es bildet die Heimat für all die anderen Mitglieder des Widerstands, die sich von Beginn an oder erst nach und nach um Blazkowicz scharen. Die im Fokus stehenden Charaktere sind dabei allesamt bestens ausgearbeitet – in ihrem Design und ihren Charakterzügen sind diese zum Großteil deutlich überzeichnet, was allerdings bestens ins Szenario passt und wodurch ein äußerst stimmiges Gesamtbild entsteht. In Gesprächen, die zum Großteil in vorgerenderten Zwischensequenzen stattfinden, lernt ihr diese Persönlichkeiten richtig gut kennen. Die Dialoge sind dabei übrigens allesamt in der deutschen Sprache vertont. Qualitativ ist diese Vertonung ausgezeichnet, die Lippensynchronisation stimmt allerdings nicht immer. In ihrer gesamten Inszenierung präsentieren sich die zahlreichen Zwischensequenzen des Spiels dabei filmreif – clevere Kameraeinstellungen und ein dynamisches Pacing stehen dort auf der Tagesordnung. Der Charakter, der allerdings bleibenden Eindruck hinterlassen wird, ist die Antagonistin des Spiels – Irene Engel, eine der Führungskräfte des Regimes. Vor allem in der ersten Spielhälfte ist diese sehr präsent, und jeder ihrer beängstigenden Auftritte übertrumpft den letzten. Nicht nur ist diese hemmungslos und brutal in ihren Methoden, sondern zeigt charakterlich auch einen leichten Hang zum Wahnsinn.

Auch abseits der Zwischensequenzen und Charaktermomente strotzt Wolfenstein II nur so vor Atmosphäre. Seien es aushängende Propagandaplakate, Gespräche zwischen den Personen auf der Hammerfaust oder aber zwischen Regime-Soldaten, die ihr belauscht, während ihr umherschleicht: Alles passt ins stimmige Gesamtbild, das Wolfenstein II zeichnet. Die diversen Örtlichkeiten, die ihr besucht, sind dabei nicht weniger abwechslungsreich, als abgedreht – was das angeht will ich euch aber natürlich nichts vorwegnehmen. Was mir in Anbetracht der Rahmenhandlung besonders gut gefällt, ist, dass das Vorhaben des Widerstands, der in erster Linie Amerika aus den Klauen des Regimes befreien will, nie zur üblichen Patriotismus-Orgie verkommt, wie man das von vergleichbaren Werken gewohnt ist. Die Beweggründe der einzelnen Personen sind teilweise sogar sehr persönlicher Natur und somit auch allesamt nachvollziehbar.

HD war gestern

Wer hat denn jetzt schon wieder die Milchfolie auf den Bildschirm geklebt?

Kommen wir zuletzt zum leidigen Thema, das derartige Spiele immer mit sich bringen: Der Nintendo Switch-Version selbst. Ich bin nicht wirklich mit dem Portierungsansatz zufrieden, den Panic Button bereits mit DOOM an den Tag gelegt hat. Der störende Faktor bei Wolfenstein II ist vor allem die Inkonsistenz, in der sich das Spiel präsentiert. Gemeint ist damit vor allem die dynamische Bildschirmauflösung, die dafür sorgen soll, dass die Bildwiederholungsrate von 30 Bildern pro Sekunde stabil bleibt. Oftmals wird dieses Ziel auch erreicht – zwar kommt es insbesondere in actiongeladenen Gefechten hier und dort zu Einbrüchen der Bildrate, doch rückt insbesondere die Auflösung selbst als Störfaktor in den Vordergrund. In kleineren und lineareren Gebieten präsentiert sich Wolfenstein II größtenteils scharf, in offeneren Arealen hat man aber nicht selten das Gefühl, eine Milchfolie würde auf dem Bildschirm kleben. Die Bildschirmauflösung wird dort derart heruntergeschraubt, dass man sich sogar äußerst schwer dabei tut, Feinde in der Ferne zuverlässig zu erkennen. Dadurch ergibt sich natürlich ein extrem verwaschenes Bild ohne klar definierte Linien. Dieser Effekt wird obendrein noch zusätzlich durch die Bewegungsunschärfe verstärkt, die während des Spielflusses zum Einsatz kommt – im Gegensatz zu DOOM kann man diese aber nicht herunterschrauben oder gar ausschalten. So nahm ich es in meinem Spieldurchlauf immer wieder als Balsam für die Augen wahr, hin und wieder ins Home-Menü zu schalten, um zu sehen, wie ein scharfes Bild aussehen kann.

Natürlich soll diese Kritik den Respekt für die Mammutaufgabe, ein solches Spiel erfolgreich und ohne größere Abstriche auf Nintendos Hybridkonsole zu portieren, nur minimal schmälern. Spielbar ist es allemal – und erstmals auf einem Handheld. Auch einen anderen Vorteil der Nintendo Switch hat Panic Button in dieser Portierung verbaut, so kann man wahlweise unter Zuhilfenahme des Gyrosensors der diversen Nintendo Switch-Controlleroptionen zielen, wie es auch bei DOOM nachträglich implementiert wurde. Der wahrscheinlich beste Aspekt an Wolfenstein II sieht zudem auch auf der Nintendo Switch super aus: Die vorgerenderten Zwischensequenzen. Und so ist Wolfenstein II letztlich auch auf der Nintendo Switch einem jeden Shooter-Fan zu empfehlen, der nicht nur stumpfsinnig ballern, sondern auch eine packende Handlung präsentiert bekommen will.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Wolfenstein II: The New Colossus

Meinung von David Pettau
Eigentlich ist es fast schon egal, was ich spiele: In neun von zehn Fällen muss ich sofort meinen Reflex in Zaum halten, Zwischensequenzen sofort überspringen zu wollen, sobald eine solche beginnt. In Rollenspielen können diese vielleicht noch ganz ansehnlich und interessant sein, aber in Shootern? Come on. Tja, und dann gibt es Wolfenstein II: The New Colossus. Abgesehen von der Halo-Reihe, die ich ebenfalls sehr für ihre Geschichte schätze, haben wir es bei diesem Spiel wohl mit dem ersten Shooter zu tun, bei dem ich mich wirklich für die Handlung interessiere – bei dem die Handlung sogar zum Hauptmotivationsgrund wird. Und nicht nur das – ich interessiere mich für die Charaktere, ich baue einen Draht zum Protagonisten auf, die Zwischensequenzen sind in ihrem flotten Pacing richtig unterhaltsam. Auch die Gespräche und Details außerhalb der Sequenzen tragen dabei natürlich einen großen Teil zur tollen Atmosphäre bei. Und so bietet Wolfenstein II eine bessere Geschichte und allem voran ein besseres Storytelling, als so manches "Narrative-Spiel", das von seiner Geschichte abgesehen gar nichts bietet. Auf Wolfenstein II trifft das natürlich keinesfalls zu – zwar wird es mir in seinen Shooter-Elementen nicht wirklich im Gedächtnis bleiben, doch bietet das Spiel haufenweise flotte und befriedigende Action. Insgesamt also ein sehr lohnenswertes Paket, trotz der eher mäßigen Nintendo Switch-Version – zumindest dann, wenn man mit dem Setting und der damit verbundenen Brutalität keine Probleme hat.
Mein persönliches Highlight: Die beängstigend genialen Auftritte von General Engel.

Kommentare 43

  • RhesusNegativ Meister des Turms - 01.07.2018 - 12:08

    So ein Weltklasse Shooter :love:
  • EmpireOfSilence Turmbaron - 01.07.2018 - 12:15

    Ihr habt das falsche Newsbild gewählt :D ;) (Symbolik).
    Das wäre das richtige :


    Ansonsten guter Test. :thumbsup:
  • Cyd Turmbaron - 01.07.2018 - 12:32

    Mehrmals gelesen, dass das Spielen mit dem Gyros-ensor ziemlich mies sein soll. Dann würde ein positiver Punkt für mich wegfallen. Bleibt die Portabilität und für ein Handheldspiel sieht es fantaschisch aus... Milchfolien in Außenareale hören sich hingegen nicht so gut an. Bin immernoch am hadern, ob nicht doch lieber die günstigeren anderen Konsolenalternativen. Oder ich warte bis das hier billiger wird, PoS ist eh enorm hoch und etwas mehr warten, darauf kommt es auch nicht mehr drauf an. Danke für den Test jedenfalls!
  • Belphegor Mitglied des Wii U Adel - 01.07.2018 - 12:50

    Cut + schlechteste Version die es auf dem Markt gibt (Grafik & Verpackung). Wer die Möglichkeit hat es auf einer anderen Plattform genießen zu dürfen, sollte die Finger von der Switch Version lassen. Alle anderen müssen mit den massiven Abstrichen leider leben.
  • Cyd Turmbaron - 01.07.2018 - 13:01

    @Belphegor
    Cut hat doch nichts mit der Switch-Version zu tun. Liest sich so und bevor es jemand auch so versteht.... ;)
  • EmpireOfSilence Turmbaron - 01.07.2018 - 13:15

    @Belphegor Es gibt alternative Cover und geschnitten sind die ganzen anderen deutschen Versionen auch. Das sind beides keine Gründe, also keine Unwahrheiten hier verbreiten.
  • xy-maps Turmheld - 01.07.2018 - 13:37

    Habe es jetzt nun auch im Tablet Modus gespielt und muss auch sagen die Auflösung ist so extrem Matschig, dass man denkt man braucht ne Brille. Sieht man vorallen in den Gesichtern der Charakteren. Zu dem sind die Zwischensequenz vorgerendert weshalb das Bild immer von Scharf auf Matschig springt... Naja wenigstens kann man es Unterwegs spielen ^^ Als Vollpreistitel kann es ich niemanden empfehlen. Es kam einfach viel zu spät auf den Markt, zwangsdownload weil niemand die größeren Karten zahlen will und dann hinkt es noch technisch hinterher. Letztendlich ist die Switch auch einfach technisch zu schwach und wir können froh sein einen vielleicht letzten „grafisch Aufwendigen“ AAA Titel auf der Switch spielen zu dürfen.
  • KOERPER Turmknappe - 01.07.2018 - 13:52

    Zitat von Belphegor:

    Cut + schlechteste Version die es auf dem Markt gibt (Grafik & Verpackung). Wer die Möglichkeit hat es auf einer anderen Plattform genießen zu dürfen, sollte die Finger von der Switch Version lassen. Alle anderen müssen mit den massiven Abstrichen leider leben
    Cut ist es aber auf allen anderen Plattformen genau so, bei der deutschsprachigen Version. Und was meinst du mit Verpackung?
  • EmpireOfSilence Turmbaron - 01.07.2018 - 13:59

    @xy-maps Das im Handheld Modus einige Titel ein unscharfes Bild aufweisen ist leider nichts neues, das Problem haben auch Nintendos hauseigene Titel wie Xenoblade 2 oder andere Thirds wie das ebenfalls neu erschienene MotoGP 18.
    Ist aber kein Grund vom Kauf abzuraten, ebenso wenig wie der Zusatzdatendownload, als ob die anderen Versionen keinen DayOne Patch hätten. Eine 200 GB Micro SD Karte bekommt man in der Werbung für 45-50 €. Hätte Nintendo der Switch mehr festen Speicher spendiert hätte sie bestimmt 400 € gekostet und jeder hätte sich über den Preis ausgekotzt.

    Man kann vieles auch unnötig schlecht reden. Auf dem TV schaut das Spiel für eine solche kleine Konsole phänomenal aus und spielt sich 1a.
  • simply mod Turmbaron - 01.07.2018 - 14:28

    Shooter gehören auf den PC, aber wer einen Shooter auf der Switch spielen will, macht nichts verkehrt. Ich möchte die Charaktere allesamt und habe oftmals herzlich gelacht. Auch die angesprochenen unterschiedlichen Spielweisen sind gut, da man nur selten eine einzelne Spielweise aufgezwängt bekommt.
  • Rocco von Morrashow Turm-Ork - 01.07.2018 - 14:38

    @EmpireOfSilence man kann sich aber auch sehr viel "schön" reden. :awesome:

    @topic: Dafür das es so spät kam, es immer noch (laut DF) eine Stelle gibt in der das Spiel zwischen 22-27 fps läuft und es auf anderen Konsolen deutlich günstiger ist, kann ich einfach nicht 50-60€ dafür in die Hand nehmen. Wer nur eine Switch hat, kann da natürlich beherzt zugreifen, aber wer eine andere Konsole besitzt oder einen pc sollte lieber darauf ausweichen und sich die Switch Version aus Handheld Gründen später zu einem günstigeren Preis schnappen.

    Mir zeigt das Spiel das die Switch zu großem fähig ist wenn die Titel von Anfang an dafür und vielleicht sogar primär nur für die Switch entwickelt werden.

    Ich glaube Metroid Prime 4 wird der hammer :link_confused: .
  • DLC-King Freedom of Choice - 01.07.2018 - 14:39

    Sorry kann ich nicht ernst nehmen wenn bei Wolfenstein auf Switch nicht vom scharfen Bild gesprochen wird.
    Ich bin generation NES und habe alles mitgemacht und es gibt heutzutage einfach keine wirklichen unscharfe Spiele mehr.

    Was ich damit sagen will ist dass einfach maßlos übertrieben wird.

    Gekauft wird das Spiel erst dann wenn ich an die wirklich unzensiert Version komme.
  • David Pettau Mugiwara no Maeve - 01.07.2018 - 14:50

    Zitat von Rocco von Morrashow:

    Wer nur eine Switch hat, kann da natürlich beherzt zugreifen, aber wer eine andere Konsole besitzt oder einen pc sollte lieber darauf ausweichen und sich die Switch Version aus Handheld Gründen später zu einem günstigeren Preis schnappen.
    Letztlich trifft das auf alle AAA-Portierungen zu, die es bisher auf der Switch gibt. Mal rein subjektiv finde ich die Nintendo Switch-Version von Wolfenstein, wie im übrigen auch DOOM, echt nicht sonderlich gut. Im Test bewerte ich aber natürlich nicht nur die Portierung, sondern allen voran das Spiel selbst, das in jedem Falle auch auf der Switch spielbar ist. Natürlich steht auch die Frage im Raum, was man von einer solchen Portierung erwarten kann – dass das Spiel zu diesem Zeitpunkt auf anderen Plattformen günstiger ist und zusätzlich viel besser aussieht, das war von Vornerein klar. So lohnt sich die Nintendo Switch-Version sowieso nur für diejenigen, die entweder keine andere Plattform besitzen oder die sehr viel Wert auf den Mobilitätsfaktor legen.

    Um einfach mal ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern, was mich an diesen Portierungen stört: Kurz gesagt sieht man sofort, dass es sich um Portierungen handelt - selbst, wenn man nicht einmal weiß, dass Wolfenstein II und DOOM nicht exklusiv sind. Der Grund, weshalb exklusive Spiele für Konsole XY meist am besten aussehen, ist schlicht und ergreifend der, dass es speziell für die entsprechende Plattform gebaut wurde – alles sieht so aus, wie es aussehen soll. Dadurch entsteht in der Regel ein sehr klares und stimmiges Gesamtbild. Auf sehr gute Portierungen trifft dies ebenfalls zu – die meisten Basis-Xbox One und PS4-Spiele sehen auf dem PC zwar deutlich besser aus, und doch hat man auf besagten Konsolen nicht das Gefühl, dass aktiv an der Präsentation heruntergeschraubt wurde. Man hat ein klares Bild. Von DOOM und Wolfenstein für die Switch könnte diese Aussage allerdings nicht weiter entfernt sein, was am im Test angesprochenen Portierungsansatz liegt, den Panic Button verfolgt.

    Man will, dass sich die Spiele auf der Switch so originalgetreu wie möglich präsentieren. Das schafft man durchaus, dadurch kommt allerdings auch die geringe Framerate und die geringe Auflösung zustande. Viel lieber ist es mir persönlich, wenn eine solche Portierung auf eine schlechtere Hardware mit dem Ziel angepasst wird, dass im Endeffekt ein ähnlich klares Bild wie in der Originalversion entsteht – ein Bild, von dem man das Gefühl hat, es sei speziell für die entsprechende Plattform konzipiert. Beispiele für solche Portierungen gibt es sicherlich zuhauf, mir fallen aber gerade etwa die Call of Duty-Portierungen für die Wii ein. Natürlich sieht die Wii-Version deutlich schlechter aus als die 360/PS3-Version, man hat aber auch nicht das Gefühl, dass krampfhaft versucht wurde, nichts am Original zu verändern, während die Konsole nahezu in die Knie geht. Aber das nur meine Meinung zu den Porterungen. Wer die Wahl hat und wer dieses Spiel nicht unbedingt auf der Switch haben muss, der sollte in jedem Fall zu einer technisch runderen Version greifen.
  • RhesusNegativ Meister des Turms - 01.07.2018 - 15:11

    @DLC-King
    Wir leben aber nicht mehr 1980 sondern 2018. Da gibt es logischerweise andere Standards.
  • ICHTHYS Turmritter - 01.07.2018 - 15:14

    Jetzt lässt sich wieder jeder über das Spiel aus wegen ein paar Kleinigkeiten und dann wird sich wieder geärgert, dass eskeine Thirds auf Switch gibt...


    Warum nur? :D
  • DLC-King Freedom of Choice - 01.07.2018 - 15:27

    @RhesusNegativ

    Bei einem "HD" Bild von unscharf zu sprechen bleibt trotzdem bizarr und absolut verschroben.
  • DarkStar6687 Nemu Neko - 01.07.2018 - 15:30

    Zitat von DLC-King:

    Bei einem "HD" Bild von unscharf zu sprechen bleibt trotzdem bizarr und absolut verschroben.
    Ein 360p Bild ist trotzdem matschig, auch wenn der Bildschirm 1080p ausgeben kann. ;)
  • KOERPER Turmknappe - 01.07.2018 - 15:52

    Zitat von DLC-King:

    Gekauft wird das Spiel erst dann wenn ich an die wirklich unzensiert Version komme.
    Sollte doch bei den Vielzahl an Internet Shop's kein Problem sein. Die UK Version ist wirklich uncut!
  • daniel49324 Turmheld - 01.07.2018 - 16:02

    @EmpireOfSilence

    kann man nicht vergleichen. Day one Patches sind optional, auf der switch ist es ein hingegen ein Zwangsdownload.
  • rongar Turmbaron - 01.07.2018 - 16:25

    @daniel49324 Ist kein Zwangsdownload bei Wolfenstein! Ich spiele immer noch ohne das Update gemacht zu haben.
  • Cyd Turmbaron - 01.07.2018 - 16:28

    @rongar
    dann spiel das Spiel mal zu Ende, ohne den Download. ;)
  • rongar Turmbaron - 01.07.2018 - 16:31

    @Cyd Ja gut, schau´mer mal was passiert, aber noch geht´s ohne und deshalb ist "Zwangsdownload" einfach unpassend. Ist da von offizieller Seite was bekannt dazu?
  • Cyd Turmbaron - 01.07.2018 - 16:36

    @rongar
    auf der Verpackung steht drauf, dass ein Download erforderlich ist... was bei Day1 Patches z.B. nicht drauf stehen würde.


    Dass du es spielen kannst ist normal. Auf der PS4 oder One kannst du dir auch Spiele runterladen und wenn z.B. 7GB von 30Gb runtergeladen sind, dann kannst du schon anfangen. Es fehlt dann aber noch einiges vom Spiel, das eben heruntergeladen wird.
  • EmpireOfSilence Turmbaron - 01.07.2018 - 16:36

    @rongar Naja, es steht auf der Hülle drauf das ein Download von 8GB Größe benötigt wird.
  • DLC-King Freedom of Choice - 01.07.2018 - 17:20

    Es wird wie bei LA Noire sein dass man bis zu einem gewissen Punkt spielen kann dann geht's nicht weiter und es wird aufgefordert dass man den Download starten soll.

    Kein großes Ding.
    Da wird nur halt immer ein Drama draus gemacht wie mit der "unscharfen" Grafik einer HD Konsole an einem HD TV bzw einen HD Screen :facepalm:

    That's 2018 und die Leute denken sogar es stimmt :notlikethis:
  • Taneriiim Son of a Switch - 01.07.2018 - 17:59

    Ist der Gyro bei Aktivierung permanent aktiv (wie bei Splatoon) oder erst mit Drücken von ZL (wie bei Vreath of the Wild)?

    Ich persönlich bevorzuge Zweites wie in Botw.

    Kann mir das Jemand eventuell beantworten? Danke!
  • Crimsmaster_3000 Bastardo de Crimson - 01.07.2018 - 18:12

    Hatte meinen Spaß damit, finde die Story und das Setting echt gelungen, mehr aber auch nicht. Im Gegensatz zu CoD und Battlefield macht's wirklich Spaß und fesselt einen. Aber wenn's um Shooter geht dann lieber (das neue) Doom, das hat mich damals total überrascht und ich find's nach wie vor super geil.
  • Muki Turmknappe - 01.07.2018 - 19:12

    Seit doch alle Mal froh daß es so ein Spiel für die Switch gibt. Würde Nintendo allein nur spiele rausbringen dann wäre die Switch kein Erfolg geworden. Außer Ports von der Wii U bringen die kaum was neues frisches. Und die ganzen 2d indie-hüpf-spiele sind auch nicht interessant.

    Ich bin froh über jeden pc-game-port.

    Das was Nintendo bisher an spiele gebracht hat hätten sie auch beim 3DS bleiben können und für den ein Dock machen können...
  • Artemis Turmritter - 01.07.2018 - 20:06

    Echt gutes Game. Spiele es gerade uncut auf der x.
    Macht auf jeden Fall ne Menge Spaß.

    Nur die Zensur finde ich echt störend.
    Die ganzen komischen Symbole sind etwas merkwürdig.
    Und nein, ich bin kein brauner :D
  • derive3 Turmknappe - 01.07.2018 - 20:08

    Gyro kann man im Menü an- und ausschalten sowie feinjustieren.
  • Zettmaster Turmheld - 01.07.2018 - 20:17

    2 heftige Bugs habe ich schon erlebt. Bei beiden half die Konsole aus und wieder einzuschalten. Erstens ging das Menü und letzter war das einfrieren bei Hinweisen.

    Habe die natürlich die uncut. Symbolik wird erst zum Mythos wenn sie verboten wurde. Bin übrigens Mitglied einer Linken Partei. Es geht hier auch nicht um Verherrlichung sondern um Atmosphäre.
  • Zettmaster Turmheld - 01.07.2018 - 21:17

    @xy-maps

    Dann muss du dir Mal die Leistungsdaten heranziehen. Im direktem Vergleich holt die Switch mehr pro MHz raus als andere Konsolen. Da ginge auch noch mehr wenn die Spiele nativ entwickelt würden. Ich finde die Version stimmig und portabel unschlagbar.
  • derive3 Turmknappe - 02.07.2018 - 01:24

    Mir macht es Spaß, obwohl ich noch eine Xbox 1 habe.

    Ich bin nicht so sensibel, was die Grafik angeht und unspielbar war es nie.
  • ShinyRocara Turmbaron - 02.07.2018 - 12:48

    Ich hab mir jetzt die Version für die X geholt und finde das Spiel echt gut. Die Switch Version ist mir 1. Zu teuer und 2. zu hässlich im Dock Mode, das ist aber auch nicht schlimm. Wenn's nen Multiplayer hätte hätte ich vilt die Switch Version genommen, da mir Doom im MP auch mega spaß gemacht hat. Trotzdem toll das es den Port gibt, wer zu einer anderen Version greifen kann sollte es dennoch tun.
  • DLC-King Freedom of Choice - 02.07.2018 - 15:00

    @KOERPER

    Ist es auch nicht.
    Aber bestellen ist unnötig für mich da ich sehr nah an der Niederländischen Grenze lebe.
    Beim nächste. Einkauf drüben gehe ich dort ins nahgelegene MediaMarkt und kaufe es dann dort.
  • zocker-hias Turmbaron - 02.07.2018 - 17:21

    @Cyd Also bei Doom war die Bewegungssteuerung echt fein!
    Nicht zum komplett zielen, aber zum shcnell feinjustieren - aber das ist wohl geschmackssache.

    Ich denke wer Doom auf der Switch gespielt hat weis was er bekommt.
    Klar kann ich mir vorstellen (und hbe mir HD Videos angeschaut) wie es in "richtig geil" aussehen kann, aber mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, richtig viel Spaß. Und ich zock auch immer noch gern SNES oder NES Games oder die "unscharfen" N64 Games...

    Ich verstehe die Kritiken und klar wer ne PS4 Pro hat wird es sicher auf seinem 50+ Zoll TV dort zocken - würd ich auch.
    Aber ich bin viel unterwegs und zock grne Switch: Ich hoffe es kommen weiterhin solche guten Ports!
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 03.07.2018 - 09:26

    Ich hoffe ja immer noch, dass Doom und Wolfenstein II für 'Panic Button' nur so eine Art von Fingerübungen waren und sie jetzt mal an einem exklusiven, direkt auf die Switch zugeschnittenen Actionfeuerwerk werkeln!
  • Sloppy Turmheld - 04.07.2018 - 01:18

    Heist das die Bewegungssteuerung ist jetzt schlechter als bei Doom oder warum regen sich auf einmal so viele darüber auf, ich denke die war bei Doom so gut, beziehungsweise wenn beherscht angeblich präziser als nur sticks?

    Ich finde wenn man keine andere Konsole hat und mit dem Spiel etwas anfangen kann hat dieser Port einen Kauf echt verdient, allein schon um ein zeichen zu setzen, das anspruchsvolle Third-Party Spiele auf der Switch gewollt sind. Ich werd es mir jedenfalls sehr bald über meinen US-Account holen um die unzensierte Variante mit original-Ton zu bekommen :)
  • KOERPER Turmknappe - 04.07.2018 - 10:23

    So hab nun die UK Version durch. Auch nach dem Update bleibt alles unzensiert. Was die Steuerung betrifft, kann ich nur sagen, genau wie bei Doom eher mittelprächtig.
  • Belphegor Mitglied des Wii U Adel - 09.07.2018 - 17:12

    @KOERPER
    @EmpireOfSilence
    @Cyd: Mhhhh komisch. Ich zocke das Game auf der Xbox One X uncut mit vollem Gore und Symbolik. Habe ich bis dato bei keiner Switch Version gesehen.

    Mit Verpackung meine ich das es für die anderen Plattformen tolle Collectors Editionen gibt. Bei der Switch bekommt man genau EINE Version und das war’s. Schwach. Ganz schwach. Und dazu dann die technischen Abstriche und natürlich den Release WEIT nach den anderen Plattformen. So muss man sich nicht wundern wenn Kunden zu besseren Versionen, die auch noch eher erhältlich sind greifen.
  • Cyd Turmbaron - 09.07.2018 - 18:17

    Zitat von Belphegor:

    Mhhhh komisch. Ich zocke das Game auf der Xbox One X uncut mit vollem Gore und Symbolik. Habe ich bis dato bei keiner Switch Version gesehen.
    nochmal: Das hat nichts mit XBox oder Switch zu tun, sondern mit deutschsprachiger Version (cut) oder irgendeine andere Version (uncut). Du wirst ganz einfach keine deutschsprachige Version haben (aus D oder Österreich, Schweiz ist uncut afaik). Eine uncut USK-Version gibt es nicht, weder für die Switch, noch die One, noch PS4, noch PC. ;)
  • KOERPER Turmknappe - 09.07.2018 - 18:27

    @Belphegor


    Trotz allem was Abstriche an der Optik angeht, macht es wahnsinnig viel Spaß. Eine uncut Version mit Symbolik und Gore, gibt es natürlich auch für die Switch(US, UK, HK, JP). Ich hatte die Wahl auch eine andere Konsole zu kaufen, hab mich aber bewußt für die Switch entschieden und bin froh darüber.
  • Logge Turmknappe - 10.07.2018 - 10:04

    Hab gestern die US Switch Fassung bekommen und war voller Freude, aber bei der ersten Begegnung mit Frau Engel im Handheld Mode ist mir echt bisl schlecht geworden. Nicht mal ihr Gesicht ist scharf zu erkennen :( Das war wirklich schon sehr schade.

    Und ich hab erst den 8gb Patch runtergeladen. Ansonsten läuft es ja schon ordentlich aber das mit den Gesichtern in einer so wichtigen Szene hat mich schon enttäuscht.

    Danach mal ein wenig Docked gezockt, da sieht es schon besser aus.