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Test zu Miles & Kilo - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Miles & Kilo
  • USA USA: Miles & Kilo
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
05.07.2018
Vertrieb
Four Horses
Entwickler
Four Horses
Genre
Platformer, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Das kenn' ich doch schon?!

Von Erwin Sigle () Der Hund - der beste Freund des Menschen. So denkt wohl auch Miles, denn zusammen mit seinem flauschigen Gefährten Kilo begibt er sich in sein Flugzeug, um ein Abenteuer zu erleben. Während des Fluges müssen die beiden jedoch feststellen, dass der Wetterbericht versagt hat. Es regnet so stark, man könnte meinen, sie stehen unter einem Wasserfall. Als wäre das Unwetter nicht schon genug gewesen, begegnet den beiden in der Luft ein Monster, welches dafür sorgt, dass sie zusammen mit dem Flugzeug abstürzen. Am Boden angekommen, bemerken sie, dass ihr Flugzeug beim Aufprall zerbrochen ist. Doch das ist noch nicht alles, Miles kann das Flugzeug nicht wieder reparieren, da einige Monster einzelne, wichtige Teile geklaut haben. Nun haben die beiden es sich zur Aufgabe gemacht, die Teile zurückzuholen und von dieser Insel zu verschwinden.

Diesen Angriff hat sich Kilo wohl von einem blauen Igel abgeschaut.

Das Gameplay unterscheidet sich absolut nicht von dem eines Super Mario Bros.-Spiels, es erinnert sogar daran. Auf der einen Seite habt ihr Miles, den Protagonisten. Dieser kann laufen, springen und Früchte verschießen, alles läuft ziemlich flüssig und genau ab. Diese Früchte sind eine Art Äquivalent zu Marios Feuerbällen, jedoch hat man nur fünf Früchte zu verschießen. Hat man keine Früchte mehr übrig, kann man auf dem Weg Neue einsammeln. Sie sind, genau so wie die Münzen, überall verteilt. Auf der anderen Seite gibt es noch Milo. Dieser bewegt sich von selbst, kann springen und einen Zielangriff ausführen, welcher offensichtlicherweise von einem blauen Igel übernommen worden ist. In den ersten Levels werdet ihr immer wieder kleinen Gegnern, vergleichbar mit Gumbas, begegnen. Habt ihr sechs von diesen Leveln gemeistert, wird das Siebte ein Bosskampf sein. Diese bestehen im Spiel aus dem Verfolgen eines bestimmten Gegners. Im ersten Bosskampf entdeckt Kilo eine Katze, welcher er sofort hinterherstürmt. Hat er sie mehrmals mit seinem Zielangriff getroffen, ist sie besiegt. Besiegt ihr einen Boss, erhaltet ihr ein Stück der euch entrissenen Flugzeugteile.

Während die erste Welt, welche ich in 15 Minuten abgeschlossen hatte, noch in einem idyllischen grün gehalten ist, besteht die zweite Welt nur aus Wüste, welche auch nicht länger als eine halbe Stunde zum durchspielen benötigt hat. In der Wüstenwelt wurde mir klar, dass dieses Spiel kaum Innovation bietet, es ist lediglich ein Mix aus anderen Spielen. Die Level in der Wüstenwelt waren allesamt von einem gewissen Gorilla inspiriert. So gab es Level, in denen ein schöner Sonnenuntergang zu betrachten war, ihr euch selbst und die Gegner aber nur als Schatten gesehen habt. Auch die berühmt berüchtigten Loren-Level, die jeder kennt, gab es. All diesen Faktoren, welche fehlende Innovation oder Kreativität aufweisen, wird noch eine Sache draufgesetzt. Miles & Kilo ist kein schweres Spiel, aber es vermittelt dem Spieler, eines zu sein. Während des Spielens wird eure Zeit gemessen, es werden eure Tode gezählt. Alles ist darauf ausgelegt, das Spiel so schnell wie möglich durchzuspielen, sogar die Tracks, von denen es nur zwei pro Welt gibt, motivieren euch dazu. Macht der Spieler dann, was vom Spiel verlangt wird, fokussiert er sich natürlich nur auf eine Sache: Was vor Miles liegt. Nicht, was über Miles ist und auch nicht, was sich hinter ihm befindet. So kommt es nicht selten vor, dass ein Affe, welcher auf einem Baum sitzt, euch eine Kokosnuss entgegenwirft und ihr sterbt. Durch dieses geschickte Platzieren der Gegner lässt Miles & Kilo beim Spieler den Eindruck entstehen, ein schweres Spiel zu sein. Würde der Spieler sich an einigen Stellen jedoch gedulden und nicht blind vorrennen, würde er keinerlei Schwierigkeiten begegnen... was furchtbar schade ist.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Miles & Kilo

Meinung von Erwin Sigle
Miles & Kilo ist ein Spiel, welches von einer Person alleine entwickelt worden ist. Selbstverständlich ist dies nichts Einfaches, jedoch sollte es dann doch der Fall sein, dass man die Arbeit und die Liebe hinter den Charakteren zu spüren bekommt. Bei Miles & Kilo ist das nicht so. Die Tatsache, dass nahezu kein Gameplay-Element eine eigene Idee ist und das Spiel einfach nur einen falschen Eindruck vermittelt, lässt es lieblos und leider auch schlecht wirken. Für den Preis von 7,99 € kann ein Jump 'n' Run-Fan dem Spiel noch eine Chance geben, mehr Geld wäre es aber gewiss nicht wert gewesen.
Mein persönliches Highlight: Die flüssige und genaue Steuerung.

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