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Test zu SpiritSphere DX - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: SpiritSphere DX
  • USA USA: SpiritSphere DX
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
02.07.2018
Vertrieb
Fabraz
Entwickler
Fabraz
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 5 - Online: 0
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Schlagt die Kartoffel über das Netz zum Gegner

Von Lisa Zander () Was würdet ihr tun, um einen Wunsch erfüllt zu bekommen? In SpiritSphere DX greift ihr nicht zu alltäglichen Methoden, wie dem Pusten einer Pusteblume oder einer Wimper. In Tennis-Matches sollt ihr eure Gegner besiegen, um an eine magische Kugel zu kommen. Sobald ihr im Besitz der Kugel seid, wird euch ein Wunsch erfüllt. Diese Hintergrundgeschichte, die ihr zum Teil dem sehr kurzen Vorspann des Spiels entnehmen könnt, ist während des Spiels praktisch gar nicht präsent. Es geht nur darum, in Tennis-Spielen unter verschiedenen Bedingungen zu gewinnen.

Hier seht ihr ein einfaches Match ohne Items.

In SpiritSphere DX gibt es, den Übungsmodus eingeschlossen, insgesamt sieben Spielmodi, in denen ihr eure Tenniskünste unter Beweis stellen könnt. Als Einzelspieler könnt ihr die Kampagne, ein reguläres Match, den Squash-Modus und den Target-Modus spielen. Spielt ihr die recht kurze Kampagne, müsst ihr euch insgesamt zehn Squash- und regulären Tennis-Matches stellen. Dabei verfolgt ihr in der Kampagne keine tiefgründige Story, sondern bestreitet nur zehn Matches am Stück, wobei das letzte aus einem Bosskampf besteht. Bei einem normalen Spiel müsst ihr mithilfe von Attacken oder mit Körpereinsatz die Kugel auf die Seite eures Gegners befördern. Trifft der Ball auf die Wand hinter eurem Gegner, erhaltet ihr einen Punkt; sollte euer Gegner den Ball hinter euch manövrieren, erhält dieser einen Punkt. Und das solltet ihr natürlich verhindern, wenn ihr gewinnen wollt. Mit einfachen Attacken, aufladbaren Attacken und Rollbewegungen, die es euch ermöglichen, euch schneller über das Spielfeld zu bewegen, schlagt ihr den Ball zu eurem Gegner. Die Steuerung ist recht stumpf, nicht immer sehr genau und dafür jedoch schnell verinnerlicht.

Im Boss-Modus darf ein Spieler in die Rolle des Endgegners schlüpfen.

Beim Squash schlagt ihr die Kugel in die gleiche Richtung wie euer Gegner. Es darf stets nur der Spieler schlagen, der ein Schwert-Symbol über dem Kopf hat. Trefft ihr die Kugel, wenn sich das Symbol über dem Kopf eures Gegners befindet, erhält euer Gegner dafür einen Punkt. Deshalb solltet ihr aufpassen, dass ihr euch nicht zufällig in der Flugbahn der Kugel befindet. Die Attacken und Bewegungen unterscheiden sich bei den verschiedenen Charakteren minimal. So könnt ihr mit dem axtschwingenden Zwerg etwas stärkere Attacken ausführen als mit der Schwertkämpferin Lin. Doch sind die Bewegungen des Zwergs langsamer als die der wendigen Charaktere. Neben diesen beiden Charakteren gibt es noch einen Hund und einen Zauberer, die schon zu Beginn freigeschaltet sind. Einige weitere kann man im Verlauf des Spiels noch freischalten. Dies ist zum einen am Sphären-Brunnen durch den Einsatz von Münzen, die ihr beim Spielen einsammeln könnt und als Belohnung erhaltet, und zum anderen durchs Spielen aller Modi möglich.

Ja, ihr könnt die Kugel auch gegen eine Kartoffel austauschen.

Neben den Modi, die ihr allein zocken könnt, gibt es auch mehrere Multiplayer-Modi. So könnt ihr im Boss-Modus mit insgesamt drei Spielern einen Bosskampf nachstellen, wie ihr ihn sonst nur alleine in der Einzelspieler-Kampagne erleben könntet. Dabei übernimmt ein Spieler die Rolle des Endgegners und die anderen beiden Spieler müssen sich gegen diesen verbünden. Zusätzlich gibt es noch den Hand2Hand-Modus, den ihr nur zu zweit im Handheld-Modus spielen könnt. Jeder Spieler muss einen Joy-Con, in die Hand nehmen, sodass sich der Bildschirm der Nintendo Switch zwischen beiden Spielern befindet. Somit könnt ihr euch auch unterwegs duellieren, ohne eure Konsole im Tisch-Modus irgendwo abstellen zu müssen. Dass es in SpiritSphere DX insgesamt sieben Spiel-Modi gibt, dürfte zunächst nach viel Abwechslung klingen. Doch handelt es sich die gesamte Zeit entweder um eine Form eines regulären Matches oder um Squash.

Die meiste Abwechslung sollen wohl die Items und die freizuschaltenden Charaktere, Stages und Kugeln liefern. Durch den Einsatz von Items könnt ihr euch schneller bewegen, euren Charakter für kurze Zeit vergrößern oder mit Pfeilen auf eure Gegner schießen. Vor Beginn eines Matches – außer in der Kampagne – könnt ihr auch auswählen, dass keine Items vorkommen sollen. Doch bringen diese viel Dynamik ins Spiel und erzeugen zusammen mit verschiedenen Kugeln, die sich im Flugverhalten unterschieden, und anderen Stages in jedem Match geringfügig ein neues Spielerlebnis. Wie bei vielen anderen Indie-Titeln handelt es sich bei SpiritSphere DX um einen Titel in Pixel-Optik. Diese Optik wird hier leider mit einem sehr eintönigen Soundtrack kombiniert. Der Grafik-Stil ist definitiv Geschmackssache und kann ebenfalls wie die Tatsache, dass das Spiel nur auf Englisch spielbar ist, für einige ein Grund sein, sich gegen einen Kauf des Spiels zu entscheiden.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu SpiritSphere DX

Meinung von Lisa Zander
SpiritSphere DX bietet euch einige spaßige Spielmomente, die ihr vor allem im Multiplayer-Modus erleben könnt. Doch gibt es trotz vieler verschiedener Spiel-Modi weniger Abwechslung als man zunächst vermuten könnte. Dabei sorgen Items, Charaktere, Stages und Kugeln zwischendurch für neue Erlebnisse. Solltet ihr ein kurzweiliges Multiplayer-Spiel suchen, das ihr immer mal wieder für kurze Zeit anschmeißen könnt, macht ihr mit diesem Titel sicherlich nichts falsch. Doch dürft ihr keine ausgefeilte Spielmechanik und Grafik erwarten und keine tiefgründige Story im Einzelspieler-Modus.
Mein persönliches Highlight: Die Kartoffel-Kugel

Kommentare 2

  • TheLightningYu Grim Dawn'er - 09.07.2018 - 04:04

    Ich kann die Wertung / Test absolut nachvollziehen, auch wenn ich selber (noch) nicht weiß, wo ich die Wertung ansetzen würde...
    Das Spiel hat mich durchaus überrascht, und macht sehr viel Spannend, auch wenn es sicher kein Highlight wie andere Indie-Spiele ala Stardew Valley oder Hollow Knight, oder zumindestens Party / MP Spiele...

    Was mich halt da wieder wurmt ist halt die Tatsache(zumindestens habe ich dazu nicht's gesehen) das man genauso ein Spiel nicht Online spielen kann... ein Multiplayer-Orientiertes Indie-Spiel und das nur Lokal? Ich bin Froh das Nintendo und gleichgesinnte den "Spirit" der klassischen lokalen Couch-Multiplayer erhalten möchte und ist für mich auch ein Mehrwert denn ich nicht missen möchte... aber das Online komplett fehlt hmm.

    /edit:
    Ich muss noch Anmerken, das ich schon verstehen kann, das die Entwickler nicht die Ressourcen haben.
    Ich muss sagen in solchen Fällen denke ich mir immer das Parsec und Shareplay von Playstation 4 ein Teil der Zukunft sein könnten...
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 09.07.2018 - 13:56

    Hat mich auf den ersten Blick an den Breakout- RPG-Hybriden 'Wizorb' erinnert, den ich damals auf der Ouya geliebt habe!