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Test zu BlobCat - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: BlobCat
  • USA USA: BlobCat
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
09.08.2018
Vertrieb
BySamb
Entwickler
BySamb
Genre
Puzzle
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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Fette Miezen, schnelle Mäuse und der beste Weg ins Loch

Von Roman Dichter () Katzen gehören nicht selten zu den eher gemütlichen Zeitgenossen. Man sieht sie gerne mal eingekuschelt in einer gemütlichen Ecke ein Nickerchen machen. Sie sind nicht unbedingt faul, aber wenn sie ihre ersten Untergebenen – die Menschen – um den Finger wickeln können, dann machen sie das doch gerne. Also nehmen die hinterhältigen Biester für ihren „Miau“-Ton eine Frequenz ein, die dem eines menschlichen Säuglings gleicht, damit Frauchen und Herrchen ihnen willenlos verfallen. Und wenn das gut klappt und sich Königin Katze den lieben langen Tag mit erlesenen Leckerlis füttern lässt, wird sie halt mollig. Manche Katze könnte man als regelrechten Blob bezeichnen. Und damit wären wir beim Spiel angelangt, dem sich dieser Test widmen soll: BlobCat. Hier rollen die kugelrunden Kätzchen nämlich durch die Gegend und drohen dabei kleine, weniger korpulente Mäuschen zu zerquetschen. (Nach offiziellen Angaben wollen die BlobCats die sogenannten DiceMice aber gar nicht fressen, sie sind nur etwas dümmlich.) Jedenfalls ist es jetzt eure Aufgabe, die kleinen Mäuse zu retten. Wie das geht, erfahrt ihr jetzt.

Der Einzelspieler-Modus

Das Gameplay ist recht einfach gestaltet und schnell verstanden. Auf einem Feld mit Schachbrettmuster bewegen sich BlobCats und DiceMice voran. Dabei folgen sie unbeirrt bestimmten Bewegungsmustern: Es geht immer geradeaus, es sei denn, die possierlichen Tierchen treffen auf ein Hindernis. In diesem Fall biegen sie rechts ab. Andere Richtungsänderungen gibt es nur, wenn sie auf einen Richtungspfeil treffen. Und hier kommt ihr ins Spiel: Bevor es losgeht, dürft ihr eine bestimmte Anzahl an Pfeilen auf dem Boden verteilen (die Anzahl variiert je nach Level). Mit dem linken Stick wählt ihr ein Feld aus, mit dem rechten platziert ihr einen Pfeil und bestimmt auch, ob dieser nach links, rechts, oben oder unten zeigt. Per Knopfdruck setzen sich Katzen und Mäuse in Bewegung und folgen so den von euch gesteckten Routen.

Katzen und Mäuse bewegen sich auf engstem Raum. Nur eure Pfeile können ihnen den richtigen Weg weisen.

Euer Ziel ist es, alle Mäuse in ihr Mäuseloch zu führen. Euer Versuch scheitert allerdings, wenn sie eine Katze berühren oder wenn eine Katze selbst das Mäuseloch erreicht, bevor alle Mäuse in Sicherheit sind. Wenn also der von euch vorbereitete Kurs nicht zum Erfolg führt, überdenkt ihr die Platzierung eurer Pfeile und versucht es erneut, bis es funktioniert. Ambitionierte Puzzler geben sich damit nicht zufrieden und versuchen, einen möglichst direkten Weg zu finden, bei dem man vielleicht sogar weniger Pfeile verbaut als zur Verfügung stehen und somit die optimale Route bastelt. Das macht sich dann durch eine bessere Bewertung bemerkbar, die euch nach jedem bewältigten Level durch das Verleihen von einem, zwei oder drei Sternen präsentiert wird. Wenn ihr alle drei Sterne erreicht, wird als Belohnung ein Sticker freigeschaltet. Für das einfache Durchspielen ist die Anzahl der Sterne aber egal. Wer also nicht ganz so verbissen ist, muss sich nicht dem Frust aussetzen, überall der vollen Sternenzahl nachzujagen, denn das kann bei manchen Levels sehr schwer sein.

Allgemein variiert der Schwierigkeitsgrad in den verschiedenen Stages. Einige konnte ich innerhalb von Sekunden perfekt meistern, andere erwiesen sich als wahre Kopfnüsse, an denen ich mir sehr lange die Zähne ausgebissen habe. Stolz kann ich aber verkünden, völlig ohne fremde Hilfen alle Mäuse in den 6 Welten gerettet zu haben. Die Welten sind stilistisch verschiedenen Themen zugeordnet (Küche, Wilder Westen, Weltraum, Wald, Schnee und Halloween). Sie enthalten jeweils 20 Level, was insgesamt einen ordentlichen Umfang bedeutet, wenngleich der Spieler natürlich (abhängig von seinen Tüftel-Fähigkeiten) nicht ewig damit beschäftigt ist. Einzig die letzte Welt (Halloween) hat nur 10 Level zu bieten.

Ein Schneehaufen versperrt der Maus den Weg zum Loch. Die adipöse Katze kann ihn aber einfach plattrollen.

Auch wenn es nicht leicht in Worte zu fassen ist, möchte ich doch versuchen euch zu beschreiben, worin die Herausforderung besteht und was mir deshalb gut an BlobCat gefällt, denn ich fühlte mich von diesem Puzzle-Spiel unterm Strich wirklich gut unterhalten. Der Knackpunkt liegt darin, die Routen mit den Pfeilen so zu gestalten, dass sich Mäuse und Katzen nicht in die Quere kommen. Beispielsweise könnte die Startposition so aussehen, dass eine Katze direkt hinter einer Maus platziert ist und auch in dieselbe Richtung läuft. Die Route, die unsere Maus ins Loch führt, lässt die Katze also zwangsläufig folgen. Wenn ihr aber noch andere Mäuse ins Ziel führen müsst, darf also die Route der ersten Maus nicht zu kurz sein, sonst ist auch die Katze im Loch, bevor alle anderen Mäuse gerettet sind – was wie gesagt eure Niederlage bedeuten würde. Ihr navigiert also je nach Level mehrere Katzen und Mäuse über verschiedene Routen zum Ziel (bzw. im Falle der Katzen eben NICHT zum Ziel) und vermeidet, dass sich die beiden Tierarten unterwegs begegnen. Das führt praktisch zu einer komplexen Verkehrs-Simulation, die ihr managen müsst.

Neue Welten bringen zudem auch neue Gameplay-Elemente ins Spiel, die das ganze Unterfangen noch etwas komplexer, damit aber auch abwechslungsreicher machen. Sehr interessant sind beispielsweise kleine Schneehügel. Für Mäuse sind dies normale Hindernisse, an denen sie abbiegen. Katzen dagegen walzen den Schnee platt und machen somit den Weg für Mäuse frei. Ihr müsst also die Routen so planen, dass die Katzen bestimmte Hindernisse beseitigen und anschließend die Mäuse hindurchmarschieren können. Dabei sollten allerdings nicht beide Tiere aus derselben Richtung kommen! Schließlich soll der Weg hinter dem Hindernis ins Mäuseloch führen. Wenn aber die Katze, die ja zuerst dort ist, weil sie das Hindernis beseitigt, als erstes Tier den Weg ins Ziel findet, seid ihr wieder einmal gescheitert. Also muss beispielsweise die Katze auf dem Weg von links nach rechts den Schneehügel beseitigen, anschließend die Maus diese Stelle von unten nach oben durchqueren, und das auf einer Route, die ins Mäuseloch führt. Und all dies – verschiedene Routen und die Zeitplanung, wer wann wo sein muss – müsst ihr im Vorfeld durch geschicktes Platzieren der Richtungspfeile planen. Das erfordert viel Grübeln, aber auch eine reichliche Portion „Trial and Error“.

Diese Barrieren werden immer hoch- bzw. runtergefahren, wenn eine Maus oder eine Katze über das zugehörige, farbige Feld wandert.

Die erwähnten Schneehügel sind nur ein Beispiel für das Auftauchen von zusätzlichen Kopfnüssen. Auch andere Elemente wie versperrte Mauselöcher, die sich erst öffnen, wenn alle Mäuse je ein Stück Käse eingesammelt haben, lassen die grauen Zellen rotieren. Leider werden neue Elemente nicht bei ihrer Einführung erklärt. So bin ich fast an einem Level verzweifelt, in dem Schilder einen wichtigen Weg versperrten, bis ich zufällig dahinterkam, dass sich diese per Knopfdruck drehen lassen. Aber das ist nur ein kleiner Wermutstropfen. Der Wechsel leichterer und sehr fordernder Level, die aber alle nach einer gewissen Zeit schaffbar waren, hat dafür gesorgt, dass ich BlobCat als sehr unterhaltsames, kurzweiliges Spiel empfunden habe, das ich auch für die gelegentliche Partie zwischendurch sehr empfehlen kann. Das Spielprinzip trägt sicher nicht endlos lang. Nach dem Durchspielen war ich nicht mehr sonderlich motiviert, die Level nochmal zu besuchen und weitere Sterne zu sammeln. Auch noch komplexere Level oder eine weitere Flut hunderter neuer Level, die immer demselben Prinzip folgen, wären wohl zu viel des Guten gewesen. Aber in der vorliegenden „Dosis“ bringt BlobCat den Puzzle-Fans unter euch sicherlich einigen Spielspaß auf die Nintendo Switch.

Der Mehrspieler-Modus

Obwohl der Mehrspieler-Modus denselben Mechaniken folgt wie der Einspieler-Modus – auch hier platziert ihr Pfeile, um Mäuse ins Loch zu führen, aber Katzen davon fernzuhalten – ergibt sich aus den Besonderheiten doch ein komplett anderes Gameplay, das mit dem ruhigen Tüfteln und Optimieren der Routen aus dem Spiel ohne Gegner nicht zu vergleichen ist. Bis zu vier Spieler versuchen nun gleichzeitig, mehr Mäuse in ihr Loch zu locken als die anderen. Die Richtungspfeile werden dabei nicht im Vorfeld und nach ruhiger Überlegung platziert, sondern quasi „live“, während die Tiere auf dem Bildschirm schon unterwegs sind. Der Mehrspieler-Modus gestaltet sich damit insgesamt hektischer und turbulenter. Aktuell (zum Test-Zeitpunkt) gibt es drei Modi zur Auswahl. Die Hersteller versprechen aber kostenlose Erweiterungen für die Zukunft – wir können gespannt sein! Schauen wir uns die Modi etwas näher an:

Im Mehrspieler-Modus überraschen euch verrückte Ereignisse. Hier drehen sich die Richtungspfeile wild im Kreis.

Zunächst wäre der Zeit-Modus zu nennen. Hier läuft eine Partie über eine im Vorfeld einstellbare Zeitspanne – beispielsweise 90 Sekunden. Anschließend wird abgerechnet, wer mehr der praktisch unbegrenzt auftauchenden DiceMice ins jeweils eigene Loch gelotst hat. Katzen im eigenen Loch führen aber zu Minuspunkten. Die anderen beiden Modi sind im Grunde leichte Abwandlungen desselben Prinzips. Der erste nennt sich König der Mäuse und unterscheidet sich nur insofern vom Zeit-Modus, als dass die Partie beendet wird, sobald ein Spieler eine vorgegebene (ebenfalls einstellbare) Anzahl von Mäusen eingesammelt hat. Etwas mehr Abwechslung gibt es im letzten Modus namens Verteidigung. Zwar ist die Aufgabe dieselbe, allerdings sind hier besonders viele BlobCats unterwegs. Das führt dazu, dass ihr die Pfeile tendenziell eher von eurem Loch wegzeigen lasst, um es vor Katzen zu schützen. Andererseits könnt ihr auch aktiv versuchen, die Katzen ins gegnerische Loch zu navigieren.

Unterm Strich ist das Mehrspieler-Erlebnis schon spaßig und kann zu einigen kurzweiligen Partien führen, allerdings kann es nicht ganz mit der Qualität des Einzelspieler-Modus mithalten. Dafür wird es doch einfach etwas zu hektisch, zu durcheinander und bisweilen kann man in dem Gewusel aus Mäusen, Katzen und permanent neu gesetzten Pfeilen schon einmal die Übersicht verlieren. Schade ist auch, dass man die selbstgesetzten Pfeile nicht entfernen kann, sondern sie erst verschwinden, wenn eine bestimmte Anzahl weiterer Pfeile platziert wurden. Besonders der Modus Verteidigung konnte mich weniger überzeugen, da bei den vielen Katzen, aber gleichzeitig auch vorhandenen Mäusen, teilweise kaum zu planen war, ob man die wilde Meute nun ins eigene Loch locken sollte oder lieber davon fernhalten. Letzteres scheint hier die bessere Taktik zu sein, aber vielleicht hätte man dann auch ganz auf die Mäuse verzichten sollen, denn bei der hohen Geschwindigkeit ist so etwas wie das Aufbauen getrennter Routen für Katzen und Mäuse ohnehin nicht möglich.

Je mehr Spieler gegeneinander antreten, desto wuseliger geht es zur Sache.

Positiv zu erwähnen ist dagegen, dass durch verschiedene Ereignisse etwas Abwechslung ins Spiel kommt. So wird das eigene Mäuseloch mit den Löchern der Gegner vertauscht, oder das Spielgeschehen wird für eine Zeit ganz langsam, die Pfeile drehen sich wie wild oder andere Ereignisse tauchen plötzlich auf und stellen das Spielgeschehen auf den Kopf. Zudem dürft ihr zwischen verschiedenen Spielfeldern wählen, was der Eintönigkeit entgegenwirkt. Besonders erfreulich ist, dass ihr euch nicht nur lokal, sondern auch online duellieren dürft. Bei solchen kleinen Titeln ist es manchmal schwierig, Gegner im Netz zu finden. Die Wahrscheinlichkeit wird in diesem Fall aber gesteigert, da ihr dank Crossplay auch gegen PC-Spieler antreten könnt. Wollt ihr gegen eure Freunde antreten, erstellt ihr einfach einen privaten Raum und teilt den anderen den dort angezeigten Code mit. Beim Spielen wurde ich leider hin und wieder vom Server getrennt und konnte folglich nicht jede Partie beenden. Da die Fehlerquelle dafür aber an verschiedenen Stellen, inklusive der eigenen Internet-Verbindung, beheimatet sein kann, möchte ich diesen Punkt zwar erwähnen, aber nicht überbewerten. Leicht getrübt wird die Freude auch durch die Steuerung. Da es im Mehrspieler-Modus auch um Geschwindigkeit geht, weil man die Pfeile schneller und besser platzieren möchte als die Gegner, ist der Nintendo Switch-Spieler leicht im Nachteil. Es dauert einfach einen Moment, bis man per Analog-Stick das gewünschte Kästchen angesteuert hat. Da ist man am PC mit der Maus einfach schneller. Eine Touchscreen-Unterstützung hätte das ausgleichen können, wird aber leider nicht angeboten.

Abschließend sei noch erwähnt, dass dem Spiel ein wirklich schöner Soundtrack beschert wurde, der das fröhliche Zocken noch ein Stück weit unterhaltsamer macht. Grafisch ist es sicherlich kein Titel, der uns ins Staunen versetzt, was für derartige Spiele aber auch nicht unüblich oder verwunderlich ist. Nichtsdestotrotz läuft BlobCat flüssig mit 60 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 1080p (die natürlich wie bei jedem Nintendo Switch-Spiel nur im TV-Modus erreicht werden kann). Zudem bringt die auch grafisch variierende Gestaltung der verschiedenen Welten etwas optische Abwechslung ins Spiel. Am Rande erwähne ich noch das gute Tutorial, das euch ins Spielgeschehen einführt, einen „Shop“, in dem ihr im Spiel verdiente Punkte für (nicht wirklich bedeutende) Items ausgeben könnt, ein Artbook mit Konzeptzeichnungen sowie Achievements, bei denen es im Wesentlichen darum geht, die verschiedenen Welten zu schaffen. Damit solltet ihr nun umfassend über BlobCat informiert und bereit für das Fazit sein.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu BlobCat

Meinung von Roman Dichter
BlobCat ist ein unterhaltsamer und kurzweiliger Puzzle-Spaß, bei dem ihr durch das geschickte Platzieren von Richtungspfeilen Mäuse in ihre Löcher navigieren müsst, während ihr sie vor herumrollenden Katzen schützt. Der Einzelspieler-Modus liefert euch dabei Kopfnüsse von variierender Schwierigkeit, die mich wirklich gut unterhalten konnten. Mit über 100 Leveln, die mal mehr, mal weniger Zeit beanspruchen und gelegentlich neue Elemente zur Abwechslung einstreuen, bekommen wir einen ordentlichen Umfang geliefert. Dieser ist ganz gut gewählt, da sich bei deutlich mehr Leveln das Spielprinzip wohl etwas abnutzen würde. Der Mehrspieler-Modus für bis zu vier Spieler überzeugt durch einen Online-Modus und Crossplay, durch das ihr gegen PC-Spieler antreten dürft. Trotz unterhaltsamer Matches kann das vergleichsweise hektische und unübersichtliche Duellieren um die meisten Mäuse aber nicht mit dem durch Tüfteln und Optimieren geprägten Einspieler-Modus mithalten. Unterm Strich bekommen Puzzle-Fans gelungene Kost geliefert, die sich wunderbar für ein paar gelegentliche Runden zwischendurch eignet.
Mein persönliches Highlight: Wenn ich ein Level erst für praktisch unmöglich erkläre und schließlich doch noch auf die Lösung stoße
Meinung von Ilja Rodstein
Eigentlich ist BlobCat nicht die Art von Spiel, die ich mag, doch der stimmungsvolle Soundtrack hat mir Lust auf mehr gemacht. Viel Nachdenken ist gefragt, denn nur wenige Lösungen führen zum Ziel. Auch wenn sich das Spiel ChuChu Rocket! zum Vorbild nimmt, so ist trotzdem viel eigene Kreativität reingeflossen, die sich vor allem in neuen Stage-Elementen wiederspiegelt. Der Umfang ist ordentlich und das Spielprinzip wird keineswegs langweilig. Auch scheint die Nintendo Switch-Portierung sehr flüssig zu laufen. Vor allem der Online-Modus, der meiner Meinung nach sehr chaotisch ist, lief in einer überzeugenden Performance auf der Konsole. Schade finde ich die Tatsache, dass man mit den verdienten Items leider nicht viel machen kann.
Mein persönliches Highlight: Der Soundtrack ist einfach wunderbar
Meinung von Maik Dallherm
Mein kleiner Einblick widmete sich dem Testen der Mehrspieler-Funktion über Crossplay (Steam-Version). Dabei setzt BlobCat auf das einfache Prinzip wie die meisten anderen Crossplay-Titel auch: Raumcodes! Diese sind in der Regel aus sechs Zeichen bestehend, also kein großer Aufwand, um sie einzugeben. Der Mehrspieler-Modus benötigt aber eine recht rasche Auffassungsgabe. Zeit zum Planen wie im Einzelspieler bleibt euch nicht, es geht direkt rasant hoch her. Dutzende DiceMice müsst ihr in euer Mäuseloch führen – und nebenbei mittels den BlobCats eure(n) Gegner sabotieren. Letzteres stellt im Modus Verteidigung zwar sogar euer Hauptziel dar, aber die Spielweise ist in den drei präsentierten Modi identisch und bildet kaum Abwechslung. Verschiedene Leveldesigns und plötzliche Effekte machen das Geschehen dafür etwas spannender. Alles in allem unterhält der Mehrspieler-Modus an einem Stück nicht länger als eine Stunde, somit landet er in der Kategorie der Gelegenheitsspiele zur kurzfristigen Zeitüberbrückung.
Mein persönliches Highlight: Ich schließe mich Ilja an: Der Soundtrack bringt Stimmung auf!

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